Ernst Kaufmann: Blanke Gier – Inspektor Ruprecht und die Kunst

Ernst Kaufmann

Ernst Kaufmann | Foto: Pustet Verlag/ Privat

Ernst Kaufmann: Blanke Gier - Inspektor Ruprecht und die Kunst

Autor: Ernst Kaufmann
Titel: Blanke Gier – Inspektor Ruprecht und die Kunst
ISBN: 978-3-7025-1070-1
Erschienen: 22. 09. 2022
Verlag: Anton Pustet

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Klappentext:

Martin Ruprecht, Chefinspektor im LKA Salzburg, wird nachts zu einem Toten gerufen, Ein Kunstexperte hängt tot in seiner noblen Wohnung in der Kaigasse. Offenbar hat er Selbstmord begangen.

Einem unbestimmten Gefühl folgend, geht Ruprecht der Sache trotzdem nach und erkennt sehr rasch die Abgründe hinter der bürgerlichen Fassade des Opfers. Verkaufte der Sachverständige sein Wissen an rücksichtslose Kunstdiebe? War er selbst ein Teil dieser kriminellen Organisation und musst deshalb sterben?

Ein alter, ungelöster Fall führt Ruprecht auf die Spur eines kriminellen Netzwerks. Geraubte Gemälde werden illegal verschoben – und das bereits seit zwanzig Jahren. Die skrupellose Gier dieser Leute kennt keine Grenzen.

Je näher Ruprecht ihnen kommt, desto gefährlicher wird es auch für ihn und seine Familie. Doch dann erhält er eine letzte Chance, den Hintermännern das Handwerk zu legen.

Ohne zu zögern nimmt er die Jagd auf…

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Der erste Fall des sympathischen Chefinspektor Ruprecht vom LKA Salzburg empfiehlt sich gleich durch hohes Niveau.

Er selbst besticht durch seine undramatische, ruhige Persönlichkeit. In seiner Freizeit bevorzugt er das ruhige Leben mit seiner Spaniel-Dame Ella, ein gutes Glas Wein, feines Essen und intensive, gute Gespräche, die Beziehung fürs Leben blieb ihm bis dato verwehrt. Seine Kraft kann er bei der Familie, seiner Schwester Hanna, mit Mann und Tochter tanken, hier ist er zu Hause.

Beruflich ist er unbestechlich, trifft keine leichtfertigen Entscheidungen und verfolgt hartnäckig seiner Spur.

Ein Chefinspektor, wie wir ihn uns alle nur wünschen können.

Der angebliche Selbstmord, zu dem er mitten in der Nacht in die Kaigasse gerufen wird, kommt ihm gleich seltsam vor, die Dinge passen nicht zueinander. Die feine, intensive Ermittlungsarbeit bedarf genaues Lesen, sonst verliert man den Faden. Dabei erhält der Leser aber auch einen Einblick in die schöne Kunstszene, die doch durchaus ihre Macker aufweist. Auch hier geht es nur um Geld und nicht um den Wunsch ein wunderbares Gemälde zu besitzen um es täglich anschauen zu dürfen. Sehr seltsam.

Ein ungelöster Raubmord aus dem Jahre 1988 führt Ruprecht in die Nähe von Hallstatt und hier beginnen nicht nur neue Erkenntnisse für den Fall seinen Weg zu finden, es wird auch der Samen für ein Liebespflänzchen gesät, nicht nur für Ruprecht, sondern auch für Ella.

Ein Krimi, der durch seine Feinheit, großartige Sprache, Spannung und hohes Niveau besticht. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, der im Frühjahr 2023 erscheinen soll.


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