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Zeitgeist 1986 02

Zeitgeist Ausgabe 2/ 1986

Lang erwartet, endlich da ! Mit viel Pomp und Trara, man könnte auch sagen in feierlichem Rahmen, eröffnete Noch-Bundespräsident Kirchschläger die Landesausstel­lung 1986 “Prinz Eugen und das barocke Österreich” in Schloß­hof”.

Zahlreiche Prominenz und viele, die sich für prominent halten, strömten in die kleine Marchfeld­gemeinde, um über die “Jahrhun­dertchance” der Region zu urtei­len, um zu sehen und um gesehen zu werden. Denn die Ausstellung, die in friedlicher Eintracht von Bund und Land veranstaltet und finanziert wird, wurde von vielen nicht nur wegen ihrer kulturellen und historischen Bedeutung, son­dern auch aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen mit Inter­esse und Spannung erwartet. Vor allem die heimische Gastronomie ist es, die den Slogan “Jahrhun­dertchance für das Marchfeld” prägte und auf wichtige und not­wendige Impulse (die sehr zu wünschen sind) hofft. Die Werbetrommel wurde jedenfalls recht kräftig gerührt, peinliche Pannen konnten dabei aber natür­lich nicht ausbleiben. Man erinnere sich nur an den verun­glückten Gastronomieführer des Fremdenverkehrsverbandes March-Donauland, demzufolge eine vierköpfige Familie für ein Mittagessen in einem Marchfelder Dorfgasthaus einen Kredit auf­nehmen hätte müssen. Oder die Kritik an der Führung der March­felder Schlösserstraße die an­geblich zwei, sogenannte Nobel­lokale des Marchfelds bevorzuge.

(Auszug aus der Titelgeschichte von Erwin Konecny)

Aus dem Inhalt:

Fotoausstellung – Dr. Walter Wöhl in Gänserndorf | Erika Spieß – Eine romantisch-realistische Malerin Weinviertler Landschaften | Niederabsdorf – Ein Dorf im Wandel der Zeit | Bemerkung zur Ästhetik des Chaos – von Ewald Spanner | ET CETERA Ja, da wärs halt gut, wenn ma Englisch könnt! Von Friedl Kraus | Literarisches ausgewählt von Ewald Spanner | Das NÖ Bildungs- und Heimatwerk im Verwaltungsbezirk Gänserndorf – von Gerhard Weisskirchner | Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz | BLUES NIGHT in Mistelbach – Von Otmar Biringer | KULTODROM-Folkfestival-Stadtfest in Mistelbach – Von Otmar Biringer | Günther Lang – Gebrauchsgegenstände aus Ton – Von Hannes Tröstler | Fotografie – Winter im Weinviertel | GRÜNES NIEDEROSTERREICH – Ortsbildmesse in Weikendorf – mehr als das Färbeln von Fassaden

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Offener Brief an Salzburg Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dipl.-Ing. Harald Preuner,

viele Kulturschaffende der Stadt Salzburg haben am vergangenen Donnerstag die Kulturausschusssitzung im Internet verfolgt und sind enorm besorgt. Es herrscht eine Fassungslosigkeit über die Tatsache, dass der für uns wichtigste Antrag nicht auf der Agenda des Kulturausschusses stand und dadurch nicht verhandelt werden konnte. Ich bitte Sie dringlichst, den Kulturschaffenden dieser Stadt mitzuteilen, warum dieser Antrag von Ihnen nicht weitergeleitet wurde.

Die Kulturinstitutionen, Ensembles und freischaffenden KünstlerInnen dieser Stadt waren die Ersten, die ihre Arbeit auf Grund dieser Pandemie niederlegen mussten, und wie es aussieht, werden sie auch mit unter den Letzten sein, die sie wieder aufnehmen können. Ich möchte Ihnen nun verständlich machen, dass hier viele KünstlerInnen nicht länger warten können, zu erfahren, wie ihre Existenz in Zukunft gesichert werden kann. Aus dem Kulturausschuss haben wir vernommen, dass dies nun frühestens im Juli passieren kann. Eine Entscheidung im Juli ist für viele zu spät! Vor allem Selbstständige und EPUs sind hier besonders betroffen, da die meisten sich weder für Härtefonds, Arbeitslosengeld und sogar Mindestsicherung qualifizieren. Dies hat mit den besonderen Arbeitsumständen im künstlerischen Bereich zu tun. Ich möchte betonen, dass es sich hier nicht um HobbykünstlerInnen handelt, sondern um Menschen, die ihren alleinigen Lebensunterhalt mit der künstlerischen Tätigkeit bestreiten und die teils seit vielen Jahren die professionelle Kulturszene der Stadt bereichern. Auch sie leisten einen großen Beitrag zur Krisenbewältigung, indem sie ihren Beruf momentan NICHT ausüben! Es ist meiner Ansicht nach nun die Pflicht der Stadt (und des Landes) diesen Menschen unter die Arme zu greifen, damit sie auch in Zukunft das kulturelle Leben dieser Stadt gestalten können.

Es ist wichtig diesen Menschen ein Zeichen zu geben, damit sie sich nicht um ihre Zukunft sorgen müssen. Diese KünstlerInnen tragen viel dazu bei, diese Stadt zu der Kulturstadt zu machen, die sie ist. Sie zahlen ihre Steuern genau wie alle anderen. Wir verstehen, dass diese Krise auch für die Politik eine große Herausforderung ist, aber so ein Vorgehen suggeriert, dass die Kulturszene der Stadt egal ist. Die Kulturabteilung der Stadt leistet eine großartige und für uns sehr wichtige Arbeit als verlässlicher Partner, aber die Kulturabteilung benötigt dringend einen Handlungsraum.

Ich bitte Sie darum, uns zeitnah ein Statement zu dieser Angelegenheit zu schicken. Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und wünsche Ihnen weiterhin ein gutes Durchhaltevermögen und Gesundheit. Ich bin mir sicher, dass Sie die Kulturszene nicht im Stich lassen wollen.

Ich verbleibe mit den besten Grüßen

Alex Linse | Theaterleitung
Das OFF Theater


Spielmittel für Kleinkinder und Kindergartenkinder zum Nachgestalten

Der Praxisunterricht in der COVID Krise.

Der Praxisunterricht der Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden des Kollegs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Salzburg findet auf Grund des COVID-19 nicht wie geplant in den Kindergärten statt, sondern zuhause.

Die Studierenden des Kollegs, die sich im vierten Ausbildungssemester befinden, wollen unter der Regieführung ihrer Praxislehrerinnen Hilda Hammertinger, MA und Mag. Gundula Ehringer einen kleinen Beitrag für Eltern und ihre Kinder leisten. Auf Grund des Coronavirus können viele Kinder nicht den Kindergarten bzw. die Kleinkindgruppe besuchen. Daher ist es den Studierenden ein Anliegen, das Lernen außerhalb, also auch zuhause in den Familien zu unterstützen. So wurden von den Studierenden bei einem Arbeitsauftrag „Lernarrangements“ für 3-6jährige Kinder angefertigt.

Einige Beispiele werden hier in diesem Bericht exemplarisch zum Nachgestalten vorgestellt.

Aber was ist die vorrangige Zielsetzung dieser Aktion?

Mit ganz einfachen Materialien, die im Haushalt vorhanden sind, teils recycelten Dingen oder Naturmaterialen können Eltern ganz einfache Lernarrangements unter Einbindung ihrer Kinder anfertigen. Diese gemeinsam von Eltern und Kind (je nach Alter) hergestellten Bildungsmittel eignen sich hervorragend für das selbstgesteuerte Spiel der Kinder, ob daheim oder in elementarpädagogischen Institutionen.

Was ist ein Lernarrangement und welche Möglichkeiten bietet es?

Ein Lernarrangement ist Ausdruck eines didaktischen Verständnisses, welches die Kinder in den Mittelpunkt des Lernprozesses stellt. Es soll die Kinder zur aktiven Auseinandersetzung mit einem bestimmten Material einladen, wobei das selbstgesteuerte und Lernen der Kinder stets im Mittelpunkt steht. Es können so viele Lerneffekte entstehen, beispielsweise die Aneignung von Sach- und Handlungswissen oder das Kennenlernen von neuen Arbeitstechniken.

Die Verbindung der Kinderbetreuung mit dem Homeoffice der Eltern ist oft schwer umsetzbar. Umso wichtiger ist es, dass Kinder neue Anregungen bekommen, sich dann aber eigenständig dem Spiel widmen können.

Die Studentinnen hatten bei diesem Arbeitsauftrag aus Kindergartenpraxis auch die Aufgabe, Variationsmöglichkeiten des Lernarrangements zu entwickeln sowie die Beachtung der verschiedenen Entwicklungslevels der Kinder zu berücksichtigen. Es sollte ein Lernarrangement konzipiert werden, welches vor allem die intensive, lustbetonte Beschäftigung des Kindes mit einem bestimmten Material oder Spiel in den Vordergrund rückt.

Zur Förderung der Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination legen die Kinder verschiede-ne Linien oder Formen mit verschiedenen Materialien nach. (Elina Toal)
Zur Förderung der Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination legen die Kinder verschiede-ne Linien oder Formen mit verschiedenen Materialien nach. (Elina Toal)

Die Kinder fädeln eine lange Schnur durch Papierröhren. Dabei können sie die Reihenfolge entweder ganz frei für sich wählen und vielleicht sogar Muster entstehen lassen oder sich an den Ziffern orientieren. (Julia Aunitz)
Die Kinder fädeln eine lange Schnur durch Papierröhren. Dabei können sie die Reihenfolge entweder ganz frei für sich wählen und vielleicht sogar Muster entstehen lassen oder sich an den Ziffern orientieren. (Julia Aunitz)

Bei diesem Lernarrangement befüllen die Kinder „Eistüten“ mit einer bestimmten Anzahl an Eiskugeln. Die Verschlüsse von PET-Flaschen können dabei beispielsweise als Auffang-behälter genutzt werden. (Julia Aunitz)
Bei diesem Lernarrangement befüllen die Kinder „Eistüten“ mit einer bestimmten Anzahl an Eiskugeln. Die Verschlüsse von PET-Flaschen können dabei beispielsweise als Auffang-behälter genutzt werden. (Julia Aunitz)

Der Schwerpunkt dieses Lernarrangements sind Farben. Kinder sollen etwa verschiedene Farbnuancen unterscheiden und zuordnen (rechts). Das Hantieren mit Wäscheklammern und Zangen (links) fördert unter anderem die Handmotorik. (Julia Dirnberger)
Der Schwerpunkt dieses Lernarrangements sind Farben. Kinder sollen etwa verschiedene Farbnuancen unterscheiden und zuordnen (rechts). Das Hantieren mit Wäscheklammern und Zangen (links) fördert unter anderem die Handmotorik. (Julia Dirnberger)

Wenn sich Ihr Kind bereits für Zahlen und Ziffern interessiert, können Sie mit wenig Mate-rial darauf eingehen. Leeren Sie zum Beispiel Gries, Sand oder Reis in eine Box oder auf ein Tablett und schreiben Sie Ziffern auf Kärtchen. Ihr Kind kann die Ziffern dann mit den Fingern nachzeichnen oder mit verschiedenen Materialien wie Perlen oder Samen nachle-gen. Statt Ziffern eignen sich auch Formen sehr gut! (Nicole Chudoba)
Wenn sich Ihr Kind bereits für Zahlen und Ziffern interessiert, können Sie mit wenig Material darauf eingehen. Leeren Sie zum Beispiel Gries, Sand oder Reis in eine Box oder auf ein Tablett und schreiben Sie Ziffern auf Kärtchen. Ihr Kind kann die Ziffern dann mit den Fingern nachzeichnen oder mit verschiedenen Materialien wie Perlen oder Samen nachlegen. Statt Ziffern eignen sich auch Formen sehr gut! (Nicole Chudoba)

Auch bei diesem Lernarrangement geht es um die optische Wahrnehmung. Kinder sollen dabei verschiedene Formen erkennen und sie durch den richtigen Schlitz in eine Box wer-fen. (Julia Dutzler)
Auch bei diesem Lernarrangement geht es um die optische Wahrnehmung. Kinder sollen dabei verschiedene Formen erkennen und sie durch den richtigen Schlitz in eine Box werfen. (Julia Dutzler)

Um die Verbindung zwischen Ziffern und Zahlen zu vertiefen, können Kinder zum Beispiel Wäscheklammern oder Perlen zählen und ihre Anzahl den Ziffern zuordnen. Falls das Ma-terial so ausgewählt wird, dass nur eine gewisse Anzahl blauer, roter oder grüner Wä-scheklammern vorhanden ist, gibt es für die Kinder auch die Möglichkeit der Selbstkon-trolle. (Angelika Pacher)
Um die Verbindung zwischen Ziffern und Zahlen zu vertiefen, können Kinder zum Beispiel Wäscheklammern oder Perlen zählen und ihre Anzahl den Ziffern zuordnen. Falls das Material so ausgewählt wird, dass nur eine gewisse Anzahl blauer, roter oder grüner Wäscheklammern vorhanden ist, gibt es für die Kinder auch die Möglichkeit der Selbstkon-trolle. (Angelika Pacher)

Bei diesem Lernarrangement sortieren Kinder Bilder ihren Farben nach. Dazu können na-türlich auch Objekte aus dem Kinderzimmer, aus der Natur, Schnipsel aus Zeitschriften etc. verwendet werden. (Lisa Erbschwendtner)
Bei diesem Lernarrangement sortieren Kinder Bilder ihren Farben nach. Dazu können na-türlich auch Objekte aus dem Kinderzimmer, aus der Natur, Schnipsel aus Zeitschriften etc. verwendet werden. (Lisa Erbschwendtner)

Kinder können bei diesem Lernarrangement die Anzahl von Punkten im Zahlenraum von 1-10, die auf den selbst gezeichneten und laminierten Schmetterlingen abgebildet sind, mit einem Blick erfassen. Des Weiteren können Punkte verglichen zugeordnet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Wäscheklammern in der entsprechenden Anzahl der Punkte des jeweiligen Schmetterlings anzubringen. (Irina Andriska)
Kinder können bei diesem Lernarrangement die Anzahl von Punkten im Zahlenraum von 1-10, die auf den selbst gezeichneten und laminierten Schmetterlingen abgebildet sind, mit einem Blick erfassen. Des Weiteren können Punkte verglichen zugeordnet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Wäscheklammern in der entsprechenden Anzahl der Punkte des jeweiligen Schmetterlings anzubringen. (Irina Andriska)

Bei diesem Lernarrangement geht es um das Erkennen von Farben und Formen. Wie bei einem einfachen Puzzle können Teilfiguren zu einer Gesamtfigur zusammengefügt wer-den, indem die passenden Holzstäbchen nebeneinandergelegt werden. (Tanja Doleschal)
Bei diesem Lernarrangement geht es um das Erkennen von Farben und Formen. Wie bei einem einfachen Puzzle können Teilfiguren zu einer Gesamtfigur zusammengefügt werden, indem die passenden Holzstäbchen nebeneinander gelegt werden. (Tanja Doleschal)

Kinder können bei diesem „Spinnenspiel“ durch das Öffnen und Schließen der Wäsche-klammern motorische Fertigkeiten ausbauen. Die Beschäftigung mit dem Spiel bietet au-ßerdem die Möglichkeit, Zahlen zu erkennen und Wäscheklammern dementsprechend zuzuordnen. Möglicherweise entsteht bei Kindern ein Sachinteresse an Spinnen und sie bauen eventuell Ängste vor Spinnen ab. (Angelika Enzersfellner)
Kinder können bei diesem „Spinnenspiel“ durch das Öffnen und Schließen der Wäscheklammern motorische Fertigkeiten ausbauen. Die Beschäftigung mit dem Spiel bietet außerdem die Möglichkeit, Zahlen zu erkennen und Wäscheklammern dementsprechend zuzuordnen. Möglicherweise entsteht bei Kindern ein Sachinteresse an Spinnen und sie bauen eventuell Ängste vor Spinnen ab. (Angelika Enzersfellner)

Das Stäbchenspiel fördert die Hand-Augen-Koordination, die Konzentration und Wahr-nehmungsfähigkeit. Das Kind kann sich kreativ betätigen, indem es die angemalten Holz-stäbchen nach Belieben auf einer größeren Unterlage, wie z.B. auf Zeichenpapier oder einem Tablett auflegt. Eine Variation des Spieles wäre, dass das Kind wie am Bild erkenn-bar, Vorlagen zum Nachlegen erhält und somit seine Raum-Lage-Orientierung ausbaut. (Anna Werndl)
Das Stäbchenspiel fördert die Hand-Augen-Koordination, die Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit. Das Kind kann sich kreativ betätigen, indem es die angemalten Holzstäbchen nach Belieben auf einer größeren Unterlage, wie z.B. auf Zeichenpapier oder einem Tablett auflegt. Eine Variation des Spieles wäre, dass das Kind wie am Bild erkenn-bar, Vorlagen zum Nachlegen erhält und somit seine Raum-Lage-Orientierung ausbaut. (Anna Werndl)

Hat ein Kind Freude am Zählen, dann kann dieses Zahlenpuzzle mit ganz einfachen Mit-teln hergestellt werden. Karton, Klopapierrollen, Knöpfe sind die Grundmaterialien dieses Lernarrangements. (Anna Werndl)
Hat ein Kind Freude am Zählen, dann kann dieses Zahlenpuzzle mit ganz einfachen Mitteln hergestellt werden. Karton, Klopapierrollen, Knöpfe sind die Grundmaterialien dieses Lernarrangements. (Anna Werndl)

Für dieses mathematische Spiel werden folgende Materialien benötigt: ein Tablett, Holzringe, Pompons in verschiedenen Farben, ausgeschnittene Zahlen aus Moosgummi, Filz oder Karton und eine kleine Schüssel. Das Kind kann die Pompons farblich sortieren, die Zahlen der Reihe nach auflegen oder die Pompons einfach zählen. Dieses Bildungsmittel lässt viele Spielmöglichkeiten zu. (Anna Windhofer)
Für dieses mathematische Spiel werden folgende Materialien benötigt: ein Tablett, Holzringe, Pompons in verschiedenen Farben, ausgeschnittene Zahlen aus Moosgummi, Filz oder Karton und eine kleine Schüssel. Das Kind kann die Pompons farblich sortieren, die Zahlen der Reihe nach auflegen oder die Pompons einfach zählen. Dieses Bildungsmittel lässt viele Spielmöglichkeiten zu. (Anna Windhofer)

Das Ausgangsmaterial für dieses Lernarrangement sind rote, gelbe, blaue und grüne quadratische Legosteine. Das Kind kann Türme in beliebiger Reihenfolge bauen, dann Vorlagen ausmalen oder nach Vorlagen Türme nachbauen. (Anna Windhofer)
Das Ausgangsmaterial für dieses Lernarrangement sind rote, gelbe, blaue und grüne quadratische Legosteine. Das Kind kann Türme in beliebiger Reihenfolge bauen, dann Vorlagen ausmalen oder nach Vorlagen Türme nachbauen. (Anna Windhofer)

Für die Herstellung dieses Fadenspiels braucht man ein flaches Holzstück, auf welchem Metallringe in verschiedenen Größen eingeschraubt werden können. Zum Durchfädeln durch die Ringe eignen sich Schuhbänder, Kordeln, Wollfäden, Stoffbahnen etc. Zusätzlich könnte man Gummiringe zur Verfügung stellen, um die Metallringe zu verbinden. Dabei entstehen kreative Muster. (Victoria Lorenzoni)
Für die Herstellung dieses Fadenspiels braucht man ein flaches Holzstück, auf welchem Metallringe in verschiedenen Größen eingeschraubt werden können. Zum Durchfädeln durch die Ringe eignen sich Schuhbänder, Kordeln, Wollfäden, Stoffbahnen etc. Zusätzlich könnte man Gummiringe zur Verfügung stellen, um die Metallringe zu verbinden. Dabei entstehen kreative Muster. (Victoria Lorenzoni)

Die Hand- und Fußabdrücke werden laminiert und ausgeschnitten. Das hergestellte Material kann am Fußboden, auf der Terrasse oder Wiese aufgelegt werden und das Kind kann sich von Abdruck zu Abdruck z.B. auf einem Bein, hüpfend usw. bewegen. Die Körperwahrnehmung, das Gleichgewicht und die Bewegungsfreude stehen bei diesem Spiel im Mittelpunkt. (Victoria Lorenzoni)
Die Hand- und Fußabdrücke werden laminiert und ausgeschnitten. Das hergestellte Material kann am Fußboden, auf der Terrasse oder Wiese aufgelegt werden und das Kind kann sich von Abdruck zu Abdruck z.B. auf einem Bein, hüpfend usw. bewegen. Die Körperwahrnehmung, das Gleichgewicht und die Bewegungsfreude stehen bei diesem Spiel im Mittelpunkt. (Victoria Lorenzoni)


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ZeitGeist

Bilder, die Kinder in den letzten 2 Wochen im “Hausarrest ” gezeichnet haben, bieten Hinweise auf das unbewusste Erleben unserer Jüngsten.

Ein Projekt der Laufener Künstlerin Christine Smaczny

Kinderbilder können uns zeigen, wie es unseren Kleinen jetzt so geht, wie jede einzelne Altersgruppe die jetzige Situation wahrnimmt. 

Vielleicht findet sich auch der eine oder andere Lösungsansatz im offenen Auge der Betrachterin, des Betrachters.

Die Bilder kommen aus Deutschland (D), Österreich (Ö), Polen (PL) und Ecuador. Die polnischen Bilder wurden von der polnischen Schule in Salzburg vermittelt.

Joleen 3 Jahre Marzoll D

Nino 6 Jahre aus Marzoll D
Nino 6 Jahre Marzoll D

Zusanna 9 Jahre PL
Zusanna 9 Jahre PL

Xaver 6 Jahre Laufen D
Xaver 6 Jahre Laufen D

Sophie 3 Jahre Laufen D
Sophie 3 Jahre Laufen D

Moritz 4 Jahre Marzoll D
Moritz 4 Jahre Marzoll D

Mikolaj 5 Jahre polnische Schule Salzburg Ö
Mikolaj 5 Jahre polnische Schule Salzburg Ö

Michaela 4 Jahre Laufen D
Michaela 4 Jahre Laufen D

Mateusz 3 Jahre Warschau PL
Mateusz 3 Jahre Warschau PL

Lea 4 Jahre poln Schule Salzburg Ö
Lea 4 Jahre polnische Schule Salzburg Ö

Kornelia 6 Jahre Warszawa PL
Kornelia 6 Jahre Warszawa PL

Julia 4 Jahre Mattighofen Ö
Julia 4 Jahre Mattighofen Ö

Jakob 11 Jahre Laufen D
Jakob 11 Jahre Laufen D

Josefina 6 Jahre aus Laufen D
Josefina 6 Jahre aus Laufen D

Jakob 7 Jahre Mattighofen Ö
Jakob 7 Jahre Mattighofen Ö

Jaboda 3 Jahre Warschau PL
Jaboda 3 Jahre Warschau PL

Hannah 5 Jahre Stuttgart D
Hannah 5 Jahre Stuttgart D

Elias 7 Jahre Stuttgart D
Elias 7 Jahre Stuttgart D

Blazej 12 Jahre polnische Schule Salzburg Ö
Blazej 12 Jahre polnische Schule Salzburg Ö

Sascha 1 1/2 Jahre Wien Ö

Kindebilder
Ana 9 Jahre Ibarra Ecuador

David 7 Jahre Werfen Ö

Eliza 5 Jahre polnische Schule Salzburg

Eliza 5 Jahre polnische Schule Salzburg Ö

Filip 4,5 Jahre Salzburg Ö

Nerea 2 Jahre Ambato Ecuador

Olivia 3 Jahre Werfen Ö

Roman 3 Jahre Bochum D

Wiktor 5 Jahre polnische Schule Salzburg Ö


Die Schule daheim

muttis-naehkaestchen

Ein Appell an alle Lehrerinnen und Lehrer – weil klar ist, dass auch nach Ostern die Homeschooling-Zeit weitergehen und dann auch neuer Stoff erarbeitet wird:

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
vielen Dank, dass ihr euch auch in Corona-Zeiten so sehr um unsere Kinder bemüht! Aber bitte bedenkt: Auch wenn unsere Kinder selbständiges Lernen eventuell schon beherrschen müssten, so sind doch wir Eltern tagtäglich gefragt – beim Strukturieren, beim Lernen, bei Verständnisproblemen, beim Motivieren.

Muttis Nähkästchen

Von Birgit Strohmeier

Selbst wenn ihr dankenswerterweise im Chat für Fragen zur Verfügung steht, so sind es doch wir Eltern, die als erstes um Rat angefleht werden. Natürlich tun wir Eltern unser Bestes, aber wir sind keine Pädagog*innen und müssen uns erstmal in die verschiedenen Materien hindenken und recherchieren. Zudem müssen viele von uns auch noch unsere Leistung in systemerhaltenden Bereichen oder im Homeoffice, in der Erziehung und im Haushalt erbringen.

Ganz ehrlich: es kommt regelmäßig zu Verzweiflung – bei den Kindern UND bei den Eltern. Die Kinder verzweifeln, weil Angaben manchmal unklar sind, weil ein Arbeitsauftrag nach dem anderen den Berg der To-dos immer noch größer macht oder, weil wir schlichtweg mit den technischen Gegebenheiten kämpfen. Manchmal fließen auch Tränen. Wir Eltern verzweifeln, weil wir durch die Hilferufe der Kinder nur mäßig konzentriert an eigenen Aufgaben arbeiten können. Viele Eltern arbeiten nachts, um die eigenen To-dos bewältigen zu können – und kratzen damit heftig an den eigenen Belastungsgrenzen.

🙏 Bitte seid nachsichtig, wenn etwas nicht wie erhofft läuft. 🙏 Bitte stellt dem Wissensstand bzw. Reifegrad angepasste und vor allem KLARE Aufgaben. 🙏 Und bombardiert uns bitte nicht mit Mails und überbordenden Arbeitsaufträgen. WENIGER IST MEHR! Hier wird gearbeitet – versprochen! Wir alle miteinander haben enorm steile Lernkurven!

Und jetzt freuen wir uns alle – Lehrer*innen, Schüler*innen UND Eltern – auf die verdienten Osterferien! 🙌

Siehe auch:
Schmerzlich vermisst: Höflichkeit, Respekt und ein ehrliches Lächeln


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Leo Fellinger/ Kunstbox Seekirchen

Ein unnötiger, aber sinnvoller Streit.

Mitten im Corona-Ausnahmezustand ist eine Auseinandersetzung entbrannt zwischen Kulturverein Kunstbox Seekirchen und dem Regionalverband Salzburger Seenland.

Von Leo Fellinger

Anlass war eine Anzeige der BioHeuRegion in den Salzburger Nachrichten, in der Dr. Gerhard Pausch, Energie-Koordinator im Regionalverband als Initiator der Seenland Repair Cafés bezeichnet wurde. Etwas, das den Kulturverein Kunstbox, der das Projekt eigentlich vor 5 Jahren initiiert hatte, schon seit langem stört. Mehrmals wurde der Regionalverband auch darauf hingewiesen, ohne Erfolg. Nun, nach dieser Anzeige, machte der Kulturverein seinem Ärger öffentlich Luft mit einem Leserbrief und einer Veröffentlichung auf der Kunstbox-Facebook-Seite. Der Sachverhalt in verkürzter Form:

Im August und September 2014 entwickelte der Kulturverein die Idee der Schaffung eines Reparaturnetzwerks im Salzburger Seeland als Teil des Kunstbox-Jahresschwerpunkts “Die Kunst zu teilen”. Am 5. Oktober 2014 erfolgte die Registrierung des “Repair Cafe Seeland” beim Rechte-Inhaber in Holland durch Kulturverein Kunstbox. Damit wurde der Verein Mitglied im weltweiten Netzwerk. Im Dezember 2014 erfolgte eine erste Kontaktaufnahme mit dem Regionalverband, der nach der Erstdurchführung und erfolgreichen Implementierung des Projekts das Repair Café als fixe Einrichtung des Seelandes übernehmen sollte. Der Regionalverband stand der Idee positiv gegenüber. Gespräche folgten. Im Mai 2015 registrierte der Kulturverein die Domain www.repaircafeseenland.at, baute eine eigenen Website dazu auf und ging damit online. Ehrenamtliche Reparateure wurden gesucht. Am 19. Juni 2015 erfolgte die offizielle Zusage des Regionalverbands zum vorliegenden Konzept Repair Cafe Seeland des Kulturvereins Kunstbox und auch die Bestätigung der Teilnahme des Regionalverbands als Partner. In dem Schreiben wurde auch erstmals der zukünftige Repair-Café-Koordinator Dr. Gerhard Pausch ins Spiel gebracht.

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Am 19. September 2015 erfolgte die Durchführung des ersten Repair Cafés im Salzburger Seeland im Kulturhaus Emailwerk Seekirchen. Umsetzung und Personal: Kulturverein Kunstbox, Beobachter: Gerhard Pausch, Regionalverband. Im April 2016 werden alle Unterlagen, Website usw. an den Regionalverband übergeben. Ab dann tourt – wie im Ursprungskonzept vorgesehen – die Einrichtung höchst erfolgreich durch das Salzburger Seenland.

Alles gut, möchte man meinen. Die Meinung des Regionalverbands deckt sich leider nicht mit der von Kunstbox. Ihre Darstellung: “Die Idee Repair Cafés zu veranstalten hatten Kunstbox und Regionalverband ziemlich gleichzeitig und man hat sich im Lauf der jeweiligen Vorbereitungen zufällig kennen gelernt und ist überein gekommen, den ersten Termin gemeinsam durchzuführen. In den letzten fünf Jahren haben die Mitgliedsgemeinden des Regionalverbands, die freiwilligen Reparateure und nicht die Kunstbox die Seenland Repair Cafés zu dem gemacht, was sie jetzt sind und dafür wurde ihnen auch der Regionalitätspreis 2017 verliehen. Es findet sich auch nach wie vor das Logo der Kunstbox auf der Homepage der Seenland Repair Cafés und das sollte reichen, um auf eine gemeinsame Idee von vor fünf Jahren hinzuweisen…”

Damit können die Verantwortlichen des Kulturvereins Kunstbox leider nicht leben, da es nicht den Tatsachen entspricht. Kunstbox ist ein lokal, regional und überregional agierender Kulturverein. Dieser versteht sich nicht nur als lebendiges Zentrum zeitgenössischer Kultur, als Spiel- und Produktionsstätte für freie KünstlerInnen, sondern auch als Schmelztiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Zu unseren Zielen zählt daher auch, diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und eigenständig Initiativen zu entwickeln, die einerseits Strömungen sichtbar machen, aber anderseits auch etwas Konkretes beitragen zum gesellschaftlichen Leben. In diesem Sinne haben wir auch die Initiierung des Seeland Repair Cafés verstanden. Und selbstverständlich legen wir solche Initiativen so an, dass sie nicht nur gedacht, konzipiert, initiiert und implementiert werden, sondern auch weiterhin wirken. Um öffentlichen Nutzen zu erzeugen. Und selbstverständlich sind wir darauf angewiesen, dass solche Initiativen sichtbar werden als konkrete Ergebnisse unserer Arbeit. Wenn nun eine andere Organisation diese Ergebnisse – und besonders die initiale Aktivität – für sich beansprucht, stellen wir die Dinge öffentlich richtig. Und das ist es, was wir beabsichtigen, eine Richtigstellung. Nichts anderes. Deckt sich zu 100% mit den Vereinszielen. Gutes und Richtiges zu tun für die Region, in der wir wirken und leben.

Zusammengefasst:
Eigentlich ein völlig überflüssiger Streit, wäre man sich in jeder Hinsicht
partnerschaftlich begegnet. Denn es braucht beides: die Initialzündung und die
Systemerhaltung – nur wenn beides exzellent ist, kommt was Gutes dabei heraus.
Wenn jeder sich zu seinem Teil, seiner Rolle bekennt. Dem Kulturverein Kunstbox
geht es auch nicht darum, bei jeder sich bietenden Möglichkeit namentlich
erwähnt zu werden, nein. Der Ärger entstand vor allem dadurch, dass sich der
Regionalverband immer als “Initiator” bezeichnete. Eine
“Initiative” ist laut Definition der erste Schritt zu einer Handlung
und kommt aus dem Lateinischen – initiare “den Anfang machen, einführen,
einweihen”; zu initium “Anfang”. Und den Anfand machte der
Kulturverein Kunstbox, wie die obenstehende (beleg- und belastbare) Chronologie
beweist. Einfach schade, dass man nicht bei der ersten inhaltlichen Definition
– nachzulesen im Pressetextes 2015 – geblieben ist:

“Am
Samstag, den 19. September 2015 fand auf Initiative des Kulturvereins Kunstbox
das erste Repair Café im Salzburger Seenland statt. Mit von der Partie der
Regionalverband Salzburger Seenland, der aus dieser gelungenen Premiere eine
erfolgreiche Serie gestalten wird.” 

Alle wären zufrieden. Schade. Ein unnötiger Streit.

Kulturverein KunstBox
Anton-Windhager-Straße 7
A-5201 Seekirchen


NS-Mahnmal der Radiofabrik schwer beschädigt

Denkmal „Niemals Vergessen“ erinnert seit 2010 an das Zigeunerlager Maxglan

Unbekannte haben am Wochenende das Denkmal „Niemals Vergessen“ in Leopoldskron-Moos umgerissen und schwer beschädigt. Das Denkmal wurde von der Radiofabrik 2010 im Rahmen eines EU-Projekts zur Aufarbeitung des NS-Anhaltelagers für Roma und Sinti auf Stadtgrund errichtet.

Ein Anrainer meldete am Samstag dem 29. Februar 2020 die Beschädigung. Nach Begehung konnte der Sturm letzte Woche als Ursache ausgeschlossen werden: die Skulptur wiegt mehrere 100 Kilogramm, der daneben stehende Baum ist intakt. Die Tat wurde inzwischen zur Anzeige gebracht.

Die Radiofabrik engagiert sich langjährig für die NS-Erinnerungskultur in Salzburg. Seit 2012 wird mit den Hörstolpersteinen – analog zu den Stolpersteinen im öffentlichen Stadtraum – mit kurzen Hörbildern im Programm NS-Opfern gedacht.

(öffnet in neuem Tab)”>Hörmahnmal>

Eine Presseaussendung der Radiofabrik


Seltene Arten | Vernissage: 27.02. 20 Bürmoos

Rosemaria Ott – Seltene Arten
Textilkunst

Seltenen Arten widmet sich eine aktuelle Kunstaustellung im Bürmooser Torf Glas Ziegel Museum.

Das nahegelegene Moor und seine kostbaren Naturschätze geben dabei das Thema vor: Ähnlich wie das Moor Organismen konserviert und Jahrhunderte später preisgibt, so werden auch in der Kunst Rosemaria Otts Fundstücke aus der Natur gleichsam fossilisiert und finden eingebettet in Gewebe und Farben zu neuem Ausdruck.

Samen, Gräser und Blüten unterzieht die Salzburger Künstlerin in Begegnung mit anderen Materialien einer organischen Verwandlung. Für ihre abstrakten Bilder, Tableaus und Installationen trennt Ott kostbare Stoffe auf, spaltet Fäden, presst Naturmaterial und schafft daraus etwas Neues. Natur, Körper, Spiritualität, Mikro- und Makrokosmos sind wesentliche Themen ihres umfangreichen Werks, das nun erstmals in Bürmoos im Rahmen der jährlichen Sonderausstellung des TGZ Museums zu sehen sein wird.

Sonderausstellung im Torf Glas Ziegel Museum Bürmoos

KUNST IM MUSEUM

„Seltene Arten“ Textilkunst Rosemaria Ott 
von 27.02.2020 – 22.03.2020

Vernissage am 27.02.2020 um 19 Uhr.
Die Laudatio spricht Angelika Hautaler

(öffnet in neuem Tab)”>Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>


Nane Trio

Nane Frühstückl Trio
Kleinkunstbühne 6. 2. 2020

Knackig, groovig, kompakt – die Band um die charismatische Salzburger Sängerin Nane Frühstückl präsentiert eine musikalische Dichte im Spiel gepaart mit Leichtigkeit und Spielfreude …

…. mit dabei der aussergewöhnliche innviertler Pianist Hermann Linecker, der landein-landaus bekannt ist für seine unbestechliche Time und eine Linke-Hand-Technik, die vermuten lässt, dass er einen Bassisten in seinem linken Ärmel versteckt hält.

Dazu gesellt sich der seit Kurzem wieder in Österreich lebende Wahl-New-Yorker Gernot Bernroider, der nach seinen 17 Jahren im Big Apple definitiv seinen eigenen Schlagzeugstil mitbringt.

Swing, Latin und Funk vom Feinsten, anschnallen nicht vergessen… Eintritt € 15,00.

Telefonische Kartenreservierung bei Lotto Dietrich in Laufen unter 08682/1258.

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Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf bei Salzburg | Foto: KTraintinger

Frohe Weihnachten!

Das Team der Dorfzeitung wünscht allen Lesern, Freunden und Mäzenen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest!

Vielen Dank dafür, dass Sie uns regelmäßig im virtuellen Dorf besuchen und unsere Arbeit unterstützen.

Sollten Sie noch ganz kurzfristig ein Weihnachtsgeschenk brauchen, könnten Sie ein (öffnet in neuem Tab)”>Dorfladen > eingekauft wird! Dankeschön!


Hermann Bauer: Mordsmelange

Autor: Hermann Bauer
Titel: Mordsmelange – Wiener Kaffeehauskrimi
ISBN: 978-3-8392-2457-1
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
Erschienen: 2019

Klappentext:

Für die Einweihung des neuen Schanigartens vor dem Café Heller wird der ehemals gefeierte Star der Anzengruber-Festspiele in Wolkersdorf, Nikolaus Bischof, engagiert.

In der Nacht vor dem Fest wird ein früheres Ensemblemitglied bei der Anzengruberhöhe erschlagen, was Oberkellner Leopold an einen Mord vor 12 Jahren erinnert, bei dem Bischof Hauptverdächtiger war.

Als dieser nach der Feier erstochen aufgefunden wird, beginnt für Leopold eine dramatische Suche nach dem Täter und dessen Geheimnis …

Rezension von Anni Lemberger

Hobby
– Kriminologe Leopold, seines Zeichens Oberkellner im Cafe´ Heller,
wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Leopold, ein Kellner, der
alten Schule, hat Probleme mit der mangelnden Integration der
Zuwanderer aus den Bundesländern. Für Leopold sind es einfach die
„Gscherten“, zu denen er ganz besonders die Steirer zählt, denn
sie treten die Wiener Kaffeehaustradition mit Füßen und trinken
Bier aus der Flasche.

Dann taucht auch noch eine junge Dame aus dem Burgenland an seinem Arbeitsplatz auf und behauptet seine Tochter Sabine zu sein – das Ergebnis einer flüchtigen Liason mit ihrer Mutter.

Nach den 2 Morden und den laschen Ermittelungen seines Freundes Kommissar Juricek, beginnt Leopold mit den „Mordermittlungen“. Ihm zur Seite stehend, seine Neotochter Sabine, die seine detektivischen Fähigkeiten und sein kriminologisches Interesse geerbt zu haben scheint.

Und wie nicht anders zu erwarten, macht der Kellner die Arbeit der Kriminalpolizei und löst, gemeinsam mit Sabine und mit Unterstützung der „Gscherten“, den Fall.

Eine Kriminalsatire über die Wiener Kaffeehauskultur und den Zusammenhalt im Künstlermilieu. Gut lesbar und witzig geschrieben, aber nur mäßig spannend.