Trollige Weihnachten

Chris Ploier | Mundwerker, Märchenerzähler und Achtsamkeitstrainer

Chris Ploier | Mundwerker, Märchenerzähler und Achtsamkeitstrainer

Ein unglaublich verwurschteltes Märchen von Chris Ploier

Ja, weil der Ertl die Wacholder unlängst so gut bewirtet hat, da hat sie ihn voller Freude zu sich eingeladen. In ihrer Hütte, mitten am Waldfels, hat der Ertl seinen Mantel abgelegt und sich ans Feuer zu der Ellenmutter gesetzt, um die Kälte, die draußen im Land herumfuhr, abzuschütteln. Sie aber hat ihre Brille aufgesetzt und sein Gesicht gemustert und dann zweimal „Ah ha!“ und „Ah ja!“ gesagt und anschließend hat sie sich ellenlaut in ihr großes Taschentuch geschnäuzt. Dann hat sie dem Ertl eine Schale duftenden Kräutertee unter die Nase gehalten und ihm mit ihrer krächzenden Stimme  ins Ohr geflüstert:

„Du weißt ja, dass ich eine Ellenhexe bin, den Weg der Sterne kenne, die Kräuter mische und Tier und Mensch gesund wenden kann. Und wenn dann so einer wie du kommt, dann bekommt er obendrein eine Geschichte zu hören, die ihm die Ohren warm bringt. Aber zuerst frage ich dich, was du da in deinem Rucksack hast für mich?“

Und so wahr der alte Ertl der alte Ertl ist und gerne den Kindern was vorerzählt, so wirklich hat er im Rucksack einen großen Lebkuchen mitgenommen, der einen wohlfeinen Geruch verbreitet.

„Dieser Lebkuchen ist jetzt für uns beide zum Tee, weil ich werde immer hungrig von deiner Schwätzerei“, sagt der Ertl zur Wacholder, und blickt sie so seidig an.“

Und sogleich beißt die Wacholder vom Lebkuchen ab und spült ihn mit einem Schluck Tee nach.

Wo das so ist? Dort, wo das  Feuer im Kamin lustig prasselt und springt, und der Ertl trotz seines Alters am Buckel sich auf eine Geschichte freut, wie ein kleines Kind.

„Sag` mir,  wer kennt Weihnachten nicht?“, raunt die Wacholder leise ins Feuer.

„Die Menschen kennen Weihnachten, die Feen kennen es, die Trolle, die Riesen und auch die Hexen kennen das schöne Weihnachtsfest. Sogar im Tierreich ist der Heilige Abend nichts Unbekanntes. Aber lieben, lieben tun Weihnachten am allermeisten die Kinder und die Schnecken.  Und zu Weihnachten darf keiner den Kindern einen Strich durch die Freude machen und sie um das schöne Fest bringen. Nicht einmal ein ganzes, zwielichtiges, hinterfotziges Trollenpack.“

Und dann beginnt die Wacholder ihre Geschichte zu reimen und zu raunen.

„Wie der Krisplerbauer einst in den Wald gefahren ist und der Schlitten seine Spur im Schnee gezogen hat, da war er gut gelaunt und guter Dinge. Stand doch Weihnachten vor der Tür und das Schwein für den Weihnachtsbraten war schon in Gewürzen eingelegt. Wie er dann ein schönes Tannenbäumchen für die Stube gefunden hat und auf den Schlitten packte, hörte er hinter dem Haselstrauch seinen Namen rufen. Und als er sich nach dem Rufer hinwendete, stand vor ihm ein Troll, der nicht größer als eine Elle lang war.

„Jetzt“, pfiff der Troll vergnügt, „jetzt sag´ mir doch Krispler warum du gar so selig vor dich hin schaust?“  Vom Anblick des kleinen Männchens war der Bauer mehr erschrocken als erfreut, doch er hielt dem wilden Trollbart stand und antwortete: „Weil mich der morgige Weihnachtsabend jetzt schon in der Vorfreude freut.“

„Was freut dich da so daran?“, wollte der Troll wissen, der mit seiner trollhässlichen Nase, seinen trollkrummen Beinen und seinen riesigen Ohren gleichzeitig schlackerte.

„Naja hör mal“, sagte der Bauer, „mich freuen der Braten, die Bratäpfel, die Süßigkeiten, das selbstgebraute Bier und der kleine Weihnachtsbaum in der Stube.  Auch der Tisch wird aufs Feinste gedeckt. Und die Kinder haben eine riesengroße Freude. Und gesungen wird auch. Es ist halt richtig festlich. Und obendrein wird das Licht der Welt geboren.“

„Snak knack“, rief der Troll mehrmals erfreut, „das freut auch uns Trolle, snak knack, bei so einem Weihnachtsabend, da darf eine Gesellschaft, wie wir eine sind, nicht fehlen, Bauer! Setzt uns auf die Gästeliste und richte alles aufs Feinste. Hörst du Bauer aufs Feinste! Und dann schert ihr Menschen euch in den Keller, weil keiner meiner Brüder und Schwestern Menschengesindel gern leiden kann.  Und lässt du die Haustür nicht offen stehen und ist der Tisch nicht fein gedeckt, dann machen wir dir dein liebes Vieh im Stall krank.“

Mit diesen Worten war der Troll verschwunden und der Krisplerbauer machte sich tief seufzend auf den Nachhauseweg. Er machte so eine besorgte Miene, dass sein gutes Weib, als sie ihn so kommen sah, die Hände zusammenschlug und rief: „Mein guter Mann, wie siehst du denn aus! Ist dir im Wald der Teufel begegnet?“

„Schlimmer noch“, sagte der Bauer, „mir ist ein leibhaftiger Troll begegnet und nicht nur das. Er und seine ganze Trollenbande wollen morgen, am Heiligen Abend, bei uns Weihnachten feiern!“

Und dann erzählte der Bauer alles, was er erlebt hatte seiner Frau und seinen sieben Kindern.

„Wir sollen das Weihnachtsfest im Keller feiern?“, riefen die Kinder erschrocken.

„Und ich soll für das Trollengesindel den Tisch aufs Feinste decken und das Weihnachtsbäumchen schmücken“, rief die Bäuerin entsetzt.

„Ja“, seufzte der Bauer und schüttelte traurig den Kopf, „und die Haustür müssen wir auch offen stehen lassen, denn sonst verhexen die Trollenmandln unser Vieh und davor beschütze uns die Hulda.“

Am Weihnachtstag, da wollte den ganzen Tag keine Freude aufkommen, obwohl es auf das Schönste schneite und der Wind auf das Lustigste mit den Schneeflocken spielte. Die Kinder wischten sich mit den Ärmeln die Tränen von den Wangen, die Mutter richtete das Festmahl, der Vater schlichtete Holz zum Ofen und als die Dämmerung einsetzte, war von der herrlich süßen Weihnachtsfreude bei keinem etwas zu spüren.

Der Krisplerbauer, seine Frau, seine sieben Kinder, die zwei Knechte und die Mägde setzten sich mit viel Schimpfen und Murren  in den Keller, und weil die Mäuse von der Sache Wind bekommen hatten, zogen auch sie mit, in den staubig alten Keller, und die Mutter musste die Kinder trösten und der Vater die Mutter.

Doch kaum war die Dämmerung übers Land gezogen, die Sterne funkelten und glitzerten im Schnee, zog aus dem Wald eine ganze Hundertschaft von Trollen. Große, kleine, dicke und dünne mit ihren krummen Nasen und ihrem lausigen Fell. Mit den seltsamsten Hüten und Kleidern. Sie purzelten und drängten sich, um ja als Erstes in die gute Stube hinein zu hüpfen.  Ein Troll mit langer Nase und roten Haaren stieß hurtig die Tür auf und sofort entstand ein Lärm und Gejohle, das bis in den Keller hinunter klang, so dass sich alle ängstlich aneinander schmiegten.

„Och, seht doch“, grunzte hocherfreut ein dicker Troll mit abstehenden Ohren und zwei Hauerzähnen, „da sind ja Krapfen und Knödel.“ Sofort stopfte er sich mit seinen Maulwurfhänden einen Krapfen, einen Knödel, ein Stück Braten und einen Apfel in sein hässliches Maul. Einige Trollenmädchen hüpften auf den Tisch und warfen mit den feinen Speisen lustig um sich. Andere Gesellen wiederum stopften sich das Essen mit Händen und Füßen in den Mund und konnten nicht genug kriegen davon. Der alte Trollenbert fischte nach der Ziehharmonika und bald tanzte und tollte die  ganze Trollengesellschaft so laut und wild, dass das ganze Haus davon erzitterte und zum Schluss sangen sie ein Trollenwinterlied in solch abscheulichen Tönen, dass sich die geplagte Bauernfamilie die Ohren zuhalten musste.

Erst weit nach Mitternacht hüpfte das ganze Pack beim Fenster hinaus oder torkelte durch die Tür in den dichten, finsteren Wald zurück.

Der Trollenbert öffnete noch die Kellertür und rief: „Eine schöne Weihnacht, ihr hässliches Menschengesindel. Es hat uns aufs Beste bei euch gefallen.“ Dann war auch er von der tiefen, kalten Winternacht verschluckt.

Ei, welch ein unglaubliches Durcheinander hatten die Trolle in der Stube hinterlassen. Den ganzen ersten Weihnachtsfeiertag mussten alle zusammen helfen, um das Trollendurcheinander wieder aufzuräumen. Und hätte die Mutter nicht ein Stück Braten, Krapfen und Süßigkeiten in der Speisekammer versteckt gehabt, hätten die Kinder nicht nur Tränen in den Augen gehabt, sondern auch ein großes Hungerloch im Bauch.

„Solch ein Weihnachtsfest möchte ich nie, nie, nie wieder erleben“, sagte der Bauer und alle gaben ihm Recht.

Doch als das Jahr seinen Lauf nahm, der Frühling sich aus dem Winter schälte, der Sommer in den Herbst überlief und den Winter kündete, da musste der Krisplerbauer wieder in den Wald um Holz zu holen, und wieder begegnete er dem Troll vom letzten Jahr.

„Kennst mich eh noch Krisplerbauer“, schnarrte der rotäugige Troll, zupfte den Bauern an der Hose und schwärmte, „so ein schönes Weihnachten war das bei euch im letzten Jahr.  Jeden Tag reden wir davon, so gut hat es uns gefallen. Und deswegen kommen wir heuer auf die Stund genau wieder, um Weihnachten bei euch zu feiern. Also richt´  alles aufs Beste, lass die Haustür einen Spalt offen stehen und dann hockt ihr Menschengesindel euch wieder in den Keller. Und vergiss die guten Bratäpfel und den Honigwein nicht, davon darf es heuer ruhig mehr sein. Und wenn du nicht tust was ich dir sage, verhexen wir dir dein Vieh. Hast mich verstanden Krisplerbauer?“

Und mit einem kleinen Knall verschwand der kleine, hässliche Waldtroll. Dem Krisplerbauer war aber der Schreck so in die Glieder gefahren, dass er wie ein Ziegenbock herum hüpfte, bevor er nach Hause eilte, um die schreckliche Nachricht seiner Frau zu erzählen. Den ganzen Advent über ging ein Wehklagen und Jammern durchs Haus, und niemandem war  heimelig warm ums Herz, wie es die Vorfreude auf Weihnachten mit sich bringen sollte.

Am Heiligen Abend aber, als der Wind wieder die Schneeflocken wirbelnd vor sich hertrieb, da bereiteten die Bäuerin, der Bauer und die Kinder unter Tränen alles aufs Feinste für das Fest vor, schmückten das Bäumchen, sprachen noch ein Gebet und setzten sich schließlich in der ersten Dämmerung in den Keller. Und diesmal mussten sogar die Mäuse weinen, als sie die traurigen Gesichter der Kinder in der Dunkelheit spürten.

Doch plötzlich vernahmen alle ein lautes und polterndes Klopfen an der Tür und eine mächtig laute Stimme rief: „Ja ist denn da niemand? Wo steckt ihr denn, ihr meine einzigen, lieben Anverwandten? Habt ihr Weihnachten vergessen?“

„Die Annatant!“, rief eines der Kinder erschrocken und der Krisplerbauer öffnete vorsichtig die Kellertür.

Und wirklich in der Stube stand kein Troll sondern leibhaftig die Annatant und als sie ihren Bruder sah rief sie: „Ja was machst denn du im Keller, und wo sind denn die anderen? Hier ist eine Stimmung wie bei einem Begräbnis.“

Der Krisplerbauer holte tief Luft, während sich die anderen aus dem Keller drängten und die Annatant ungläubig anstarrten. Selbst den Mäusen war nicht wohl in ihrer Mäusehaut.

„Ich hab gestern beschlossen heute bei euch Weihnachten zu verbringen“, sagte sie mit ihrer dröhnenden, dunklen Stimme und dabei ruderte sie mit ihren langen Armen quer durch die Stube. „Also jetzt schaut nicht so als hätte der Blitz in die Scheune eingeschlagen, ist ja schon alles aufs Feinste hergerichtet bei euch.  Aber was macht ihr eigentlich alle im Keller?“

„Ja weißt, Annatant“, begann eines der Kinder, und dann erzählten alle auf einmal die ungeheuerlich traurige Geschichte von den Trollen.

„Und deswegen“, sagte die Krisplerbäuerin, „kommst du heute etwas ungelegen. Es wäre besser gewesen du wärst zuhause geblieben.“

„Ja Himmelkreuzseiten, sapperlot nocheinmal“, schrie die Annatant. „Ich geh  doch nicht wegen ein paar dahergelaufenen Trollenmanderln zur Weihnacht in den Keller. Geht’s ihr runter, wenn ihr wollt’s. Ich werd´ den Trollenmanderln meine Aufwartung machen, dass es nur so kracht und rauscht.“ Und wirklich, die Annatant setzte sich mit dem Schirm in der Hand zum Ofen und in der Dunkelheit des Weihnachtsabends wartete sie auf die ungebetenen Gäste, die sich bald durch lautes  Gepolter und Geschrei ankündigten.

„Ich fress heut alle Krapfen“, schrie das rothaarige Trollenmandl, das als erstes zur offenen Tür hereinsprang. Als es die Annatant erspähte, hielt es mitten im Sprung inne und geiferte los: „Menschengesindel, Menschengesindel, hab ich nicht gesagt ihr sollt im Keller verschwinden!“  Doch bevor es sich überhaupt vor Wut noch fassen konnte, hatte es die Annatant resolut am Fell gepackt und in die Höhe gehoben.

„Was sagst du da, du kleines, stinkendes Trollenmanderl. Wer ist denn da das Gesindel, du filzbärtiger Ziegenhintern. Was für ein Gesindel ihr seid, werde ich euch jetzt in aller Deutlichkeit erzählen. Und dabei wird mir mein Schirm gute Dienste leisten. Damit mach ich euch den Heilig Abend so richtig lebhaft.“

Und kaum hatte sie das gesagt, walkte sie den erschrockenen Troll mit dem Schirm tüchtig durch. Dann warf sie ihn einfach zur Tür hinaus und schnappte sich das nächste Trollenmandl um es ebenso kräftig durchzuwalken. Eines nach dem anderen.

„Braucht keiner eine Angst haben, dass er nicht drankommt“, rief sie und war dabei schon tüchtig von der Walkerei ins Schwitzen geraten.

Die höchst erschrockenen Trolle stolperten wie wild durcheinander und dann sprangen sie so schnell sie konnten aus der Tür und aus dem Fenster und einige brüllten aus Leibeskräften: „Ein Drache, ein Drache ist in der Stube…“

Und so mancher flog an diesem Heiligen Abend schneller aus der Tür als er hereingekommen war. Hinkend und brüllend verschwand das ganze Trollengesindel im Wald.

Dann kehrte Ruhe ein. Die Sterne funkelten jetzt still am Himmel und die ganze Natur schwieg in weihnachtlicher Freude und in der Stube der Krisplers flackerte lustig das Feuer und die Annatant entzündete flink die Kerzlein am Christbäumchen.

„So“, sagte die Annatant und öffnete die Kellertüre. „ Ihr meine lieben Anverwandten, jetzt kommt ihr aus dem Keller herauf und jetzt wird Weihnachten so gefeiert, wie es der Brauch ist und die Kinder sollen sich gleich da beim Ofen herstellen und mir ein schönes Weihnachtslied singen und dann schauen wir ob der Braten gut durch ist und ob du mein lieber  Bruder auch auf den Weihnachtswein nicht vergessen hast, den ich so gern trinken tu. Jetzt schaut’s halt nicht so verdeppt. Die Trollenmanderl haben eilig in den Wald müssen, aber dafür bin ich jetzt da!“

Und wirklich so ein schönes Weihnachten ist es geworden. Eines, das man nicht so schnell vergessen tut im Leben. Die Augen der Kinder haben geglänzt, wie blanke Golddukaten, der Krisplerbauer hat der Annatant den Weihnachtswein eingeschenkt und die Annatant musste immer und immer wieder erzählen wie sie die Trollenmanderl aus dem Haus geschubst hat. So schön war das Zusammensitzen, dass keiner in dieser Nacht ins Bett gehen wollte.

Doch als der Krisplerbauer kurz nach Neujahr wieder Holzholen in den Wald fuhr, da ist das Trollenmanderl wieder vor ihm aufgekreuzt. „Snak, knack, du Krisplerbauer“, hat es ganz vorsichtig gefragt, „sag einmal ist der alte Drachen, der uns Weihnachten so zugesetzt hat noch immer bei euch auf Besuch, oder ist er schon weiter gezogen?“

„Ja du meinst meine Schwester. Gut, dass du mich erinnerst.  Die wohnt jetzt bei uns und ich soll dir von ihr ausrichten, dass ihr nächstes Jahr zu Weihnachten wieder eingeladen seid.  Sie will euch wieder gut durchwalken, so wie ihr es gerne habt und diesmal will sie auch noch ein Manderl von euch fangen, weil sie so gerne kleine Trolle frisst, der alte Drachen. Sie freut sich schon auf euch.“

Da war der Troll mit einem kleinen Knall spurlos verschwunden und von dem Tag an hat zur Weihnachtszeit nie keiner ein Trollenmandl mehr gesehen.

„Weißt du Ertl, die Trolle bereuen es bis auf den heutigen Tag, dass sie sich Heiligabend so schlecht benommen haben. Aber aus einer Sau wird kein Schwan,“ sagt die Wacholder. „Jetzt hab ich dir die Geschichte erzählt und jetzt sage ich dir etwas anderes. Ertl, ich hab´ dich immer schon gern gemocht. Gleich vom ersten Mal an, als ich dich gesehen hab´.  Ich hab´ ein Auge auf dich geworfen. Bist ein fescher Bub. Und weil du der Richtige für mich bist, da könnten wir doch gleich übers Heiraten reden. Du tust mir schon sehr zusagen. Und wir wären schon ein schönes Paar.“

Ja, das sagt die Wacholder, die alten Ellenhexe, dem Ertl frei heraus, aber viel von den Worten hört der gar nicht mehr, so schnell springt er auf und im Weglaufen ruft er: „Ich komm ein andermal. Ich hab ganz vergessen, dass ich noch mit dem Zeiserlfranz ein paar Lieder singen will.“

Und schon ist er draußen im Wald und läuft was er kann.

Wohin?

Das wissen nur die Eulen, aber die schlafen heute schon.

Das Märchen stammt aus dem folgendem Buch:


Dorfzeitung.com
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Dorfladen

1 Kommentar zu "Trollige Weihnachten"

  1. Tiefwintermärchen oder Rauhnachtsmärchen aus Salzburg gibt es live:

    30.11. und 01.12. 10 – 17h Rauhnachtsmärchen im Freilichtmuseum Großgmain
    07.12. und 08.12. 10 – 17h Rauhnachtsmärchen im Freilichtmuseum Großgmain

    13., 20., 26.12. 18 – 22h Advent am ZAUCHENSEE

    24.12. von 10 – 16h im LANDESSTUDIO ORF SALZBURG „Die Salzburger Trollenmandl gehen zum Weihnachtsschmaus“.

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