Karl Traintinger: Schwebebahn als Stadionzubringer

Das EM Stadion in Salzburg

31000 Besucher in der Bullenarena in Salzburg. Verkehrschaos blieb aus, Verbesserungen in Planung. Sensationelles Bahnkonzept.

Das Probespiel der der Salzburger Bullen gegen Arsenal London letzten Mittwoch verlief nicht nur aus sportlicher Sicht erfolgreich. Der 1:0 Sieg des Österreichischen Fußballmeisters war Balsam auf die Wunden der österreichischen Fußballseele. Das Goldtor erzielte Vladimir Janocko in der 75. Minute.

Der vor allem von den Anrainern befürchtete Verkehrskollaps blieb aus, das durch die Fans zusätzlich hervorgerufene Verkehrsaufkommen hielt sich in Grenzen.

Damit das Stadion nach der EM nach Schilda-Manier nicht wieder auf das ursprüngliche Maß verkleinert wird, ließen sich die zuständigen Manager und die Stadtregierung aus Schloss Hellbrunn ein sensationelles Projekt einfallen: Es wird zu einem zentral gelegenen Megaparkhaus, das sowohl von den mit dem Auto anreisenden Stadionbesuchern, als auch vom Flughafen Salzburg und den nahegelegenen Einkaufscentren genutzt werden kann, eine leistungsfähige Hochschwebebahn errichtet. Die kurze Strecke über die Autobahn lässt sich bis zur Fußball Europameisterschaft errichten, der Endausbau sollte in 2 Jahren fertiggestellt sein. In der Endausbaustufe ist auch der Anschluss des Salzburger Spaßbades geplant, dazu ist nur eine kurze Verlängerung nach Wals nötig. Die Kosten werden zwischen den Beteiligten und einigen Sponsoren aufgeteilt und dürften kein Problem darstellen.

Ein Anschluss der Festspielhäuser ist technisch anspruchsvoll aber lösbar und wird noch diskutiert.

Salzburg könnte mit dieser Schwebebahn an der Peripherie, die auch die Innerstadt anbindet, das Verkehrsproblem für lange Zeit lösen, meint der zuständige Intendant der Stadtregierung.

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