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Kebap in Seekirchen

Eine multikulturelle Auseinandersetzung – die Wette

Unlängst treff ich den Huber Schurli, wir unterhalten uns über die gute, alte? Zeit, fragt er mich auf einmal – du Honzi, wie weit kannst du spucken?Sag i – naja- und hab ihm natürlich nicht verraten, dass ich in unserm Viertel früher der Meister von die Weitspucker war.Will er glei mit mir wetten, dass er leicht bis auf die Heck’n aufispucken kann, i sag – oke -, dann hamma g’spuckt.Er hats knapp derglangt, derweil ich natürlich in an hohen Bogen drüberg’spuckt hab.
Da hat er g’schaut, der Schurli.
Wir hören noch ein leisen  – patsch – und auf einmal schaut einer mit an riesign Schnurrbart über die Hecke und sagt –
Warum du spucken auf türkisch Mann?!
Mei – mir warn ganz entsetzt, i hab mich fürchterlich scheniert und glei entschuldigt.
Is doch glatt hinter der Heckn ein Kebabstandl g’standen!
Naja – wir haben gleich einen Kulturaustausch g’macht.
Der Schurli hat, weil er die Wette verlorn hat, glei ein ordentliches Kebab zahlt, aber ned des Hendl-Dings, sondern a richtigs.
Mit Lammfleisch, Knoblauchsauce und a bissl scharf. Sakra, des hat g’schmeckt.
Der Kulturaustausch war, dass eam da Schurli dafür a paar Euro gegeben hat.
I hab dann glei z’Haus angrufen – Weibi, heit brauchst ned kochn, i bring was mit – und seit dem Tag ess ma alle zwa Wochn a ordentliches Kebab.
Für’n Kulturaustausch, is eh klar.


Dorfzeitung.com


Big T. presents: Back home

Der Abschiebesheriff: Angeblich gehört zur Österreichischen Back Home Mannschaftsausrüstung auch ein Klebeband, berichten gewöhnlich gut informierte Kreise, damit lose Körperteile und zittrige Münder gesichert werden können. Für den Fall, dass Gefahr im Verzug ist, irgendwie. Und außerdem sind wir die Guten, sowieso. (kat)

Weiterführende Info zum Thema HIER>


Big T. presents: Stille Nacht, heilige Nacht, ein Autobusevent

Das Verkehrsaufkommen ist am Arnsdorfer Stille Nacht Platz (Lamprechtshausen) traditionellerweise zur Weihnachtszeit besonders groß. Die meisten Besucher sind Bustouristen und die wollen ja möglichst wenig weit gehen. Es gibt daher ein Busterminal direkt vor dem Museum.

Stille Nacht Autobusevent

Zur Einstimmung wird in den Bussen vom Fahrer ein Plastikbecher Weihnachtspunsch und ein plastikverpacktes Vanillekipferl gereicht. Die Eintrittskarte ist ein Gutschein für ein Lebkuchenherz mit Gruberaufdruck in der X-Mas Shopping Mall im Museum.VIP-Reisende bekommen noch eine Stille Nacht Karte mit Musikfunktion.

Nach zwölfeinhalb Minuten ist Besucherwechsel und damit der wenig nachhaltige Arnsdorfbesuch beendet. Es weihnachtet sehr. (kat)


Big T. presents: Kriege sind auch ein Wirtschaftsfaktor

Gewalt kann niemals für Irgendetwas eine Lösung sein. Die Zivilbevölkerung ist immer der Verlierer, ganz egal wo. Der Sieger hat immer recht. Aber, leere Kinderaugen beeindrucken weniger als der hochmotivierte, perfekt ausgebildete und ausgerüstete Superkrieger. Unfälle beim Bombardieren passieren halt. Und was aus entwurzelten Kindern wird, weiß man ja nicht. Es muß ja nicht sein, daß …

Anbei zwei etwa 2500 Jahre alte Zitate aus dem Buch: Sunzi – Die Kunst des Krieges (Droemer Verlag ISBN3-426-27081-1)
“Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erringen. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.”
“Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.”

(kat)


Big T. presents: Der neue Markartsteg in Salzburg

Der neue Markartsteg wurde mit einem rauschenden Fest eröffnet. Allen Unkenrufen zum Trotz, mit gefällt er. Einzig und allein die schnellen und oft auch rücksichtslosen Radfahrer sind ab und zu lästig, berichten gewöhnlich gut informierte Kreise aus dem darüber latschenden Fußvolk. (kat)


Big T. presents: VERY BRITISH

Die Inselbewohner sind wie immer sehr vornehm, beim Unter_den_Besen_kehren. Es kann nicht stinken, wenn die Scheiße unsichtbar ist. Lassen wir uns überraschen, was noch alles vom königlichen Inselreich kommt! (kat)


Big T. presents: Hirn für das heilige Land Tirol

Die Salzburger Fleischuntersuchungstierärzte schicken ihre TSE Proben nach Innsbruck, weil es im Land Salzburg keine Vetmed. Untersuchungsanstalt gibt.

Nur böse Zungen behaupten, es gäbe einen anderen Grund für diesen Hirnversand ins heilige Land Tirol! (kat)


Zu guter Letzt

Das Bioland Salzburg.

Ein Kommentar von Gregor Pospischil, Nationalpark Hohe Tauern.

Salzburg rühmt sich, Spitzenreiter im Biolandbau zu sein. Es gibt soundso viele Prozente Biobauern, einsame Spitze. Und die Biobauernverbände heften sich auch die homöopathische Behandlung ihrer Tiere (durch wen auch immer) groß auf die Fahnen. Im vergangenen Jänner fand nun in Bergheim das 1. Internationale Homöopathie Seminar zur Behandlung von Rinderkrankheiten für Tierärzte statt.
Motto: Gesunde Lebensmittel von gesunden Tieren.

Die Teilnehmer kamen aus dem Dreieck zwischen Hamburg, der Schweiz und Budweis, CS. Auch zahlreiche Österreicher waren anwesend. Einzig und allein die Anerkennung der Salzburger Politik fehlte; die Schwarzen meinten, für die Ausbildung von Tierärzten sei der Agrarlandesrat Josef Eisl zuständig, die Veranstalter glaubten, die Gesundheitslandesrätin Dr. Maria Haidinger könnte ein Zeichen in die richtige Richtung setzten. Es ging doch nicht um Zuständigkeiten! Der Gesundheitslandesrätin müßten doch Tierärzte, die Wesentliches im Gesundheitswesen leisten, mehr Anerkennung wert sein! Fleisch wird erst nach der Begutachtung durch einen Tierarzt zum Lebensmittel.

Meine Meinung ist, die “schwarzen” Salzburger Politiker sind in dieser Angelegenheit gar nicht zuständig, auch wenn sie es vielleicht gerne wären. Die Ausbildung von Tierärzten ist Ministersache, bzw. Sache der Veterinärmedizinischen Universität in Wien. Und auf Landesebene hätte ich mit der obersten Konsumentenschützerin des Landes, der “roten” Gabi Burgstaller gesprochen. Sie ist sicher für gesunde Lebensmittel für die Salzburger Bevölkerung zu begeistern. Und eine rückstandsfreiere Therapie als die Homöopathie wird´s wohl nicht geben, noch dazu, wenn die kranken Tiere von Tierärzten behandelt werden, auch wenn´s so manche Landwirtschaftsvertreter gerne anders hätten. Bei meiner Ehr.


Big T. presents: Der Milleniumskater

So viel Wirbel um die Jahrtausendwende verstehe ich nicht, mein Kopfweh ist nicht anders als letztes Jahr.

Trotzdem, die Dorfzeitung wünscht allen Freunden und Nichtfreunden ein gutes, gesundes, erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr  und viel Glück im neuen Jahrtausend! (kat)


Big T. presents: Frohe Weihnachten!

Die Einkaufskörbe quellen über. Man hat den Eindruck, die westliche Welt ist am verhungern! Nach den Feiertagen landet die Hälfte der eingekauften Lebensmittel am Müll.

Gott sei Dank sind die Wünsche verschieden,
meint ein vom vorweihnachtlichen Einkaufswahn frustrierter Spaziergänger 🙁
(kat)


Big T. presents: Das Sommerfest Resümee

Es ist wieder soweit. Das vorwiegend jugendliche Landvolk zieht von Fest zu Fest, von Discoparty zu Discoparty. Veranstalter sind alteingesessene Traditionsvereine genauso wie Blaulichtvereine, Jugendgruppen, Grüppchen von Privatpersonen, etc. Allen ist eines gemeinsam, sie wollen in einer Nacht möglichst viel verdienen. Und die Kassen klingeln. Bei tausenden Besuchern bleiben schon einmal ein paar Hunderttausender für den Verein übrig. Und das kommt ja dann wieder allen zugute. Wenigstens meistens irgendwie.

Was spielt es schon für eine Rolle, daß viele Jugendliche noch keine 16 Jahre alt sind und laut Jugendschutzgesetz noch keinen Alkohol bekommen dürften. Es wird meist sowieso nicht kontrolliert, und wenn, dann nur bei den Autolenkern. Wer schaut schon auf die minderjährigen Beifahrer/innen. Der Heimbringerdienst bringt sie dann schon sicher nach Hause, mehr oder weniger vollgetankt. Und damit ist alles wieder gut, meint ein nachdenklicher Spaziergänger. (kat)


Big T. presents: EU Sanktionen, einfach zum Nachdenken

Finster war`s in der angeblich demokratischen EU, als über Österreich Sanktionen verhängt wurden, weil in der Alpenrepublik das Wahlergebnis nicht stimmte.

Natürlich freut uns unser Kärntner Schreihals nicht, aber sind Sanktionen eine Lösung? Aus dem einstigen Musterschüler ist jetzt der Prügelknabe geworden.

Sollen sich die kleinen EU-Staaten gegen die Mächtigen solidarisieren, kann das der Sinn sein? Bei welchem Wahlergebnis hört die politische Eigenstängigkeit eines Mitgliedslandes auf?

Dürfen Nettozahler in die EU-Kassa eine eigene Meinung haben oder werden sie zu Marionetten? Werden die Kommissare (wie lange liegt der letzte Skandal zurück?) zu Molochen?

Welche Rechte bekommen die EUROpolizisten und wer kontrolliert sie wirklich? Wohin entwickelt sich die EU, fragt sich ein um seine Freiheit besorgter, BIG BROTHER ablehnender Spaziergänger.

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