Am Ufer des Pladenbaches

Pladenbach

Wer am längsten „Fluss“ der Gemeinde Bürmoos einen Spaziergang in absoluter Ruhe genießen will, braucht nicht allzuweit gehen oder mit dem Fahrrad fahren: Bei der katholischen Kirche geradeaus, beim Heinzbauer und dem letzten Rechenmacher der Gegend, dem Sepp Frauenschuh, vorbei in Richtung Jauchsdorf. Beim Pladenbach angekommen dann bachaufwärts wandern.

Wolfgang Bauer

Von Wolfgang Bauer

Entlang eines Forstweges geht es vorbei an einem Bahnwaggon, der früher als Bienenhaus diente. Im Bach sind tiefe Tümpel ausgeschwemmt, in denen sich Fische tummeln, deren Urgroßeltern wir als Kinder mit der Angel, mit selbstgebastelten Netzen oder mit der Hand gefangen haben. Das ging aber nur bei langer Trockenheit, wenn die Tümpel nur mehr durch Rinnsale oder gar nicht mehr verbunden waren.

Leider ist auch hier überall das Eschensterben stark sichtbar. Baumstrünke und liegende Stämme zeigen, dass nur mehr ein spärlicher Rest überlebt hat. Die Stürme haben auch den Fichten arg zugesetzt, so dass jetzt ein schöner Mischwald entstehen könnte.

Das Bett des Baches schlängelt sich durch die tief eingegrabene Schlucht. Auf der gegenüberliegenden Hangseite ist auf halber Höhe eine kleine Quelle, die früher das darüber liegende Höller-Anwesen mit Wasser versorgte. Kurz darauf schwenkt der Bach nach Norden. Hier treffen die Gemeindegrenzen von Bürmoos, Lamprechtshausen und St. Georgen zusammen.

Weiter geht es zu einem Steg, der den Wanderweg von Bürmoos nach Aglassing verbindet und dabei innerhalb einiger hundert Meter alle drei Gemeinden berührt. Gleich neben dem Steg befindet sich die einzige mir bekannte Furt durch den Bach, bei der man jetzt bei Niedrigwasser locker durchfahren kann. Bei Hochwasser sind die Fluten aber leicht einmal einen Meter höher und ziemlich reißend.

Von hier aus geht es links durch einen Waldweg zu der schon bekannten Straße und wieder zurück in den Ort.

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Dorfladen

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