Honzis der Woche


Nach turbulenten Wochen kehrt nun in Salzburg finanzielle Ruhe ein. Monika R. wurde zu Monika Rathgeber und beteuert ihre Unschuld, sie habe nur im Rahmen ihres Auftrages agiert. Hofrat Paulus ist die ÖVP losgeworden, mitteleinvernehmlich. Und Astrid Rössler darf nach einem Gottesurteil, oder moderner ausgedrückt, nach einem Losentscheid gegen den Freiheitlichen Kontrahenten den Untersuchungsausschuss leiten. Unschuldig sind noch immer alle. Irgendwie. Ein bisschen. Und im Salzburger Landestheater spielen sie passend dazu, auch noch immer: “Wir gründen eine Bank”.

So ganz nebenbei gibt es in der Stadt Salzburg neue Anstrengungen zum Bau eines neuen Glashotels am Bahnhof und auch das Südportal des Kapuzinerbergtunnels in Form einen Betonwohnanlage am Rehrlplatz ist auch noch im Gespräch. Allerdings erscheinen die letzteren Meldungen eher auf den hinteren Seiten der Tagespresse.

In den stillen Kämmerchen der Parteizentralen gibt es offensichtlich nur ein zentrales Thema, die kommenden Landtagswahlen. Es herrscht die Ruhe vor dem Sturm, denn es geht um sehr viel. Das Damoklesschwert der Politpension hängt über den Köpfen von SPÖ Landeshauptfrau Burgstaller und ihrem Vize ÖVP Halsauer. Es wird spannend werden. (kat)

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2 Kommentare zu "Honzis der Woche"

  1. Hanns Mayr Hanns Mayr | 1. Februar 2013 um 07:21 |

    Monika Rathgeber wurde vom Land eingestellt, um ebendiese unglückseligen Spekulationen vorzunehmen. Es ist hoch an der Zeit, dass sie diverse Machenschaften ins rechte Licht rückt. Extrem lächerlich ist es, wenn die Damen und Herren Landespolitikerin den Spitzenfunktionen uns glaubhaft machen wollen, sie hätten von alledem nichts gewusst.

    Da kann es nur 2 mögliche Antworten geben:
    1. Sie haben es wirklich nicht gewusst. Dann sind sie ihre hohen Gagen nicht wert und sollten schnellsmöglichst die Bühne verlassen.
    2. Sie haben es gewusst. Dann haben sie uns gepflanzt und waren unehrlich, auch dann sollten sie schnellsmöglich die Bühne verlassen.

    Was wird passieren. Sie bleiben und werden wiedergewählt. Es ist zum Weinen. Die Alternativen zur aktuellen Führungsriege sind auch eher bescheiden, obwohl, Schlechteres kann fast nicht nachkommen. Die Grünen sind zwar ehrlich und waren noch nirgends dabei, verlaufen sich aber im Kleinkrieg von Bürgerinitiativen und Besserwissern, die Blauen sind Ewiggestrige und die Stronachtruppe ist halt auch so ein Sammelsurium von vielleicht käuflichen Marionetten, wer weiß das schon.

  2. Maurer Kurt G. Germanus Salzburger | 15. Februar 2013 um 14:39 |

    Köstlich, der Finanzpaulus ist wieder Herr der Lage, ähh des Abteilung für Finanzen im Land. Offensichtlich kennt sich die Politikerriege nicht mit dem Geld aus und der Herr Hofrat muss helfen. Es ist zum Kotzen, wie wir als normale Bürger für blöd verklauft werden!

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