Karl Traintinger: Métro Paris

Die Pariser Métro hat ein ganz eigenes Flair, die Verbindungen sind sehr gut, wenn auch für den Neuling etwas gewöhnungsbedürftig. Schier endlos lange Gänge und sehr viele Treppen verlangen vom Métrobenutzer eine gute Kondition. Hin und wieder findet man Rolltreppen und Aufzüge, es sind aber so wenige, dass es Mitmenschen mit Beeiträchigungen der Mobilität sicher schwer haben, die U-Bahn umfassend zu nutzen.

Die Métro Paris ist das U-Bahn-System der französischen Hauptstadt Paris. Sie ist nach London(1863), Budapest(1896) und Glasgow(1896) die viertälteste U-Bahn Europas. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet. Das Pariser U-Bahn-Netz ist mit 219,9 km Gesamtlänge und 303 Stationen eines der größten der Welt. Charakteristisch sind die hohe Netzdichte innerhalb der Stadt und die geringen Abstände zwischen den einzelnen Stationen – im Schnitt rund 500 Meter. Durchschnittlich benutzen etwa 4,2 Millionen Menschen pro Tag die Pariser Métro; so waren es im Jahr 2014 insgesamt 1,526 Milliarden Fahrgäste. Damit zählt die Pariser Métro zu den am meisten genutzten U-Bahnen weltweit. Auf die Métro entfallen etwa 36 % des gesamten Verkehrsaufkommens im ÖPNV in der Hauptstadtregion Île-de-France, welches sich auf etwa 4,3 Milliarden Fahrgäste pro Jahr (11,8 Millionen pro Tag) beläuft. Die Station Châtelet – Les Halles, an der sich fünf Métrolinien und drei RER-Linien treffen, ist der größte U-Bahnhof weltweit. Die Métro bedient auch den Gare du Nord, welcher der weltweit am meisten frequentierte Bahnhof außerhalb Japans ist. (Wikipedia)

image_pdfimage_print

Kommentar hinterlassen zu "Karl Traintinger: Métro Paris"

Kommentare willkommen!