Doris Fürk-Hochradl: Ein Toter im Inn

Doris Fürk-HochradlDoris Fürk-Hochradl | Foto: KTraintinger dorfbild.com

Autorin: Doris Fürk-Hochradl
Titel: Ein Toter im Inn – Kriminalroman
ISBN: 978-3-7408-1655-1
Verlag: Emons Verlag
Erschienen: 2023

Sie können das Buch bei Ihrer Lieblingsbuchhandlung ums Eck oder online bei den Salzburger-Krimihelden bestellen >

Klappentext:

Mordserie statt Honeymoon: Die Rosi ist zurück!
Rosi und ihr Sepp haben gerade noch rauschend Hochzeit gefeiert, als am nächsten Tag eine Leiche im Inn treibt.

Ausgerechnet einer ihrer Gäste, genauer gesagt: einer von Sepps Gästen – aus seiner Vergangenheit im Rotlichtmilieu. Doch warum trägt der Tote eine Ritterrüstung? Rosis Ermittlerinstinkt ist gefragt, und der führt sie geradewegs in eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd.

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

In der Kirche der verträumten Gemeinde Eggelsberg im Innviertel, nahe der Salzburger Landesgrenze wird geheiratet. Die allseits bekannte und beliebte Kräuter-Rosi aus der Nähe des Ibmer Moores gibt endlich ihrem Sepp, seines Zeichens Ex-Puffvater vom Herzkastl, das „Ja-Wort“.

Da das Heiraten auch bei ihrer Tochter Dani und dessen Kurt, mittlerweile zum Polizeichef der Direktion Salzburg ernannt, auch schon überfällig war, haben sich die beiden gleich mit dem „Ja-Sagen“ angeschlossen. Die Feier dieser Doppelhochzeit findet im Schloss Frauenstein direkt am Innkraftwerk statt. Zur illustren Gästeschar finden sich einige ehemalige „Gewerbekolleginnen und Gewerbekollegen“ vom Sepp ein, aber wie er seiner Rosi versichert, alles ordentliche „Puffväter“.

Zwei dieser „ordentlichen Puffväter“ geraten aber bereits nach kurzer Zeit in einen heftigen Streit: Zum einen handelt es sich um den ehemaligen Kollegen von Sepp, den Russen Maximilian Kovanic und zum anderen um Ferdl, den Bruder von Sepp, der ebenfalls Chef einer „Nobel-Bumshütte“ in Salzburg ist…

Kurze Zeit später wird Kovanic, in eine Ritterrüstung gezwängt, tot im Inn gefunden. Und das sollte erst der Anfang einer Mordserie im Rotlichtmilieu sein. Selbst kleine Bordelle und Swingerclubs werden von der unheimlichen Serie nicht verschont.

Tobt etwa ein Krieg im horizontalen Gewerbe oder liegt der Grund vielleicht ganz woanders? Und hängen die Morde überhaupt zusammen?

Da die Salzburger Polizei im Dunkeln tappt, muss die Rosi wieder ran, wurde sie doch zur offiziellen Polizeiberaterin ernannt. Mit viel Charme, besonderen Tricks und noch mehr Geduld bringt Rosi die stummsten Verdächtigen zum Reden, begibt sich bei ihren „Ermittlungen“ aber selber in große Gefahr.

Eine humorvolle Krimisatire über eine „Superfrau mit Herz“, die nicht ganz alltägliche Ermittlerin Kräuter Rosi. Das Buch ist authentisch, flüssig geschrieben und spannend, vor allem aber ist ganz viel „Innviertler Seele“ drin.

Für Freunde der „Kräutermedizin“ gibt es zusätzlich viele Rezepte und Tipps gegen alltägliche Wehwehchen von der „ermittelnden Kräuterfee Rosi“.


Dorfgockel

Sie schätzen die Buchkritiken in der Dorfzeitung?
Freunde helfen der Dorfzeitung durch ein Abo (=Mitgliedschaft)! Wir sind sehr stolz auf die Community, die uns unterstützt! Auf diese Weise ist es möglich, unabhängig zu bleiben.

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Diesen Artikel empfehlen. Teilen mit:

Visits: 8

Dorfladen

Kommentar hinterlassen zu "Doris Fürk-Hochradl: Ein Toter im Inn"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*