Menschen

Ich freue mich auf den Frühling!

Es ist der 16. Februar 2018, fünf Uhr abends und vor genau einem Monat hat sich mein Leben auf das Existentielle zugespitzt. Am 16. Jänner 2018 um fünf Uhr abends bin ich nach 8 Stunden aus der Narkose erwacht, bekam die Nachricht, mein Tumor wäre bösartig gewesen und schlotterte daraufhin, im Krankenbett liegend, vor Angst.

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Wolfgang Ecker: Beine. Endlos lange Beine

Dicht an der Donau, in dem kleinen Cafè, hab ich sie gesehen. Gelesen hat sie und einen Kaffee getrunken. Ich hab von der Zeitung aufgeblickt und sie ist dagesessen. Ich hab sie gar nicht reinkommen gesehen. Aber jetzt sitzt sie da und es fährt mir durch und durch: lange Beine, lange Haare, schlank, süßes Gesicht und der Busen, der ist auch nicht von schlechten Eltern.


Maria Schober – Briefe an Leonie

Liebe Leonie, dies ist mein erster Brief an Dich und ich weiß noch nicht, wohin unsere Reise gehen wird. Ich bin im Jahr 1965 zur Welt gekommen, also noch vor der sogenannten sexuellen Revolution. Dadurch habe ich den großen Wandel in unserer Gesellschaft nur indirekt mitbekommen, aber ich bin in der ersten Generation, die in den Genuss der Freiheiten gekommen ist, die tapfere Frauen für uns erkämpft haben.