Artikel von Leo Fellinger

BIKE THE BEAT – Erfolgreiche Premiere!

BIKE THE BEAT – was soll das sein? Es geht dabei um Jugendkultur, Musik und Energie ohne Stromanschluss. Ein Konzept, das funktioniert, solange alle bereit sind, etwas zu geben, um etwas zu bekommen. Diesmal ging es um Streetdance.


Liebe. Liebe?

Liebe. Ein großes Wort. Manchmal tiefgehend, manchmal oberflächlich gemeint. Die große Frage, was Liebe eigentlich ist, warum sie da ist und manchmal wieder verschwindet, wen man liebt und wieso überhaupt, warum man auch ein Meerschweinchen oder ein Zitroneneis oder gar Kastanien lieben kann, das verhandelt das Jugend-Theaterstück „Ich lieb dich“ von Kristo Šagor auf poetische und einfühlsame Weise für ein Publikum ab 10 Jahren.


Der Geschichtenerzähler

Ein guter Song soll eine Geschichte erzählen können, bei instrumental vorgetragenen Stücken wird es schon ein wenig schwieriger. Da geht es in erster Linie darum, die fehlenden Worte in Töne zu übersetzen, die Dramaturgie der Geschichte in Tonart, Tempo, Stil, Gefühl und sogar Pausen auszudrücken.
Einer, der das beherrscht wie kaum jemand anderer, ist Martin Listabarth.


Von der unschuldigen Freude eines Mark Twain-Abenteuers

Seekirchen Kunstbox (18. 3. 2022) – Der Blues hat, vielleicht mehr als jedes andere Genre, immer seinen Anteil an bunten Charakteren gehabt. Vielleicht ist es wirklich diese Musik, die nur von Menschen gemacht werden kann, die diesen Sehnsuchtsblick schon in den Augen haben, die das Gefühl ausdrücken, wie es ist immer „on the road“ zu sein.


Von Drachen und Dro(h)nen – eine musikalische Liebesbeziehung

Wenn man an musikalische Paarbeziehungen denkt, kommen einem sofort folgende Namen in den Sinn: Sonny and Cher, Kurt Cobain und Courtney Love, Paul und Linda McCartney, Carly Simon und James Taylor, Ike und Tina Turner, oder im ernsten Fach Alma und Gustav Mahler sowie die Lebensbeziehung von Benjamin Britten und dem Tenor Peter Pears.


Der Rhythmus des Lebens

Eigentlich mag Manu Delago keine Solokonzerte, man bewege sich immer im Gefahrenbereich, ins Langweilige abzugleiten, zu einseitig, zu eintönig zu werden, meint er. Wie umsichtig das ist und wie sich dieser Vorbehalt auswirkt, weiß man erst, wenn man das (erste) Soloprogramm „Environ me“ von ihm miterlebt hat.


Corona 2022: Kultur und Inklusion

Wir können uns als öffentlicher Kulturverein und Veranstaltungshaus nicht über geltendes Recht hinwegsetzen, aber wir können unsere Position darlegen und einen Diskurs über eine zutiefst ungerechte Ausgrenzung einer gesellschaftlichen Gruppe im Kulturbetrieb anregen. Und wir können versuchen, für all die Menschen, die uns und der Kultur seit Jahren die Treue halten und die jetzt wahrscheinlich kerngesund, aber coronaungeimpft zu Hause weggesperrt sind, Brücken zu bauen. Digital und niederschwellig. 


Weihnachtsbrief

Ja, es gäbe viel zu beklagen am Ende dieses Jahres 2021. Die Gesellschaft scheint gespalten – das ist kein österreichisches Phänomen – vieles scheint ungerecht und chaotisch zu sein. Ich hoffe auf ein kommendes Jahr, in dem wir viel dieser Dinge endlich anpacken. Im Kleinen und im Großen.

Schöne Weihnachten!


Anna Anderluh im Emailwerk Seekirchen

Spätestens wenn Anna Anderluh die Bühne betritt und zum Singen ansetzt, weiß man, dies wird ein Konzert, das alle Regeln und Hörgewohnheiten außer Kraft setzen wird.


In der Zeit schweben

Nur wenige Instrumente können in den richtigen Händen mit der Geige mithalten, wenn es darum geht, mitreißende Virtuosität zu zeigen, die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen auszudrücken und die schiere Schönheit des Klangs zu genießen.


Die Kunst lebt!

Es war ein denkwürdiger Moment. Am 8. Mai 2021 betraten um 20 Uhr das erste Mal seit letzten Oktober Musiker die Bühne des Seekirchner Emailwerks.


Impfen oder nicht? Eine Toleranzfrage.

Ich möchte an der Stelle des Fragezeichens einen Appell an alle richten, die meinen, recht zu haben, egal welcher „Glaubensrichtung“ sie angehören mögen. Diese Pandemie taugt nicht nur dazu, Menschen zu verunsichern, sondern auch, sie zu spalten.