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Rosemaria Ott - Gingkoblätter | Fotos: Karl Traintinger

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, heißt es so schön! In der Oberndorfer Brückenstraße hat sich die Textilkünstlerin Rosemarie Ott ein Atelier eingerichtet und die Salzachstadt hat damit ein wertvolles, künstlerisches Kleinod bekommen.

In den beiden Räumen verbindet sie einen Arbeitsraum mit einer Galerie, in der ihre Arbeiten stilvoll präsentiert werden.

Rosemaria Ott in ihrem Atelier in Oberndorf

Mein künstlerischer Werdegang

Duft, Farben und Oberflächen der Stoffe in der Schneiderwerkstatt meines Vater sind eine prägende Erinnerung aus meiner Kindheit. Diese erste Begegnung mit der Welt der Textilien und der direkte Kontakt mit der Natur haben mich für Strukturen und Texturen sensibilisiert und prägen meine Werke.

Seit drei Jahrzehnten arbeite ich als Autodidaktin mit Textilem, vorwiegend mit Seide, Leinen, Baumwolle und Polyamid in Verbindung mit anderen Naturmaterialien. Dabei suche ich nach unkonventionellen Methoden der Verarbeitung und eigenen textilen Ausdrucksmöglichkeiten. Auf den Weg von der Vorstellung zur Realisierung einer Idee spielt das Experiment mit dem Material eine große Rolle.

Die Natur mit ihrem unerschöpflichen Formenreichtum, ihren Strukturen und Farben ist Quelle der Inspiration für mich. Der mikroskopische Blick bildet den Ausgangspunkt für meine Formfindung.

Ich sehe meine Arbeit als “Malerei mit Nadel und Faden”, die nicht bei der Fläche bleibt, sondern in die dritte Dimension reicht bis hin zur Rauminstallation.

Vita: Geboren in Braunau am Inn, Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, Dipl. psych. Krankenschwester | Ab 1988 Beschäftigung mit Quilt-, Patchwork- und Applikationstechnik sowie Steppstickerei mit der Nähmaschine. 2002 erste Arbeiten in “Thermotechnik” – Einarbeitung von Naturmaterialien und Fäden in ein hautähnliches Material aus Polyamid. 1998 Ateliersgündung. 2000-2008 Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler in Salzburg, 2009 Mitglied bei ART AUSTRIA. 2018 eigene Galerie und Atelier in Oberndorf.

Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>

Zur Zeit sind in der Galerie von Rosemarie Ott neben ihren eigenen Arbeiten auch einige Bilder der Laufener Künstlerin und Musikerin Christine Smaczny ausgestellt.

Dieser Artikel ist der Dorfzeitung wichtig und er kommt daher nicht hinter die Paywall!

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Öffnung Kulturseptember 2018

Im Rahmen des Obertrumer Hopfenerntefestes wurden auch heuer wieder die alten Gärhallen der Trumer Brauerei künstlerisch bespielt. Die neue Obertrumer Kulturinitiative drum5162 lud mehrere KünstlerInnen ein, sich mit der Verortung von Gegenwartskunst in Obertrum am See auseinanderzusetzen.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die in den Gärhallen präsentierten Arbeiten waren spannend, zeigten sie doch unterschiedlichste Herangehensweisen an die aktuelle Gegenwartskunst in Obertrum. Führungen am Eröffnungstag und Diskussionen mit den Künstlern boten einen guten Überblick über die ausgestellten Werke.

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Die teilnehmenden KünstlerInnen waren: Clara Boesl (sit_in | Textil Installation), Sonja und Andreas Brandl (SPUREN | Videoinstallation, Müll aus dem Wald, Baumwollgewebe, Bindfaden), Magdalena Heller (Rebellinnen | Malerei), Katharina Kapsamer (TRÄUME IN RÄUMEN | Raumistallation, Fotografie, Video), Pinion & Crown (OXYMORON | Performance, Video, Fotografie), Christian Steinwendner (When you see it grow, you can go. Siri | Raumionstallation, Performance), Jürgen Vonbank ( ((o)) | Soundinstallation).

Das Projekt #SpielmitunsStillePost ist leider an mir vorbei gegangen. Es bleibt abzuwarten, wie viel von der Gegenwartskunst in Obertrum auch wirklich hängen bleibt. Es wird spannend, wann man das nächste Mal etwas aus den Gärhallen bzw. von drum5162 hören wird. Eine Vernetzung aller Flachgauer Kulturinitiativen wäre auf jeden Fall wünschenswert.

Weitere Informationen
Artikeln in der Dorfzeitung aus Obertrum >
Ausstellungskatalog 2018 Download >


josef thorak

Dieser Tage war ich wieder einmal im Kurgarten in der Stadt Salzburg und habe mir das Paracelsus-Denkmal von Josef Thorak angeschaut. Beim Betrachten der Plastik geisterten so manche Gedanken durch den Kopf.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Ja, er war einer der bedeutensten Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus und die Gräuel dieser Zeit sind unbestritten. Ob es in der Mozartstadt Salzburg eine Straße, auch wenn sie nur 230 Meter lang ist, braucht, die nach ihm benannt wurde, ist kritisch u hinterfragen. Bemerkenswert ist, dass der Beschluss zur Namensgebung erst 1963 gefasst wurde. Wünschenswert wäre wenigstens eine Informationstafel zum Künstler (bei den Plastiken und bei der Straße), dann könnte man sich die Diskussionen um den Straßennamen wohl sparen. Am schlechtesten ist die jetzige Situation, indem man einfach nichts tut.

Thorak ist ja nicht der einzige Künstler, der eine schwierige Vergangenheit hat und den Salzburg einmal geehrt hat. Mir fällt dabei zum Beispiel ein bekannter Dirigent ein. Der erste Schritt zur Vergangenheitsbewältigung sollte wie bereits erwähnt, die umfassende Information zur Lebensgeschichte dieser Personen sein.

josef thorak

josef thorak

josef thorak

Die Freiheit der Kunst ist wichtig, solange es sich um eine wirkliche Freiheit handelt. Es wird schwierig, wenn Künstler sich soweit anpassen, dass sie mit Wohlwollen der regierenden Obrigkeit ihren Egoismus ungehemmt ausleben können. Und das um jeden Preis. Obwohl, Kunstschaffen und politische Gesinnung oder/ oder Willfährigkeit sind 2 unterschiedliche Ansatzpunkte der Diskussion.

Weiterführende Info:
Die Gott-Begnadeten-Liste >
Josef Thorak >
Im Schatten der Mozartkugel >


Kunst im öffentlichen Raum - Stuttgart

Wie in vielen anderen Städten, kann man auch in Stuttgart Kunst im öffentlichen Raum finden. Diese Stahlplastik von Alexander Calder (1898-1976) steht an sehr prominenter Stelle direkt vor dem Kunstmuseum am Schlossplatz.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Alexander Calder wurde am 22. Juli 1898 in Lawton/Pennsylvania geboren und verstarb am 11. November 1976 in New York. Einige Jahre hat er in Paris gelebt und er war zeitlebens vom Zirkus fasziniert.

Ein wichtiger Schwerpunkt in der Arbeit des studierten Ingenieurs war die Kombination von Bewegung und Statik. Auf diese Weise entstanden beeindruckende Mobiles, die genau diese beiden Eigenschaften verbanden.

Alexander Calder: Crinkly avec disque rouge, 1973

Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht, so Alexander Calder.

Alexander Calder: Crinkly avec disque rouge, 1973


Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser

Dieser Tage wurde in der Impulswerkstatt für Gastrosophie von Karin Podhajsky “Wieder-Kochen” in der Oberndorfer Brückenstraße die Ausstellung “Fernweh” der Salzburger Künstlerin eröffnet.

Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser
Von links nach rechts: Anna Moser, Brigitte Hauck-Delmondo, Karin Podhajsky, Norbert Sprave

Brigitte Hauck-Delmondo hat Bilder in den unterschiedlichsten Techniken von ihren Reisen durch die ganze Welt mitgebracht. Im “Extrazimmer” werden Aktbilder gezeigt.

Vernissage Wieder Kochen Oberndorf Brigitte Hauck-Delmondo. Akkordeon: Norbert Sprave Gesang: Anna Moser

Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgten Anna Moser und Norbert Sprave an seinem Akkordeon. Unter dem Motto “Fernweh” wurde Musik zwischen dem klassischen französischen Chanson, Klezmer und Austropop serviert.


Dorfzeitung.com


seli apollonen

Dieser Tage wurde in Salzburg in der Galerie Wein & Kunst Rettenbacher in der Neutorstraße 49 die bemerkenswerte Ausstellung “Den Apollonen dürstet” eröffnet.

Der Salzburger Künstler Thomas Selinger zeigt mit seinen Apollonen den ersten größeren Zyklus seiner Arbeiten. “Seli visualisiert mit seinen expressionistisch – illustrativen Werken eine nie da gewesene Sichtweise auf das Sein.”

Es ist sehr erfeulich, wenn Kunst den Weg in den Alltag findet. Die Kombination von Kunst und Wein läßt den Besucher zwischen Traum und Wirklichkeit wandern, Schönes mit Genuss verbinden.

Fotos: Manfred Siebinger

Die Bilder von Thomas Selinger sind noch bist 7. Juni 2018 zu besichtigen.
Galerie Wein & Kunst Rettenbacher, Neutorstraße 49

Seli in der Dorfzeitung>


Paola PIVI A HELICOPTER UPSIDE DOWN IN A PUBLIC PLACE

Vor einigen Tagen habe ich beim Sortieren meiner alten Fotos die Bilder zu diesem Festival gefunden. Es war schon ein heftiger Aufreger damals, als am Residenzplatz ein auf den Rotorblättern liegender Hubschrauber als Kunst bezeichnet wurde.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Der Besucheransturm zu Kontracom war sehr groß, diesen “Blödsinn” wollten alle sehen. Max Hollein und Tomas Zierhofer-Kin waren für das künstlerische Konzept des Festvals verantwortlich.

Die teilnehmenden Künstler sollten sich mit dem Stadtkern auseinandersetzen und ihre Werke daraus entwickeln. Barockes Salzburg versus zeitgenössische Kunst, ist das ein überbrückbarer Widerspruch?

Sollte Kunst nicht auf jeden Fall aufregen? 

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Die präsentierten Projekte waren sehr unterschiedlich, wie die folgende Beispiele zeigen: Jonathan Meese – Mythenkanal Neutortunnel, Hans Schabus – Bauzaun quer durch den Mirabellgarten, Ayse Erkmen – drei bunte Kugeln zwischen zwei Häusern am Alten Markt, Olaf Nicolai – Studierende des Mozarteums fertigten Straßenmalereien an, Michael Sailstorfer Spiegelplastik auf der Mirabellgarage, Christoph Büchel – Bürgerbegehren für eine kunstfreie Innenstadt, Paola Pivi – verkehrter Hubschrauber am Residenzplatz. Wem ist das 11 Stundenziffernblatt am alten Rathausturm wirklich aufgefallen?

Weitere Informationen:
kunst aspekte – Kontacom 06 Pressemitteilung >
artmagazin – Contemporary.Festival.Salzburg: Beim Kunst-Teil des Salzburger Kontracom-Festival ist … Alles da >
ORF Salzburg – Umgedrehter Hubschrauber Anlass für Streit >
Der Standard – Kulturstreit um Helikopter zu Mozarts Füßen >
Der Standard – Salzburg: Bürgerbegehren nach Kontracom-Festival in Sicht >
Siegwulf Turek – Salzburg bleibt Provinz >
Der Stadard – Künstlerische “Besetzung” öffentlicher Räume >
Kontracom – Salzburg – Wiki | Künstler-Aktivist Jürgen Fux >


Magdalena Eder Stille-Nacht-Zyklus

Die Lamprechtshausener Künstlerin hat am 24. November im Oberndorf ihren Stille Nacht Zyklus der Öffentlichkeit präsentiert. Jedes der Bilder widmet sich einer Strophe des weltberühmten Weihnachtsliedes, das 2018 zweihundert Jahre alt wird. 

Dr. Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die Vernissage wurde vom Salzburger Stille Nacht Duo Peter und Roland mit der Originalfassung des Liedes musikalisch umrahmt. Die Bilder sind im Stille Nacht Shop von Christoph Thür (ehemals Tischlerei Hillebrand – Feenhaus) zu sehen. Es gibt von den einzelnen Arbeiten auch Kunstdrucke. Die Ausstellung ist bis 6. Jänner zugängig.

Infos zu Magdalena Eder finden sie auf ihrer Homepage >


Vernissage Petra Fimberger Gemeinde Lamprechtshausen

Die ortsansässige Künstlerin stellt zur Zeit in den Räumen des Gemeindeamtes in Lamprechtshausen aus und wurde von Bürgermeisterin Andrea Pabinger im Rahmen der gut besuchten Vernissage am 22. November vorgestellt. 

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Petra Fimberger hat sich mit der Gemeinde Lamprechtshausen auseinandergesetzt und präsentiert das Dorf im nördlichen Salzburger Flachgau in zahlreichen vielfarbigen Drucken und in großformatigen Acrylarbeiten.  ___STEADY_PAYWALL___

Den Bezug zum Ort mit seinen vielfältigen, bunten Gesichtern kann man nach genauem Betrachten der Bilder immer herstellen, man muss sich nur darauf einlassen und genau hinschauen.

Die Gemälde und Drucke können während der Amtsstunden besichtigt werden.

Weitere Infos zu Petra Fimberger >


Thilo Braun im Wieder-Kochen in Oberndorf

Am Freitag, dem 17. November 2017 fand im Wieder-Kochen in Oberndorf unter großem Publikumsandrang die Vernissage der Ausstellung mit Bildern des Salzburger Künstlers statt. 

Dr. Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Thilo Braun kam am 15. August 1970 in Salzburg praktisch taub und überdies autistisch auf die Welt. Nach seinen Schul- und Kindergartenbesuch im Landes-Gehörlosen-Institut arbeitete er zuerst in den Geschützten Werkstätten. Seit 3 Jahren ist er in St. Virgil angestellt.

Über die Malerei hat er einen Weg gefunden, sich seiner Umgebung mitzuteilen. In St.Virgil unterstützt ihn dabei seine Betreuerin Lydia Planck-Huber, künstlerisch begleitet ihn Jonas Arturas als Zeichenlehrer. Thilo arbeitet mit unterschiedlichen Materialien, der Bogen spannt sich dabei von Acryl auf Leinwand bis hin zu Bleistiftzeichnungen.

Thilo Braun hat bereits mehrere Male in der Stadt Salzburg ausgestellt. Zwei seiner Bilder finden sich im heurigen Kunstkalender der Lebenshilfe.


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Vernissage Edmund Rilling Kulturkreis Saaldorf Surheim

In der vergangenen Woche konnte man im KulturKeller Surheim Arbeiten von Edmund Rilling sehen. Der 72-jährige Freilassinger Künstler zeigte einen Querschnitt seines Schaffens zum Thema: “Variatio delectat – Abwechslung macht Spaß.”

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die unterschiedlichen Techniken und Arbeitsmaterialien der einzelnen Werke repräsentieren die verschiedenen Schaffensperioden des gebürtigen Oberösterreichers. In fast allen Bildern ist die klar strukturierte Bildsprache eines ausgebildeten Grafikers erkennbar.

Norbert Höhn konnte bei der gut besuchten Vernissage zahlreiche kunstinteressierte Besucher begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Hagen Schiffler an der Geige und Michael Hiemke am Klavier.

Weitere Infos:
Kulturkreis Saaldorf-Surheim >
Edmund Rilling in der Dorfzeitung >


Dorfzeitung.com


Wald will Kunst - Rochus Gratzfeld

Sarród ist ein kleines Dorf in Ungarn, gelegen nahe dem Neusiedlersee. Als der seine größte Ausdehnung hatte, war Sarród einstmals ein Ort mit Hafen. In den Zeiten des „Kalten Krieges“ – unter Kontrolle der damaligen Sowjetunion – wurde der Ort von der Landkarte gelöscht. Sollte einfach nicht vorhanden sein. Zu nahe an Österreich. Zu verlockend als Ausgangspunkt für eine Flucht in den Westen.

Rochus Gratzfeld: salzburgANDERS

Von Rochus Gratzfeld, Salzburg und Sarród

Heute ist Sarród ein vergleichsweise wohlhabender Ort. Gelegen im Viereck Wien – Sopron – Györ – Bratislava. Viele Österreicherinnen und Österreicher haben sich hier einen Zweitwohnsitz geschaffen. So auch wir.

Kunst und Kultur haben in Ungarn einen hohen Stellenwert. Wenngleich deren Inhalte regimebedingt einem stetigen Wandel unterworfen waren und sind. Dennoch. Jede Stadt sowieso und sogar jedes Dorf haben ein kulturelles Zentrum, bieten nicht nur Volkskunst. So finden beispielsweise in Sarród in jedem Sommer Kunstwochen statt, die zu den unterschiedlichsten Themen Workshops für junge und weniger junge Interessierte anbieten.

Meine Frau, Sonja Schiff, und ich, beide sind wir kunstinteressiert und kunstschaffend. Neben der eigenen Kunst hat es uns seit unserem Miteinander immer interessiert, anderen Künstlerinnen und Künstlern Raum zu bieten. So gründeten wir in Salzburg die WANDERGALERIE. Sie sollte leerstehende Gebäuden zu Leben auf vorgegebene Zeit erwecken. Ein Höhepunkt war die Organisation und Veranstaltung eines Streetart-Events in einem Abbruchhaus in Elisabeth-Vorstadt. Schließlich scheiterten wir aber an den Auflagen der Stadt, die wir weder erfüllen konnten noch wollten. So gehört die WANDERGALERIE der Vergangenheit an.

WALDwillKUNST

Nun gut. Was lag näher, als unseren Streckhof nebst dazugehörigem Wäldchen zu einem Ort der temporären Kunstpräsentation aufzubauen. In diesem Sommer haben wir damit begonnen. Mit Erfolg, aus unserer Sicht und Wohl auch aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aus Sicht der Besucherinnen und Besucher. Wichtig war es uns, zum Auftakt eine bunte und internationale Mischung von Künstlerinnen und Künstlern zur Teilnahme motivieren zu können. So präsentierten dann folgende Künstlerinnen und Künstler bei uns ihre Werke:

Barbara Ambrusch-Rapp, Villach
István Bessenyei, Sarród
Sári Ember, Budapest
Rochus Gratzfeld und Michaela Gründler, Salzburg und Sarród (Gemeinschaftsarbeit)
Rochus Gratzfeld, Salzburg und Sarród
Helmut Krenn, Salzburg
Sabine Kristman-Gros, Landau
Bernhard Meyer, Darmstadt
Sonja Schiff, Salzburg und Sarród
Ronni Zettner, Saltillo México

Unterstützt wurden wir bei Vorbereitung und Durchführung von der jungen Kunsthistorikerin Orsolya Mácsadi aus Sopron, die auch alle Übersetzungsarbeiten ehrenamtlich erledigte.

Einen Eindruck von den Werken und der Veranstaltung vermitteln die Fotos (Alle Fotos Rochus Gratzfeld und Orsolya Mácsadi.)

WALDwillKUNST 2018

In 2018 wird WALDwillKUNST fortgeführt. Im Juli oder August. In Sarród. Ein Termin steht noch nicht fest. Künstlerinnen und Künstler können sich wie folgt einbringen:

– Malerei, Zeichnungen
– Fotografie, Fotografik
– Installationen
– Objekte
– Skulpturen (Stahl, Stein, Holz, Ton)
– Lesungen
– Musik, Gesang
– Tanz
– Performance

Ganz besonders freuen würden wir uns über Beiträge von Menschen mit Migrationshintergrund und von Roma und Sinti.
Möge es gelingen!


Dorfzeitung