Heike Wolff: Der Untergang von Phaistos

Heike Wolff

Heike Wolff | Foto: BoD - Privat

Heike Wolff: Der Untergang von Phaistos

Autorin: Heike Wolff
Titel: Der Untergang von Phaistos
ISBN: 978-3-9103-4705-2
ISBN-E: 978-3-910347-05-2
Verlag: BoD – Books on Demand GmbH
Erschienen: 12/ 2022

Sie können das Buch bei Ihrer Lieblingsbuchhandlung ums Eck oder online bei den Salzburger-Krimihelden bestellen >

Klappentext

Kreta, um das Jahr 1450 v. Chr. Das Volk der Minoer hungert und von Norden breiten die Achäer ihren Einfluss aus und drohen die Insel zu überfallen. Ide, Tochter des Archons von Phaistos, soll als Handelspfand mit Agathon, dem Prinzen von Pylos, vermählt werden und so ein starkes Bündnis sichern. Obwohl ihr Herz Geros, dem Flottenkapitän von Phaistos, gehört, muss sie ins ferne Pylos aufbrechen.

Auf der gefährlichen Reise kommen ihr Zweifel, ob die Hochzeit tatsächlich dem Bündnis dient. Kann sie Agathon trauen? Oder ist die Vermählung Teil eines hinterhältigen Plans, mit dem die Achäer selbst die Herrschaft über Kreta erringen wollen? Nach und nach ereignen sich in Phaistos befremdliche Dinge, die Ides Verdacht erhärten.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Es herrscht Sturm an der Libyschen Küste. Ein Auslaufen des Schiffes von Kapetan Makar ist unmöglich. Aber jeden Morgen beobachtet er eine Frau, die in ein buntes Tuch eingehüllt, am Meer steht und dem Sturm widersteht. Eines Tages betritt sie die schäbige Hütte, in der der Kapetan auf ein besseres Wetter wartet. Sie setzt sich zu ihm an den Tisch und bittet ihn, ihren innigsten Wunsch zu erfüllen und sie mit dem Schiff nach Kreta zu bringen. Dabei beginnt sie beginnt zu erzählen, warum ihr Wunsch so drängend ist und welche Bedeutung die Kette mit den drei Achatkugeln hat, die sie um den Hals trägt.

Sie beginnt ihre Erzählung mit ihrer Schwester Pareia, die Hohepriesterin von Phaistos war, sie berichtet von Geros, dem Flottenkapitän, der ihre große Liebe war, von ihrem Vater Oreichares, den Archon von Phaistos und ihrem Großvater Kairomenes, der ein alter Mann, aber weiser Mann war… .

Sie, die Erzählerin Ide, die jüngere Tochter vom König von Phaistos  plante ihr Leben an der Seite von Geros als neue Herrscherin über Phaistos.

Aber die Zeiten waren unruhig, denn die Mykener und Tiryner stellten eine Kriegsflotte zusammen. Nachdem die Achäer als kriegerisches Volk gefürchtet waren, versuchte der Archon von Phaistos in einem Bündnis mit Pylos, Schutz zu bekommen. Der Pfand dieses Bündnisses sollte seine Tochter Ide sein, die mit dem Prinzen Agathon, dem Sohn des Königs Diokles von Pylos vermählt werden sollte.

Schweren Herzens fügte sich Ide ihrem Schicksal. Aber nachdem Agathon mit seinem Gefolge und seinem Leibwächter in Phaistos als zukünftiger König Einzug hielt, begannen sich die Ereignisse zu überschlagen.

Phaistos schien mehr denn je in Gefahr. Und welche Rolle spielte dabei Pareia, die Hohepriesterin und Schwester von Ide….?

Ein zauberhafter, faszinierter und spannender Historien- und Liebesroman aus der Bronzezeit um etwa 1500 vor Christus. Die Protagonistin wurde in die Zeit der Minoer auf Kreta versetzt und Ide´s Geschichte beschreibt, wie der Untergang von Phaistos hätte sein können – denn viel ist historisch über den Untergang der minoischen Kultur nicht bekannt. Die bekannten Fakten sind sehr gut recherchiert, der Roman ist sehr gut verständlich und gut lesbar.

Ein ganz besonderer Lesegenuss für Freunde von historischen Romanen.

Phaistos ist eine archäologische Ausgrabungsstätte auf Kreta, die der minoischen Kultur zugerechnet wird – für Interessierte zum Nachlesen der zugrunde liegenden Fakten dieses Romans.


Dorfgockel

Sie schätzen die Buchkritiken in der Dorfzeitung?
Freunde helfen der Dorfzeitung durch ein Abo (=Mitgliedschaft)! Wir sind sehr stolz auf die Community, die uns unterstützt! Auf diese Weise ist es möglich, unabhängig zu bleiben.

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Diesen Artikel empfehlen. Teilen mit:

Views: 3

Dorfladen

Kommentar hinterlassen zu "Heike Wolff: Der Untergang von Phaistos"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*