Mini Salzburg. Die Volleyballer am Salzbeach im Salzburger Volksgarten sind wieder alleine …

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Doch noch vorgestern, am Samstag, war Hochbetrieb in und um den Salzburger Volksgarten! Von der Bühne schallte die Erinnerung an die große Abschlussparty, die traditionellerweise das Ende der jeweiligen Kinderstadt Mini-Salzburg einläutet. Trotzdem war die Stadt an Geschäftigkeit kaum zu überbieten: Die jungen Händler versuchten ihre Waren zu Schleuderpreisen loszuwerden, im Beauty-Salon wurden noch schnell Zöpfe kunstvoll geflochten, in der Bank das Spielgeld „Saletti” gezählt und die Schlichtungsstelle versuchte, aufgebrachte Streithanseln wieder zu beruhigen.

Die Redaktionen der Mini-Zeitung und der TV- und Radiostudios arbeiteten auf Hochtouren, geschäftig schwärmten die Jung-Journalisten durch die Gängen und führten die letzten Interviews und Umfragen. Übrigens: Die beliebteste Obst-Sorte in Mini-Salzburg waren die Äpfel.

Rund um den Teich chillten noch einmal Mütter im Elterncafé und Mini-Salzburger schmökerten in der Bibliothek am Teich, die letzten Bootstouren wurden bei prächtigstem Wetter unternommen, das in drei Woche von den jungen Handwerkern aufgebaute, bunt gestrichene und ausgebaute Holzhaus wurde wieder demontiert und die letzten Erste-Hilfe-Kurse wurden abgehalten. Ab und an machte ein Megaphon noch auf Taxifahrten durch Mini-Salzburg aufmerksam und auch hier wurde die Abschlussparty beworben. Konzentrierte aber glückliche Kindergesichter überall: Fährt mein in der Elektronikwerkstatt selbstgebautes Robo-Auto? Ja, es funktioniert! Kann ich die letzten Radieschen noch ernten oder sind sie noch zu klein? Mal sehen. Wie schmeckt mein Smoothie? Kosten ist angesagt. Und was wird die Bürgermeisterin in ihrer letzten Rede verkünden? Wohl hoffentlich, dass es 2015 wieder weitergeht!

Und das war sie, die Kinderstadt Mini-Salzburg: Mit mehr als 7.500 Einwohnern (durchschnittlich 1.200 pro Tag) war Mini-Salzburg die achtgrößte Stadt im Bundesland Salzburg – und das auf nur 10.000 m2 Spielfläche. In drei Wochen wurden 55 Stationen bespielt und rund 700 Arbeits- und Studienplätze geschaffen. 675 Vollbürger wurden von zwei Bürgermeisterinnen regiert: Lea Leeder und Laura Schallmoser versuchten gemeinsam mit ihren Regierungskollegen das Wohl der Mini-Städter zu verbessern, unter anderem wurde Mini-Salzburg offiziell Partnerstadt der Landeshauptstadt Salzburg und mit den Botschaftern aus Mini-Lenster, Mini-München und Mini-Regnsburg gesprochen.

150 Ehen wurden in Mini-Salzburg geschlossen, 110 davon waren übrigens gleichgeschlechtlich. 70 Geschäfte wurden zusätzlich zum bestehenden Angebot gegründet, das Augenmerk richtete sich auf Fairness, Nachhaltigkeit und Soziales – so wurden etwa blinde Stadtführungen angeboten, Wellness-Angebote erstellt, eine Zauberei und eine Talente-Agentur eröffnet und eine Werbeagentur.

Der Gesundheits-Schwerpunkt wurde von den Kindern und Jugendlichen begeistert aufgenommen: 2.611 Kinder haben ihre heuer neu eingeführte e-card aktiviert, zudem wurde viel Obst und Gemüse schnabuliert und das Leitungswasser zum Lieblingsgetränk erhoben. Zahnputz-Flashmobs sorgten für Aufmerksamkeit, die Kräuterakademie lehrte gesunde Alternativen beim Kochen und der Betriebssport in Mini-Salzburg erlebte regen Zulauf.

Der Wetterbericht verkündete drei Wochen lang ideales Mini-Salzburg-Wetter, Strom wurde erzeugt und eine Zeitreise-Maschine erfunden. Doch all das können Diana, Meggie, Felix und Julia wesentlich besser beschrieben in ihrem Mini Salzburg Song>

In diesem Sinne: Wir danken Ihnen allen für Ihre Besuche, Unterstützung und Berichterstattung und hoffen, Sie hatten genauso viel Spaß bei diesem Bildungsprojekt wie wir! Bis 2015, wenn Mini-Salzburg wieder aufsperrt!

Presseaussendung:
goodcommunication
Ursula Schupfer
Fotonachweis: Spektrum.

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