Eva Reichl: Mühlviertler Gift

Eva Reichl

Eva Reichl | Foto: Gmeiner/ © NeCh-Fotografie (Neubauer Christoph)

Mühlviertler Gift

Autorin: Eva Reichl
Titel: Mühlviertler Gift – Kriminalroman
ISBN: 978-3-8392-0288-3
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
Erschienen: 2022

Das Buch ist in jeder Buchhandlung ums Eck und im Onlineshop des Buchhändlers Ihres Vertrauens erhältlich!

Klappentext:

In Bad Kreuzen wird ein Mann vergiftet auf einer Parkbank aufgefunden. Schnell gerät die Kräuterhexe Katharina Wunderfall, die sich mit Pflanzengiften bestens auskennt, in den Fokus von Chefinspektor Oskar Stern und seinem Team.

Als Stern erfährt, dass das Opfer seine Frau zu Lebzeiten schwer misshandelt hat, traut er den Mord ebenso der gut gelaunten, frisch gebackenen Witwe und deren Mutter zu. Dann wird der Kadaver einer Katze gefunden, sie wurde offenbar mit demselben Gift wie das Opfer getötet.

Ist der Mörder etwa noch nicht am Ende seiner Mission angelangt?

Anni Lenberger

Rezension von Anni Lemberger

Roland Petrovsky, mächtiger Werbefachmann aus Bad Kreuzen hat eine dunkle Seite, die nur wenige Menschen kennen. Als seine Leiche sitzend tot auf einer Bank vor der Kirche in seinem Wohnort aufgefunden wird, ist schnell klar, dass er ermordet wurde und Oskar Stern muss ermitteln. Stern´s Partnerin Mara Grünbrecht ist nach dem Tod ihres Verlobten noch in tiefer Trauer. Stern hofft durch den neuen Fall, Mara auf andere Gedanken zu bringen und bittet sie, ihm bei den Ermittlungen zu helfen. Gemeinsam recherchieren beide im Umfeld des Mordopfers und erfahren bald, dass der Werbefachmann seine Frau massiv misshandelt und mehrfach vergewaltigt hat. Somit hatte sie ein Mordmotiv – aber war sie auch in der Lage, ihrem Mann das anzutun?

Als auch noch bekannt wird, dass die „Kräuterhexe“ des Ortes, Katharina Wunderfall, eng mit der Witwe befreundet ist und in ihrem Garten auch Giftpflanzen stehen, wird auch sie zum Kreis der Verdächtigen gezählt, zumal Herr Wunderfall ihr Alibi nicht bestätigen kann. Aber auch die Mutter der Witwe verhält sich auffällig, feiert den Tod ihres Schwiegersohnes mit Schampus und flirtet heftig mit dem Mordermittler, denn diese Avancen alles andere als kalt lassen…

Erst das Auffinden eines Katzenkadavers im Misthaufen eines benachbarten Bauern bringt neuen Schwung in die festgefahrenen Ermittlungen.

Oskar Stern ermittelt bereits seinen 5. Fall – ein gut lesbarer Landkrimi aus dem Mühlviertel, der sich mit dem Thema „häusliche Gewalt“ auseinander setzt und der bis zum Schluss seine Spannung behält. Gelungen und empfehlenswert

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Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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