Der multifunktionale Kardinal

Kunst im öffentlichen Raum ist immer wieder ein heißes Thema, nicht nur am flachen Land. Ich denke dabei an die schrägen Aktionen von Agnes Husslein in Salzburg oder an die Kunstwerke der Salzburg Foundation.

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Es ist erfreulich, dass sich neben der Kulturhochburg Stadt Salzburg auch in den umgebenden Landgemeinden Kunst im öffentlichen Raum verwirklichen lässt. Kunst kann und muss diskutiert werden. Verschiedene Gremien entscheiden, was wo der Öffentlichkeit präsentiert wird, geht es doch letztendlich auch um eine Visitenkarte des Dorfes in der großen weiten Welt.

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Die Flachgauer Gemeinde Lamprechtshausen verwirklichte heuer einen Skulpturenpark im Dorfzentrum, es werden Plastiken des ortsansässigen Künstler Erwin Schleindl gezeigt. 

Nicht alles in der modernen Kunst gefällt jedem Menschen. Das ist nun einmal so.

Bgm. Hans Grießsner

In die Entscheidung, was am Dorfplatz präsentiert wird, waren, so hört man im Dorf, nur ganz wenige Personen eingebunden. Kurator war Bgm. Ing. Hans Grießner.

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Ganz angekommen ist die “Skulpturengalerie” im Dorf allerdings offensichtlich noch nicht. Man kann darüber streiten, ob die ausgestellten Plastiken gut sind oder nicht, künstlerisch wertvoll oder nicht.  Man kann auch überhaupt über die Sinnhaftigkeit von Kunst im öffentlichen Raum in in Lamprechtshausen diskutieren, das ist alles in Ordnung.

Man sollte aber nicht Skulpturen als Begrenzungspfeiler zweckentfremden, mit einer derartigen Aktion schadet man dem Ansehen der Gemeinde ganz beträchtlich.


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1 Kommentar zu "Der multifunktionale Kardinal"

  1. Ich würde die hohe steinerne Geistlichkeit in salzburger Manier einhausen.

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