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mehrstimming in der Berchtoldvilla

mehrstimmig – Neue Mitglieder der art bv

Die Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs – Landesverband Salzburg präsentiert noch bis 18. Februar 2019 die neuen Mitglieder in der Salzburger Berchtoldvilla im Nonntal.

Neue Mitglieder
Vlnr.: Monika Schwingenheuer, Stephan Unterberger, Eva Baker, Bernhard Stimpf-Abele, art-bv Präsidentin Mag. art. Claudia Defrancesco, Thomas Selinger, Bernhard Skok. (Nicht am Bild: Rupert Gredler)

Bei einer Führung durch die Ausstellung am 9. Februar, erläuterten die anwesenden Künstler eindrucksvoll ihre Gedanken und Ideen zu den Werken.

Begeistert hat die bunte Vielfalt der ausgestellten Arbeiten. Die Bilder sind noch bis Ende Februar zu sehen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Thomas Selinger – Erdgeschoß – Foyer

Monika Schwingenheuer – 1. OG Süden

Rupert Gredler – 1. OG Hauptraum

Stephan Unterberger – 1. OG Weißer Raum

Eva Baker – 1. OG Karl Weiser Raum

Bernhard Stimpfl-Abele – 1. OG Alleeraum

Bernhard Skok – Dachgeschoss – Hauptraum


ödön von horvath geschichten aus dem wienerwald

„Geschichten aus dem Wienerwald“ – die Tragödie eines Wiener Madls

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Ödön von Horváths Volksstück setzt sich kritisch mit der kleinbürgerlichen Gesellschaft zur Zeit der Weltwirtschaftskrise vor Beginn des 2. Weltkrieges auseinander. Es demaskiert die Wiener Gemütlichkeit und stellt deren Verlogenheit zur Schau. Die bitterböse Tragikomödie feierte am 2. Februar 2019 in der Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem im Salzburger Landestheater Premiere.

Marianne, die Tochter des Zauberkönigs soll aus wirtschaftlichen Gründen den biederen Fleischhauer Oskar heiraten. Bei der Verlobungsfeier an der Donau lernt sie den charmanten Hallodri Alfred kennen und „er schlägt wie ein Blitz in sie ein“. Als sie Oskar seinen Ring zurück gibt, wird sie von ihrem hartherzigen Vater verstoßen. Ein Jahr später sitzt Marianne mit einem Kind und einem unzufriedenen, frustrierten Mann in einer kleinen, schäbigen Wohnung und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Um finanziell über die Runden zu kommen, vertraut sie ihr Kind, den kleinen Leopold, Alfreds Mutter und Großmutter in der Wachau an. Sie versucht mit ihrem Hobby der „Rhythmischer Gymnastik“ Geld zu verdienen, landet jedoch in einem zwielichtigen Etablissement. Dort wird sie zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und kommt ins Gefängnis. Der treue Oskar jedoch wartet nach wie vor auf sie. Mit seiner Drohung „Du wirst meiner Liebe nicht entgehen.“ sollte er Recht behalten.

Eine riesige, drehbare, weiß verflieste Mauer, die an ein Schlachthaus denken lässt, ermöglicht die im Stück geforderten vielen Ortswechsel. Passende Requisiten und stimmige Beleuchtung lassen die sterile Mauer vergessen und das Publikum in die Trostlosigkeit der stillen Straße im 8. Bezirk eintauchen und die gute Luft in der Wachau erahnen. (Bühne und Kostüme: Stephanie Seitz)

Marianne (Nikola Rudle) hat wirklich kein Glück mit den Männern. Erst wird sie von ihrem herrischen Vater (Walter Sachers) wie eine Dienstmagd behandelt, ein Jahr später von dem gar nicht mehr charmanten Alfred (Sascha Oskar Weis) brutal herumkommandiert. Für diesen Strizzi hat die Trafikantin (Britta Bayer) jede Menge Schimpfwörter parat, hat er sie doch wegen der lieben Marianne verlassen. Sie tröstet sich aber ziemlich schnell mit einem deutschen Jungnazi, dem strammen Studenten Erich (Gregor Schulz). Beim Heurigen schmettert die windige Gesellschaft gemeinsam mit einem skurrilen Mister, einen in Amerika reich gewordenen Wiener (Franz Supper), mit Inbrunst und der nötigen Lautstärke Wienerlieder. In der Wachau leben Alfreds Mutter (Eva Christine Just) und die bösartige Großmutter (Janina Raspe als Madonnenfigur), die den kleinen Leopold zu Tode pflegt.

Ein Theaterabend an dem in der Inszenierung
von Carl Philip von Maldeghem von der heilen Familienidylle nichts mehr übrig
bleibt. Mariannes naiver Emanzipationsversuch scheitert kläglich, jetzt
erwartet sie eine trostlose Ehe mit einem ungeliebten, zur Brutalität neigenden
Mann. Liebliche Walzerklänge, Horváths eigenwillige Sprache, eine Zersetzung
von Dialekten, und der vom Autor geforderten „Stille“, machen die trieftraurige
Geschichte leichter erträglich. Nach wie vor ein hochaktuelles Stück, für das
der 30-jährige Horváth noch vor der Uraufführung 1931 in Berlin auf Vorschlag
Carl Zuckmayers den Kleist-Preis erhielt.


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„Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth. Inszenierung: Carl Philip von Madeghem. Bühne und Kostüme: Stephanie Seitz. Licht: Richard Schlager. Mit: Sascha Oskar Weis, Eva Christine Just, Janina Raspe, Britta Bayer, Christoph Wieschke, Lara Horvath/Muriel Glage, Tim Oberließen, Nikola Rudle, Walter Sachers, Gregor Schulz, Marco Dott, Franz Supper. Fotos: SLT/ © Anna-Maria Löffelberger


Untereching - St. Georgen | © 2019 Karl Traintinger, Dorfbild

Dorfradio Vol 11 | Februar 2019

Das Dorfradio streamen

Ab sofort kann man das Dorfradio über die CBA streamen. Zum Stream >

ON AIR auf der Radiofabrik

Die Februarsendung wird am 4. 2. 2019 von 17-18 Uhr auf der Radiofabrik ausgestrahlt. Wiederholungen: Dienstag, 5. 2. 2019 um 8 Uhr und Sonntag, 17. 2. 2019 um 20 Uhr.

Folgende Beiträge haben wir für Sie vorbereitet:

Rebecca Schönleitner präsentiert das Buch: “Wie ich mich auf einer Parkbank in einen bärtigen Mann mit sehr braunen Augen verliebte”. Es ist dies eine autobiographische Geschichte der schwedischen Autorin Emmy Abrahamson.

Die Laufener Autorin Heidi Merkel liest eine Kurzgeschichte rund um einen Kauf eines Büstenhalters.

Susanna Ihninger-Lehnfeld beschreibt das bäuerliche Leben im 18.
Jahrhundert, wie es im Freilichtmuseum in Großgmain dargestellt ist.

Zwo, zwe, zo – unser Streifzug durch den Flachgauer Dialekt beendet das heutige Programm. Es geht um geographische Richtungsangaben und um das Brautwerben.

Musikplaylist:

I´ve Got You Under My Skin © Polizeiorchester Bayern & Johann Mösenbichler
Everybody Loves Somebody © Frank Sinatra
Unforgettable © Natalie Cole & Nat King Cole
Somethin´Stupid ©Frank Sinatra & Nancy Sinatra
When Buddha Smiles ©Benny Goodman
Schabernack ©Misthaufen
Petite Boutique ©Quartett Fesch & Resch
Tango Diatonique ©Quartett Fesch & Resch
Dixieland Auf Bergeshöhn (Potpourri) ©Farmer´s Dixieland
Summertime ©Miles Davis
Satin Doll ©Duke Ellington
Girl Talk © Neal Hefti Chorus & Orchestra

RadiofabrikSendedaten und Empfang >


Eröffnung "Die Schreibmalerei" Martina Stabauer Thalgau

Martina Stabauer | die Schreibmalerei

Es sind zwei Leidenschaften, die die junge Salzburger Künstlerin bewogen haben, ihre Schreibmalerei in Thalgau zu eröffnen: Die Malerei und das Schreiben von erzählten Texten.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Zur Eröffnung waren am Freitag, dem 19. Jänner 2019 zahlreiche Besucher nach Thalgau – Unterdorf gekommen. Die Künstlerin führte ihre Gäste durch das sehr schöne Atelier und schilderte dessen Entstehungsgeschichte. Bürgermeister Johann Grubinger überbrachte Grüße der Gemeinde, Marcus Gisberg sorgte am Klavier für die musikalische Umrahmung.


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Die Bilder sind Momentaufnahmen meiner Gefühlswelt. Durch das Malen gelangen verborgene Emotionen an die Oberfläche. Starke Kontraste auf den Bildern helfen mir dabei, meine innere Zerrissenheit darzustellen.

Martina Stabauer

Ich bin schon sehr neugierig, was da noch an Ideen und Projekten aus der Schreibmalerei im Salzburger Flachgau kommen wird.

Weiterführende Infos sind auf der Homepage > zu finden!


Winterlandschaft

Die Dorfzeitung 2018 in Zahlen

Im abgelaufenen Jahr haben wir unser 20-jähriges Bestehen als Internet-Zeitung gefeiert. Wir zählen damit wahrscheinlich zu den ältesten Online-Medien in Salzburg.

Seit April 2018 gibt es mit dem Dorfradio > auch ein Radioformat der Dorfzeitung. Jeden ersten Montag im Monat von 17-18 Uhr wird das Dorfradio > auf der Radiofabrik > ausgestrahlt. Die Radiofabrik > ist ein Freier Radiosenden in Salzburg. In den Sendungen geht es um aktuelle Geschichten aus dem Dorf, Künstlerportraits, Literatur, den Flachgauer Dialekt, etc. und das alles eingepackt in einen bunten, etwas jazzlastigen Musikmix. Alle Sendungen können noch immer jederzeit weltweit gestreamt werden!

Anlässlich unseres Geburtstages und den Feierlichkeiten zu 200-Jahre Stille Nacht produzierten wir: “Open Space – eine jazzig literarische Annäherung an die Stille Nacht.” Die Veranstaltung in der Salzachhalle in Laufen war sehr gut besucht. Es war ein schöner Kontrapunkt zu den vielen Veranstaltungen im Rahmen der Stille Nacht Landesausstellung.

Die Zahlen

26.312 Besucher von unterschiedlichen IP´s haben im vergangenen Jahr 61.035 Seiten auf der Dorfzeitung aufgerufen (Jetpack Statistik)

Das heißt etwa 72 Leser haben täglich ungefähr 167 Seiten aufgerufen oder etwa 2160 Leser monatlich zirka 5000 Artikel.

Geographische Verteilung

  1. Österreich 35.948 Aufrufe
  2. Deutschland 11.339 Aufrufe
  3. USA 4.869
  4. Schweiz 3.694
  5. Frankreich 1.080
  6. Italien 330
  7. Vereinigtes Königreich 319
  8. Kanada 218
  9. Hongkong 192
  10. Irland 192
  11. Niederlande 171
  12. Südkorea 142
  13. Ungarn 130
  14. Australien 116
  15. Spanien 103
  16. Ägypten 100
  17. Der Rest von knapp 3000 Aufrufen verteilt sich über den gesamten Erdball.

Nicht gezählt werden Webcrawler (Spider und Bot´s) und die eigenen Zugriffe.

Die 25 am häufigsten aufgerufenen Artikel

  1. “more than naked” – Einführung in die Fetttanztechnik
  2. Open Space – eine jazzig-literarische Annäherung an die Stille Nacht
  3. Nutztierhaltung im kulturellen Wandel zwischen Tradition und Moderne
  4. Der kleine Prinz in Laufen
  5. Die nackte Frau Percht
  6. Von Pilz und den Frauen
  7. Salzburger Landtagswahl 2018 – Die Wahlprogramme
  8. Dorfradio Vol 08 | November 2018
  9. KHG, die Luft wird dünner
  10. Zwetschken-Nudeln aus dem Salzburger Flachgau
  11. Schmerzlich vermisst: Höflichkeit, Respekt und ein ehrliches Lächeln
  12. Don´t smoke. Ein politischer Eiertanz.
  13. Die teutschen Lieder der Burschenschafter
  14. Musikum: Zeit für Stille Nacht
  15. “Virginia Hill” – die Gangsterbraut von der Zistelalm
  16. Konstantin Wecker | Salzachfestspiele 2018
  17. “König der Herzen” – Very British!
  18. “Nächte im Moulin Rouge” – eine szenische Collage
  19. Salzburger Erotikmuseum im Mirabellgarten
  20. Dorfradio Vol 04 | Juli 2018
  21. Dorfradio Vol 05 | August 2018
  22. Dorfradio Vol 06 | September 2018
  23. Die Geschichte wiederholt sich
  24. Landtagswahl 2018 in Salzburg im Endspurt
  25. Gläsern bis zum Zerspringen oder ganz einfach pudelnackert

Die Dorfzeitung unterstützen

Werden Sie ein “Stiller Gönner”, Freund oder Mäzen!
Infos dazu finden Sie HIER >


Bussard im Winter

Einsamer Bussard im Flachgau

Die Raubvögel sitzen gerne auf den Pflöcken, um eine umfassende Übersicht auf mögliche Jagdopfer zu haben. Speziell im Winter sind viele dieser geschützten Vögel zu sehen, die kleineren Tiere am Boden haben fast keine Chance, ihnen zu entkommen.

In der Natur gilt das Recht des Stärkeren, diese Spielregel ist ganz einfach und allgemein gültig.

Trotzdem. Obwohl es sich beim Bussard um geschützte Raubvögel handelt, ist es doch bemerkenswert, wenn man beispielsweise im Salzburger Flachgau auf der Fahrt von Nußdorf nach Lamprechtshausen 17 dieser Tiere zählen kann.


Dorfradio Vol 10 Jänner 2019

Dorfradio Vol 10 | Jänner 2019

Programmübersicht der Sendung

Das Dorfradio auf der CBA streamen >

Sendetermine auf der Radiofabrik:
Montag, 7. Jänner 2019 – 17 Uhr
Sonntag, 20. Jänner 2019 – 20 Uhr

Literatur
Rebecca Schönleitner stellt den Autor Jens Henrik Jensen und seine OXEN Trilogie vor.

Bildende Kunst
Thomas Selinger, der Karikaturist der Dorfzeitung, spricht über seine erste Ausstellung in der Salzburger Berchtoldvilla.

Geschichte
Susanna Ihninger-Lehnfeld gibt einen Einblick in das Leben der ehemaligen Glasbläser von Bürmoos.

Lebensraum
Zwoa, zwe, zwo – ein kleiner Streifzug durch den Flachgauer Dialekt.
Mann/ frau erfährt zum Beispiel, warum zur Winterkleidung eine Gattihose und eine boachane Pfoad gehört.

Die Musikauswahl ist bunt wie das Leben im Dorf!

C´est Si Bon by Frl. Mayer´s Hinterhausjazzer ©
Ulda Nikta/ Ulda Allures by Elin Kåven ©
Widdershins by Sarah-Jane Summers & Juhani Silvola ©
Nothern Lights / Entry to Kattegatt – The Vikings by Steven Richard Davis, Steva TavaglioneBrian Kilgorte, Tina Gua & Mel Wesson ©
Irish Ways And Irish Laws by Sequel ©
I Got You (I Feel Good) by James Brown ©
Federkleid by Faun ©
Working Blues by Duke Ellington ©
Shake Your Moneymaker by Hans Theesink & Blue Groove ©
High Society by Frl. Mayer´s Hinterhausjazzer ©
There´ll Be Some Changes Made by Fatty George Allstar Band ©
Sunrise – Noor by Karen Asatrian & Armenian Spirit ©


Winterlandschaft bei Holzhausen

Der Winter ist ins Land gezogen

Das Dorf ist tief verschneit und es ist bitterkalt. Genau so, wie der Jänner im Dorf sein soll. Es ist einfach schön.

Karl Traintinger hat das Foto auf der Fahrt von Maxdorf/ Lamprechtshausen nach Holzhausen/ St. Georgen im Salzburger Flachgau aufgenommen.

Es waren spannende Lichtverhältnisse, der Boden schwarzweiß und der Himmel ganz leicht hellblau-rötlich durchscheinend.


Elisabeth und Karl Traintinger, die beiden Moderatoren des Dorfradios vor dem Pariser Eiffelturm

Dorfradio 2018 | Unser erstes Jahr ON AIR auf da Radiofabrik

Das erste Jahr mit dem Radioformat der Dorfzeitung ist vorbei. Uns hat das Dorfradio hat Spass gemacht, die vielen Zuschriften unserer Hörer haben uns motiviert, weiter zu machen.

Die Programme im Jahre 2018 waren ähnlich aufgebaut. In jeder Sendung stellte Rebecca Schönleitner ein Buch oder einen Autor(In) vor. Künstlerinterviews und die Präsentation von Zeitungsrubriken in der Dorfzeitung waren ebenso präsent wie ein kleiner Streifzug durch den Flachgauer Dialekt. In der ersten Sendungen wurde zudem unsere Jubiläumsverabstaltung Open Space > vorgstellt und beworben. Die Dezemberausgabe ist unsere Weihnachtssendung. Die Musikauswahl ist bunt wie das Leben im Dorf, vielleicht etwas jazzlastig.

Radiofabrik

Jeweils die letzten 5 Sendungen lassen lassen sich auf der Radiofabrik > nachhören. Hier kann man das Dorfradio auch terrestrisch > oder im digitalen Netz der Salzburg-AG > empfangen.

CBA – Cultural Broadcasting Archive

Auf der CBA > können alle bisher produzierten Sendungen nachgehört werden. Hier findet man auch die einzelnen Programmübersichten und die Musikauswahl.


Zeit für Stille Nacht Konzert

Musikum: Zeit für Stille Nacht

Die Oberndorfer Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als am 22. 12. 2018 die Uraufführung des Musiktheaters “Zeit für Stille Nacht” stattfand. Musik und Text stammen aus der Feder von Siegfried Steinkogler. Es war eine würdige Veranstaltung zum 200-jährigen Jubiläum des Weihnachtsliedes Stille Nacht.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Acht Orchestersätze bilden den musikalischen Rahmen für eine Weihnachtsgeschichte rund um die Oberndorfer Familie Friedrich.

Die moderne Komposition mit tonalen und atonalen Komponenten konnte auf der ganzen Linie begeistern. Überzeugend war zudem die musikalische Umsetzung durch Peter Martin Lackner als Dirigent des Symphonischen Orchesters des Musikums Oberndorf, das sowohl aus Schülern als auch aus Lehrern besteht. Neben der klassischen Orchesterbesetzung kamen auch Saxophone, Blockflöten, Gitarren, ein Akkordeon, ein Sopransolo und ein Kinderchor zum Einsatz.

Die chinesische Version von Stille Nacht und die Tai Chi Darbietung gab dem stimmigen Abend eine weltumspannende Note.

Weiterführende Info in der Dorfzeitung>


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Der tosende Applaus am Schluss der Veranstaltung war ein herzliches Dankeschön des Publikums an die grandiose Leistung des Orchesters und der dafür Verantwortlichen.

Postskriptum. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass zeitweise einige BesucherInnen in den hinteren Reihen dieses beeindruckende Konzert mit einem Kaffeekränzchen verwechselt haben und ihre Kinder den Konzertsaal mit einem Spielplatz.


Die Zugabe hören!


Rosemaria Ott - Gingkoblätter | Fotos: Karl Traintinger

Galerie Rosemaria Ott

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, heißt es so schön! In der Oberndorfer Brückenstraße hat sich die Textilkünstlerin Rosemarie Ott ein Atelier eingerichtet und die Salzachstadt hat damit ein wertvolles, künstlerisches Kleinod bekommen.

In den beiden Räumen verbindet sie einen Arbeitsraum mit einer Galerie, in der ihre Arbeiten stilvoll präsentiert werden.

Rosemaria Ott in ihrem Atelier in Oberndorf

Mein künstlerischer Werdegang

Duft, Farben und Oberflächen der Stoffe in der Schneiderwerkstatt meines Vater sind eine prägende Erinnerung aus meiner Kindheit. Diese erste Begegnung mit der Welt der Textilien und der direkte Kontakt mit der Natur haben mich für Strukturen und Texturen sensibilisiert und prägen meine Werke.

Seit drei Jahrzehnten arbeite ich als Autodidaktin mit Textilem, vorwiegend mit Seide, Leinen, Baumwolle und Polyamid in Verbindung mit anderen Naturmaterialien. Dabei suche ich nach unkonventionellen Methoden der Verarbeitung und eigenen textilen Ausdrucksmöglichkeiten. Auf den Weg von der Vorstellung zur Realisierung einer Idee spielt das Experiment mit dem Material eine große Rolle.

Die Natur mit ihrem unerschöpflichen Formenreichtum, ihren Strukturen und Farben ist Quelle der Inspiration für mich. Der mikroskopische Blick bildet den Ausgangspunkt für meine Formfindung.

Ich sehe meine Arbeit als “Malerei mit Nadel und Faden”, die nicht bei der Fläche bleibt, sondern in die dritte Dimension reicht bis hin zur Rauminstallation.


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Vita: Geboren in Braunau am Inn, Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, Dipl. psych. Krankenschwester | Ab 1988 Beschäftigung mit Quilt-, Patchwork- und Applikationstechnik sowie Steppstickerei mit der Nähmaschine. 2002 erste Arbeiten in “Thermotechnik” – Einarbeitung von Naturmaterialien und Fäden in ein hautähnliches Material aus Polyamid. 1998 Ateliersgündung. 2000-2008 Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler in Salzburg, 2009 Mitglied bei ART AUSTRIA. 2018 eigene Galerie und Atelier in Oberndorf.

Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>

Zur Zeit sind in der Galerie von Rosemarie Ott neben ihren eigenen Arbeiten auch einige Bilder der Laufener Künstlerin und Musikerin Christine Smaczny ausgestellt.


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Gruberdenkmal in Berndorf

F. X. Gruber Denkmal in Berndorf

Bereits Anfang Oktober dieses Jahres wurde in der Flachgauer Gemeinde Berndorf ein “Stille Nacht” Denkmal enthüllt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

In den Jahren von 1829 bis 1835 war Franz Xaver Gruber, der Komponist des weltberühmten Weihnachtsliedes “Stille Nacht, Heilige Nacht”  in der Flachgauer Gemeinde Berndorf bei Salzburg als Lehrer, Mesner und Organist tätig.

Die neue Metallplastik stammt vom Kuchler Bildhauer Peter Schwaighofer und kann in ihrer Schlichtheit überzeugen. Gruber sitzt dabei auf der Friedhofsmauer und spielt Gitarre.

In die ganzen Festivitäten rund um die Landesausstellung “Stille Nacht 1818-2018” ist Berndorf am Hausberg eher bescheiden eingebunden.  Allein die Plastik ist aber einen Besuch wert!

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