Der Corona-Abkehr-Schwung

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Gerade noch rechtzeitig vor der nahenden Wintersaison haben einige für Österreich touristisch wichtige Länder eine Reisewarnung verlautbart. Das war zu erwarten. Leider.

Das Ganze vor steigenden europäischen Infektionszahlen, die eine Entwarnung in absehbarer Zeit eher unwahrscheinlich erscheinen lassen. Da und dort wurde schon ein zweiter Lockdown verhängt oder ist im Gespräch. Einen Lockdown verhängt angesichts des dabei entstehenden wirtschaftlichen Schaden niemand.

Zu Beginn der Krise wurde in Österreich vieles richtig gemacht, in der Folge hat man es aber verabsäumt, der Bevölkerung ein Krisenbewusstsein zu vermitteln. Corona war nie auf Urlaub. Die unterschiedlichen Besserwissereien der Oppositionspartien waren bzw. sind bei der Pandemiebekämpfung auch nicht hilfreich.

Sollte es der Regierung nicht bald gelingen, endlich eine nachvollziehbare, allgemein verständliche Struktur in die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu bringen, werden die Probleme in den nächsten Wochen dramatisch werden. Das gilt für ganz Europa. Lockdowns scheinen unausweichlich zu sein.

Die Rolle mancher Medien erscheint dabei auch zum Teil eher schwierig.

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Dorfladen

Über den Autor

Thomas Selinger (Cartoon) und Karl Traintinger (Text)
Cartoon: Thomas Selinger Text: Karl Traintinger

2 Kommentare zu "Der Corona-Abkehr-Schwung"

  1. Die Frage ist nicht ob, sondern wie viele Bereiche zusperren müssen. Als nächst möglichen Termin für Österreich würde ich auf den 2. 11. 2020 wetten, als spätesten Lockdown Termin.

  2. Eine unbestreitbare Tatsache!

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