FKK. Nahtlos braun

nahtlos braun

Friedlich plätschert die Königseeache als Grenzfluss zwischen dem Salzburger Flachgau und dem Tennengau ihrer Mündung bei Urstein in die Salzach entgegen.

Schon seit langer Zeit tummeln sich am Ufer der Königseeache AnhängerInnen der Freikörperkultur und es war eigentlich für niemand ein Problem. Bis jetzt. Seit neuestem findet man Hinweisschilder mit der Aufschrift: „Nacktbadeverbot!“ Bemerkenswert ist, dass dazu das Salzburger Sicherheitsgesetz als Begründung herhalten muss.

In welch einer verrückten Welt leben wir! Der Mensch wird nackt geboren. Im Fernsehen und erst recht im Internet kann jedermann/-frau Nackerte zuhauf und auch die wildesten Sexszenen sehen, aber friedlich nackt Badende werden zum Problem?

Offensichtlich sind in unserer Gesellschaft eher die prüden Gaffer mit ihren verwegenen Phantasien das Problem,
meint ein naturliebender Spaziergänger

Info: Nacktscanner für das Parlament

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4 Kommentare zu "FKK. Nahtlos braun"

  1. buermooserin | 2. Mai 2021 um 09:39 |

    Willkommen im Land der Gartenzwerge und Vernaderer. Nur Menschen, denen der normale Zugang zur Nacktheit abhandengekommen ist, haben damit ein Problem.

  2. „Nackt wie Gott sie schuf“ ist doch ein weiser Spruch! Wer nackte Menschen anstößig findet, sollte einmal über sich selbst nachdenken! Der lockere Umgang mit der Nacktheit war eines der wenigen guten Dinge in der ehemaligen DDR!

  3. Christoph Janacs | 4. Mai 2021 um 09:20 |

    Letzten Sommer 2020 gab es bereits empörte Leserbriefe in den SN über die Nacktbader auf der Schottenbank in der Königseeache. Damals dachte ich, man würde diese Moralapostel nur belächeln. Weit gefehlt! Man verbietet nun das Nacktbaden mit Verweis auf ein Landesgesetz, in dem von Nacktbaden oder ähnlichem nichts zu finden ist. Nun, willkommen im Mittelalter…

  4. In Seekirchen ist die Badesaison ist eröffnet.

    Nacktbaden ist schön!

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