Bühne

„Russische Nationalpost“ – Briefe gegen die Einsamkeit

Iwan Sidorowitsch lässt in seinem armseligen Stübchen, in dem die Heizung nicht richtig funktioniert, keine Langeweile aufkommen. Er ist ständig beschäftigt, muss er doch die vielen Briefe, die er täglich erhält, beantworten. Bald wird allerdings klar, dass er sich all diese Briefe selbst schreibt, beantwortet und dann in seiner Wohnung versteckt.


Die komische Tragödie

„Erschrecken Sie nicht!“ So beruhigt die Bühnenfigur im kurzen Colombine-Kostüm das Publikum. Sie wolle nur nachsehen, ob alles in Ordnung sei, denn die Schauspielerin sei eine ängstliche Engländerin.


„In 80 Tagen um die Welt“ – der Gentleman und sein Diener

Jules Verne schickt in seinem Abenteuerklassiker aus dem Jahre 1873 einen exzentrischen englischen Gentleman mit seinem lebenstüchtigen, französischen Diener auf eine abenteuerliche Weltreise. Mit über einem Jahr Verspätung konnte nun endlich am 4. Oktober 2021 das Jugendstück im Schauspielhaus Salzburg Premiere feiern. Ein rasanter, vergnüglicher Wettlauf gegen die Zeit für Schüler und Lehrkräfte.


„Familienabend“ – Viva la Famiglia

Was kochen wir denn heute? Jeder hat ein anderes Lieblingsgericht, angeblich auch die eine oder andere Intoleranz, ist Vegetarier oder gar Veganer. Man einigt sich daher auf eine Minestrone und unterschiedlich gefüllte Blätterteigtaschen, denn es sollte dem Gast – heute wird Michael Niavarani erwartet – ja schließlich schmecken.


Ein Magier in Nussdorf

Am 1. Oktober 2021 gastierte der Vizeweltmeister der Magie Wolfgang Moser beim Altwirt in Nussdorf am Haunsberg. Eingeladen hatte der in Entstehung befindliche Kulturverein…




„Ariadne auf Naxos“ – Musik ist eine heilige Kunst

Im Palais eines neureichen Wieners, der sich gerne als Mäzen gibt, fiebert ein Komponist der Uraufführung seiner tragischen Oper „Ariadne auf Naxos“ entgegen. Da erscheint der Hausherr und fordert eine kleine Änderung. Um seine Gäste nicht zu langweilen, soll eine bunte Schauspieltruppe mit einem heiteren Tanzstück für Unterhaltung sorgen. Die beiden Stücke sollen gleichzeitig aufgeführt werden, mit ein bisschen Improvisation und einigen Kürzungen sollte das doch machbar sein. Kein Wunder, dass der Komponist entsetzt ist, doch wer zahlt, der schafft an.



„The Black Rider“ – Teufelspakt ist Narrenpakt

Ein dämonischer Showmaster mit verdächtigem Hinkefuß stellt dem Publikum die handelnden Personen, lauter etwas absurde Gestalten, vor: eine Brautjungfer, einen Wilderer, den Herzog, das Käthchen, seine Eltern Anna und Bertram, den jungen Kuno und Wilhelm, einen jungen Mann aus der Stadt.


„Das Haus“ – So war das nicht vereinbart!

Über zwanzig Jahre haben Martyn und Shanny Redmond in einem idyllisch am Stadtrand gelegenen Haus gewohnt. Da nun beide Kinder studieren und ausgezogen sind, haben sie beschlossen, das Haus zu verkaufen und in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Sie wollen ihr Heim aber nur in gute, liebevolle Hände geben.


Die Wanze – ein spannender Insektenkrimi

„Ich heiße Muldoon, Wanze Muldoon. Ich bin Schnüffler – Privatdetektiv, wenn ihr es genau wissen wollt. Nicht nur der beste Schnüffler im gesamten Garten, sondern auch der billigste.“