Ursula Dräxlmaier. Erfreuliches

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Die in Laufen/ Obb. ansässige Künstlerin schafft Stillleben von eigentümlichem Reiz. Es sind die einfachen Dinge des Alltags, die sich zu stillen, klaren Kompositionen fügen und verhalten-sachliche Poesie entfalten. Ursula Dräxlmaiers Bilder sind wie erholsame, geordnete Ruhepunkte in hektischer chaotischer Zeit.

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Landshut, Niederbayern. Von einem Studium der Kunst, zu der mein damaliger Zeichenprofessor meine Eltern bewegen wollte, erfuhr ich erst vor einigen Jahren, zunächst wurde ich Lehrerin für Textilarbeit, Werken und Hauswirtschaft, bis Unfallfolgen 1990 diese Laufbahn beendeten.

Jetzt begann ich intensiv mit dem Malen. Ich malte alles, in Öl, in Aquarell, ich zeichnete in Kohle, in Pastell, dazu sanierte ich die in Niederbayern verbreiteten gusseisernen Flurkreuze. Zur weiteren Fortbildung in der Malerei und zum Studium der Kunstgeschichte kam ich 1997 für 3 Jahre nach Salzburg.

Und hier entdeckte ich nicht nur den „Apfel“ für alle möglichen Farbstudien und Kompositionen, sondern entwickelte die Idee, den Apfel, das älteste und am meisten bekannte Obst in Europa, zu einem europäischen Thema zu machen. In 2000 ging ich nach Berlin und malte die Stillleben für die inzwischen stark gewachsene Europäische Union. Dazu sammelte ich von jeder EU-Nation „Apfel-Lyrik“ und Apfel-Rezepte.

Hier in meiner Ausstellung im Kulturamt der Stadt Salzburg sind zwar übergroße Äpfel in monochromen Farbstellungen zu sehen, aber der Schwerpunkt liegt bei den „normalen“ Stillleben. So ganz „still“ sind sie aber wieder nicht, Sie, verehrte Besucher sehen nicht nur „Erfreuliches“, aus dem Garten, von der Straße, sie sehen den farbenfreudigen Raps- und Mohnsommer, belebt durch nicht ganz stille Tiergestalten.

Meine Bilder befassen sich nicht mit dem tiefgrauen Alltag, mich lächelt das Schöne und Heitere an um gemalt zu werden und ich wünsche mir für Sie, nach dieser Ausstellung entspannt nach Hause zu gehen. (Ursula Dräxlmaier)

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Foto: KTraintinger, Dorfzeitung

In Kursen wurde ich gefördert von:
Susanne Steinbacher, Goldegg
Felix-Anton Eckardt, Hamburg
Michail Schnittmann, Berlin
Isabella Kustusch- Niang Berlin
Eva Kunze, München
Prof. Schmögner, Sommerakademie, SBG
Prof. Josef Zensmaier, Hallein/Salzburg
Dr. Valentina Piredda Salzburg
Renate Christin, Eichhofen
Hermann Eller Deggendorf

Wichtige Ausstellungen waren in:
2012, HVB, Filiale Friedrichshagen
2011 HVB, Filiale Friedrichshagen
2011- 2012 HVB, Berlin-Mitte
2010 Rathaus Ahrensfelde
2009 jazz-club-galerie Regensburg
2008 Rosenheim und Berlin
2007 Stadtgalerie Landshut, Röcklturm
2006 Europäisches Parlament Brüssel
1999 Meeting-Center, Mönchsberg, SBG
1998 Aula der Volksschule in Toblach/I

Kontaktinfo:
www.ursula-draexlmaier.de
Ursula Dräxlmaier in der Dorfzeitung >

Stadtgalerie am Mozartplatz
Mozartplatz 5, 5020 Salzburg
Dauer der Ausstellung: 18. Juli – 31. August 2014

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1 Kommentar zu "Ursula Dräxlmaier. Erfreuliches"

  1. Bernd Salomon Bernd Salomon | 28. Juli 2014 um 08:12 |

    Ölmalerei mit zum Teil fast naiven Motiven. Ich mag die Ruhe, die die Bilder ausstrahlen.Zudem bin ich ein Fan der Ölmalerei. 🙂

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