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Die eiserne Lady der ÖVP, Finanzministerin Maria Fekter, bekommt immer dann, wenn Parteichef Michael Spindelegger eine eigene Meinung kundtun möchte, ganz sonderbare Züge. Gewöhnlich gut informierte Kreise sprechen dann hinter vorgehaltener Mand von einer schotterigen Familiengeschichte und einer Frau, an der man sich leicht die Zähne ausbeissen kann. Da hilft dann auch kein niederösterreichisches Beruhigungsflascherf, mit einem Pfefferl im Abgang.

Der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden wartet mit der betonernen Verlängerung des Kapuzinerberges in Richtung Rehrlplatz noch, bis die Kommission für das Weltkulturerbe in Paris ihren Kommentar abgegeben hat. Das in der Ausschreibung für die Bergverlängerung siegreiche Architektenteam hat es in bravouröser Weise geschafft, in die Betonlandschaft am Übergang vom Kapuzinerberg in die urbane Landschaft beim Unfallkrankenhaus auch einige Wohnungen zu integrieren. Nach Absegnung des Projektes von der Kommission soll umgehend mit dem Bau begonnen werden. (kat)