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Bio-Hofkäserei Fürstenhof

Fürstenhof

Unter dem Motto: “Genuss erleben  –  Kuhles aus Milch” wird von Niki Rettenbacher und seinem Team schon seit Jahren auf einzigartige Milchprodukte der hofeigenen Jersey-Kühe gesetzt. Dieser Tage habe ich den Hofladen in Kuchl besucht.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Egal ob Schnitt-, Weich- oder Frischkäse, in jedem Käse der “Bio-Hofkäserei Fürstenhof” steckt sehr viel Wissen und Handarbeit. Der enorme Aufwand und das hochwertige Grundprodukt schlagen sich in der ausgezeichneten Qualität nieder, 9 Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen auf österreichischen Wettbewerben bestätigen dies.

Die ursprünglich von der Insel Jersey stammenden Rinder gehören zu den ältesten Rinderrassen. Die Kühe sind nicht sehr groß, ihre Widerristhöhe beträgt selten über 120 cm, sie wiegen nur etwa 350-400 kg. Die zumeist hellbraunen Tiere sind im Regelfall sehr sanftmütig. Typisch ist der hohe Milchfettgehalt von 5-6%, der Milcheiweißgehalt liegt meistens bei etwa 4%. Die Jahresmilchleistung beträgt ungefähr 5000 Liter pro Kuh.

Diese für die Jerseykühe typische Milch ist natürlich hervorragend geeignet, außergewöhnliche Milchprodukte zu erzeugen. Ich habe einige Käsesorten eingekauft, aber noch nicht alles verkostet. Überzeugt hat mich jedenfalls der Bio JerseyGold Freiecker, der an einen Roquefort erinnert. Weiters schmeckt das Bio Jersey Joghurt “Heidelbeer” hocherfreulich, nicht zuletzt wegen seines natürlichen Fettgehaltes und der sehr aromatischen Fruchtzubereitung.

Das Fürstenhofteam gibt sein “Käsewissen” normalerweise auch in Kursen im hauseigenen Seminarraum weiter. Da coronabedingt zur Zeit aber keine Kurse stattfinden dürfen, können Interessierte entweder auf Youtube beim Käsen zuschauen oder über den neuen BLOG Infos zur Milchverarbeitung erhalten.


Die Lecker Kiste aus Laufen

Leckerkiste

Vor Jahren begann ich bereits mir mein Gemüse vom nahe gelegenen Biohof Lecker liefern zu lassen. Irgendwie bin ich davon abgekommen, doch heuer, eingesperrt zu Hause sah ich, dass beim Nachbarn jeden Freitag das Lecker Auto liefern kommt. Da dachte ich mir, wenn er mich auch noch beliefert geht’s in einem Aufwaschen – umwelttechnisch gesehen.

Rebecca Schönleitner

Von Rebecca Schönleitner

Schnell ins Internet und bestellt. Am Freitag vor Weihnachten kam die erste Lieferung und ich wusste wieder was mir entgangen war.

Karotten, die einen Eigengeschmack haben, Kartoffeln mit roter Schale – eine Seltenheit, Champignon, die im Kühlschrank auch über eine Woche frisch und fest bleiben und einen wunderbaren Geschmack haben, knackige Äpfel, Käse, Bioschlagsahne und Sauerrahm…

Lecker liefert mit einem Elektroauto und klappert gleich die ganze Umgebung ab. Also weitaus umweltfreundlicher, als wenn die Nachbarn und ich alle extra fahren um uns unser Biogemüse zu besorgen.

Natürlich ist die Ware etwas teurer als im Plastiksackerl gekauft. Doch eine Aufstellung meiner Haushaltsliste beweist: es kommt mir nicht teurer, denn ich kaufe bewusster. Am Donnerstag einen Speiseplan gemacht für die nächste Woche und gezielt bestellt, da verkommt dann auch nichts mehr.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit sich überraschen zu lassen und die Leckerkiste zu bestellen. Da findet man dann saisonales Gemüse vom Feinsten. Und das allerschönste:

Im Winter gibt’s keine Erdbeeren – warum nicht? Weil sie bei uns nicht wachsen, die Freude ist dann im Mai Juni ist umso größer und der Geschmack dann auch verdient.

Selbstgemachte Nudeln, Bruder Hahn Eier, die Kühe dürfen Hörner tragen, die Äpfel sind knackig und lecker.

Mit der wöchentlichen Biokiste spare ich mir haufenweise Verpackungsmaterial

Die Produkte des Biohof- Lecker kommen aus der Region, einem Umkreis von ca. 200 km. Die Liste der Zulieferer ist klar und aussagekräftig auf der homepage zu finden. Wenn die Saison an frischem Obst und Gemüse bei uns zu Ende ist, greift der Biohof Lecker auch auf Produkte aus den warmen Ländern Europas zurück. Die Erzeugerportraits aller Lieferanten finden Sie auf der aussagekräftigen Homepage des Biohofs.

Ich freue mich jeden Freitag auf mein Kisterl.


Der Bioladen in Seeham

Bioladen Seeham

Margit und Thomas Wallner führen seit 17 Jahrn ihren Bioladen in Seeham am Obertrumersee im Salzburger Flachgau. Ein verantwortungsvolles Miteinander von Mensch, Gesellschaft und Natur ist ihnen wichtig.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Im Sortiment befinden sich biologisch erzeugte Lebensmittel, die vorwieged aus der Region stammen. Die Auswahl an Käse- und Fleischspezialitäten ist beeindruckend. Gemüse und Obst lagern im Kühlhaus, damit sie frisch angeboten werden können.

Dazu kommen Produkte wie zum Beispiel Kaffee und Kakao von Partnern, die fair produzieren und einen transparenten Handel pflegen. Die Bio-Zertifizierung ist selbstverständlich.

Thomas Wallner

Zum Jahreswechsel hat Thomas Wallner die Salzburger Ölmühle in Anthering von Josef Frauenlob übernommen, der im April seinen wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Die qualitativ sehr hochwertigen Öle sind online und im Bioladen erhältlich. In absehbarer Zeit wird die Salzburger Ölmühle nach Seeham übersiedeln.


Eier von glücklichen Hühnern

Tierschutzhendl

Der aktuelle Trend, beim Einkauf von Lebensmitteln vermehrt auf lokale Produzenten zu achten, ist eine der positiven Nebenerscheinungen der Coronakrise.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Immer mehr Konsumenten legen Wert darauf zu wissen, woher ein Lebensmittel kommt und wie es hergestellt wurde. Gerade bei lokalen Produzenten sollte das problemlos möglich sein. Die bäuerliche Produktion im kleinen Rahmen ist jedoch noch kein Garant für guten Tierschutz und Nachhaltigkeit.

Die Legebatterien bei Hühnern sind bei uns schon lange verboten. Das ist auch gut so. Hühnerhaltung kann auch bei wenigen Tieren in einem aus Holz gebauten Stall durchaus ein tierschutzrechtliches Problem darstellen. Das heißt, gute tiergerechte Haltung hat nichts mit der Anzahl der Tiere zu tun!

Die Eier der Salzburger >
Eierpflanzerei im Etikettendschungel >


Schwein gehabt!

Sperlbauer Schweine

Lust auf Kultur+Leben – Vorfreude schüren (4)

Es hat zwar direkt mit Corona nichts zu tun, ich freue mich aber heute schon darauf, wenn es wieder wärmer wird und der Antheringer Sperlbauer seine Schweine auf die Weide läßt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Rinderherden sieht man oft, Schweineherden fast nie. Die Tiere haben eine große Fläche zur Verfügung. Es ist kaum zu glauben, wie schnell Schweine laufen können. Da und dort finden sie Stellen zum Suhlen, sie haben ihre helle Freude daran. Selbstverständlich tragen alle Tiere einen schönen Ringelschwanz, genau so wie es sich gehört. Eine tiergerechtere Haltung gibt es nicht!

Der Betrieb wird von der Familie Josef und Maria Hillerzeder geführt, die in Anthering auch einen Hofladen betreibt. Der ist ganz leicht zu finden, liegt er doch neben dem ehemaligen Gasthof Vogl vis-à-vis des Maunzteufels an Friedhofsmauer.

Im Hofladen gibt es unter anderem Fleischprodukte von glücklichen Schweinen. Ich bin kein Vegetarier, es ist mir aber wichtig, dass Fleisch nicht jeden Tag auf den Tisch kommt und dass es den Tieren gut gegangen ist!

Tierschutz in der Dorfzeitung >


Tag der offenen Tür am Biohof Lecker

Tag der offenen Tür, Biohof Lecker

Lust auf Kultur+Leben – Vorfreude schüren (2)

Hoffentlich sind heuer wieder Hoffeste möglich! Diese Bilder sollen an des letzte Hoffest am Urbanhof in der Nähe von Laufen in Niederheining/ Obb. erinnern.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Am 10. Juni 2018 luden der Bio-Hof-Lecker und einige seiner Partner zu Tag der offenen Tür. Es gab Führungen durch den Betrieb, bayrische Volksmusik, gutes Essen und viele Gespräche mit interessanten Menschen.

Neben zahlreichen anderen Betrieben waren zum Beispiel Ernst Stöger von der Medousa Feinkost in Laufen mit seinen mediterranen Spezialitäten dabei, ebenso die Gemüsebauern Inge und Johann Spitzauer vom Schusterbauern in St. Georgen aus dem Salzburger Flachgau.

Hoffentlich lässt Corona heuer wieder derlei Veranstaltungen zu! Die bäuerlichen Direktvermarkter gehören zwar zu den Gewinnern der Krise, müssen als regionale Nahversorger aber auch weiterhin unbedingt unterstützt werden. Ich will wissen, woher meine Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden

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Essen vom Wirt´n im Dorf

Gasthaus Gössnitzer Eggelsberg

Ab und zu sollte man sich ein gutes Essen beim Dorfwirt´n wert sein. Normalerweise versuche ich es so einzurichten, dass ich wenigstens zweimal im Monat bei meinen bevorzugten Gaststätten vorstellig werde.

In Pandemie-Zeiten wie diesen ist es etwas anders, aber nichts desto trotz durchaus möglich. Am bester ist es, am Vortag im Gasthaus anzurufen, nachzufragen was es gibt und dann die gewünschte Anzahl an Portionen zu bestellen.

Ich habe vor kurzem eine Facebook-Messenger-Anfrage an Bernhard Gössnitzer in Eggelsberg geschickt und folgende Rückmeldung bekomme:

Krensuppe, Hendlfricasse mit Zitrone und Rahm, Reis Gemüse, Apfelstrudel oder Biscuitroulade. Kannst auch zwei vegetarische Essen haben. Dinkelschrotleibchen mit Gemüse, pikant kreolisch gewürzt.

Nicht vergessen, es sollte eigenes Transportgeschirr mitgebracht werden, damit Plastikmüll vermieden wird!

Es hat vorzüglich gemundet. Nicht am Bild ist das Gläschen Wein (Muskat Cuve) vom Karl Zissler in Jedenspeigen im Weinviertel, das das Mittagessen genusstechnisch abgerundet hat.

Der Gössnitzer

Das Gasthaus Gössnitzer in Eggelsberg ist ein typisches Innviertler Wirtshaus, in dem auf bodenständige, handwerklich-hausgemachte Küche großer Wert gelegt wird.

Ich freue mich schon darauf, wieder in diesem wunderschönen Gasthaus einzukehren!

Bernhard Gössnitzer hat bei uns in der Dorfzeitung schon viele Rezepte publiziert.
Kontakt: Telefon 07748 2346 laurum@gmx.at


Mit der Kraft der Vulkane (3)

Fotos: Alois Lemberger

UNTERWEGS im südoststeirischen Vulkanland

Der Kulinarikweg in Hof bei Straden

Nach einer mehrwöchigen Pause  begebe ich mich wieder auf Vulkanische Spuren in der Südoststeiermark. Dieses Mal, wie angekündigt, begehen wir den Kulinarikweg rund um Straden.

Anni Lemberger

Von Anni Lemberger

Gestartet sind wir vom Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr Hof im Ortsteil Puxa. Nach ca. 200m entlang der stark befahrenen B 66 führt uns der Wanderweg links weg von der Hauptstraße auf einen Wiesenweg, entlang einer wunderbaren Baumallee und vorbei an einem wunderschön gelegenen Teich.

Nach einem kurzen Waldstück führt dann der Weg über eine kleine steile asphaltierte Straße, vorbei an einer Hollunderplantage, zu wunderschönen idyllischen Plätzen mit Blick auf die 3 Kirchen von Straden.

Den gelb grünen Markierungen folgend erreicht der Wandernde nach einem erneuten kurzen Anstieg ein wunderschönes Waldstück. Hier besteht die Möglichkeit zum Genuss-Weingut Krispel abzusteigen. Ich gehe davon aus, dass das Weingut dem Kulinarikweg seinen Namen gegeben hat.

Hier kreuzt sich der Kulinarikweg mit dem Krispelweg. Um sich dabei nicht zu verirren, empfehlt es sich, vorher die (mitgeführte) Wanderkarte gut zu „studieren“. Denn eine zusätzliche „Ehrenrunde“ über den Krispelweg erhöht die Wanderstrecke von 10- auf 13km. Wer bereit ist, den Krispelweg mitzugehen, erlebt eine idyllische Landschaft entlang von kleinen Bächen, Aulandschaften und Wäldern.

Vom Weingut führt er Wanderweg wieder zurück in den Wald und über einen Rücken vorbei an wunderschönen Weinkellern, alten Bauernhäuser und wunderschön gelegenen Weingärten.

Wer sich am Weg zurück etwas Besonderes gönnen möchte, kehrt in Hof bei Straden beim Bulldogwirt ein. Er findet hier, neben kulinarischen Köstlichkeiten auch ein Museum der besonderen Art. Entlang von Bächen und Wiesen führt der Kulinarikweg  wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Eine empfehlenswerte Wanderung, bei der einige Markierungen leider etwas verwirrend sind. Ich empfehle deshalb das Mitführen einer guten Wanderkarte, damit die Freunde an dieser Wanderung, entlang wunderbarer Kraftplätze, nicht verloren geht.

Eingekehrt sind wir dieses Mal nicht, denn es wartete ein besonderes Highlight am Abend auf uns, kulinarischer Natur selbstverständlich.

Der steirische Dorfwirt „Gasthaus zur Sonne“ lud zu einem italienischen Abend ein. Nachdem wir seit Jahren bei unseren südoststeirischen Urlauben in diesem urigen Landgasthof kulinarisch mit Köstlichkeiten aus dem Vulkanland verwöhnt werden, waren wir schon sehr gespannt, wie ein italienischer Abend „auf vulkanisch“ aussehen würde.

Wir wurden nicht enttäuscht: Es wurde ein gelungener Abend mit der Kombination gebackener Meeresfisch, italienisches Gemüse, Pasta – und Fleisch aus der Region – natürlich in gewohnt guter geschmacklicher Qualität.

Und das Besondere für Urlauber mit Hund: In „der Sonne“ darf der Hund nicht nur mitkommen, sondern Hunde sind willkommen und werden vom Seniorchef des Hauses persönlich begrüßt.

Mit der Kraft der Vulkane (1)
Mit der Kraft der Vulkane (2)

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Gansl to go

gansl

Im November zu Martini kommen normalerweise die Gansln auf die Speisekarten der heimischen Gasthäuser. Heuer ist alles ganz anders, die Wirt´n mussten coronabedingt ihre Pforten schließen.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Manche Köche lassen sich aber nicht davon abhalten, einen Gänsebraten zuzubereiten und als “Gansl to go” zum Verkauf anzubieten. Das war Grund genug, eine Variante zu verkosten.

Wir entschieden uns für ofenfrische Weidegansln aus dem Mostviertel, angeboten vom Imlauer-Bräu in Salzburg. Dazu gibt es Apfelrotkraut, Serviettenknödel und einen Marzipan-Apfel.

Zuhause angekommen, begannen wir sofort mit den Vorbereitungen. Schritt für Schritt erklärt Balic Adis, der Küchenchef vom Imlauer Bräu, in der mitgelieferten “Gebrauchsanwendung” die Zubereitung.

Nach einer knappen halben Stunde konnte angerichtet werden. Das Gansl schmeckte höchsterfreulich, auch die Portionen waren perfekt. Ich glaube fast, wir sollten das auch noch von einem anderen Wirt´n probieren. Mir war gar nicht klar, wie gut ich kochen kann! 🙂

Die Gans in der Dorfzeitung >

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Der Einkauf beim Naturbauernhof Fuchs in Moosdorf

Biohof Fuchs

Wenn der Einkauf zu einem Naturerlebnis wird…..

Einkaufen wie damals: Am Mittwoch wird der Rucksack hervorgeholt und unser Fußmarsch führt uns nach Einsperg 1 in Moosdorf zum Biobauern unseres Vertrauens – zum Naturbauernhof Fuchs.

Anni Lemberger

Von Anni Lemberger

Wer nicht so, wie wir, den Weg zum Bauern in Einsperg mit der Hunde-Gassirunde   verbinden kann, hat dennoch die Möglichkeit vor dem Einkauf eine Wanderung im benachbarten Ibmer Moor zu machen – und somit Einkauf und Naturerlebnis miteinander zu verbinden.

In dem kleinen Hofladen gibt es jeden Mittwoch von 11.00 bis 18.00 oder auch nach telefonischer Vereinbarung Biofleisch der am Hof Art gerecht gehaltenen Schweine. Die Tiere werden am Hof geboren und werden auch am Hof geschlachtet – die für die Tiere qualvollen ud stressbehafteten Transporte entfallen völlig.

Besonders interessant sind die alten Haustierrassen, die von der Familie Fuchs gezüchtet und Art gerecht gehalten werden:

  • Mangalitza Schweine
  • Schwäbisch – Hällisches Landschwein
  • Duroc,
  • Pietrain Eber
  • Landrasse
  • Edelschwein

aber auch Legehennen und Rinder (Kalbinnen und Ochsen)

Folgende Produkte werden angeboten:

  • Bioschweinefleisch
  • Bio  – Geräuchertes
  • verschiedene Weich- und Hartwürste
  • Frankfurter, Debreziner, Schweinsbratwürstel, Kochschinken
  • Leberkäse warm und kalt
  • verschiedene Knödelspezialitäten, Gemüselaibchen, Aufstriche,…
  • Rindfleisch gibt es auf Vorbestellung
  • saisonales Gemüse

Neben dem Hofladen betreibt die Familie Fuchs jeden Donnerstag einen Marktstand in Burghausen im benachbarten Bayern und einen Marktstand jeden ersten Freitag im Monat am Bauermarkt im Pfarrstadl in Eggelsberg.

Der Naturbauernhof Fuchs befindet sich wenige Hundert Meter vom Ortzentrums von Moosdorf entfernt –  in der Ortschaft Einsperg, oberhalb vom Ibmer Moor.

Außerhalb der Öffnungszeiten sind telefonische Voranmeldungen unter der Telefonnummer 07748-6824 bei Elfriede und Stefan Fuchs möglich.

Die besondere Qualität der angebotenen Produkte, verbunden mit einem Ausflug in das Naturschutzgebiet Ibmer Moor macht den “Einkaufsmittwoch beim Fuchs” zu etwas Besonderem. Aber auch ohne eine Moorwanderung zahlt sich der Weg nach Einsperg aus.

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Der „Lunga Ächtleng“ – eine ganz besondere Knolle

Lungauer Eachtling

Im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Andenkartoffel nach Europa. Am Anfang wurden sie in Europa nur als Zierpflanzen geschätzt. Erst durch eine Hungersnot im 18. Jahrhundert erließ Friedrich der Große eine Verordnung zum verstärkten Anbau der Kartoffel als Nutzpflanze und Nahrungsmittel für Mensch und Tier. Seitdem ist die „Teufelsknolle“ von unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken.

Anni Lemberger

Von Anni Lemberger

Weltweit gibt es geschätzte 5000 Sorten von verschiedenen Kartoffeln. Und über 40 davon werden jedes Jahr von Andrea Bacher und Hans Moser / Anthoferbauer in Oberweißburg / St. Michael im Lungau, angebaut.

Was als Hobby von Hans begann, entwickelte sich zu einer gut gehenden Geschäftsidee und kulinarischen Vielfalt.

Er suchte online nach alten Kartoffelsorten und baute sie an. Da sie aber auch noch selber Saatkartoffeln vom Vorjahr hatten, wurde ihnen ein Überschuss an Kartoffeln beschert. Freunde empfahlen ihnen deshalb, diese am Bauernmarkt in St. Michael zu verkaufen. Die Kartoffeln waren in kürzester Zeit verkauft. Eine wunderbare Idee war geboren….

Als gebürtige Lungauerin mit vielen Kontakten in die alte Heimat wurde ich auf die Sortenvielfalt des „Kulturgutes Lungaua Ächtleng“ von Hans und Andrea aufmerksam. Wusste ich doch, dass das Nachtschattengewächs aus den Anden im Salzburger Lungau den richtigen Boden und das dazu passende Klima findet, um zu etwas Besonderem zu reifen. Die Kartoffeln schmecken nicht nur außergewöhnlich, sondern sie sind in ihrer Farbenvielfalt auch ein optischer Blickfang am Teller. Rosarote Bratkartoffeln und ein violettes Kartoffelpüree lassen schon vor dem ersten Bissen das Wasser im Mund zusammen laufen. Und bei den vielen Sorten fällt die Auswahl schwer. Aber die Anthoferbäuerin Andrea, hilft mit ihrem Fachwissen und ihrer Beratung über die Entscheidungsschwierigkeiten hinweg. Denn einige der bunten Arten haben wohlklingende Namen, wie „Blaue Annliese, Rote Emmalie, Heiderot, Red King Edward, Blaue St. Galler, Lungauer Blaue, Andengold, Rosa Tannenzapfen, die die Auswahl schwer machen.

Mittlerweile haben die beiden ihre Produktpalette erweitert und bieten auch noch nach u.a.  selbstgemachtes Joghurt und Käse von ihren Jerseykühen an, sowie Frischkäse, Buttermilch, Butter, Topfen und andere Produkte von ihrem Hof. Die Produkte werden immer frisch hergestellt und somit ist nicht immer alles gleichzeitig verfügbar.

Etwas besonderes ist der Schnaps aus dem „Blauen Eachtling“ (Ächtleng), gebrannt vom Zederhauser Schnapsbrenner Mathias Moser und zu kaufen gibt es diese Kostbarkeit sowohl beim Mühnabauan (Moser) in Zederhaus, als auch beim Anthoferbauern in Oberweißburg.

Aufgrund des großes Andranges bei den Ächtleng sind diese meist schon vor Weihnachten ausverkauft. Die übrigens Produkte werden im Hofladen das ganze Jahr über angeboten.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann dort nach Rücksprache fast täglich einkaufen – bei vorheriger Anmeldung – unter der Telefonnummer: 0664-2010640.

Oberweißburg ist über die Tauernautobahn (Abfahrt St. Michael oder Zederhaus) erreichbar und es liegt genau zwischen den beiden Orten St. Michael und Zederhaus.  Verbunden mit einem schönen Ausflug in die Lungauer Bergwelt oder durch Genuss des reichhaltigen Lungauer Kulturangebotes wird dieser Tag dann auch noch zu einem besonderen Erlebnis.


´s Knofi-Fest im benachbarten Innviertel

Knofi-Fest

So wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch heuer wieder das Knoblauchfest beim Wirtsbauern in Ostermiething statt.

Von Anni Lemberger

Bei Kaiserwetter, einem guten Bier, Sommerspritzer, Grillfleisch, Knoblauchsuppe und anderen selber hergestellten Köstlichkeiten luden auch 2020 Beth und Wolfgang Mayr zum Abschluss der Ernte ihrer 40 verschiedenen Knoblauchsorten ein.

Natürlich war der Ablauf den Gegebenheiten von Corona angepasst, was aber die Besucher in keiner Weise abhielt abhielt, sich an den Köstlichkeiten zu laben bzw. sich einige der Erzeugnisse, ganz besonders natürlich verschiedene Sorten Knoblauch, mit  nach Hause zu nehmen. ___STEADY_PAYWALL___

Neben dem Bio-Knoblauch aus dem Innviertel, baut Wolfgang Mayr auch 46 verschiedene Tomatensorten an und hat 80 Schweine in seinem Stall, die er selber schlachtet und daraus verschiedene Fleisch- und Wurstspezialitäten herstellt. 

Eine Besonderheit des Wirtsbauern sind die Sulmtaler Hühner und Hähne. Die Hähne werden nicht als Kücken entsorgt, sondern werden  Art gerecht bis zur Schlachtreife im November im Freiland gehalten. 

Auch eine alte Weizenart, der Laufener Landweizen, wird am Hof angebaut und kann als ganzes Bio-Korn gekauft werden. 

Zusätzlich bot die Familie Führungen durch ihren Hof und durch ihre Treibhäuser an. 

Alles in allem: Wieder ein sehr gelungenes Fest.