Dagmar Hager: Schöner sterben in Wien

Dagmar Hager

Dagmar Hager | Foto: Gmeiner Verlag/ © Lukas Riegel

Autorin: Dagmar Hager
Titel: Schöner sterben in Wien
ISBN: 978-3-8392-0077-3
Verlag: Gmeiner – Verlag GmbH
Erschienen: 2021

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Klappentext:

Rache aus der Vergangenheit: Vor Jahren hat die Wiener Reporterin Lilly den Unfalltod ihres Mannes und dessen Geliebter vertuscht. Nun der Schock: Jemand weiß Bescheid.

Auf der Suche nach den Hintergründen stößt Lilly gemeinsam mit ihrem urigen Kameramann Ferdl und dessen cleverer Nichte Marlena auf einen Mörder, der mit Botox tötet. Ihre Jagd führt sie zu einer dubiosen Schönheitsklinik am Attersee – und zu jahrelang geschürtem Hass, tödlicher Eitelkeit und einer Wahrheit: Wer schöner stirbt, ist trotzdem tot.

Anni Lenberger

Rezension von Anni Lemberger

Lilly Speltz hat bei ihrer Suche nach der „Hinterlegerin“ des Führerscheins von Jana, der Prostituierten ihres Mannes, die durch einen Unfall ums Leben kam, sich sogar Botox spritzen lassen. Sie bekommt erst ein mulmiges Gefühl als sie hört, dass das Toxin des Bakterium Clostridium Botulinum, mit verdorbener Nahrung aufgenommen, sehr schnell tödlich enden kann. Bei der Suche nach der Person, die ihr den Führerschein in ihre Handtasche geschmuggelt hatte, fand sie die Tote, eine Schwester der verunfallten Jana. Die verstorbene Krankenschwester der Schönheitsklinik, wurde Opfer von Botox, wie die Obduktion ergab. Aber ob natürlich durch verdorbene Lebensmittel oder in mörderischer Absicht, konnte die Obduktion jedoch nicht klären. 

Und dieses hoch wirksame Nervengift hat sich Lilly freiwillig unter ihre Haut spritzen lassen…. Ob die Leute, die sich im Schönheitswahn Botox unter die Haut spritzen lassen, wissen, dass sie sich eines der wirksamsten und tödlichsten Nervengifte verabreichen lassen?

Die Botox-Spur führt sie in die Welt der Reichen und Schönen und ihrer Schönheitschirurgen…

Lilly weiß, dass sie einen schweren Fehler begangen hatte, als sie die beiden Unfalltoten vertuscht hat: Denn zuerst stürzte Jana im Hotelzimmer unglücklich zu Tode und sie täuschte einen Treppensturz vor, danach überlebte ihr Mann eine Elektroschockattacke ihrerseits nicht, was sie ebenfalls geschickt vertuschen konnte.

Gibt es weitere Verwandte der verstorbenen Krankenschwester und ihrer Schwester Jana?…. .

Lilly machte sich auf die Suche nach des Rätsels Lösung und diese Suche führt sie und alle Personen, die sie mit hinein zieht, in eine wahre Odyssee….

Und das Ende ist so viel anders als erwartet …. und endet in einer „Katastrophe“…

Eine pechschwarze Krimikömödie, die sich vor allem mit dem Thema „Transgender“ und krankhaftem Schönheitswahn auseinandersetzt. Sie zeigt auf, wie mit dem Jugendwahn und einer operativen Anpassung an den „richtigen“ Körper gutes Geld gemacht wird.

Für mich ein eher ungewöhnlicher Kriminalroman aus einer mir suspekten Welt.

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Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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