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Vernissage arte-Hotel Krems

Unter dem Motto: “Kunst ist Teil unserer DNA” hat das arte-Hotel das Projekt “artist´s place” ins Leben gerufen. Künstler haben hier die Möglichkeit, ihre Werke einem größeren Publikum zu präsentieren.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Seit 11. September 2019 zeigt Thomas Selinger, der Cartoonist der Dorfzeitung, knapp 80 seiner Werke mit unterschiedlichen Themen in verschiedenen Techniken und Formaten. In sehr vielen Bildern kann man die Liebe des Künstlers zum Wein erkennen. Bevor er sich hauptberuflich der Kunst verschrieb, arbeitete er als Diplom-Sommelier in der Spitzengastronomie. Seit über 5 Jahren ist Thomas Selinger freischaffender Künstler im Andräviertel in der Stadt Salzburg.

Vernissage arte-Hotel Krems | Thomas Selinger, Hoteldirektor Michael Frödrich

Die gut besuchte Vernissage war ein unterhaltsamer Abend mit vielen interessanten Gesprächen in einem ansprechenden Ambiente. Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz.


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Carmelo Lopez Weitblick

Am Eingang in die Gläsernen Gärten von Frauenau, unweit der Glashütte Valentin Eisch befinden sich 4 Figuren von Carmelo Lopez.

Carmelo Lopez

Geboren 1964 auf Gran Canaria, Spanien. Ab 1985 Studium der Freien Kunst an den Kunstakadem,ien Las Palmas und Barcelona, seit 1996 freischaffender Künstler in Barcelona, später in Köln mit Schwerpunkt Glasplastik und Installation.

Weiter Info:

Carmelo Lopez – Homepage>
Die Gläsernen Gärten von Frauenau>
Glasmuseum Frauenau >


Gebundene von Dieter Schmidt | Foto: Karl Traintinger

Erinnerungsstätte Lager Weyer / St. Pantaleon, Innviertel, OÖ

Diesmal habe ich eine Skulptur mit einem aktuellen geschichtlichen Hintergrund (vor 80 Jahren begann der 2. Weltkrieg) ausgewählt. Knapp vor der Moosachbrücke in St. Pantaleon befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an die hier stattgefundenen Gräueltaten zur NS-Zeit.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Das unaufdringliche und dennoch sehr beeindruckende Denkmal lädt den Besucher zum Innehalten und Nachdenken ein. Im Gemeindeamt von St. Pantaleon ist eine kostenlose Broschüre mit geschichtlichen Erläuterungen rund um die Erinnerungsstätte vorrätig.

Ich habe Ludwig Laher >, den in St. Pantaleon lebenden Schriftsteller und sehr guten Kenner der Lagergeschichte (Herzfleischentartung >) von Weyer gefragt, wie es zur Errichtung dieser Erinnerungsstätte gekommen ist. Hier seine Antwort:

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Es gab zur Jahrtausendwende eine regionale Ausschreibung für einen Wettbewerb, das Denkmal betreffend. Eine Jury wählte den Entwurf des bayerischen Bildhauers Dieter Schmidt, der damals in Fridolfing lebte und arbeitete und später in den Bayerischen Wald übersiedelte. Die anderen Einreichungen wiesen allesamt einen allzu hohen Grad an Abstraktion auf. Begründet wurde die Wahl Dieter Schmidts mit der Zugänglichkeit seines Werkes, das stilisiert, aber nicht abstrakt, menschliche Gestalten zeigt, die als „Gebundene“ (so nennt Schmidt sein Kunstwerk) dem Betrachter den Rücken zukehren, also nur noch innerhalb des (Stachel-)Drahtes existieren, von der Welt isoliert. Man kann das Werk umkreisen und hat von überall unterschiedliche Blickwinkel auf einzelne Gesichter. Die Untersicht (das Auge muss nach oben blicken) gibt den Dargestellten eine Würde, die sie gleichzeitig der Schwere ihres Leids ein wenig enthebt.

Die Gestaltung lehnt sich überdies an die österreichische Marterlkultur (von Martyrium) an, die am Land besten bekannt ist. Die Bronzeplastik ruht auf einer Mühlviertler Granitsäule (Assoziation zu Mauthausen). Auf hervorragende Weise kontrastiert das bescheidene Denkmal auch größenmäßig, vor allem aber was die Behandlung der menschlichen Gestalt anlangt, mit dem martialischen Kriegerdenkmal bei der Kirche von St. Pantaleon. Dieter Schmidts Werk für die Erinnerungsstätte hat in den vergangenen 19 Jahren verbreitet große Anerkennung gefunden. Finanziert wurde es übrigens zu gleichen Teilen von der Gemeinde St. Pantaleon und dem Land Oberösterreich (die NS-Lager Weyer waren Reichsgaulager von Oberdonau, nicht exterritoriale KZ).

Die Erinnerungsstätte ist mittlerweile selbstverständlicher Teil der Ortsgeschichte. War sie am Anfang durchaus umstritten, so gilt sie mittlerweile als Wahrzeichen von St. Pantaleon. Der offizielle Ortsplan zeigt unter ‚Sehenswürdigkeiten‘ zuerst das Schmidt-Denkmal und dann erst die Pfarrkirche, die Prospekte der Urlaubsregion Oberes Innviertel / Seelentium bewerben St. Pantaleon zentral mit dem abgebildeten Denkmal Dieter Schmidts. Der Pfarrer setzt sich mit den Firmlingen auf die Steinbänke rund um das Denkmal und erläutert, was damals passierte. Immer wieder werden Grablichter an der Erinnerungsstätte angezündet. Zu Beschädigungen der Anlage ist es Gott sei Dank bisher nie gekommen.

Die Erinnerungsstätte in der Dorfzeitung >
Verein Erinnerungsstätte >
Dorfbild – Download Fotos Weyer >


Gemeindebrunnen Göming Günter Veichtlbauer

Im Zuge des Neubaus des Gemeindezentrums in der kleinen Flachgauer Gemeinde Göming in den Jahren 2005/ 2006 wurde auch ein neuer Dorfbrunnen errichtet.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Dorfbrunnen waren schon immer im Dorfleben wichtig. Leider wird in der heutigen Zeit beim Neubau eines Gemeindeamtes des öfteren auf die Errichtung eines Dorfbrunnens verzichtet, nicht jedoch in Göming.

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Den Auftrag für die Gestaltung des neuen Gemeindebrunnens erhielt Günter Veichtbauer >, ein Künstler aus der Nachbargemeinde Nußdorf am Haunsberg. Im großzügigen Brunnenbecken befindet sich ein alter Mühlstein, der von der Familie Hennermann, Obermühle in Dreimühlen, Göming, zur Verfügung gestellt wurde. Der Mühlstein ist inmitten einer Steinspirale aus Flusssteinen platziert. Darüber erhebt sich eine wasserführende Edelstahlspirale. Die einzelnen Metallblätter haben eine Länge von 9 Metern.

Kunst im öffentlichen Raum ist uns wichtig, weil das ein Weg ist, den Bürgern moderne Kunst nahezubringen.

Werner Fritz, Bürgermeister

Gemeindeamt Göming

Göming > erhielt mit dem neuen Gemeindezentrum und dem dort neu errichteten Dorfbrunnen erstmals einen wirklichen Dorfmittelpunkt. Das alte Hellbauerhaus >, das originalgetreu neben dem Amtsgebäude aufgebaut wurde, dient jetzt als Museum und Gasthaus.


Dorfbrunnen in der Dorfzeitung >
Göming in der Dorfzeitung >


Glasarche II

Die von Ronald Fischer geschaffene Glasarche steht vor dem Glasmuseum in Frauenau und soll an das Sterben der Glashütten im Bayrischen Wald erinnern.

Ronald Fischer

Geboren 1966 in Zwiesel, ab 1981 Ausbildung zum Glasschleifer und Glasmaler, 1988-90 Weiterbildung zum Glasgestalter im Staatl. Berufsbildungszentrum für Glas in Zwiesel, 1992-2004 Mitglied der Werkstattgruppe “Atelier Männerhaut” (Glas, Metall und Malerei), seit 2001 Auftragsarbeiten für Kunst im öffentlichen Raum.

Weiterführende Infos

Das Projekt Glasarche >
Glasarche II >
Ronald Fischer >
Glasmuseum Frauenau >


Eine kleine Slackline Tänzerin von Christof Paulowitz, St. Georgen

Die Bronze-Skulptur von Christof Paulowitz steht seit 2016 am Gelände der Volksschule und Bibliothek in Obereching in der Flachgauer Gemeinde St. Georgen.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Am einfachsten findet man die Plastik, wenn man zu Fuß durch den Friedhof bei der Filialkirche zur Heiligen Maria in Obereching in Richtung westlichem Ausgang zur Volksschule geht. Man sieht sie schon, wenn man auf das Tor zugeht: Ein junges Mädchen mit einer Pferdeschwanzfrisur, T-Shirt und Röhrenhosen versucht, in Ballarina-Schuhen auf Slacklines das Gleichgewicht zu halten. Der Sinnspruch des Werkes ist: Im Leben das Gleichgewicht finden.

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Getragen wird das grazile Mädchen von einem unterbrochenen Betonsockel mit Bronzezylinder und drei Bronzeringen darüber, die die Form einer Weltkugel darstellen. Am Bronzezylinder findet man den Titel der Plastik, den Sinnspruch die Namen der Künstler, Christof Paulowitz (Skulpteur) und Peter Wiener (Gießer) sowie die Jahreszahl der Errichtung (2006).

Zur Bronzefigur eines etwa 10-jährigen Mädchens verhalf mir meine Enkelin Luisa. Durch sie konnte ich Haltung, Kleidung und Frisur festlegen. Motivation für dies Skulptur waren Gedanken zur Bewahrung des seelischen und körperlichen Gleichgewichtes im Leben. Auch mit den kleinen Mädchenfingern und mit ausgebreiteten Armen wird das Gleichgewicht gehalten. Vorsichtig, Fuß auf Fuß auf das Slacklineband setzend und mit achtsam gesenktem Blick bewältigt das Kind sein Vorhaben.

Gerade für einen Heranwachsenden ist es wichtig, konzentriert in ganz kleinen Schritten tastend und suchend, das schmale Band des richtigen Weges zu finden. Das Standbein langsam entlasten, auf den vorgesetzten Fuß immer mehr Gewicht verlagern, sich zügig vorwärts bewegen und dabei nicht abstürzen, so sollte das Leben gelingen.

Christof Paulowitz

Christof Paulowitz in der Dorfzeitung

St. Georgen: Probleme mit dem Hl. Florian >
Christof Paulowitz zum 60igsten Geburtstag >
Christof Paulowitz – Ausstellung Lebenswerk – Siglhaus >


Quilts in Haslach

Die Siegerarbeiten der 7. Europäischen Quilt-Triennale 2018 werden noch bis Mitte September im Textilen Zentrum in Haslach im oberösterreichischen Mühlviertel präsentiert.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Traditionellerweise ist ein Quilt eine Art Steppdecke, die sich als Zierdecke, Tagesdecke oder Wandteppich eignet. Meistens besteht ein Quilt aus drei Schichten, die kunstvoll miteinamder vernäht werden. Typisch für die Quilts ist auch das gemeinsame Arbeiten mehrerer Personen an einem Stück (”Amish people – Quilting bees”). Aus zahlreichen kleinen Stoffteilen entsteht eine große Decke.

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Heute ist die Herstellung von Quilts eine eigenständige Kunstform, wie die sehr sehenswerte Ausstellung zeigt. Besonders interessant ist die Verwendung der unterschiedlichen Materialien, die für die Arbeiten eingesetzt wurden.

Arbeiten folgender Künstlerinnen werden präsentiert:

Els van Baarle – Niederlande (NL), Regina Birk – Deutschland (D), Anne-Marie Brunner – Schweiz (CH), Christine Chester – Großbritannien (GB), Yael David-Cohen (GB), Fenella Davies (GB), Malou Cecille van Draanen Glismann (D), Ingrid Eckert (D), Katriina Flensburg – Schweden (SWE), Pascale Goldenberg (D, FR), Michaela Grigoleit (D), Gisela Hafer (D), Urte Hanke (D), Diana Harrison (GB), Jennifer Hollingdale (GB), Rosie James (GB), Anneliese Jaros – Österreich (A), Barbara T. Kämpfer (CH), Trudy Kleinstein (CH), Susanne Klinke (D), Jutta Kohlbeck (D), Brigitte Kopp (D), Susie Koren (GB), Barbara Lange (D), Beatrice Lanter (CH), Marita Lappalainen – Finnland (FIN), Rita merten (CH), Elisabeth Michellod-Dutheil (D), Heidemarie Mönkemeyer (D), Gudrun Müller-Mollenhauer (D), Judith Mundwiler (CH), Elsbeth Nusser-Lampe (D), Margaret Ramsay (GB), Marie-Louise Rosselet (CH), Monika Sebert (D), Lucia Staccetti – Italien (I), Tiziana Tateo (I), Cécile Trentini (CH), Irina Voronina – Russland, Christel De Vrij – Belgien, Isabella Wiessler (D, FR)


Dorfzeitung.com


Christof Paulowitz

Anlässlich seines 75. Geburtstages ist dem St. Georgener Künstler eine Sonderausstellung zum Lebenswerk im Sigl.Haus gewidmet.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Als ich Christof Paulowitz vor über 30 Jahren kennenlernte, beschäftigte er sich mit Buntstiftzeichnungen, die durch eine extreme Detailgenauigkeit ausgezeichnet waren. Ich erinnere mich an Mehlsäcke, die Faden für Faden “gewoben” und Socken und Westen, die Masche für Masche “gestrickt” wurden.

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Später sind Farbradierungen und andere Techniken dazugekommen, gleich geblieben ist die für ihn typische Präzision der Ausführung. Seine Themen waren häufig Blumen und Alltagsgegenstände aus seinem Umfeld. Die Beschäftigung mit dem menschlichen Körper und große Formate erforderte neue gestalterische Techniken.

Seine bildhauerischen Arbeiten sind meistens aus Holz, Ton oder Pappmaché. Mehrere Jahre lang leitet er das Bildhauersymposium “Lignum”, dem die Gemeinde unter anderem auch den Kreuzweg hinauf zur Pfarrkirche zu verdanken hat.

Man findet in ganz St. Georgen Spuren von Christof Paulowitz. So hat er für das Theater Holzhausen ein Emblem entworfen.

Das Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr in Obereching schmückte er mit einem großen Wandgemälde. Der von ihm dargestellte römische Aquädukt konnte aber nicht jedermann/ -frau überzeugen und wurde später durch einen Feuerwehrhausklassiker ersetzt.

Leider konnte ich vom Aquädukt kein Bild finden. Falls jemand eines hat, bitte mailen!

Christof Paulowitz: Er wurde am 29. März 1944 in Ried/ OÖ. geboren und ist in St. Johann im Pongau aufgewachsen. Er wohnt und arbeitet in Vollern, St. Georgen

Die Ausstellung im Sigl.Haus ist noch am kommenden Sonntag (7. Juli 2019) von 13-17 Uhr geöffnet, danach an den Sonntagen vom 8. September bis zum 6. Oktober 2019

Info:
Christof Paulowitz zum 60. Geburtstag >


Kunst im Stadl

Am 15. und 16. Juni 2019 veranstaltete die “ARGE Kultur – Rund ums Ibmer Moor” im Stadl des Gasthauses Leopolder in Hackenbuch/ Moosdorf eine Gemeinschaftsausstellung von Künstlern aus der näheren Umgebung.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Rund 25 Berufs- und Hobbykünstler aus dem Oberen Innviertel und nördlichen Salzburger Flachgau zeigten ihre Bilder, Plastiken aus Holz, Stein und Stahl sowie Arbeiten aus Glas, Filz, Ton und anderen Materialien.

Die teilnehmenden Künstler: Bürmoos Michaela Fuchs – Ölbilder & Skulpturen , Eggelsberg Fotoklub Eggelsberg, Rosi Hafner – Schafwollprodukte und Filz, Verena Lang – Wege der Emotion, Sepp Rems – Bildhauerei und Holzskulpturen, Feldkirchen Peter Semperboni – Skulpturelle Kunstwerke, Franking Hermann Mayer – Aquarelle & Acryl, Geretsberg Martina Mayr – Bilder und Holzkunst, Haigermoos Friedrich Reichl – Holzschmuck und Holzprodukte, Lamprechtshausen Elfriede Hufnagl – Objektkunst, Franz Erwin Schleindl – Objektkunst, Michaelbeuern Martha Wintersteller – Porzellan Malkunst, Moosdorf Edith Argauer – Keramik, Hanna Scheriau – Innovative Malerei auf Seide, Franz Schischek – PAN ART, Siegfried Wähner – Stahlskulpturen, Oberndorf Klemens Leib – Glas & Kunst, Erika Standl – Aquarell, Acryl, Ostermiething Karl Lecnik – Holzkunst & Drechslerei, St. Georgen bei Salzburg Barbara Perschl – Aus Alt mach Schön, St. Pantaleon Gertrude Engljähriger – Stahlobjekte & Textbilder, Roland Kraml – Steinkunst, Sabine Nessling – Kunstdrucke & Billets, St. Radegund Erwin Wintersteller – Steinskulpturen, Tarsdorf Maria Angela Schlichtner – Foto-Paraphrasen

Musikalische Umrahmung am Samstag: Double Dootsch. Die Gruppe Frauen-Power präsentierte dazwischen Sketches. Am Sonntag spielte die Straßbergmusi.

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Startrail Maria Bühel

Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019 hat die Stadt Oberndorf zu einem bemerkenswerten Kulturevent in das neue Rathaus geladen. Es wurden eine Fotoausstellung eröffnet und das Stille Nacht Projekt: “Wir bringen´s zusammen – A Public Puzzle” vorgestellt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Der Linzer Künstler Mag. Günter Hartl, von dem auch das Leopold Kohr Denkmal am Salzachdamm stammt, hat das kommunale Gemeinschaftsprojekt “A Public Puzzle” entworfen, umgesetzt und zusammengesetzt. Von den 103 Teilen, die verteilt wurden, sind 94 wieder zurückgekommen.

Zum Jahreswechsel wurden die Puzzleteile in einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Werkraum zusammengefügt und dabei die fehlenden 9 Teile bewusst ausgelassen, obwohl auf Grund der Fotodokumentation natürlich bekannt ist, wer sein Puzzleteil nicht zurück gebracht hat. Man hat bewusst akzeptiert, dass eben nicht alles perfekt sein kann.

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Wir bringen´s zusammen – A Public Puzzle

Wo das “Public Puzzle” letztendlich auf Dauer präsentiert werden kann, ist noch nicht bekannt. Das Stadtamt in Oberndorf freut sich auf Vorschläge, so Bgm. Ing. Georg Djundja.

Mag. Günter Hartl und Bürgermeister Ing. Georg Djundja

Die sehenswerte Fotoausstellung gliedert sich in zwei Bereiche. Der Fotoklub Oberndorf zeigt künstlerische Bilder aus Oberndorf und der Umgebung. Oliver Freudenthaler vom gleichnamigen Fotostudio in Laufen präsentiert historische Aufnahmen.

Die Fotografen: Gerhard Kupfner, Ernest Stierschneider, Hermann Hermeter (Obmann FC Oberndorf) und Oliver Freudenthaler

Gratulieren kann man der Stadt Oberndorf dazu, dass sie das neue Rathaus mit Galerieschienen ausgestattet hat und dadurch Ausstellungen jeder Art möglich sind! Im Folgenden eine kleine Bildauswahl der gezeigten Fotos.

Musikalisch umrahmt wurde die gut besuchte Vernissage von Reinhold Wieser mit seinen Jugend-Trompetern.

Trompeter

Der Besuch der Ausstellung kann wärmstens empfohlen werden!

Günter Hartl: Bunte Tücher unter der Salzachbrücke >


Kunst im Techno-Z

Am Mittwoch, dem 12. Juni 2019 luden das Techno-Z in Braunau am Inn und das Atelier Nessling aus St. Pantaleon zu einer Vernissage.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Engagierte Hobbykünstler aus dem Atelier Nessling zeigen insgesamt fast 100 Werke aus ihrem Schaffen. Die einzelnen Teilnehmer der Gruppenausstellung und ihre Arbeiten wurden von Sabine Nessling vorgestellt. Das Atelier Nessling bietet in St. Pantaleon die unterschiedlichsten Seminare und Workshops rund um die Bildende Kunst an.

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Sabine Nessling
Sabine Nessling

Ausstellungsteilnehmer: Claudia Geiger aus Pocking, Brigitta Frank-Weinelt aus Haigermoos, Ingrid Reiter aus St. Pantaleon, Andrea Keil aus Ostermiething, Sabine Nessling aus St. Pantaleon, Heidi Surrer aus Lamprechtshausen, Jürgen Pernkopf aus Göming, Emanuela Gerstorfer aus Ostermiething, Traude Walder aus Bürmoos, Ingrid Wasner aus Hochburg/Ach, Hans Huber aus Lamprechtshausen und die Kinder vom Kunstlabor!

Norbert Asen am 1947er Selmer Tenorsaxophon und sein Sohn Leon an der Gitarre sorgten mit einfühlsamen Jazz-Standards für eine sehr hörenswerte musikalische Umrahmung.


26. Laufener Palette

Die heurige Jahresausstellung des Vereines in der Salzachhalle in Laufen/ Obb. hatte kein vorgegebenes Thema.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Folgende Künstler haben sich beteiligt: Rudolf Brudl, Anneliese Di Vora, Andrea Dinkel-Tisschendorf, Ida Duswald, Magdalena Eder, Klara Erban, Maria Freudenthaler, Silvia Gruber, Ewald Hellinger, Monika Hilger, Kurt Klausriegler, Silvana Mötzing-Güthlein, Jeanette Nausner, Brigitte Oberndorfer, Gabriele Öllerer, Teresa Öttl, Rosa Parz, Nanna Peter, Elfriede Reiter, Gabriele Roman, Hedy Rüttinger, Gudrun Schatzl, Marion Schroll-Cohnen, Christine Schwaighofer, Sabine Schwedler, Ewald Seemayer, Norbert Senser, Herbert Sieghartsleitner, Wolfram Wildner und Erika Wüller.

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Ida Duswald aus Oberndorf, Homepage>

Die Qualität der ausgestellten Werke war sehr unterschiedlich. Der Bogen spannte sich von wirklich gut bis eher bescheiden. Das ist aber für diese Art der Ausstellungen ganz normal und macht auch den Reiz aus.

Bemerkenswert ist vielleicht die Tatsache, dass viele Künstler aus der näheren Umgebung diese Ausstellungsmöglichkeit nicht nutzen.

Anneliese Di Vora aus Neumarkt am Wallersee, Homepage>

Beteiligt haben sich neben bildenden Künstlern aus Nah und Fern, die Grundschule Laufen, das Haus der Kinder, das Haus Sonnenschein und die JVA Laufen.

Die sehr gut besuchte Vernissage wurde mit einem Schülerkonzert der Musiklehrervereinigung Laufen musikalisch umrahmt.