Der Turm von Maria am Mösl

Maria am Mösl Arnsdorf

Rund um den Baubeginn der Wallfahrstkirche Maria am Mösl in Arnsdorf bei Lamprechtshausen ranken sich einige Legenden. Erste schriftliche Belege dazu finden sich im 14. Jahrhundert.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Den Kirchtum der Wallfahrstkirche ließ Abt Georg von Michaelbeuern (1440-1472) errichten. Den Auftrag dazu erhielt Meister Petrus von Laufen. Baubeginn war 1464, fertiggestellt wurde er 1467.

Ersichtlich ist das an der roten Marmortafel, die an der Südseite des Turmes angebracht ist. Sie wurde 2020 im Zuge der Generalsanierung der Kirche renoviert und an der Originalstelle angebracht. Der Text ist in latinischer Sprache mit gotischen Schriftzeichen gehalten und sehr schwierig zu lesen.

In der Österreichichen Kunsttopografie (380) wird der Text wie folgt erklärt: „Anno do(mi)ni mcccclxiiii …… s. Georgij …… hec turris consecrata e(st) per m(a)g(ist)r(um) petru(m) de laufen“

Die Wallfahrskirche ist heute unter dem Namen: Maria im Mösl bekannt. In Wikipedia heißt sie: Unserer Lieben Frau zu Arnsdorf („Maria am Mösl“). Der dazu gehörige Quellennachweis: Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957 (Schematismus 1957), hrsg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 184. Als Mösl wird im Flachgaer Dialekt ein kleines Moos/ Moor bezeichnet.

Infos zu Maria im Mösl >

Dorfladen

Über den Autor

Karl Traintinger
Dr. Karl Traintinger ist der Herausgeber und leitende Redakteur der Dorfzeitung. Die Dorfzeitung ist seit September 1998 unter dem Motto: "Dorf ist überall" online. 2018 kam das Dorfradio, das Radiomagazin der Dorfzeitung dazu. Es wird jeden ersten Montag im Monat von der Radiofabrik in Salzburg ausgestrahlt und kann zudem weltweit gestreamt werden.

Kommentar hinterlassen zu "Der Turm von Maria am Mösl"

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.