Karen Kliewe: Letzte Spur Ostsee

Karen Kliewe

Karen Kliewe | Foto: Piper/ Privat

Autorin: Karen Kliewe
Titel: Letzte Spur Ostsee – Ein Fall für Journalistin Arnold
EAN: 9783492986878
Verlag: Piper Verlag
Erschienen: 2020

Dr. Wolfgang Pirkl

Buchrezension von Wolfgang Pirkl

Klappentext:

Eine Nacht im August 2004. Die alten, krüppeligen Birken versperren die Sicht auf den Mond und die ungewöhnlich raue Ostsee. Entlang der Steilklippen des Urlaubs-Örtchens Rerik rennt ein schwedisches Mädchen um sein Leben. 

Was ist mit ihr geschehen? Wohin ist sie verschwunden? Genau diese Fragen stellt sich die Journalistik-Studentin Johanna Arnold zwölf Jahre später, als ihr ein alter Zeitungsbericht in die Hände fällt.

Das frech grinsende Mädchen auf dem abgedruckten Foto könnte ihr Zwilling sein. Als sie sich auf die Suche nach ihrer Doppelgängerin macht, ahnt sie nicht, welch mörderische Kettenreaktion ihre Recherchen in Gang setzen.

Doch wer sich dazu entschließt, den Krimi ›Letzte Spur: Ostsee – Ein Fall für Journalistin Arnold‹ aus der Feder der Beckumer Karen Kliewe, zu lesen, könnte süchtig werden. Schreit er zum Schluss doch förmlich nach einer Fortsetzung.«

Anni Lenberger

Rezension von Anni Lemberger

Die 26 jährige angehende Journalistin Johanna „Ann“, macht Urlaub bei ihrer Großmutter Rose an der Ostsee. In einem 12 Jahre alten Zeitungsausschnitt mit der Todesanzeige ihres Großvaters bleibt ihr Blick aber auf der Rückseite dieses Ausschnittes hängen. Ein junger Mann sucht mit Hilfe eines Fotos seine verschwundene Freundin. Als Ann bei näherem Betrachten des alten Fotos dann die Ähnlichkeit mit ihr auffällt, will sie unbedingt mehr über diese junge unbekannte Frau erfahren. Ihr „Recherchefieber“ ist geweckt. Durch diese Nachforschungen hat sie offensichtlich jemanden aus seiner „Komfortzone“ gerissen, der durch das erneute Nachbohren vergangener Ereignisse Angst vor einem „Kontrollverlust“ hat.

Um weiterhin die Kontrolle zu behalten, schreckt diese Person auch nicht vor Morden zurück, geht dabei aber so geschickt vor, dass diese Morde als Unfälle abgetan werden und die Akten schnell geschlossen sind.

Als es Ann gelingt die Identität des Mädchens zu klären und deshalb erfährt, dass die damals 16 Jährige ihrer Urlaubsliebe nach Deutschland gefolgt ist und danach nie wieder aufgetaucht ist, bringt sie sich selber in tödliche Gefahr…. .

Ein sehr gut geschriebener Kriminalroman aus dem Osten Deutschlands, dessen Spannung sich gleich zu Beginn aufbaut und bis zu den letzten Seiten erhalten bleibt.

Die Autorin bezieht sich als Einstieg in ihr Buch auf das „Phänomen der Ähnlichkeit zweier völlig fremder Personen“, um daraus einen hochinteressanten Roman zu fertigen. Sie thematisiert aber auch die Probleme italienischer Gastronomen und deren angestellten Landsleute, die in den Sommermonaten in den Eisdielen in Deutschland arbeiten und somit monatelang von ihrer Familie getrennt leben müssen.

Ein äußerst spannendes Buch, das ich erst wieder aus den Händen gelegt habe, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte.

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Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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