Mit der Kraft der Vulkane (2)

Vulkanland

Alle Fotos: Alois Lemberger

UNTERWEGS im südoststeirischen Vulkanland

Unser nächster Wanderweg führt uns nach St. Stefan ins Rosental. Die Gemeinde St. Stefan hat ihren Namen von der Wildrose „Rosa Galliciea, der Essigrose, die sie seit 1954 als Symbol in ihrem Gemeindewappen hat.

Anni Lemberger

Von Anni Lemberger

Die fünf Blütenblätter der Rose stehen als Symbol für „Erde, Pflanzen, Feuer, Luft und Wasser“. Und natürlich begegnen wir diesen Elementen auf unserer Wanderung. Bei diesem Wanderweg handelt es sich um einen Höhenrundweg um das Rosental in der Südoststeiermark.

In der Nähe der Pfarrkirche ist ein wunderschöner Rosengarten angelegt – das Rosarium. Von dort aus starten wir unsere Wanderung mit einem kleinen Anstieg, dem Stefansberg. Über abgelegene Gemeindestraßen, Feld- Wiesen- und Waldwege geleiten uns die Schilder der Rose, vorbei an Maisfeldern, Wildgehegen, an Teichen, an einem Bienenschaukasten und natürlich an Rosen.

Der gesamte Weg hat 12 Stationen, die zum Rasten einladen. Ein besonderes Highlight dieser Wanderung ist die „Station Luft“ mit einer breiten Sonnenliege. Hier zu verweilen und den Blick über die Weite des Tales schweifen zu lassen, hinüber bis zur Koralpe, ist eine besondere Energietankstelle. Aber auch einfach die Augen zu schließen und die leichte Windbrise („Luft“) zu spüren, die „Erde“ zu riechen und das leise Rauschen der Blätter (Pflanzen) zu hören, während es rundherum still ist, ist einfach unbeschreiblich energiespendend. Beim Rückweg nach St. Stefan begegnen wir dem Wasser in Form von Fischteichen. Dem Feuer begegnen wir wieder auf den Spuren der erloschenen Vulkane.

Nach etwa 6,5 km gelangen wir vorbei an der Pfarrkirche wieder zurück zum Rosarium und zum Parkplatz.

Meinen nächsten Weg auf den Spuren der Vulkane widme ich der Kulinarik, dem Essen und dem Ambiente eines tradionelllen Südoststeirischen Wirtshauses. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich dabei wieder begleiten.

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Dorfladen

Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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