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Die Corona Impfung

Die Corona-Impfung

Die Fallzahlen in Österreich sind stabil niedrig, so nach und nach werden die “Maßnahmen” zur Verhinderung der Ausbreitung der Pandemie herunter gefahren. Das nächste Ziel sollte sein, das Virus wieder los zu werden.

Eine Seuchenbekämpfung funktioniert mehr oder weniger immer nach dem gleichen Prinzip, es gibt im Wesentlichen genau 2 Möglichkeiten: Erstens man versucht, die Krankheitsträger und damit auch den Erreger los zu werden. Merzung ist hier das Schlagwort, eingesetzt wird diese Methode bei Tieren (Beispiel Schweinepest), im humanen Bereich ist sie eher nicht geeignet.

Hier kommt die zweite Methode zum Tragen, man braucht die sogenannte Herdenimmunität. Die kann man wiederum über 2 Wege erreichen: über eine Durchseuchung der Polulation und über eine Impfung. Die Szenarien der Durchseuchung sind unterschiedlich dramatisch, die Anzahl der Opfer ist von einigen mehr oder weniger gut beeinflussbaren Faktoren abhängig.

Aktuell wird weltweit nach einer wirksamen Impfung gegen Corona gesucht. Gegen wir davon aus, dass sie gut Immunität bildend sein wird und der Schutz auch einige Zeit anhält. Es stellen sich dann in weiterer Folge einige interessante Fragen: Wer wird geimpft? Zu welchem Preis? Kommt eine Zwangsimpfung für die gesamte Bevölkerung? Gibt es bevorzugte Personen? Donald Trump und Co?

Wichtig wäre es, vorerst einmal eine leistbare Therapie zu finden, mit der man das Virus wirkungsvoll bekämpfen kann, damit wären die Optionen für eine saubere Impflösung wohl deutlich besser.


Corona Reisen

Corona Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und die Reiselust ist schier unbändig. Wie es aktuell aussieht, haben die Corona-Maßnahmen gut gegriffen, die Angst vor einer Ansteckung wird hierzulande zunehmend geringer. Wie das mit dem Reisen aber wirklich wird, weiß noch niemand genau.

Viele fragen sich jetzt, ob der Lockdown überhaupt im diesem Ausmaß notwendig war. Die Opposition beginnt sich auf die Regierung einzuschießen und die Verschwörungstheoretiker sind heftig darum bemüht, Anhänger zu finden. Immer mehr Menschen glauben, die Maßnahmen wären überzogen und sollten endlich aufgehoben werden. So nach und nach wird da und dort das Geld knapp. Es rumort im Land.

Fakt ist aber, dass das Covid-19 Sars 2 Virus noch unter uns weilt und nur auf seine Chance wartet, sich zu verbreiten. Eine Tatsache ist zudem, dass das Corona-Virus nicht zu den harmlosen Krankheitserregern zählt.

Sollte wirklich die befürchtete zweite Welle kommen, sind weitere drastische Maßnahmen der Regierung für das Allgemeinwohl logisch und werden nicht zu verhindern sein: Verpflichtende Tracking-APP, Infektionsausweise, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch das mit der Impfung ist so eine Sache. Erstens muss sie wirken und zweitens, gibt es dann eine Impfpflicht für alle?

Die logische Konsequenz aller Überlegungen ist, wir müssen auf der Hut bleiben und auch künftig die Grundregeln beachten: Abstand halten, Hände waschen und Nasen-/ Mundschutz tragen.


Die Corona Schweine

Die Corona-Schweine

In der modernen, industriellen Landwirtschaft hat das einzelne Lebewesen keinen Wert und daher auch keinen Platz mehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mensch oder Tier handelt.

Das fängt bei den “nutzlosen” männlichen Milchrassenkälbern an, geht über die geschredderten Hähne der Legerassen bis hin zu den in Metallkäfigen gehaltenen Mutterschweinen und den Ferkeln, für deren Kastration die Narkose und das Schmerzmittel zu teuer sind.

Oftmals geht es den Arbeitern nicht viel besser, wenn man nur die Corona-Hotspots in der fleischverarbeitenden Industrie in Deutschland anschaut. Man findet Wohnghettos, in denen die Metzger zu horrenden Preisen wohnen dürfen.

Letztendlich muss den wirklichen Preis für ein Kilo Fleisch ja irgendwer bezahlen. Corona zeigt offensichtlich auch Probleme auf, die keine sein dürften! Wegschauen ist keine Option.

Das Kalbsschnitzel und die Scheinheiligkeit >
Wegschauen ist sehr bequem >


2020 Sommerfestspiele

Salzburger Festspiele

Für Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ist eines klar: Kunst ist ein Lebensmittel. Ob diese Begründung ausreichen wird, die weltbekannte, kulturelle Massenveranstaltung in Coronazeiten wie diesen durchführen zu dürfen, wird spannend.

Logisch wäre es, die Sommerfestspiele 2020 so wie alle anderen Konzerte und Theateraufführungen abzusagen. Festspiele in einer “light” Version, wie sie vielleicht da und dort angedacht werden, sind nur schwer vorzustellen. Salzburg wird heuer höchstwahrscheinlich ohne die zahlreichen internationalen Gäste auskommen müssen, die Mozartstadt wird in erster Linie den Inländern gehören. Overtourism is out.

Freilich, die Kehrseite der Medaille ist nicht wirklich berauschend, denn die vielen fehlenden Touristen bringen auch kein Geld ins Land und das wird unsere Wirtschaft in vielen Bereichen heftig spüren.

Unsere Regierung hat in der Pandemie-Bekämpfung schnell und gut gehandelt. Jetzt heißt es, die Wirtschaft behutsam in die Höhe zu fahren, um keine zweite Ansteckungswelle zu riskieren.

Danach ist es wichtig, die Ausbreitung der Pandemie genau zu analysieren und die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen. Corona wird nicht die letzte gefährliche Erkrankung sein, die uns trifft. Man hat gesehen, dass man erst mit der Situation einer Pandemie umgehen lernen musste. Jetzt Bauernopfer zu suchen und an den Pranger zu stellen ist billig und macht keinen Sinn.

Es wäre auch wichtig kritisch zu hinterfragen, ob wirklich die Produktion beispielsweise von Medikamenten und Schutzausrüstung gänzlich nach Fernost ausgelagert werden muss? Ist globaler Handel in allen Bereichen notwendig?

Ebenso sollte dringend am gemeinsamen Europa gearbeitet werden! Als glühender Europäer sind manche Entwicklungen in der Union frustrierend und beschämend. Es kann nur gemeinsam gehen und das wird auch etwas kosten!

Wichtig in Zeiten wie diesen: Die Dorfzeitung abonnieren um informiert zu bleiben, Abstand einhalten und einen Nasen-/ Mundschutz, am besten den aus dem virtuellen Dorf, tragen!


Muttertag 2020

Muttertag 2020

Wir wünschen allen Müttern einen wunderschönen Muttertag und überreichen allen Damen Seli´s virtuellen, bunten Blumenstrauß!


Wernbacher

Das Café Wernbacher

Traurig aber wahr, Bernhard Huemer sperrt das Salzburger Traditionscafe in der Franz-Josef-Straße nicht mehr auf. Frei nach Kanzler Kurz könnte es heißen: “Es wird jeder einen Wirt´n kennen, der das Corona-Virus nicht überlebt!”

Das “Wernbacher” wurde 1952 in den Räumlichkeiten des ehemaligen Café Großglockner, einem typischen Altwiener Kaffeehaus mit Marmortischen, von Franz und Margarta Wernbacher eröffnet. In den 60-iger Jahren kam in den hinteren Räumlichkeiten der “Scotch Club” dazu. Ende der 70-iger Jahre wurde der “Scotch Club” geschlossen und nach der Penionierung von Frau Wernbacher 1990 wurde das Lokal als Café verpachtet.

Das “Wernbacher” ist für viele Salzburger quasi zum 2. Wohnzimmer geworden. Ich denke mit Wehmut an die zu einem Einspänner servierte Kuchen- und Tortenauswahl. Man darf gespannt sein, was nachkommen wird.

Es wird spannend werden, wie viele Lokale und Wirtshäuser nicht zuletzt durch das Corona-Virus ein ähnliches Schicksal erleiden werden. ich fürchte, es wird wirklich jeder einen Wirt´n kennen, der zusperren muss oder gar nicht mehr aufsperrt!

Lilly Naneen & die Gigolos im Wernbacher >


2020 Corona III

Corona rohweiß, duftend

Qualität: Besonders saugstark!

In der Krise setzt der Mensch auf Überleben. Das war schon immer so. Kaum wurde die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung eingeschränkt, zeigten sich schon deren wahre Bedürfnisse. Es wurde zuallererst Klopapier gehamstert.

Manche Familien horten mittlerweile den 25-Jahre Bedarf für jedes einzelne Familenmitglied. Das ist verständlich, können sich doch vorwiegend die älteren Semester noch daran erinnern, als Zeitungspapier zurecht geschnitten wurde. Damals ist so manche Tageszeitung groß geworden, war sie doch in der Regel deutlich wischfester als die glatten Hochglanzmagazine.

Die Angst vor Corona-Durchfällen dürfte bei den Schweinen ihre Ursache haben, denn auch diese, in manchen Bereichen dem Menschen nicht ganz unähnlichen Tiere, leiden unter dem Corona-Virus. Die typische Krankheit ist die TGE, die übertragbare Gastroenteritis.

Die Klopapier-Hamsterkäufe wurden vom Germboom abgelöst. Aktuell hat sich die Coraonakrise bei uns etwas beruhigt und es wird über ein behutsames Hochfahren der am Boden liegenden Wirtschaft nachgedacht.

Viele Firmen nutzen noch die Kurzarbeit oder haben auch Mitarbeiter gekündigt. Da und dort kann man schon ein Ausdünnen der Arbeitskräfte bei der Wiedereinstellung beobachten.

Es ist zu befürchten, dass der wirtschaftliche Rattenschwanz größer ist, als manche hoffen.


Trump America first

Trump: America First

Wahrscheinlich hat der grenzgeniale, amerikanische Blondschopf nicht an die Corona-Pandemie gedacht, als er den Schlachtruf: “America First” erstmals durch die Gegend posaunte.

Donald Trump stellte 2016 seinen Wahlkampf unter das Motto dieses alten, politischen Slogans und wurde prompt der neue amerikanische Präsident.

Für ihn sinnlose “Geldverschwender” wie beispielsweise die verpflichtende Krankenversicherung für alle schuf er vorsichtshalber wieder ab, auch ist er in der Wahl der Mittel zur Erreichung seiner zum Teil abstrusen Ziele eher unbescheiden, dafür aber rücksichtslos. Zuletzt hat er die US Zahlungen an die WHO eingestellt, weil sie angeblich Mitschuld an der Copronakrise hat. Es sucht wie so oft einen Schuldigen, er selbst ist ja der Beste, immer und überall.

Sein einziger Gegner im kommenden Präsidentschafts-Wahlkampf ist das Corona-Virus.

Die USA sind zum traurigen Hotspot der Pandemie geworden, es fehlt an allen Ecken und Enden. Medizinisch gut versorgt ist in den Staaten in erster Linie der, der es sich leisten kann.

Männer mit der Macht eines Donald Trump sind für die ganze Welt gefährlich! “America First” ist in der von ihm gelebten Form eine ernst zu nehmende Drohung und Gefahr.


Die Corona-Couch

Die Corona-Couch

Mittlerweile ist es Ostern geworden und Corona beherrscht noch immer die Berichterstattung in unseren Medien. Die Pandemie hinterlässt weltweit verheerende Spuren. Besonders hart trifft es die armen Länder und diejenigen, die ihr Gesundheitssystem tot gespart haben.

Bei uns in Österreich schaut es aus, als ob die von der Regierung verhängten Maßnahmen Wirkung zeigen würden und nach den Feiertagen erste Lockerungen im Wirtschaftsleben möglich wären. Man hat den Eindruck, dass unsere Entscheidungsträger nach anfänglichen Startschwierigkeiten gut gearbeitet haben.

Trotzdem ist es in einer Demokratie wichtig, viele der gesetzten Maßnahmen kritisch zu hinterfragen. Es muss ein freier Meinungsaustausch möglich sein, das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. Ich möchte genau wissen, welche Daten der Grund für welche Maßnahmen waren. Der Informationsfluss ist zur Zeit noch eher bescheiden.

Die Regierung hat in den letzten Wochen heftig an den demokratischen Grundrechten gerüttelt, das kann nicht kritiklos hingenommen werden. Es ist auch wichtig, dass nach den Pandemie die gesamten verhängten Überwachungs- und Einschränkungsmaßnahmen wieder rückstandslos verschwinden!

Die Milliarden an Hilfe die notwendig sein werden, um die mit dem Shutdown an die Wand gefahrene Wirtschaft wieder anzukurbeln, zahlen auch nicht die Regierungsmitglieder sondern die Steuerzahler. Hoffentlich kommen dabei die Kleinen nicht zu kurz!

Vorbei sein wird die Pandemie erst, wenn es die sogenannte Herden-Immunität gibt, da führt kein Weg daran vorbei. Das läuft entweder über eine Durchseuchung oder Impfung. Ein wirksames Medikament kann helfen, schwere Krankheitsbilder zu behandeln.

Frustrierend ist für mich die Kleinstaatlichkeit innerhalb der EU. Von einem gemeinsamen Europa ist da weit und breit nichts zu sehen!

Frohe Ostern!


Masken allerorts

Masken allerorts

Das noch im letzten Sommer belächelte Tragen der Gesichtsmasken bei vielen asiatischen Gästen ist nun auch bei uns angekommen. Seit heute ist es beim Einkaufen in Supermärkten Pflicht.

Das ist gut so, jeder noch so kleine Beitrag, der eine Ausbreiten des Virus verhindern kann, ist wichtig und gut. So nach und nach läuft auch in zahlreichen heimischen Betrieben die Produktion der einfachen Masken an. Wichtig ist es zu wissen, was diese Masken leisten können: Sie reduzieren den Tröpfchenausstoss des Maskentragenden, aber bieten keinen Schutz vor Ansteckung!

Flächendeckend erhältlich sind die Masken noch nicht, schon gar nicht die, die wirklich vor einer Ansteckung schützen können.

Sehr viele Berufsgruppen müssen noch ungeschützt arbeiten, ich denke beispielsweise an kleine Lebensmittelläden, Bauernläden, Elektriker, aber auch an die Tierärzte.

Gottseidank geht von den Tieren keine Gefahr aus, bei den Tierbesitzern schaut es anders aus. Trotzdem, Hunde, Katzen, Rinder, Pferde oder Schweine werden auch in der Coronazeit krank und müssen behandelt werden. Die Behandlung der Tiere funktioniert ohne die Tierbesitzer sehr schlecht bis gar nicht, auch der Mindestabstand ist nur sehr schwer einzuhalten.

Der Cartoon am Leiberl>


Mozart-Corona

Es ist still geworden

Der Kulturbetrieb im Land ist praktisch nicht mehr existent. Die Osterfestspiele in Salzburg sind schon abgesagt und bis Mitte April wird entschieden, ob es heuer die Pfingstfestspiele geben wird. Selbst die Durchführung der Sommerfestspiele ist mehr als ungewiss.

Doch es geht nicht nur um die Hochkultur! Sehr viele der kleinen Theater und Kulturinitiativen kämpfen um das nackte Überleben. Die Musiker, Schauspieler, Bühnentechniker, Lichttechniker, Tontechniker, etc. haben plötzlich kein Einkommen mehr.

In der jetzigen Zeit ist jede Form der Unterstützung wichtig, sonst kann nach der Krise nichts mehr hochgefahren werden!

Ein Beispiel: Man kann Karten für ein “abgesagtes Festival” kaufen, um das Salzburger OFF-Theater finanziell zu unterstützen. OFF-THEATER >


Ist die EU blind, taub und stumm?

Wie krank ist die EU?

Ist sie blind, taub und stumm?

Als einst glühender Europäer fällt es mir in der jetzigen Corona-Krisensituation zunehmend schwerer, an eine starke EU zu glauben.

Seuchenbekämpfung heißt seit jeher, den Bewegungsradius der Bevölkerung extrem einzugrenzen und strenge Verhaltensregeln aufzustellen. Das geht nicht anders. Nur so funktioniert es. Wahrscheinlich kann kurzfristig das Aufziehen der Staatsgrenzen helfen.

Aber ist es wirklich notwendig, es mittelalterlichen Wegelagerern gleichzutun und bestellte und bezahlte Waren an der Durchfahrt ins Zielland zu hindern? Plötzlich gibt es Exportverbote von einem in ein anderes EU-Mitgliedsland, das ist doch Schwachsinn! Da fallen mir Beispiele aus Deutschland, Polen, Tschechien und so weiter ein.

Wieso findet die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen keine klaren Worte zur neuen ungarischen Diktatur? Wo bleiben die Europäischen Werte?

Ganz übel wird mir auch, wenn ich an die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln denke. Nicht einmal für die unbegleiteten Kinder gibt es Lösungen!

Einziger Trost: Der Umwelt tut der wirtschaftliche Shutdown wirklich gut. Faszinierend ist es schon, wie schnell die Natur sich erholen würde, ließe man es nur zu!

Wie unwirklich klein ist da das Problem des Schigebietes in der Salzburger Gaissau, das Probleme mit seinem chinesischen Finanzier hat.