Zeitgeist Ausgabe 3/ 1985

Zeitgeist 3 1985

Der Name ist Wall und Bauch

Wovon unterscheidet sich unser Zeitgeist in kulturellen Belangen vom Geist der Zeit vergangener Zeiten? Frühen fragte sich das Publikum im Hinblick auf den Künstler: “Haben Sie überhaupt schon einmal von dem gehört?” Heute fragt es: “Haben Sie schon einmal von den gesehen?”

Hatte früher einmal wer etwas von jemandem nur von ferne gehört, dann handelt es sich um keinen prominenten Musensohn; hat man heutzutage einen ferngesehen, dann ist der betreffende Künstler und sein Anbeter “in”. Danach richten sich die Cleveren mit den guten Verbindungen in der Branche aus. So haben manche schon mit Hilfe der Medien dem Publikum manches gezeigt.

Um in das Bewußtsein, sprich Kopf der breiten Masse einzudringen, bedarf es bloß des bloßen Hinterteils des Künstlers. Als Prominenter muß man sich nicht unbedingt noch etwas leisten, sondern kann sich manches leisten.

Ausschnitt aus dem Editorial von Friedrich Heller

Aus dem Inhalt der Ausgabe 3/ 1985

Portrait des Schriftstellers Friedrich Heller von Gerhard Hasitzka, Hexen-Puppen-Bilder – Gedanken zu den”magischen Graphiken” von Erich J. Deutsch. Die Puppe “Ura” von Rudolf Weiß. Der Kunstkreis Hohenau – von Gerhard Hasitzka und Ing. Gunter Schultes. Portrait des Hohenaur Malers Franz Gürtl – von Mag. Hans-Michael Hajek. “ZEIT-(T)RÄUME IN SCHLOSSHOF” von Wolfgang Hochmeister. Mühlen im Weinviertel – von Erwin Konecny. Peter Asimus – Fotografien. Matthias Mander: Wüstungen – Eine Buchvorstellung von Walter Hansy. Portrait von Gottfried Umschaid – von Rudolf Weiß. Unsinn lebt – man muß ihn nur erfinden – von Rudolf Weiß.

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