Bühne

Pflugversuch im Schauspielhaus

Foto: Eva-Maria Griese Schauspielhaus Das Stück des vielfach ausgezeichneten 32-jährigen österreichischen Autors Volker Schmidt konnte als “modernes Volksstück” im Salzburger Schauspielhaus überzeugen! Zur Theaterkritik…



Thorsten Buchsteiner: Nordost

Am Mittwoch, dem 23.Oktober 2002 stürmen 42 TschetschenInnen das »Theater an der Dubrowka« in Moskau. Sie unterbrechen die Vorstellung des Musicals »HOPД–OCT« und nehmen…


Die Geschichte vom Soldaten

Kein gesprochenes Wort. In Pantomime gepresst die Artikulation der handelnden Personen. Musik von Igor Strawinsky, zum schon von jeher faszinierenden Thema: ein Pakt mit dem Teufel. Im musikalischen Spiel findet die Geschichte ihre Entsprechung.



Anja Hilling: Monsun

„Alles ist Scheiße“, zieht sich wie ein roter Faden durch Anja Hillings Stück „Monsun“. Die österreichische Erstaufführung besticht durch eine rasche Abfolge kompakter Szenen auf minimalistischer Bühne: ein Laufsteg, auf, hinter, unter dem die Akteure die Zuschauer mit diszipliniertem Spiel in Atem halten.


Stephan Traintinger: Das Kaisermühlner Werkl …

Stellen Sie sich einfach mal ein altes KPÖ Lokal vor, natürlich ein wenig saniert, mit einem kleinen Saal für ca. 10 Tische, einem großen grünen Vorhang mit einer stattlichen Bühne dahinter und einem kleinen Buffet an der Seite (wo natürlich nichts verkauft wird, sondern für eine Spende verschenkt – eben wie man das als Verein am Besten macht) sowie ein erhöhter Regieplatz im Rücken des Saales, von dem aus eine reizende Dame, mit pinken Haare, die Scheinwerfer bedient und die Vorstellung koordiniert – e voila sie befinden sich mitten im Werkl, einer kleinen Kleinkunstbühne nicht weit von der Floridsdorfer Brücke – eben wie es sich gehört, mitten in Kaisermühlen.


“Die Zähmung der Widerspenstigen” in der Salzburger Elisabethbühne

Der Mann ist der Herr, das Haupt. Die Pflicht der Frau gegenüber ihrem Herrn ist es ihm zu dienen. Willkommen in Shakespeares Wunderwelt der Geschlechterrollen. Und doch: so ganz heil war auch damals die Welt nicht, denn Katherina unterwirft sich diesem Frauenbild nicht. Sie ist zänkisch, wild und kämpferisch – ein wahrer Greuel für ihre männlichen Zeitgenossen.






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