Honzis der letzten Juniwoche


Die Ferien stehen vor der Tür und viele schauen, ob sie genug im Börserl haben, damit der sommerliche Urlaub nicht gefährdet ist. Da wären zunächst einmal die Parteien, die die letzten Wochen vor der Sommerpause emsig damit verbringen, uns ihre Leistungen des sich zu Ende neigenden Regierungsjahres zu präsentieren. Und da haben sie wirklich viel zu tun, beim Nachdenken und Grübeln, denn einfach ist es wirklich nicht, alles zu finden, was da so irgendwanneinmal geschehen sein soll.

Wenn sie dann mit dem Nachdenken über Vergangenes fertig sein werden, kommen noch die Pläne für nächstes Jahr und das ist Stress pur. Ein bißchen Sparen ist angesagt, damit man dann noch rechtzeitig vor den nächsten Wahlen die Zuckerln verpacken kann. Und dann hat das Wahlvolk sicherlich auch vergessen, dass unlängst die Parteienförderung geringgradig angehoben wurde, es sind nicht einmal ganz 100 Prozent. Und die brauchen so manche Parteien auch dringend, nachdem es transparenztechnisch gesehen bei den Parteispenden immer schwieriger wird, ohne Gegenleistung größere Summen zu bekommen. Von wegen, manche Parteien hätten die Bodenhaftung verloren! Die wissen ganau, was sie tun.

Einfacher hat es da Österreichs einkaufstechnischer Obervermittler, der für seine guten Ratschläge immer wieder von den involvierten Firmen sein Körberlgeld bekommen haben soll, wie da und dort kolportiert wird. Seien wir doch froh, dass wir im Fall einer Vogelgrippeepidemie genug Atemschutzmasken gehabt hätten, das muss einmal gesagt werden. Und beim Kauf dieser Sanitätsartikel wurden sicher nicht mehr Euronen verbraten, als anderswo im Staat. Punkt.

Und der Smiler zum Schluß: Bedauerlicherweise wurden die germanischen Nachbarn vom südlichen Nachbarn bei der Fussball Europameisterschaft vom Himmel geholt. Vermutlich ziehen gerade über Germanistan fussballphilosophische Gewitterwolken auf. (kat)

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Dorfladen

1 Kommentar zu "Honzis der letzten Juniwoche"

  1. Hanns Mayr | 29. Juni 2012 um 10:26 |

    An diesen Geschichten sieht man deutlich, wer schimpft kauft. Oder, sie können offensichtlich tun und lassen was sie wollen und werden trotzdem immer wieder gewählt. Die Roten und Schwarzen bandeln gemeinsam und grundeln bedeutungslos vor sich hin, die Grünen sind basisdemokratisch zerstritten, die Blauen gewinnen unaufhaltsam und die Orangenen sind vermutlich bald Geschichte. Dann wundern sie sich, dass Politikverdrossenheit herrscht. Es ist zum Ausderhaufahren.

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