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Roland Essl

Roland Essl: Geschmackssache

Autor: Roland Essl
Titel: Geschmackssache. Rezeptsammlung
Das neue Kompendium der alpenländischen Küche
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg (9. März 2020)
ISBN-10: 3702509801
ISBN-13: 978-3702509804

Klappentext

Kochen ohne Kompromisse: Mittelmäßigkeit liegt Roland Essl nicht. Jedem einzelnen Detail seiner Gerichte widmet der Salzburger Haubenkoch ein besonderes Augenmerk. “An der Kunst zu kochen soll man ständig arbeiten”, sagt er, “denn Kochen ist Leidenschaft, es ist Liebe”.

Schon sein ganzes Leben ist er auf der Suche nach den besonderen Gerichten unserer alpinen Heimat. Am liebsten stöbert er in alten Kochbüchern oder spricht mit alten Menschen über ihr Leben und die Gerichte ihrer Kindheit und Jugend. Immer konnte er beobachten, dass gerade in Zeiten der Entbehrung die kreativsten Gerichte entstanden, das sind dann die “Gerichte mit Geschichten”.

Essl hat seine Kreationen immer niedergeschrieben, alle Einzelheiten der Zubereitung penibel aufgezeichnet und die Rezepte so lange überarbeitet, bis diese hundertprozentig funktionierten. Denn nur auf diese Weise war es den Köchen, Köchinnen und Lehrlingen unter seinen Fittichen möglich, die Gerichte in der gleichen Qualität zuzubereiten. Rund 300 dieser erprobten Rezepte finden Sie in diesem neuen Kompendium der alpenländischen Küche.

Roland Essl

Roland Essl ist Koch aus Leidenschaft und Gastrosoph. 1967 in Salzburg geboren und im elterlichen Betrieb Gasthof Krimpelstätter in der Stadt Salzburg aufgewachsen. Er hat das Handwerk des Koches im Restaurant K&K am Waagplatz unter Johann Kögl von der Pike auf gelernt. Im Restaurant Korso in Wien holte er sich unter Reinhard Gerer den Feinschliff im Umgang mit Lebensmitteln und Gewürzen. Die Summe seiner Erfahrungen zelebrierte er im eigenen Gasthof Weiserhof für seine Gäste. Kocht und schreibt für die Kolumne “Gerichte mit Geschichte” in den Salzburger Nachrichten. (Pustet)

Rezension von Karl Traintinger

Es passiert eher selten, dass ein Koch, dessen Arbeit man gut kennt, ein Kochbuch schreibt. Ganz anders hier; wann immer es sich einrichten ließ und ich in Salzburg war, versuchte ich im Weiserhof einzukehren. Die Küche war geradlinig und gut. Alte Gerichte wie die “Stinkerknödel” oder die “Herrgottbscheißerl” gab es ohnedies sonst nirgends in der Stadt zu verkosten. Es machte Freude, wenn Roland Essl durch die Gaststube ging und seine Gäste fragte, ob “eh alles passt”.

Das vorliegende Buch “Geschmacksache”ist ähnlich aufgebaut wie die Rezeptsammlung meiner Mutter. Es werden zuerst die Zutaten für die einzelnen Gerichte aufgelistet und dann deren Zubereitung geschildert. Dazu kommen noch Rezeptvariationen, die funktionieren und gut schmecken und da und dort findet sich eine Notiz, die für das Gelingen wichtig ist . Die Zeitangaben helfen ebenso die Speisen termingerecht auf den Tisch zu bringen wie die Angabe des Schwierigkeitsgrades.

Die Brotrinde (Schwarzbrotscherzerl) macht den besten Geschmack.

Pongauer Schottsuppe

Die Rezeptsammlung von Roland Essl gliedert sich in Grundlegendes in der Küche, schnell zubereitete Speisen, bodenständige Küche und feine Küche. Ich finde es sehr gut, dass nicht jedes Gericht abgebildet ist. Die Präsentation der Speisen wie auf den Fotos ist ohnedies für Hobbyköche zumeist unerreichbar.

Dieses Buch ist eines jener Kochbücher, das nicht irgendwo im Bücherregal sondern in der Küche seinen Platz finden sollte! Die “Geschmacksache – Rezeptsammlung” von Roland Essl ist eine wahre Fundgrube für Menschen, die Freude am Kochen haben und gutes, vielfältiges Essen lieben!


Franz Keller | Foto: Westend

Franz Keller: Ab in die Küche!

Franz Keller: Ab in die Küche!

Autor: Franz Keller
Titel: Ab in die Küche!
Verlag: Westend Verlag GmbH, Frankfurt/ Main 2020
Erschienen: 2. 3. 2020
ISBN: 978-3-86489-266-0

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Klappentext

„Küchengott auf Kriegspfad“, titelte Der Spiegel zum Erscheinen seines Bestsellers “Vom Einfachen das Beste”, in dem Franz Keller die Geschichte seines Lebens mit einer scharfen Kritik an der Landwirtschafts- und Nahrungsmittelindustrie verknüpfte.

Jetzt legt er nach. Denn bei vielen Gesprächen mit seinen Lesern, mit Erzeugern und Medizinern hat er festgestellt: Die Bevölkerung ist bereit für eine Agrar- und Lebensmittelwende, doch die Politik wird in Deutschland und der EU von den starken Lobbyinteressen ausgebremst.

In seinem neuen Buch erklärt er, wie man mit guten Rohstoffen und einfachen Mitteln gesund und lecker kocht. Viele Geschichten und Anekdoten aus seiner bewegten Zeit als Sternekoch würzen dieses Buch, auf das alle Fans schon warten.

Rezension von Karl Traintinger

Das Buch des Haubenkochs ist ein Plädoyer für das Selber-Kochen und es macht Lust auf das Erleben von unverfälschtem Geschmack bodenständiger Lebensmittel.

Es ist wichtig zu wissen, woher das Essen kommt und wie es produziert wurde. Informationen rund um die Tierhaltung und die Lebensmittelproduktion im Allgemeinen sind im Buch ebenso zu finden wie Rezepte zum Nachkochen, die auch beim Nichtprofi funktionieren. Einzig beim Erdäpfelsalat schmecken mir die festkochenden Kartoffeln besser als die mehligen. 🙂

Das Buch kann allen Menschen, die gerne gut und bewusst essen, empfohlen werden. Es macht Lust auf das unkomplizierte Selberkochen!


Anette Sabersky

Annette Sabersky: Besser essen ohne Zusatzstoffe

Autorin: Annette Sabersky
Titel: Besser leben ohne Zusatzstoffe
Verlag: Oekom-verlag
Einband: Taschenbuch
Erschienen: 05. 08. 2019
ISBN: 978-3-96238-125-7

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Klappentext

Viele Lebensmittel kommen scheinbar ohne Zusatzstoffe nicht mehr aus. Als Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel verstecken sie sich in unserem Essen, ohne dass wir genau wissen, ob sie unbedenklich oder gesundheitsschädlich sind. Grund genug, den ungeliebten Stoffen aus dem Weg zu gehen.

Die renommierte Food-Autorin Annette Sabersky klärt über die gängigen Zusatzstoffe auf und zeigt, mit welchen Tricksereien uns die Lebensmittelindustrie in die Irre führt. Durch zahlreiche Tipps erfahren Sie, wie das Einkaufen und Kochen ohne Zusatzstoffe gelingt und wie Sie Ihre Ernährung gesund und natürlich gestalten können.

– Schnell und einfach kochen – ganz ohne Zusätze
– Zahlreiche Basic-Rezepte für unterwegs und für die Vorratskammer
– Die perfekte Einkaufshilfe für gesundes und natürliches Essen

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Das Buch ist ein sehr guter Führer durch die Welt unserer Lebensmittel. Es zeigt auf, was konventionelle und Bio-Produkte in den Einkaufsregalen tatsächlich unterscheidet, was am Etikett auf jeden Fall stehen muss und worauf Produzenten meist gerne verzichten.

Beispielsweise dienen gar nicht so wenige Ingredienzien nur dem Schönen oder auch der langen Haltbarmachung von Lebensmitteln.

Es hat einem Grund, warum geschnittener Toast beim Öffnen des Plastikbeutels etwas chemisch riecht, tagelang frisch bleibt und nach dem Toasten wunderbar kross und leicht gebräunt ist, Stück für Stück.

Ganz frei von Zusatzstoffen sind die Bioprodukte auch nicht, speziell bei veganen Fertiggerichten heißt es aufzupassen. Häufig ist es so, dass aufwendiges Handwerk mit deutlich weniger Zusatzstoffen auskommt!

Das Buch überzeugt mit sehr viel interessant aufbereitetem Wissen, ist schön gemacht und verleitet zum regelmäßigen Blättern und Nachschauen. Einige einfache Rezepte laden zum Nachkochen ein.

Ich kann das Buch jedermann/frau mit Interesse an gutem, gesunden Essen wärmstens empfehlen!


Tor_Weintrauben

Ammerer, Waitzbauer: Bacchus in Salzburg

Ammerer, Waitzbauer:  Bacchus in Salzburg

Autoren: Gerhard Ammerer, Harald Waitzbauer
Titel: Bacchus in Salzburg: 1000 Jahre Weinkultur
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Erschienen: 30. Oktober 2019
ISBN-10: 3702509593
ISBN-13: 978-3702509590

Klappentext

Bier in Salzburg? Ja, natürlich, was für eine Frage, hat sich die Stadt doch in den vergangenen Jahren als Ort der Biervielfalt positioniert. Aber Wein in Salzburg? Obwohl hier seit Jahrhunderten eine ausgeprägte Weinkultur gepflegt wird, ruft Salzburg wenig Assoziation zu diesem Genussmittel hervor. Dennoch haben Wein und Weinanbau in Salzburg eine lange Tradition.

Im kirchlichen Bereich, beim Adel und innerhalb des Bürgertums spielte er für Ritus, Festtafel und Alltag eine gewichtige Rolle. In günstigen Lagen wurde auch vor Ort Wein angebaut und in den sogenannten “auswärtigen Herrschaften” in der Wachau, in Traismauer und bei Mautern in Niederösterreich waren der Erzbischof, das Domkapitel und die Salzburger Klöster Grundherren über reiche Weingüter – zum Teil bis in die Gegenwart.

Nicht zuletzt bestimmte der Wein maßgeblich die Entwicklung der Gastronomie mit, vom “Weingastgeb” des 16. Jahrhunderts bis zur heutigen Weinbar. Und in den letzten Jahren wagen sich auch wieder einige begeisterte Hobbywinzer an das Abenteuer Weinbau.

Begeben Sie sich mit den Autoren auf eine spannende Reise, die Sie quer durch die Salzburger Weingeschichte und -gegenwart führt.

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Auf den ersten Seiten des Buches schildern die beiden Autoren ihren eigenen Zugang zum vergorenen Rebensaft. Dann folgt ein Überblick über die Herkunft der nach Salzburg importierten Weine.

Am Beispiel des Benediktinerstiftes St. Peter wird aufgezeigt, dass die Klöster dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Man kann nachlesen, wo in Salzburg überall Spuren von ehemaligen Weingärten, Weinkellern, aber auch Weinlokalen zu finden sind und welche Weingüter in berühmten Weingegenden Salzburger Besitzer hatten. Selbstverständlich hat der Wein auch bei den regierenden Fürst-Erzbischöfen seine Freunde gefunden, zumal sich damit gute Geschäfte machen ließen.

Die beiden Historiker Gerhard Ammerer und Harald Waitzbauer geben einen schönen Überblick über die Geschichte der Weinwirtschaft in Salzburg und skizzieren so einen Teil der Geschichte, der normalerweise nicht so bekannt ist. Es ist ein sehr schönes Buch für jene Menschen, die schon sehr viel über Salzburg wissen und auch diese geschichliche Facette kennnenlernen möchten.


Brokkoli-Tomaten-Sugo

Spaghetti mit Brokkoli-Tomaten-Sugo

Die Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung in der aktuellen “Coronazeit” verhindern unter anderem auch Gasthausbesuche. Vielerorts wird daher wieder mehr zuhause gekocht.

Elisabeth Traintinger

Von Elisabeth Traintinger

Ich möchte Ihnen im folgenden ein einfaches, schnelles Rezept für ein schmackhaftes Nudelgericht vorstellen. Die Zutaten sind mit großer Wahrscheinlichkeit in vielen Haushalten vorrätig.

Zutaten:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Brokkoli (abh. von der Größe)
1-2 Karotten
1 Lauch
1 Dose stückige Tomaten
Parmesan
Olivenöl, Salz, Thymian, Pepperoncini
Spaghetti (oder andere Nudeln)

Zubereitung:

Die Zwiebel klein schneiden und in etwas Öl anschwitzen. Die klein geschnittene Karotte und den enbenfalls klein geschnittenen Lauch zufügen und alles zusammen etwa 5 – 10 Minuten gemeinsam dünsten.

Anschließend die stückigen Tomaten dazugeben, mit Salz, Thymian und Pepperoncini würzen. Weitere 5 – 10 Minuten köcheln lassen. Danach den klein geschnittenene Brokkoli sowie den gepressten Knoblauch dazugeben. Weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Zwischenzeitlich Nudelwasser aufstellen und die Teigwaren nach Zeitangabe al dente kochen.

Das fertige Sugo mit Salz abschmecken und zusammen mit den fertigen Teigwaren servieren. Wer mag, kann noch etwas Parmesan darüber reiben. Mir schmeckt ein leichter Rotwein aus dem Weinviertel sehr gut dazu.


Ingrid Andreas Fisch Fleisch

Kochbuch ohne Rezepte
Band 4: Fisch & Fleisch

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 4: Fisch & Fleisch
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0916-3

Klappentext

Der Band „Fisch & Fleisch“ widmet sich dem Insiderwissen um die Verarbeitung dieser beiden wichtigen Lebensmittel: Wie erkenne ich beim Einkauf, dass der Fisch frisch ist?

Wie gare ich Fischfilet, ohne dass es zerfällt und wie wird die gebackene Forelle knusprig?

Wie bleibt der Braten saftig und bekommt trotzdem eine resche Kruste, wie gelingt das perfekte Steak und wie verhindere ich, dass Gulaschfleisch zäh wird?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Fisch und Fleisch sind wichtige tierische Lebensmittel die nicht jeden Tag auf den Tisch müssen. Gerade deswegen ist es wichtig, darauf zu achten wo die Tiere herkommen, wie sie gelebt haben und wie sie geschlachtet bzw. gefangen wurden.

Ingrid Andreas beschreibt, wie man die Frische und Qualität zuverlässig erkennen kann und anschließend in der Küche das Beste daraus macht. Es werden fast alle bei uns erhältlichen Fleischsorten besprochen, ebenso die Fische und Meeresfrüchte. Auch die unterschiedlichen Geflügelarten sind ein Thema.

Alle wichtigen Zubereitungsarten von Fleisch und Fisch werden ausführlich erläutert, auch die nicht so bekannten Methoden wie Niederigtemperaturgaren oder Sous-vide Garen.

Der 4. und letzte Band überzeugt ebenso wie die 3 anderen und kann jedermann/-frau mit einem Herz und Interesse für gute Küche empfohlen werden!

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Ingrid Andreas

Kochbuch ohne Rezepte
Band 3: Obst & Gemüse

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 3: Obst & Gemüse
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0915-6

Klappentext

Im Band „Obst & Gemüse“ widmet sich Ingrid Andreas höchst gesunden Sachen: Was ist der Unterschied zwischen Pflück- und Genussreife beim Obst?

Welche Tricks gibt es, um die süßen Früchtchen haltbarer zu machen? Welche Äpfel kommen in den Strudel und welche ins Kompott? Aber auch das Gemüse kommt nicht zu kurz: Wie konserviert man beim Kochen die frische grüne Farbe? Wie macht man Suppenwürze selbst? Wie werden geröstete Zwiebelringe kross und Bratkartoffeln knusprig?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Der dritte Band der Reihen ist auch ein Plädoyer für den vermehrten Einsatz Obst und Gemüse in unserem Essen. Es wird wieder sehr viel Augenmerk auf den richtigen Einkauf gelegt. Woran erkennt man reifes und fehlerfreies Obst und Gemüse, welches Obst reift nach und wo wartet man vergeblich darauf. Manches verträgt sich bei der Lagerung, manches nicht. Ingrid Andreas erzählt, worauf man achten muss.

Kennen Sie den Unterschied von Häupel- oder Kopfsalat, Eisbergsalat, Eichblattsalat, Endivien- oder Frieséesalat, Chicorée, Radicchio, Zuckerhut, Vogerl- oder Feldsalat, Mangold, Rauke oder Rucola? Dazu kommen zahlreiche Tipps zur Zubereitung.

Wissen Sie, worauf es ankommt, damit ein Kartoffelteig luftig und nicht zäh wird? Oder wie Zwiebel richtig gegart werden, je nachdem was gewünscht wird: Glasig dünsten, dünsten, hellgelb/ goldgelb anbraten, dunkel anrösten/ dunkel braten, blanchieren oder kochen.

Es macht einfach Spaß, im dem Buch zu lesen.

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Ingrid Andreas

Kochbuch ohne Rezepte
Band 2: Mehl, Milch, Ei

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 2: Mehl, Milch, Ei
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7025-0914-9

Klappentext:

Band 2 von 4 „Mehl, Milch und Ei“ widmet sich dem Insiderwissen über diese drei Grundnahrungsmittel und ihre Verarbeitung in der Küche: Was etwa verrät die Typenbezeichnung von Mehl und wann verwendet man welche Sorte?

Wann soll der Eischnee fest oder cremig sein und warum?

Welche Tricks gibt es, um Milch am Überkochen zu hindern?

Wie macht man Nudeln selbst und wie gelingt der Palatschinkenteig am besten?

Welche Käsesorten eignen sich zum Überbacken und welche Köstlichkeiten lassen sich aus Eiklar zaubern?

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Das Buch überzeugt durch seine detaillierte Warenkunde, die die Voraussetzung für einer gute Küche sein sollte. Dazu kommen noch Tipps, die es auch Nichtprofis ermöglichen, respektable Speisen zuzubereiten. Sehr gute Bilder lassen erahnen, wie die Endprodukte ausschauen sollen.

Es liest sich sehr gut und eignet sich bestens, um immer wieder etwas nachzuschauen. Sollte in keiner Küchenbibliothek fehlen!

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Brokkuli und Knoblauch

Kochbuch ohne Rezepte
Band 1: Küchenpraxis

Ein Kochbuch ohne Rezepte?

Autor: Ingrid Andreas
Titel: Kochbuch ohne Rezepte Band 1: Küchenpraxis
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Verlag Anton Pustet Salzburg (5. Februar 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3702509135
ISBN-13: 978-3702509132

Klappentext

Es geht um die Geheimnisse hinter den Rezepten: Also alles, worauf man achten muss und was in den Kochbüchern meist nicht zu finden ist.

In Band 1 von 4 „Küchenpraxis“ widmet sich Ingrid Andreas dem Insiderwissen übers Schneiden, Rühren, Backen und Garen. Warum sollte man zum Beispiel klare Suppen immer ohne Deckel kochen? Warum Frittiergut stückweise einlegen, damit es knusprig wird? Mit welchen Mitteln bindet man Saucen und wie rettet man eine versalzene Speise?

Außerdem bietet sie eine Einführung in das A bis Z des Küchenjargons: Wer das Sitzenbleiben ausschließlich aus seiner Schulzeit kennt, einen Spiegel nur an der Wand hängen hat und beim Schröpfen ans Finanzamt denkt, wird ganz neue Bedeutungsdimensionen erfahren.

Autorin Ingrid Andreas hat Profi-Köchen jahrzehntelang über die Schulter geschaut, die Tipps und Tricks „hinter den Kulissen“ gesammelt und selbst in ihrer Küche ausprobiert. Das „Kochbuch ohne Rezepte“ bietet Wissen aus Erfahrung und ist ein informatives, vergnügliches Lesebuch mit praktischen Anleitungen – auf dass die Speisen ganz unabhängig davon, welches Rezept gekocht wird, perfekt gelingen!

Karl Traintinger

Rezension von Karl Traintinger

Als nicht gelernter aber leidenschaftlicher Koch, fehlt es mir oft an den notwendigen Grundlagen, die normalerweise in einer Kochlehre vermittelt werden. Zudem setzen Rezepte hin und wieder Fachwissen voraus, das ich als Nichtprofi einfach nicht habe. Und es sind immer Kleinigkeiten, warum etwas nicht ganz perfekt gelingt.

Das vorliegende Buch ist eine Mischung aus Nachschlagewerk und Lesebuch, das man immer wieder gern zur Hand nimmt. Es hilft dabei, die vorhandenen Wissenslücken aufzufüllen und ein Gespür für das Kochen zu entwickeln, ohne dass man immer nachschauen muss, wie etwas richtig gemacht wird.

Rahm und eventuell etwas Milch werden erwärmt und ein passender Käse darin geschmolzen. Dafür eignen sich nur sehr fetthaltige Käsesorten wie Gorgonzola, Pecorino, Ricotta, Mozarella, Bergkäse oder fetthaltiger Schafskäse. Magerkäse geht nicht so gut. Emmentaler ist nicht empfehlenswert, denn er bildet Fäden, die sich ziehen.

Käsesauce für Pasta

Ich kann das Buch all jenen Menschen wärmstens empfehlen, denen alles rund um das Essen und eine ehrliche Küche wichtig sind. Der allgemeine Trend geht aktuell eindeutig in Richtung “Fertigfutter”.

Leider auch bei vielen Wirten.

Kochbuch ohne Rezepte | Band 1: Küchenpraxis
Kochbuch ohne Rezepte | Band 2: Mehl, Milch, Ei
Kochbuch ohne Rezepte | Band 3: Obst & Gemüse
Kochbuch ohne Rezepte | Band 4: Fisch & Fleisch


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Apfelkuchenb

„Italienischer Apfelkuchen“

Überraschender Besuch hat sich angesagt und sie haben noch 4 – 5 Stück (säuerliche) Äpfel zu Hause (oder am Apfelbaum im Garten) aber keine Mehlspeise?

Anna Lemberger

Von Anna Lemberger

Dann ist dieses Rezept genau das Richtige: Schnell und besonders schmackhaft. Vor allem schmeckt der Kuchen lauwarm am besten.

Der “Schnelle” ist in nur einer Stunde fertig und kann sehr einfach hergestellt werden!

Die Zutaten:

5 Äpfel säuerlich / Saft einer Zitrone
100g Butter schmelzen lassen
2 mittelgroße Eier
250 g Zucker
1Pkg. Vanillezucker
100g Weizenmehl
½ Pkg. Backpulver
100ml Milch
Butter zum Einfetten der Backform, Mehl zum Bestäuben,
bei Bedarf noch Staubzucker zum Bestäuben des fertigen Kuchens

Die Zubereitung:

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, fein hobeln und mit Zitronensaft beträufeln.

Geschmolzene, lauwarmer Butter, ganze Eier, Zucker, Vanillezucker und die Milch auf niedriger Stufe mit Mixer, Küchenmaschine oder mit Schneerute gut mischen, am Schluss das Mehl mit dem Backpulver dazugeben und noch einmal gut durchmischen.

Unter den dickflüssigen Teig die gehobelten Äpfel
unterheben.

Eine kleine Backform gut mit Butter fetten und mit
Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Rohr (Ober/Unterhitze)°
45 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und noch lauwarm (evt. mit einer
Kugel Vanilleeis) servieren.

Wer es besonders süß liebt, kann noch Staubzucker über den fertigen Kuchen geben.

Viel Spaß bei Backen und guten Appetit!


Annis Roggenbrot

Annis Roggenbrot

Im Zeitalter des um sich greifenden Bäckersterbens einerseits und dem Zunehmen der Backstationen in den Supermärkten andererseits wird es immer interessanter, das Brot zuhause selbst zu backen.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Das selbstgemachte Brot enthält nur bekannte Zutaten und es sind auch keine dubiosen Backhilfen (Enzyme, Bräunungshilfe, Emulgatoren, etc.) verarbeitet. Es durchläuft den ganz normalen Alterungsprozeß, das heißt, nach einigen Tagen wird es schön langsam trockener, schmeckt aber immer noch gut.

Allein der Geruch, wenn man es frisch aus dem Ofen nimmt, ist in der Regel umwerfend. Kaum ist es etwas abgekühlt, möchte man es schon mit einem kleinen Stück Butter darauf probieren. Da kann nichts Aufgebackenes mithalten!

Anni Lemberger´s Rezept

650g Roggenmehl
350 g Weizenmehl
20g frische Germ
30g Salz
1 TL Honig
20g Brotgewürz geschrotet (evt. 1 EL Kümmel ganz)
700ml lauwarmes Wasser

Germteig zubereiten

Dazu zuerst das Wasser in die Rührschüssel, danach alle anderen Zutaten dazugeben, zuletzt die Germ hinein bröseln. Mit der Küchenmaschine auf niedriger Stufe (1-2) ca. 8-10 rühren. 1,5 – 2 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt rasten lassen, damit er nicht austrocknet.

Den aufgegangenen Teig noch einmal gut mit den Händen
durchkneten, in 2 Gärschüsseln geben (kann aber auch auf das Backblech gegeben
werden, wenn keine Gärschüssel vorhanden ist.).

Die 2 Laibe noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 210° Heißluft vorheizen. Die Brotlaibe werden vor dem Backen mit kalten Wasser angesprüht.

15 Minuten auf 210° backen, danach auf 180° reduzieren und 30 – 40 Minuten fertig backen lassen. Backen immer mit Dampf – idealerweise mit einigen
Eiswürfeln am Boden des Backofens.

Das Roggenbrot passt selbstverständlich hervorragend zur Innviertler Brettljause! Foto: Alois Lemberger

Gutes Gelingen!


Kulinarisches und Heiteres aus dem Pfarrhaus

Kulinarisches und Heiteres aus dem Pfarrhaus

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass in den meisten Pfarrhäusern gut gekocht wird, frei nach dem Motto: “Essen hält Leib und Seele zusammen!” Als im Jänner 2017 in Anthering ein Wechsel bei der Pfarrhaushälterin anstand, wurde die Idee geboren die alten, bewährten  Kochrezepte in einem Kochbuch quasi weiter am Leben zu erhalten. Man weiß ja nie genau, was nachkommt! Sicher ist sicher.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Katharina Loiperdinger schrieb unter Mithilfe von Annemarie Harner  die Rezepte auf und Pfarrer MMag. Erwin Klaushofer (Pfarre Anthering und Nußdorf) verlegte das Buch im Eigenverlag. Das Kochbuch enthält zahlreiche Rezepte zu Suppen, Hauptspeisen (auch vegetarische!) und Nachspeisen. Gedichte der Autorin lassen den Leser beim Schmöckern oft schmunzeln. Das Titelbild stammt von Heidi Humer.

Im Folgenden zwei Beispiele:

Kalbsschnitzel mit Gemüse gefüllt

Kalbsschnitzel mit Gemüsefülle

Zutaten:
4 Kalbsschnitzel
Fülle:
2 Karotten, 1 kleine Sellerieknolle, 1 Stange Lauch, 1 Ei, 125 ml Schlagobers, 2 EL Butter, 1 Bund Petersilie, 125 ml Rindsuppe, Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss, Öl zum Braten

Zubereitung:
Karotten, Sellerieknolle und Lauch kleinwürfelig schneiden und in Butter anschwitzen, Petersilie und 70 ml Obers zugeben, salzen, pfeffern und stark cremig einkochen. Von der Herdplatte nehmen, Ei einrühren und die Masse erkalten lassen.
Schnitzel damit belegen, zusammenklappen, mit einem Zahnstocher verschließen in in Öl beidseitig braten.
Gebratene Schnitzel aus der Pfanne heben und warmstellen. Bratensatz mit Rindssuppe und restlichem Obers aufgießen, cremig einkochen und mit Salz, Pfeffer sowie geriebener Muskatnuss abschmecken. Schnitzel mit der Sauce servieren.
Beilagenvorschlag: Nudeln, Spätzle, Reis

Gebackene Mäuse

Gebackene Mäuse

Zutaten:
700 g Mehl, 3 Eier, 30 g Hefe, 30 g Zucker, 3 EL Öl, 100 g Rosinen, 1 ungespritze Zitrone, 500 ml Milch, etwas Rum, 1 EL Salz, Fett zum Backen

Zubereitung:
Das gesalzene Mehl in eine Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden und die zerbröselte Hefe hineingeben und den Zucker darauf streuen. Etwas lauwarme Milch darüber leeren und nach einigen Minuten die Eier unddie in Rum eingeweichten Rosinen, Öl und Zitronenschale hinzufügen. Das Ganze zu einem mittelweichen Teig zusammenrühren und zugedeckt eine Viertelstunde rasten lassen.
Erst dann den Teig richtig einrühren. Zweimal aufgehen lassen und mit einem Löffel, den man in ds heiße Fett taucht, kleine Nocken abstechen und bei mittlerer Hitze schwimmend herausbacken. Noch heiß mit Staubzucker bestreuen.

Kaufhinweis:
Das Buch ist um 15€ zum Beispiel in der Bäckerei Schmidhuber in Anthering erhältlich.