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Haunsberger BIO-Schwammerl

Andreas Eisl, Heißnbauer in Dorfleiten Obertrum

Zu ersten Mal bewußt wahrgenommen habe ich die Flachgauer Biopilze am Wochenmarkt in Seekirchen. An einem kleinen Stand verkaufte Andreas Eisl Shiitake und Austernpilze in BIO-Qualität, gewachsen im Obertrum.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Das war für einen Schwammerlfreund wie ich einer bin höchsterfreulich, die Neugier war geweckt. Ich kaufte beide Sorten, auch die im Glas eingelegte Version. Zuhause angekommen, wurden zuerst die vorgefertigten Varianten probiert, ich war begeistert. Die anschließend frisch zubereitete Schwammerlsauce mit Shiitakepilzen in Sahnesauce und Semmelknödel, dazu noch gebratene Austernpilze, war einfach sensationell.

Pilze sind auch extrem nachhaltig in der Produktion, so werden beispielsweise für 1 kg Shiitake nur etwa 8 Liter Wasser verbraucht. Im Vergleich dazu sind für 1 kg Rindfleisch etwa 15.000 Liter nötig.

Spannend ist die Geschichte des Schwammerlbauern. Fast den ganzen Nutzgrund hat der Heißnbauer in Dorfleiten/ Obertrum an Nachbarn verpachtet, er kommt im Wesentlichen mit dem umgebauten Stall und Heuboden als Produktionsstätte aus. Seine Pilze werden auf BIO-Strohballen gezüchtet.

Kaufen kann man die Flachgauer-Biopilze entweder direkt in Dorfleiten im Hofladen, auf Bio-Märkten oder bei einem seiner Kooperationspartner.


Irena Biršić: ROCKHOUSE KITCHEN

Rockhouse-Kochbuch

Autor: Irena Biršić
Titel: ROCKHOUSE KITCHEN | KOCHBUCH
Redaktion & Layout: Mario Jandroković
ISBN: 978-3-200-07551-1
Erschienen in Frühjahr 2021

Das Kochbuch im Rockhaus kaufen >

Klappentext:

Irena Biršić ist seit den Anfangstagen dabei im Team des Rockhouse Salzburg. Sie hat über die Jahre große internationale Stars und lokale Newcomer bekocht. So hat sie ihren Teil dazu beigetragen, dass sich die Musikszene in dieser über die Grenzen renommierten Salzburger Kulturinstitution wohlfühlt. Mit dem Rockhouse-Kochbuch können jetzt alle an dem Genuss (und ein wenig an der Atmosphäre) der Rockhouse-Küche teilhaben – auch jene Musikerinnen und Musiker, Technikerinnen und Tourbegleiter, die bei Gastveranstaltungen nicht die besondere hauseigene Kulinarik kennenlernen durften.

Über 100 Kochrezepte werden hier vorgestellt, die inzwischen mehrere Generationen von Musikerinnen und Musikern beglückt haben. Das Buch gibt Einblick in den Ein-Personen-Küchenbetrieb und Aufschluss darüber, wie selbst in einer Kochnische mit bescheidener Ausstattung ganze Meuten von Musikerinnen und Musikern mit Köstlichkeiten zu versorgen sind.

Dazu gibt es viele praktische Tipps, wie man sich die Arbeit in der Küche leichter und Speisen delikater machen kann. Die hinteren Kapitel erzählen vom Werdegang der Köchin und von den Verbindungen zwischen Rock’n’Roll und Kulinarik im Zagreb der späten Siebziger Jahre – inklusive kulinarischen Anleitungen für ein 70er-Jahre-Partybuffet.

Karl Traintinger

Buchrezension von Karl Traintinger

Das schön gestaltete Buch ist eine illustre Geschichte des Salzburger Rockhouses geschildert aus der Sicht der Köchin, die für die kulinarische Versorgung der auftretenden Künstler seit Beginn an zuständig ist. Zahlreiche Bilder zeugen von den Vorlieben und Lieblingsgerichten der gastierenden Künstler aus aller Welt. Es ist schon etwas Wahres dran, Musiker lieben neben ihren Gigs auch gutes Essen!

Irena Biršić schöpft aus ihrem reichen Erfahrungsschatz mit der Küche aus vieler Herren Länder und verknüpft das mit den Vorlieben ihrer internationalen Gäste. Die Rezepte sind bunt gemischt und einfach zum Nachkochen.

Ich habe gleich einmal eine Gemüsesuppe probiert, sie hat vorzüglich geschmeckt!

Cindy Blackman´s Spring Soup – daraus schöpft die Drummerin ihre Power!

Das Buch kann nicht nur allen musikliebenden Kochfans wärmstens empfohlen werden!

Dorfzeitung.com

Kastration von Ferkeln am Biohof

Bei der Muttersau saugende Ferkel

Bürmoos. Bischofbauer. Ferkel werden auch auf den Biohöfen zur Fleischproduktion gehalten, das ist nun einmal so.  Neben kontrolliertem Futter gibt es dort weitreichende Tierschutzauflagen, die eingehalten werden müssen und die auch regelmäßig streng kontrolliert werden. 

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Die männlichen Ferkel müssen das Kastrieren über sich ergehen lassen, nur so lässt sich der unangenehme Ebergeruch vermeiden. Selbstverständlich geschieht das Kastrieren unter Vollnarkose. Die Tiere werden zusätzlich ausreichend mit einem hochwirksamen Schmerzmittel versorgt. Durchgeführt wird die Narkose und die Analgesie beim Bischofbauern vom Hoftierarzt.

Schon allein diese in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt durchgeführte Operation ist ein gutes Argument dafür, dass man Biofleisch kauft, denn in den konventionellen Betrieben ist das meistens ganz anders.  Dort werden die Tiere ganz jung und ohne Betäubung kastriert. Angeblich spüren die Ferkel in der ersten Lebendswoche fast nichts. Das ist natürlich mehr wie kritisch zu hinterfragen.

Ferkel
Die kastrierten Ferkel schlafen friedlich den Narkoserausch aus.

Bei jedem Kauf von Schweinefleisch sollte sich der Kunde erkundigen, wie die Tiere gehalten wurden, woher sie kommen, wo sie geschlachtet wurden und ob es bei der Kastration eine Narkose und Schmerzmittel gab. Beim Kauf von Fleisch, kann sich der Konsument für den Tierschutz und artgerechte Tierhaltung oder das billigste Angebot entscheiden.

Verantwortungsvoller Tierschutz muss beim Einkaufen anfangen, dann wird auch etwas für unsere Tiere erreicht werden! Ein BIO-Zertifikat allein ist keine Garantie für guten Tierschutz.

Schwein gehabt >
Das Kalbsschnitzel und die Scheinheiligkeit >
Unsere Nutztiere. Ich mag Kühe. Aber auch Schweine und Hühner. >


BIO-Gemüse vom Klingerbauern

Klingerbauer Anthering

Rosi und Martin Klinger bewirtschaften einen kleinen BIO-Bauernhof in der idyllischen Ortschaft Berg in Anthering im Salzburger Flachgau.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Rosi und Martin übernahmen das Klingergut im Jahre 1989 von den Eltern. Zunächst war der Hof ein für die Gegend typischer Milchviehbetrieb, schrittweise wurde auf Gemüseproduktion in BIO-Qualität umgestellt.

Im Jahr 2001 wurde in der ehemaligen Werkstatt ein kleiner Hofladen eingerichtet. Hier werden in erster Linie das eigene Obst und Gemüse vermarktet. Einige ausgesuchte Produkte von befreundeten Biobauern sind auch im Angebot.

Hocherfreulich schmeckt das von der Famile Klinger selbst produzierte, pikante Tomatensugo. Dazu noch Spaghetti und eine Schüssel Salat und fertig ist eine komplette Mahlzeit!

Der hauseigene Hofladen ist jeden Samstag von 8 – 12 Uhr geöffnet. Zusätzlich erhält man die Produkte jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr am Papagenoplatz in der Altstadt von Salzburg und von 14 – 17 Uhr am Griesplatz in Hallein.

Dorfgockel

Bio-Hofkäserei Fürstenhof in Kuchl

Fürstenhof

Unter dem Motto: “Genuss erleben  –  Kuhles aus Milch” wird von Niki Rettenbacher und seinem Team schon seit Jahren auf einzigartige Milchprodukte der hofeigenen Jersey-Kühe gesetzt. Dieser Tage habe ich den Hofladen in Kuchl besucht.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Egal ob Schnitt-, Weich- oder Frischkäse, in jedem Käse der “Bio-Hofkäserei Fürstenhof” steckt sehr viel Wissen und Handarbeit. Der enorme Aufwand und das hochwertige Grundprodukt schlagen sich in der ausgezeichneten Qualität nieder, 9 Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen auf österreichischen Wettbewerben bestätigen dies.

Die ursprünglich von der Insel Jersey stammenden Rinder gehören zu den ältesten Rinderrassen. Die Kühe sind nicht sehr groß, ihre Widerristhöhe beträgt selten über 120 cm, sie wiegen nur etwa 350-400 kg. Die zumeist hellbraunen Tiere sind im Regelfall sehr sanftmütig. Typisch ist der hohe Milchfettgehalt von 5-6%, der Milcheiweißgehalt liegt meistens bei etwa 4%. Die Jahresmilchleistung beträgt ungefähr 5000 Liter pro Kuh.

Diese für die Jerseykühe typische Milch ist natürlich hervorragend geeignet, außergewöhnliche Milchprodukte zu erzeugen. Ich habe einige Käsesorten eingekauft, aber noch nicht alles verkostet. Überzeugt hat mich jedenfalls der Bio JerseyGold Freiecker, der an einen Roquefort erinnert. Weiters schmeckt das Bio Jersey Joghurt “Heidelbeer” hocherfreulich, nicht zuletzt wegen seines natürlichen Fettgehaltes und der sehr aromatischen Fruchtzubereitung.

Das Fürstenhofteam gibt sein “Käsewissen” normalerweise auch in Kursen im hauseigenen Seminarraum weiter. Da coronabedingt zur Zeit aber keine Kurse stattfinden dürfen, können Interessierte entweder auf Youtube beim Käsen zuschauen oder über den neuen BLOG Infos zur Milchverarbeitung erhalten.


Die Lecker Kiste aus Laufen

Leckerkiste

Vor Jahren begann ich bereits mir mein Gemüse vom nahe gelegenen Biohof Lecker liefern zu lassen. Irgendwie bin ich davon abgekommen, doch heuer, eingesperrt zu Hause sah ich, dass beim Nachbarn jeden Freitag das Lecker Auto liefern kommt. Da dachte ich mir, wenn er mich auch noch beliefert geht’s in einem Aufwaschen – umwelttechnisch gesehen.

Rebecca Schönleitner

Von Rebecca Schönleitner

Schnell ins Internet und bestellt. Am Freitag vor Weihnachten kam die erste Lieferung und ich wusste wieder was mir entgangen war.

Karotten, die einen Eigengeschmack haben, Kartoffeln mit roter Schale – eine Seltenheit, Champignon, die im Kühlschrank auch über eine Woche frisch und fest bleiben und einen wunderbaren Geschmack haben, knackige Äpfel, Käse, Bioschlagsahne und Sauerrahm…

Lecker liefert mit einem Elektroauto und klappert gleich die ganze Umgebung ab. Also weitaus umweltfreundlicher, als wenn die Nachbarn und ich alle extra fahren um uns unser Biogemüse zu besorgen.

Natürlich ist die Ware etwas teurer als im Plastiksackerl gekauft. Doch eine Aufstellung meiner Haushaltsliste beweist: es kommt mir nicht teurer, denn ich kaufe bewusster. Am Donnerstag einen Speiseplan gemacht für die nächste Woche und gezielt bestellt, da verkommt dann auch nichts mehr.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit sich überraschen zu lassen und die Leckerkiste zu bestellen. Da findet man dann saisonales Gemüse vom Feinsten. Und das allerschönste:

Im Winter gibt’s keine Erdbeeren – warum nicht? Weil sie bei uns nicht wachsen, die Freude ist dann im Mai Juni ist umso größer und der Geschmack dann auch verdient.

Selbstgemachte Nudeln, Bruder Hahn Eier, die Kühe dürfen Hörner tragen, die Äpfel sind knackig und lecker.

Mit der wöchentlichen Biokiste spare ich mir haufenweise Verpackungsmaterial

Die Produkte des Biohof- Lecker kommen aus der Region, einem Umkreis von ca. 200 km. Die Liste der Zulieferer ist klar und aussagekräftig auf der homepage zu finden. Wenn die Saison an frischem Obst und Gemüse bei uns zu Ende ist, greift der Biohof Lecker auch auf Produkte aus den warmen Ländern Europas zurück. Die Erzeugerportraits aller Lieferanten finden Sie auf der aussagekräftigen Homepage des Biohofs.

Ich freue mich jeden Freitag auf mein Kisterl.


Der Bioladen in Seeham

Bioladen Seeham

Margit und Thomas Wallner führen seit 17 Jahrn ihren Bioladen in Seeham am Obertrumersee im Salzburger Flachgau. Ein verantwortungsvolles Miteinander von Mensch, Gesellschaft und Natur ist ihnen wichtig.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Im Sortiment befinden sich biologisch erzeugte Lebensmittel, die vorwieged aus der Region stammen. Die Auswahl an Käse- und Fleischspezialitäten ist beeindruckend. Gemüse und Obst lagern im Kühlhaus, damit sie frisch angeboten werden können.

Dazu kommen Produkte wie zum Beispiel Kaffee und Kakao von Partnern, die fair produzieren und einen transparenten Handel pflegen. Die Bio-Zertifizierung ist selbstverständlich.

Thomas Wallner

Zum Jahreswechsel hat Thomas Wallner die Salzburger Ölmühle in Anthering von Josef Frauenlob übernommen, der im April seinen wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Die qualitativ sehr hochwertigen Öle sind online und im Bioladen erhältlich. In absehbarer Zeit wird die Salzburger Ölmühle nach Seeham übersiedeln.


Eier von glücklichen Hühnern

Tierschutzhendl

Der aktuelle Trend, beim Einkauf von Lebensmitteln vermehrt auf lokale Produzenten zu achten, ist eine der positiven Nebenerscheinungen der Coronakrise.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Immer mehr Konsumenten legen Wert darauf zu wissen, woher ein Lebensmittel kommt und wie es hergestellt wurde. Gerade bei lokalen Produzenten sollte das problemlos möglich sein. Die bäuerliche Produktion im kleinen Rahmen ist jedoch noch kein Garant für guten Tierschutz und Nachhaltigkeit.

Die Legebatterien bei Hühnern sind bei uns schon lange verboten. Das ist auch gut so. Hühnerhaltung kann auch bei wenigen Tieren in einem aus Holz gebauten Stall durchaus ein tierschutzrechtliches Problem darstellen. Das heißt, gute tiergerechte Haltung hat nichts mit der Anzahl der Tiere zu tun!

Die Eier der Salzburger >
Eierpflanzerei im Etikettendschungel >


Schwein gehabt!

Sperlbauer Schweine

Lust auf Kultur+Leben – Vorfreude schüren (4)

Es hat zwar direkt mit Corona nichts zu tun, ich freue mich aber heute schon darauf, wenn es wieder wärmer wird und der Antheringer Sperlbauer seine Schweine auf die Weide läßt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Rinderherden sieht man oft, Schweineherden fast nie. Die Tiere haben eine große Fläche zur Verfügung. Es ist kaum zu glauben, wie schnell Schweine laufen können. Da und dort finden sie Stellen zum Suhlen, sie haben ihre helle Freude daran. Selbstverständlich tragen alle Tiere einen schönen Ringelschwanz, genau so wie es sich gehört. Eine tiergerechtere Haltung gibt es nicht!

Der Betrieb wird von der Familie Josef und Maria Hillerzeder geführt, die in Anthering auch einen Hofladen betreibt. Der ist ganz leicht zu finden, liegt er doch neben dem ehemaligen Gasthof Vogl vis-à-vis des Maunzteufels an Friedhofsmauer.

Im Hofladen gibt es unter anderem Fleischprodukte von glücklichen Schweinen. Ich bin kein Vegetarier, es ist mir aber wichtig, dass Fleisch nicht jeden Tag auf den Tisch kommt und dass es den Tieren gut gegangen ist!

Tierschutz in der Dorfzeitung >


Tag der offenen Tür am Biohof Lecker

Tag der offenen Tür, Biohof Lecker

Lust auf Kultur+Leben – Vorfreude schüren (2)

Hoffentlich sind heuer wieder Hoffeste möglich! Diese Bilder sollen an des letzte Hoffest am Urbanhof in der Nähe von Laufen in Niederheining/ Obb. erinnern.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Am 10. Juni 2018 luden der Bio-Hof-Lecker und einige seiner Partner zu Tag der offenen Tür. Es gab Führungen durch den Betrieb, bayrische Volksmusik, gutes Essen und viele Gespräche mit interessanten Menschen.

Neben zahlreichen anderen Betrieben waren zum Beispiel Ernst Stöger von der Medousa Feinkost in Laufen mit seinen mediterranen Spezialitäten dabei, ebenso die Gemüsebauern Inge und Johann Spitzauer vom Schusterbauern in St. Georgen aus dem Salzburger Flachgau.

Hoffentlich lässt Corona heuer wieder derlei Veranstaltungen zu! Die bäuerlichen Direktvermarkter gehören zwar zu den Gewinnern der Krise, müssen als regionale Nahversorger aber auch weiterhin unbedingt unterstützt werden. Ich will wissen, woher meine Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden

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Essen vom Wirt´n im Dorf

Gasthaus Gössnitzer Eggelsberg

Ab und zu sollte man sich ein gutes Essen beim Dorfwirt´n wert sein. Normalerweise versuche ich es so einzurichten, dass ich wenigstens zweimal im Monat bei meinen bevorzugten Gaststätten vorstellig werde.

In Pandemie-Zeiten wie diesen ist es etwas anders, aber nichts desto trotz durchaus möglich. Am bester ist es, am Vortag im Gasthaus anzurufen, nachzufragen was es gibt und dann die gewünschte Anzahl an Portionen zu bestellen.

Ich habe vor kurzem eine Facebook-Messenger-Anfrage an Bernhard Gössnitzer in Eggelsberg geschickt und folgende Rückmeldung bekomme:

Krensuppe, Hendlfricasse mit Zitrone und Rahm, Reis Gemüse, Apfelstrudel oder Biscuitroulade. Kannst auch zwei vegetarische Essen haben. Dinkelschrotleibchen mit Gemüse, pikant kreolisch gewürzt.

Nicht vergessen, es sollte eigenes Transportgeschirr mitgebracht werden, damit Plastikmüll vermieden wird!

Es hat vorzüglich gemundet. Nicht am Bild ist das Gläschen Wein (Muskat Cuve) vom Karl Zissler in Jedenspeigen im Weinviertel, das das Mittagessen genusstechnisch abgerundet hat.

Der Gössnitzer

Das Gasthaus Gössnitzer in Eggelsberg ist ein typisches Innviertler Wirtshaus, in dem auf bodenständige, handwerklich-hausgemachte Küche großer Wert gelegt wird.

Ich freue mich schon darauf, wieder in diesem wunderschönen Gasthaus einzukehren!

Bernhard Gössnitzer hat bei uns in der Dorfzeitung schon viele Rezepte publiziert.
Kontakt: Telefon 07748 2346 laurum@gmx.at


Mit der Kraft der Vulkane (3)

Fotos: Alois Lemberger

UNTERWEGS im südoststeirischen Vulkanland

Der Kulinarikweg in Hof bei Straden

Nach einer mehrwöchigen Pause  begebe ich mich wieder auf Vulkanische Spuren in der Südoststeiermark. Dieses Mal, wie angekündigt, begehen wir den Kulinarikweg rund um Straden.

Anni Lemberger

Von Anni Lemberger

Gestartet sind wir vom Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr Hof im Ortsteil Puxa. Nach ca. 200m entlang der stark befahrenen B 66 führt uns der Wanderweg links weg von der Hauptstraße auf einen Wiesenweg, entlang einer wunderbaren Baumallee und vorbei an einem wunderschön gelegenen Teich.

Nach einem kurzen Waldstück führt dann der Weg über eine kleine steile asphaltierte Straße, vorbei an einer Hollunderplantage, zu wunderschönen idyllischen Plätzen mit Blick auf die 3 Kirchen von Straden.

Den gelb grünen Markierungen folgend erreicht der Wandernde nach einem erneuten kurzen Anstieg ein wunderschönes Waldstück. Hier besteht die Möglichkeit zum Genuss-Weingut Krispel abzusteigen. Ich gehe davon aus, dass das Weingut dem Kulinarikweg seinen Namen gegeben hat.

Hier kreuzt sich der Kulinarikweg mit dem Krispelweg. Um sich dabei nicht zu verirren, empfehlt es sich, vorher die (mitgeführte) Wanderkarte gut zu „studieren“. Denn eine zusätzliche „Ehrenrunde“ über den Krispelweg erhöht die Wanderstrecke von 10- auf 13km. Wer bereit ist, den Krispelweg mitzugehen, erlebt eine idyllische Landschaft entlang von kleinen Bächen, Aulandschaften und Wäldern.

Vom Weingut führt er Wanderweg wieder zurück in den Wald und über einen Rücken vorbei an wunderschönen Weinkellern, alten Bauernhäuser und wunderschön gelegenen Weingärten.

Wer sich am Weg zurück etwas Besonderes gönnen möchte, kehrt in Hof bei Straden beim Bulldogwirt ein. Er findet hier, neben kulinarischen Köstlichkeiten auch ein Museum der besonderen Art. Entlang von Bächen und Wiesen führt der Kulinarikweg  wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Eine empfehlenswerte Wanderung, bei der einige Markierungen leider etwas verwirrend sind. Ich empfehle deshalb das Mitführen einer guten Wanderkarte, damit die Freunde an dieser Wanderung, entlang wunderbarer Kraftplätze, nicht verloren geht.

Eingekehrt sind wir dieses Mal nicht, denn es wartete ein besonderes Highlight am Abend auf uns, kulinarischer Natur selbstverständlich.

Der steirische Dorfwirt „Gasthaus zur Sonne“ lud zu einem italienischen Abend ein. Nachdem wir seit Jahren bei unseren südoststeirischen Urlauben in diesem urigen Landgasthof kulinarisch mit Köstlichkeiten aus dem Vulkanland verwöhnt werden, waren wir schon sehr gespannt, wie ein italienischer Abend „auf vulkanisch“ aussehen würde.

Wir wurden nicht enttäuscht: Es wurde ein gelungener Abend mit der Kombination gebackener Meeresfisch, italienisches Gemüse, Pasta – und Fleisch aus der Region – natürlich in gewohnt guter geschmacklicher Qualität.

Und das Besondere für Urlauber mit Hund: In „der Sonne“ darf der Hund nicht nur mitkommen, sondern Hunde sind willkommen und werden vom Seniorchef des Hauses persönlich begrüßt.

Mit der Kraft der Vulkane (1)
Mit der Kraft der Vulkane (2)

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