Erwin Riess: Herr Groll und die Donaupiraten

Erwin Riess | Foto: Alexander Golser

Autor: Erwin Riess
Titel: Herr Groll und die Donaupiraten
ISBN: 978-3-7013-1272-6
Verlag: Otto Müller Verlag
Erschienen: 26.08.2019

Klappentext:

Aus den Augen, aus dem Sinn. Die Welt war mit Kriegen am Euphrat und am Hindukusch beschäftigt. Für verlassene Kinder in Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine und all den anderen osteuropäischen Ländern ist da kein Platz. Bei uns zählt der Mensch nur als Autobesitzer und Arbeitskraft in einer Autofabrik. Am besten wäre es, die Ostler trennten die Arbeitskraft von ihrem Körper ab und schickten sie in den Westen. Dort würden sei um einen Bettel die dreckigste Arbeit machen, und gleichzeitig könnten sie zuhause bleiben und ihre Datchen neu streichen.

Rezension von Rebecca Schönleitner

Herr Groll, Rollstuhlfahrer, Ermittler und Abenteurer erzählt von der Behandlung beeinträchtigter Menschen, die in ihrem Land, hier Ungarn, trotz EU Zuschüsse keine Chance auf Lebensqualität haben und daher beschließen nach Afrika zu fliehen um sich dort ein neues Leben aufbauen zu können. Herr Groll schließt sich ihnen an und gerät so zwischen die Fronten bei der Verwirklichung des einfachen Wunsches dieser Menschen nach einem normalen Leben und den Behörden mit der Polizei. Nach diversen Entwicklungen und Abenteuern landen sie im Stieglerhaus (dass es übrigens in St.Stefan ob Stainz tatsächlich gibt) wo ihre Flucht den entsetzlichen Höhepunkt findet.

Der Roman beinhaltet eine Fülle von Nebenhandlungen, gesellschaftspolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen und geschichtlichen Hintergründen.

Nehmen sie sich unbedingt Zeit für diesen anspruchsvollen Roman.


Dorfzeitung.com
image_pdfimage_print

Dorfladen

Kommentar hinterlassen zu "Erwin Riess: Herr Groll und die Donaupiraten"

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.