„Stille Maus und Stille Nacht“ – harte Zeiten in Stadt und Land

Stille Maus und Stille Nacht

Der bekannte Autor Felix Huby hat zum 200-Jahr-Jubiläum des weltberühmten Weihnachtsliedes ein Volksstück für Schauspieler und Marionetten verfasst, das den Lebensspuren des Textdichters Joseph Mohr folgt. Das Auftragswerk von Wagrain Tourismus & Snow Space Salzburg feierte am 9. November 2018 in Wagrain Premiere und ist nun in den Salzburger Kammerspielen zu erleben.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Der kleine Joseph Mohr und seine Freundin Kathi spielen gerne miteinander. Kathis Eltern ist das aber gar nicht recht, ist Joseph doch ein lediges Kind. So hat seine Mutter, die Strickerin Anna Schoiber, wie es damals üblich war, eine „amtliche Befragung“ zu ihrem „fleischigen Verbrechen“ über sich ergehen lassen müssen – und das bereits zum dritten Mal. Dem kleinen Joseph setzt dieser Makel ziemlich zu. Wie soll er nur seine Zukunftspläne verwirklichen? Er möchte doch so gerne Priester werden. Mit einem Kaleidoskop gelingt es den beiden Kindern, einen Blick in die Zukunft zu werfen.

So findet der talentierte Knabe in Domchorvikar Johann Nepomuk Hiernle einen Gönner, der ihn auf die Lateinschule und anschließend ins Priesterseminar schickt. Auch Franz Xaver Gruber hatte es nicht leicht. Er sollte bei seinem Vater in der Weberei mitarbeiten und wollte doch viel lieber Schulmeister und Organist werden.

In Oberndorf bei Salzburg treffen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber aufeinander und werden Freunde, die gerne gemeinsam Musik machen. Als Weihnachten 1818 die Kirchenorgel streikt, erklingt deshalb im Rahmen der Mette erstmals ihr Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ nur mit Gitarrenbegleitung.

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