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Alfred Gusenbauer Alle Fotos: Manfred Siebinger

Die Salzburger Festspiele 2002 sind vorbei.

Sie waren ein großer Erfolg. Ich erinnere mich mit Freude an die Jedermann Aufführung. Vorbei ist leider auch die Zeit der aufwendigen und vielfach buntenRoben, die Farbe ins Stadtbild brachten.

Dr. Karl TraintingerVon Karl TraintingerDas nächste Großereignis sind die Nationalratswahlen. Es wird sich im November nach den Wahlen zeigen, ob auch im kommenden Jahr die gleichen Personen wieder gleich wichtig sein werden. Noch lachen ja alle. Wahrscheinlich wird es dann sein wie bei den Festspielkleidern: Einige werden im Kasten verstauben oder für wohltätige Zwecke gespendet werden, andere werden durch neue Kreationen, die schlechte Figuren besser kaschieren sollen, ersetzt werden; wieder andere werden sich um die aktuelle Mode nicht kümmern und nach einigen Reparaturen frisch gewaschen wieder getragen werden. Ganz Verwegene kommen in alten, abgetragenen Anzügen, dafür aber jedes Jahr mit einem neuen Mascherl oder einer neuen Krawatte.

Gut sind diejenigen dran, die mehrere unkaputtbare Festspielkleider zur Auswahl haben. Die können dann alle paar Jahre fast neue Kleider tragen, ohne dass es dem oberflächlichen Betrachter wirklich auffällt. Bei manchen merkt man erst die alten Hadern, die sie tragen, wenn des neue Mäntelchen an der der Gardarobe abgegeben wird.<

Freuen wir uns auf die Mode im Festspielsommer 2003 in Salzburg!