Susanne Goga: Nachts am Askanischen Platz

susanne_gogaSusanne Goga | Foto: dtv / Bogensberger

askanischer platzAutor: Susanne Goga
Titel: Nachts am Askanischen Platz
ISBN: 978-3-4232-1713-2
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH

Klappentext:
Berlin, im Jänner 1928. Ein Toter wird im Hinterhof eines Varieté- und Sensationstheaters aufgefunden, dessen schillernder Besitzer seine aus dem Krieg stammenden Gesichtsverletzungen offensiv zur Schau stellt. Eine verstörte junge Russin taucht beim Theater auf, sie sucht nach einem „Fjodor“, von dem dort niemand je gehört hat.

Liegt der Schlüssel zu den mysteriösen Vorkommnissen um „Das Cabaret des Bösen“ vielleicht im Scheunenviertel, wo russische Emigranten in höchst beengten Verhältnissen leben? Wieder einmal lernt Kommissar Leo Wechsler bei seinen Ermittlungen neue und unbekannte Gesichter seiner Stadt kennen.

Rebecca SchönleitnerRezension von Rebecca Schönleitner
Der sechste Band der Erfolgsserie um Leo Wechsler.
Die Ermittlungen von Oberkommissar Wechsler führen uns in die Zwischenkriegszeit in Berlin. Die Nazis haben noch nicht die gesamte Kontrolle übernommen, jüdische Viertel bestehen noch und verstümmelte Menschen versuchen wieder normal zu leben. Susanne Goga beschreibt vor diesem historischen Hintergrund einen Mord, der verschiedene Schicksale miteinander verknüpft und zum Schluss die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges wieder klar erkennen lässt.

Unbedingt lesenswert auch das Nachwort und die Auflistung der historischen Persönlichkeiten, die in dem Werk vorkommen.
Ein großartiger Ausflug in das Berlin der 20iger Jahre, ein durch und durch gelungener Krimi, sehr empfehlenswert.

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