Rita Kichler, Helmut Reiner: Roggen und Schwarzbrot.

Roggen_Titel_AuswahlinddAutoren: Rita Kichler, Helmut Reiner
Titel: Roggen und Schwarzbrot, anbauen · mahlen · backen · genießen
Verlag: Pustet 2014
Umfang: 192 Abbildungen, durchgehend farbig bebildert, Format 21 x 24 cm, Hardcover
Preis € 25,00
ISBN 978-3-7025-0743-5
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Ein Buchtipp von Karl Traintinger.

Klapptext:
Brot essen ist keine Kunst, aber Brot backen. Duftendes Schwarzbrot! Wer kann da schon widerstehen? Und gerade der Roggen erlebt als grundlegende Zutat von Schwarz- und Bauernbroten eine wahre Renaissance in der Genusskultur. In einer Zeit, in der allenthalben die Schnelligkeit der Produktion und des Konsums einen unrühmlichen Höhepunkt erreicht hat, verfügt Österreich zum Glück noch immer über ein gutes Netzwerk von Anbauern, Müllern und Bäckern, die seit Generationen bewährte Techniken erhalten, weitergeben und gemeinsam daran interessiert sind, die Qualität dieses Grundnahrungsmittels hochzuhalten.

Im Mittelpunkt der Brotherstellung steht der natür­liche Sauerteig, der dem Schwarzbrot den charakteristischen Geschmack verleiht. Besonderen Einfluss auf die Qualität von Schwarzbrot hat der Backofen. Uralte Backöfen werden aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und wieder in Betrieb genommen. Mit Holzfeuer wird bestes Brot gebacken.

Rita Kichler und Helmut Reiner schreiben kenntnisreich über die Geschichte des Getreides, über die Sorten, den Anbau, die Pflanze selbst und deren Verarbeitung. Neben 20 Brotrezepten zeigen sie auf, wie Brot mit anderen Lebensmitteln kombiniert werden kann, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.

Rezension:
Was gibt es besseres als eine frische Scheibe Schwarzbrot, beispielsweise vom Schmiedhuber in Anthering, darauf etwas Sauerrahmbutter aus der Antheringer Käserei und dazu einen Apfel; oder ein Butterbrot mit Honig zum Frühstück? Diese Liste ließe sich schier endlos fortsetzen, ein erwähnenswertes Highlight ist vielleicht die Brotsuppe aus meinen Jugendtagen. Vintschgerl und Grahamweckerl sind aus der Schulzeit nicht wegzudenken.

Immer wieder einmal haben wir zuhause ein neues Schwarzbrotrezept probiert, auch manchen Sauerteig angesetzt, geblieben ist es meist beim einmaligen Versuch. Es hat nur ganz selten gut funktioniert, wahrscheinlich hat ganz einfach das Wissen und die Erfahrung gefehlt.

Da helfen jetzt Kichler und Reiner mit ihrem Schwarzbrotbuch weiter. Es gibt einen guten Überblick über die Entwicklung des Schwarzbrotes und des dafür notwendigen Getreides, dem Roggen. Die angeführten Rezepte laden zum Experimentieren ein. Diese Schwarzbrotbuch kann jenen Lesern empfohlen werden, die wissen möchten, wie das mit dem Schwarzbrot wirklich funktioniert.

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