Artikel von Astrid E. Gadermeier

Die Wörter fliegen

Die Wörter fliegen: Zuerst von Oma zu Pia. Tisch, Fenster, Vogel. Je größer Pia wird, umso größer wird ihr Schatz an Wörtern. Rosenhecke, Teddybär. Doch mit der Zeit fehlen Oma immer öfter die Worte. Sie sagt Teller zum Fenster und Blauwasserteich zum Swimmingpool.


Mathilda und der Großmaulfrosch

In Familie Königs Küche herrscht Verblüffung: Im Glas mit den Prinzessbohnen hockt ein Frosch! Klein, grün und angeblich ein echter Prinz. Verwunschen natürlich. Aber: Mit einem Kuss könne man ihn zurückverwandeln, behauptet er.


Gesundheit

In Krankenhäusern kann gedrückte Stimmung herrschen. Diese ist auch hier zu fühlen, in der alten Gefäßchirurgie, wo man meinen sollte, heute einen unterhaltsamen Theaterabend verleben zu dürfen.

Doch das flaue Gefühl setzt sich fort, als wir ein grünes Band ums Handgelenk gebunden bekommen, ein Patientenarmband, das einen irgendwie an das Markerl im Ohr des Schlachtviehs erinnert.



Wunderbare Bärenzeit

Was tut ein Bär den ganzen Tag? Honiglecken? Bienen verjagen? Gar Picknickkörbe klauen? Das sind die Klischees, die man von Bären kennt. Aber Erwin Mosers Bär, macht viele schöne Dinge, die jedes Kind und jeder Mensch auf der Welt tun kann und oft auch tun sollte. Ein Buchtipp von Astrid Müller.



Peter Reutterer: Augen.Blicke

Peter Reutterer, ein Vertreter der modernen Lyrik, teilt diesen Gedichtband durch drei: Wetter.Leuchten, Blitz.Lichter und Augen.Blicke. Im ersten Teil geht es um naturnahe Feststellungen, Dokumentationen und Gefühle, die sich im Waldviertel (Reutterer ist gebürtiger Waldviertler) und in jedermanns Seele von Zeit zu Zeit abspielen.



Schramm/ Ackermann: Ein Mops, ein Buch

Möpse sind wieder in der Gesellschaft akzeptiert. “Sir Henry”, bekannt als Charity-Mops und auf roten Teppichen zuhause, wurde 2010 sogar zum “Promi des Jahres” gewählt. In “Ein Mops, ein Buch” äußert sich der berühmte Hund frech, bissig und voller Humor zu Themen wie Leinenzwang und Hundemode.


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