Gerlinde Starck:
Still bergauf.

gsBrustkrebspatientinnen auf ihrem Weg
hoch hinaus.

Meine Motivation, dieses Projekt ins Leben zu rufen war meine eigene Erkrankung. Die Tatsache, einen bösartigen Tumor in der Brust zu entdecken, stürzt frau anfangs in ein tiefes Loch, und der Gedanke ans Sterben liegt nahe. Dabei vergisst frau, dass diese Diagnose keineswegs ein Todesurteil ist, sondern dass dies durchaus ein Neuanfang sein kann.

Von Gerlinde Starck.

Bewegung als Therapie und im Besonderen das Bergsteigen haben mir geholfen, neue Perspektiven zu entdecken und wieder Kraft für den Alltag sowie Energie für künftige neue Aufgaben zu schöpfen.

Das Besteigen eines Berges stärkt dein Selbstvertrauen und gibt dir die nötige Ruhe und Gelassenheit, die heute so eng strukturierte Zeit zu bewältigen. Dieses Gefühl möchte ich weitergeben; auch sollen Frauen, die eben selbst diese Diagnose erhalten haben oder sich mitten in Therapie befinden, durch dieses Projekt Mut und Kraft bekommen, diese Krankheit als Weg in eine neue Zukunft anzunehmen.
Brustkrebspatientinnen auf ihrem Weg hoch hinaus.

Dehnuebungen

Am 6.April erwanderte die Gruppe Stillbergauf das erste Mal zusammen einen kleinen Gipfel. Ziel war der im Herzen Berchtesgaden liegende Grünstein, ein beliebter Ausflugsberg der Einheimischen und oft erwandert von zahlreichen Touristen. Mit seinen 1340m ist er zwar nicht der höchste Gipfel in den Berchtesgadener Alpen, aber der Ausblick auf Königsee und umliegende Berge, darunter auch der Watzmann, machen den Grünstein zu einem besonderen Ziel.
Von der Aussicht hatten wir kaum etwas, da dichter Nebel alles andere verschleierte. Winterliche Bedingungen, Schnee wie wir es uns im Dezember wünschten, lag kniehoch am Wegesrand, und der steile aber ansonsten leichte Forstweg bekam einen Hauch von alpinem Bergsteigen.

Die Frauengruppe war dennoch bei bester Laune. Alle waren begeistert und die Freude, endlich loszustarten, hat jede Teilnehmerin so richtig beflügelt. Das Gipfelerlebnis war trotz Nebel ungetrübt und die Gaudi riesig. Und da alle von WildRoses super ausgestattet worden sind, hat auch niemand gefroren 🙂 Dem Tourenabschlussbier wurde aber der Tee vorgezogen.

Gruppenfoto1

Jausenpause2

Am 13.April gings ins schöne Wimbachgries Tal in der bayrischen Ramsau. Diesmal sollte der Weg nicht so steil sein, dafür aber dreimal so lang. Bis zur Wimbachgries Hütte sind es doch 11km. Das Wetter schien perfekt, blauer Himmel und Sonnenschein liess uns schon am Beginn der Wanderung die Jacken ausziehen. Doch leider wurde es ab dem Wimbachgries Schlössl schlecht, die Wolken wurden immer dichter, der Regen immer stärker und eine durchgehende Schneedecke am Weg machte die Entscheidung umzukehren leicht.

Gifpel mit Inge

Typisch April hatten wir nach ein paar Kilometern retour wieder Sonne und konnten dann am Bachrand Pause machen. Da wir noch früh am Tag wieder am Parkplatz waren, entschlossen wir uns, noch ein paar Höhenmeter zu absolvieren und gingen Richtung Stubnalm los; diesmal wieder steiler bergauf aber nicht ganz so still, da alle super Laune hatten. Eben noch Sonne, hatten wir nach einigen Minuten Graupel, Regen und danach wieder Sonne..April,April. Aber wir trotzten Wind und Wetter und haben schon noch einige Trainingsmeter gemacht. Nachdem wir wieder geschlossene Schneedecke erreicht hatten,kehrten wir um und danach gleich im Berchtesgadener Bräustübl ein!! Es war wieder ein perfekter Tag und alle freuen sich schon auf die nächste Tour.

Abstieg

Für Interessierte gibt es den Folder mit den Kontaktadressen zum Download! HIER>

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