dorfzeitung _quer
J. Courtney Sullivan

Autor: J.Courtney Sullivan
Titel: Aller Anfang
Übersetzung aus dem Englischen von Henriette Heise

ISBN: 978-3-5520-6395-2

Verlag: Deuticke in der Paul Zsolnay Verlag GesmbH

Erschienen: 11.03.2019

Klappentext:

Celia, Bree, Sally und April beginnen gemeinsam ihr erstes Jahr am College – doch sonst könnten die jungen Frauen kaum unterschiedlicher sein.

Celia, streng katholisch erzogen, hat eine Flasche Wodka im Koffer; Bree, eine echte Schönheit, denkt nur an ihren Verlobten; Sally, zwanghaft ordentlich, leidet unter dem Tod ihrer Mutter, und die rothaarige April, eine radikale Feministin, möchte bloß eines: sofort in ein anderes Zimmer umziehen.

Spannend, lustig und ganz schön böse ist dieser Roman, in dem wir die vier ungleichen Freundinnen auch durch die Jahre nach ihrem Abschluss an der Universität begleiten, in denen sie Spaß haben, streiten, sich wild verlieben und versuchen, ihre Träume zu verwirklichen.

Rezension von Rebecca Schönleitner

Der erste Blick auf das so bezaubernde Cover veranlasste mich sofort das Buch zu kaufen. Und der äußere Anschein hielt was er versprach.

Dieses
Buch ist mehr als eine Geschichte über Freundschaft, es ist eine
Zeitbeschreibung von vier Mädchen, die zu Frauen werden.

Sally, Bree, Celia und April bilden im ersten Jahr des weiblich dominierten Smith College ein Kleeblatt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können hält die Freundschaft auch nach dem College. Jede entwickelt sich in eine andere Richtung, zu Sallys Hochzeit treffen sie wieder zusammen. Dort kommt es zum Eklat und sie verlieren den Kontakt zueinander.
In Rückblicken wird die Geschichte der Mädchen erzählt, die unterschiedlichen Elternhäuser aus denen sie stammen und die Wege, die sie nach dem College einschlagen. Sie machen Fehler, tragen Narben davon, werden glücklich und verletzt, über allem steht aber doch der Zusammenhalt – obwohl sie sich zwischendurch aus den Augen verlieren.

Es
ist ein ruhiger, sehr tiefsinniger Roman, der wunderbar dahinfließt und den ich
nicht aus der Hand legen wollte. Alle Gefühle kommen zum Tragen, schwierige Themen
werden angesprochen, ein Roman, der in seiner Unaufgeregtheit berührt und
nachdenklich macht.

Wunderschön!