Honzi: Die elektronische Fußfessel

Der moderne Strafvollzug verzichtet auf die Einweisung in ein Gefängnis, wenn immer möglich soll die elektronische Fußfessel zu Anwendung kommen. Das sei menschlich  besser und viel billiger, heißt es aus gewöhnlich gut informierten Kreisen. Die Fußfessel, die einer Taschenuhr nicht unähnlich ist,  kann unter der Hose getragen werden, man sieht praktisch nichts.  Quasi eine Haftstrafe light.

Man kann sich darüber diskutieren. Unangenehm für das Opfer, beispielsweise einer Vergewaltigung, ist es halt dann schon, wenn die Frau dem lächelnden Täter gegenübersteht. Die Menschlichkeit  ist dann für wen ein Thema? Ob die Fußfessel wirklich für jedes Verbrechen Sinn macht, sollte schon noch einmal diskutiert werden! Unser Honzi hat, bis der Sachverhalt dahingehend geklärt ist, seine Varianten der Fußfessel präsentiert. Alt, aber bewährt. Geschützt werden sollte doch eher das Opfer und nicht der Täter, möchte man meinen.

Herbstzeit ist Bauernherbstzeit. Alljährlich gibt es da auch die HeuART, bei der Skulpturen aus Heu gefertigt werden. Hin und wieder nehmen die Plastiken dann schon sehr menschliche Züge an … (kat)

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