Paola Peretti: In der Nacht hör’ ich die Sterne

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Paola Peretti | Foto: dtv/ Mirko Fin

Autorin: Paola Peretti
Titel: In der Nacht hör‘ ich die Sterne
          Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
ISBN: 978-3-4232-8967-2
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co KG
Erschienen: 26.10.2018

Klappentext:
Wenn deine Augen keinen Weg mehr sehen, folge dem Weg, der dein Herz dir zeigt.“

Mafalda ist gerade mal neun, als sie erfährt, dass es in spätestens sechs Monaten dunkel um sie herum wird: Sie leidet an einer seltenen Art der Makula-Degeneration.

Mafalda hat Angst vor der Dunkelheit. Große Angst. So wie jeder sie hätte. Ihre Eltern sind dem kleinen Mädchen keine Hilfe, sie sind mit der Situation völlig überfordert. Darum sucht Mafalda Halt bei ihrem Kirschbaum, zu dem sie seit dem Tod der Großmutter eine besondere Beziehung hat. Und dann lernt sie Estella kennen, die neue, etwas ruppige, geheimnisvolle Hausmeisterin…

Rezension von Rebecca Schönleitner

Mafalda wird blind, das ist die Tatsache, die sich durch das Buch zieht. Jeden Tag wird ihr Augenlicht schwächer, der Abstand zu Ihrem geliebten Kirschbaum, bis sie ihn tatsächlich sieht, verringert sich immer weiter. Jedes Kapitel ist durch die Anzahl der verringerten Schritte, die es braucht um den Baum zu sehen, gekennzeichnet. Mafalda hat eine Wunschliste, die sie noch abarbeiten möchte bevor sie in der Dunkelheit versinkt. Eigentlich möchte sie ihr weiteres Leben im Kirschbaum verbringen und sammelt fleißig die dazu benötigten Utensilien.

Das Buch ist sehr einfach geschrieben, ich würde es eher als Kinder- oder Jugendbuch bezeichnen. Es berührt und erweckt schöne Bilder, die Tränen konnte ich nicht zurückhalten.

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