AUA, die Boni tun weh!

2019 war für die AUA wirtschaftlich ein gutes Jahr. 2020 kam dann Corona und die österreichische Luftlinie mit deutschem Besitzer ist unverschuldet in die Krise geschlittert.

Soweit so schlecht. Die fälligen 2019er Boni für die Manager waren auf Grund der im Coronafrühjahr herrschenden Finanzsituation der Airline noch nicht ausbezahlt. Der Staat (=der Steuerzahler) griff der schwächelnden AUA unter die Arme, die zum Lufthansakonzern gehörende “österreichische” Luftlinie wurde gerettet.

Es geht schön langsam wieder bergauf. Das war Grund genug, um an die Manager die Boni in der Höhe von 2,9 Millionen Euro auszubezahlen. Auf Druck der Öffentlichkeit hat ein Teil der im Rampenlicht stehenden AUA-Vorstände das Geld zurückbezahlt, das waren immerhin 0,5 Millionen €. Die der Öffentlichkeit unbekannte Mehrheit der leitenden Angestellten hat brav nachgezählt, ob auch alles am eigenen Konto gelandet ist.

Trotzdem fragt sich der Steuerzahler mit Recht, wie so etwas möglich ist. So nebenbei, zahlreiche Kunden haben ihr Geld für nicht durchgeführte Flüge noch nicht zurück erstattet bekommen.

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