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2019 Klimaschutz und Schülerstreiks

Klimaschutz und Schülerstreiks

Schön langsam wird es für jedermann/ frau sichtbar, dass sich unser Klima ändert, auch wenn das der Oberami Trump nicht glauben will. Die Wetterkapriolen werden weltweit immer mehr und extremer, die Katastrophen dramatischer.

Die in der UN-Klimakonferenz von Paris 2015 dringend empfohlenen Maßnahmen zum Klimaschutz werden von vielen Staaten nur wenig motiviert umgesetzt.

Vor diesem Hintergrund hat die 15-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg 2018 vor der UN-Klimakonferenz in Katowice eine beeindruckende Rede gehalten. Seither setzt sie auch mit ihren Schulstreiks ein Zeichen für den Klimaschutz, das europaweit mediale Beachtung findet.

Jetzt haben sich Schüler aus Österreich mit der Schwedin solidarisiert und einen Streik unter dem Motto: “Fridays for Future” organisiert. Und was fällt unseren Gottobersten dazu ein? BM Fassman: “Streiken ja, aber nach der Schule”. Der ehemalige Gewerkschafter und heutige Bildungsdirektor Rudolf Mair aus Salzburg: “Jede Teilnahme an der Demo ist unentschuldigtes Fernbleiben.”

Es mag schon stimmen, dass Schüler kein Streikrecht haben. Trotzdem, sie sind die Generation, die mit der von der jetzigen und vorigen Generation verursachten Klimaveränderung wird leben müssen. Noch sind alle heute getroffenen Gegenmaßnahmen offensichtlich zu halbherzig und deutlich zu wenig!

Das Zeichen, das die heutige Führungselite mit der Argumentation gegen die Klimademo unserer Jugend setzt, ist nur beschämend. Kreativität schaut anders aus. Ich bin von den engagierten Kids begeistert!

Wollen die noch immer nicht verstehen, dass die Zukunft der Kinder und Jugendlichen auf dem Spiel steht?

Die Erde wird die Menschen immer aushalten, nur werden die Menschen nicht mehr auf der veränderten Erde leben können

Info:
Alpenrepublikanischer Klimaschutz im Sinkflug >
Die Sache mit dem Klimaschutz >