Becky Eastwood: Nacktbaden im Winter

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Buchtitel:  Nacktbaden im Winter
Autor:  Becky  Eastwood
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen:  2012

Eine Buchrezension von Annelore Achatz.

Klapptext:
Brrh! Ist das kalt! Aggie und ihre Freundinnen schwimmen dennoch im See, wie fast jeden Tag seit 50 Jahren. Sie laden Joey zu sich ein, die nach einem Streit mit ihrer besten Freundin am Erdboden zerstört ist. Die junge Frau jedoch ist skeptisch – bis sie entdeckt, wie befreiend es ist, sich von allem zu lösen.   Ein wunderbarer Roman über Freundschaft und Liebe – und über fünf alte Damen am See.

Rezension:
Das war ein Buch wo ich hineingefallen bin, so ein richtiger Schmöker! Ohne jedoch kitschig zu sein, eher realistisch, mit genau dem richtigem Schuss Romantik natürlich.

Es beginnt damit, wie einsam Joey plötzlich ist.  Ihre Mutter ist gestoben, ihr Vater, wieder verheiratet, zog nach Kalifornien und hinterließ Joey das Appartement, wo sie aufwuchs. Sie ist New Yorkerin mit Leib und Seele, hat einen „Männerberuf“, wo sie sich nicht recht durchsetzt, das heißt, sie erledigt die Arbeit und ihre (männlichen) Partner streichen die Lorbeeren ein und zu guter Letzt wurde sie gerade von einem Mann verlassen, von dem sie dachte er wäre der Mr. Right. Doch ihr Leben wendet sich plötzlich dramatisch. Ein Partner verletzt sich schwer und fällt aus, somit muss sie eine Präsentation leiten. Natürlich kein Problem, sie hat doch die ganze Vorarbeit geleistet. Ihr Chef erkennt das auch und bittet sie nun im Zuge darum nach England zu fliegen um das ganze Projekt, ein Anwesen, das zum Verkauf steht, restauriert und zum Hotel umfunktioniert werden soll, zu leiten.

Joey hat nun ihre Chance und nützt sie auch, außerdem lebt ihre älteste und beste Freundin zufällig in der Gegend und sie freut sich sie wieder zu sehen. Dieses Wieder sehen wird jedoch nicht, wie sich die beiden das gedacht haben, zunächst können sie nicht wieder anknüpfen. Die Gegensätze scheinen zu groß (geworden) zu sein. Unter anderem auch dadurch, weil ihre Freundin mehrfache Mutter geworden ist. Beide sind irgendwo eifersüchtig auf das Leben der Anderen und geben es aber nicht offen zu.

Doch Joey lernt dafür Aggie und ihre Freundinnen kennen und die bringen ihr bei worauf es ankommt bei einer echten (Frauen) Freundschaft. Außerdem helfen sie ihr den Mut zu finden etwas zu wagen und sie stellt fest, dass das durchaus auch sehr viel Spaß machen kann.

Ja, die Liebe kommt auch nicht zu kurz in diesem Buch, Herz was willst du mehr. Ich fand Nacktbaden im Winter herzerwärmend wunderschön, war am Schluss ehrlich gerührt und empfehle es jeder Frau die Romane mit Gefühl mag/liebt.

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Über den Autor

Annelore Achatz
Siehe Dorfzeitung.com

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