Die Qual nach der Wahl

NR Wahl 2019

Bei der letzten Nationalratswahl gab es einen jugendlichen, türkisen Sieger. Die Verfolger landeten weit abgeschlagen dahinter.

Das passiert ab und zu. Trotzdem, auch der kurzzeitig sprachlose Wahlsieger ist weit von einer absoluten Mehrheit entfernt. Das heißt, er wird Kompromisse eingehen müssen, ob er will oder nicht.

Ich bin neugierig, wen er sich ins Regierungsboot holen wird. Wie hoch ist der Preis, den er zu zahlen bereit ist? Kommt eine grüne Landwirtschafts- und Umweltministerin? Dazu eine pinke Bildungsministerin? Findet er mit einer Koalitonspartei das Auslangen oder probiert er es mit dreien? Sind Rot und Blau regierungstechnisch gesehen wirklich Geschichte?

Fakt ist, die Bevölkerung will keine monatelangen Sondierungsgespräche und möglichst schnell eine tragfähige Regierung. Und keine wackelige Minderheitsregierung.

Wir sehen offensichtlich innenpolitisch spannenden Zeiten entgegen!

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Dorfladen

Über den Autor

Thomas Selinger (Cartoon) und Karl Traintinger (Text)
Cartoon: Thomas Selinger Text: Karl Traintinger

3 Kommentare zu "Die Qual nach der Wahl"

  1. Renate Kern Renate Kern | 1. Oktober 2019 um 09:00 |

    Heute in der SN: Rössler – Das Ziel ist nicht die Macht. So ein Schwachsinn, man/ frau braucht nicht für den Nationalrat kanditieren, wenn man/ frau dann nicht bereit ist, Verantwortung zu tragen. Auch die Kurz-VP wird Federn lassen müssen, das ist so in Verhandlungen. Einen Kontrollfreak wie Pilz einer war braucht niemand. Ich habe GRÜN gewählt, weil Veränderungen nötig sind und nicht, damit sich irgendwelche Linken selber finden. Türkis funktioniert in den Ländern, warum nicht auch im Bund. Mir wäre einer 3er mit den Pinken recht. Für einfache Koalitionsverhandlungen wird niemand bezahlt.

  2. buermooserin buermooserin | 1. Oktober 2019 um 09:48 |

    Wichtig ist, dass sich die Grünen sehr teuer verkaufen und bei den Forderungen den Bogen doch nicht überspannen. Da ist verhandlerisches Geschick und nicht Sturheit gefreugt.

  3. Hanns Mayr Hanns Mayr | 2. Oktober 2019 um 22:19 |

    Hoffentlich finden die Wahlsieger zueinander, es müssen sich sicherlich alle bewegen. Das Blödeste wäre, wenn sich alles zerschlägt und dann womöglich als letzte Alternative eine Koalition mit den Blauen kommt!

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