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Ignaz-Glaser-Symposion

Am 19. April 2008 fand in der Flachgauer Gemeinde Bürmoos das 2. Ignaz-Glaser-Symposion, organisiert vom Salzburger Bildungswerk (Daniel Krainer), statt.

Die Drucksorten, die im Rahmen dieser Veranstaltung publiziert wurden, stellte dankenswerte Weise der damalige Bildungswerkleiter Daniel Krainer zur Verfügung. Sie wurden von uns eingescannt und können nach den Bildblöcken heruntergeladen werden!

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Die unterschiedliche Herkunft und gemeinsame Zukunft, konzentriert auf die gemeinsame Sprache als unverzichtbares Mittel der Integration, steht im Mittelpunkt dieses Symposions.

Im Zusammenhang mit dem Thema “Sprache und Integration” wird häufig auf die geringe Sprachkenntnis der Zuwanderer hingewiesen. Und es ist völlig richtig, dass Integration nur über die gemeinsame Sprache in unserem Land, also Deutsch möglich ist.

Das 2. Ignaz-Glaser-Symposion will aber nicht nur dieses Faktum zur Sprache bringen, sondern den Blick auf die “andere Seite” richten. Wie ist das eigentlich, wenn man in eine völlig fremde Umgebung kommt, niemand versteht und doch irgendwie zurechtkommen muss? Bürmoos entstand durch Zuwanderung nach der Gründung der Glasfabrik durch Ignaz Glaser in den 1880er Jahren. Die Arbeiter kamen aus den verschiedensten Gebieten der Donau-Monarchie. Bürmoos konnte als Gemeinschaft nur durch die Aneignung der gemeinsamen Sprache entstehen.

BürgerInnen verschiedenster Herkunft und Muttersprache werden über ihre Erfahrungen bei der Aneignung der deutschen Sprache berichten.

Wir freuen uns auf interessante Beiträge und Diskussionen, viele BesucherInnen und danken allen, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Martin Seeleithner, Bürgermeister
Dr. Andreas Maislinger, Projektleiter
Daniel Krainer, Bildungswerkleiter

Die Programmbroschüre als PDF-Download >

Schlussfolgerung nach dem Symposion

Die unterschiedlichen Aspekte der verschiedenen Präsentationen ergaben ein sehr geschlossenes Mosaik zum gegenständlichen Thema. Die sehr offene Struktur der Veranstaltung trug dazu bei, Grenzen zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen fließend zu gestalten und ein Eingehen auf einander zu ermöglichen (aus der Abschlussdokumentation).

Die Dokumentation als PDF-Download >