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Honzis Ganslerlebnis

Das Weihnachtsprobe-Essen.

Diemal hamma ein Gansl mit Majoran eingriebn (innen), mit Äpfel und Maroni gefüllt , natürlich gesalzen und gepfeffert und ab ins Rohr.  Nach a paar Stunden wars Gansl fertig und mit Knödel und Rotkraut simma ordentlich satt geworden. Es war übrigens a 10 kg Gansl !! und sie is mit Müh und Not ins Rohr einegegangen!!

Der Opa hat sich nacher niederlegn müssn, (der ganz hintn aufn Bild). Er sagt, er hats mitn Kreislauf kriegt. I glaub er hat sich überfressn. Die Kathi, vorn rechts hat scho gspiebn, wias des Gansl gsehn hat und da Papa vorn links hat nachher zwoa doppelte Obstla braucht. Gholfn hats eam nix. Die Mami, zweite von links hat grad a Flügerl kost und dann is´s Vegetarierin wordn. Nur mei Freind da Sepp, dritta von rechts und i, mia haben kräftig eineghaut!

I hab dann zwoa Renni braucht und da Sepp hat am nächstn Tag die Scheisserei kriegt. Aber i hab eam gsagt: Iss net so vü Rotkraut. Die Tant Anni mit ihrn Franzl werma so boid nimma sehgn, weil er oiwei mit da Hanni (gegnüba) gfußlt hat. Der is hoit a oida Weibara. Und des hoibe Ganslbrüstl hat a überlassn!!

Des Foto is übrigns deswegn Schwarz-Weiß, weil ma die Kamera ins Ganslfett einegfalln is. Sozusagn –  a Opfer von dem fettn Federvieh.

Der anzige, dems nix ausgmacht hat war mei kloana Bruder. Der hat nämlich scho am Vormittag an Stammtisch ghabt und war so angsoffn, dass er erst nächstn Tag aufgwacht is. Drum lachn a alle aufn Büdl.  Und deswegn  gibtz nächst Jahr wieda a Gansl und es satz olle herzlich eingladn!

Schmatziguttifeini ….

Eicha

Honzi