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Schuldzuweisungen

Hochwasser

Vor einigen Tagen hat es in der Stadt Hallein im Salzburger Tennengau nach einem Starkregen eine dramatische Hochwassersituation gegeben. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus dem durch die Altstadt fließenden Kothbach ein reißender Fluss. Die Zerstörungen waren dramatisch.

Eigentlich sollte schon vor Jahren mit der Hochwasserverbauung begonnen werden. Sie hätte zum Ziel, derartige Katastrophen zu verhindern oder wenigstens zu entschärfen. Beeinspruchungen seitens des Naturschutzes haben den Baubeginn aber deutlich verzögert. Wie es jetzt ausschaut, kommen die Jahrhunderthochwässer wenigstens alle 10 Jahre. Der Klimaschutz lässt grüßen!

Wenn jetzt die Politik, allen voran BM Köstinger und LR Schwaiger mit dem Finger auf die “Schuldigen” zeigen, ist das nichts anderes als unangebrachter Populismus,

meint ein nachdenklicher Spaziergänger!


Psychedelisches Hochbeet

Hochbeet

Gärtnern hilft angeblich dabei, die eigene Mitte zu finden. Dieses etwas spezielle Hochbeet wurde nach dem fernöstlichen Motto: “Der Weg ist das Ziel” errichtet.

Wer diese Hochbeet lange genug angeschaut, findet inneren Frieden und wird mit der eigenen Gartengestaltung immer zufriedener.


Mit Stolz geschwellter Brust

Fussball

Die österreichischen Fussballer haben erstmals ein Auftaktspiel bei einem EURO-Turnier gewonnen. Mit sagenhaften 3:1 Toren wurde in Bukarest Nordmazedonien besiegt.

Viele Landsleute sehen die Nationalelf rund um Trainer Franco Foda schon wenigstens im Viertelfinale und glauben fest an ein “alles ist möglich”. Im Prinzip stimmt das schon, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Bleiben wird vom Spiel auf jeden Fall ein fader Nachgeschmack, hat doch Stürmerstar Marko Arnautovic einen Gegenspieler derart beleidigt, dass es ein Disziplinarverfahren der UEFA nach sich zieht. Entschuldigung hin oder her.

Was hilft ein goldener Rolls-Royce, wenn mann die Steuerung des Sprachzentrums nicht im Griff hat,
meint ein grinsender Spaziergänger!


Sonnenmoor Metallplastiken

Franz Fink Metallplastik

Im sehr schönen Garten vor der Firma Sonnenmohr in Anthering Lehen stehen seit einigen Tagen zwei Metallplastiken der international bekannten Lamprechtshausener Künstlerin Christiane-Pott Schlager.

Die Plastiken zeigen das Sonnenmoor Gründerehepaar Franz und Anna Fink und sind von der Straße aus gut sichtbar. Es ist erfreulich, wenn von privater Hand Kunst, die von jedermann/ -frau gesehen werden kann, gefördert wird.


„Sommerszene Salzburg“ von 8. bis 25. Juni 2021

CieLaroque/Helene Weinzierl - Rhythmus und Rausch | Foto: © Bahr Khalil

Die Programmpräsentation von Angela Glechner, der Intendantin der Sommerszene Salzburg, am Dienstag, den 11. Mai 2021 war nach den vielen digitalen Pressekonferenzen ein Hochgenuss. Die Vorfreude und Begeisterung der anwesenden Künstler war groß, denn nach einem Jahr Pause wird heuer im Juni die Stadt Salzburg wieder 18 Tage lang zur Bühne für zeitgenössischen Tanz und Performance.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Das Programm wurde heuer unter ganz besonderen Voraussetzungen gestaltet. Angela Glechner hat daher unter dem Motto „sicher ist sicher“ den Schwerpunkt auf Künstler aus Salzburg, der Region und Österreich verlagert. Fünf Projekte, die für letztes Jahr geplant und teilweise schon fast fertiggestellt waren, werden heuer nachgeholt. Doch auch die Künste haben sich im letzten Jahr verändert, da eine enge Vermischung von Publikum und Künstlern nicht coronakonform ist.

Die Eröffnung des Festivals findet am 8. Juni auf der Skulpturenterrasse des Museums der Moderne am Mönchsberg statt. Die bekannte Salzburger Choreografin Helene Weinzierl untersucht mit ihrem 13-köpfigen Ensemble CieLaroque in „Rhythmus und Rausch“ die zurzeit sehr aktuelle Problematik der sozialen Interaktion.

Im SZENE Theater (vormals republic) gastiert am 16. Juni der griechische Choreograf Christos Papadopoulos mit dem Gruppenstück „Elvedon“, in dem er dem Vergehen der Zeit nachspürt. Angela Glechner verspricht „eine Sternstunde des Tanzes“, wenn die virtuosen griechischen Tänzerinnen und Tänzer minimalistisch und zurückhaltend ständig fließende Bewegungsmuster zelebrieren.

Die in Salzburg beheimatete BODHI PROJECT Company wird mit „WildLand“ von Reut Shemesh und „Chorus Line“ von Adrienn Hód am 20. und 21. Juni im SZENE Theater zu sehen sein. Nur 30 Minuten Zeit braucht man für den Besuch der Installation „Terrain“ der Choreografin Milla Koistinen, des Komponisten Paul Valikoski und des Lichtdesigners Ladislav Zajac, die zu einem interaktiven Erlebnis einladen.

BODHI PROJECT & Reut Shemesh – WildLand | Foto: © Bernhard Müller

An den 18 Tagen des Festivals werden heuer 16 Produktionen an elf unterschiedlichen Orten zu sehen sein. In der ARGEkultur entführt die Künstlergruppe gold extra das Publikum in einen Escape Room und verspricht mit der Produktion „BORDER GRID“ eine intensive analoge Erfahrung in einem kleinen Raum. Das Theater ecce ist mit „Der Einkaufstempel“ und „Biomüll“ am 15. und 17. Juni im OVAL – Die Bühne im Europark zu Gast.

Die englische Theatergruppe Stan’s Cafe gestaltete 2018 mit fünf Tonnen Reis in der Kollegienkirche eine beeindruckende Installation. Heuer verspricht die kanadische Künstlerin Janet Cardiff mit „The Forty Part Motet“, einer poetischen Klanginstallation aus 40 Lautsprechern, ein emotional überwältigendes Erlebnis zur Motette „Spem in Alium“ des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis. Die Kollegienkirche kann während der gesamten Festivalzeit täglich von 10 bis 19 Uhr besucht werden, gerne auch mehrmals.

Bespielt wird heuer auch der Bürgerspitalhof, ein Innenhof in der Griesgasse, die Galerie 5020, der Dr.-Hans-Lechner-Park, das STADTWERK Lehen sowie der Vorplatz des Salzburger Hauptbahnhofs, wo das Wiener Künstlerinnenkollektiv salon emmer gemeinsam mit 15 tanzwütigen Salzburgerinnen und Salzburgern in der Gruppenchoreografie „JUMP!“ 30.000 lustvolle Sprünge anpeilen wird.

Das genaue Programm ist unter https://www.szene-salzburg.net/ zu finden. Es wird empfohlen, öfters einen Blick darauf zu werfen, denn Angela Glechner versichert, dass zusätzliche Live-Performance möglich sein könnten. Dem überaus engagierten Team des Festivals bleibt nur zu wünschen, dass das Publikum diszipliniert mitspielt und die 3-G-Regel beachtet. Geimpft, getestet oder genesen, das sind im Moment die Zauberwörter, die die Türen zu Kunst und Kultur öffnen.

„Sommerszene Salzburg“ von 8. bis 25. Juni 2021
„Bodhi Project“ – im Doppelpack
„Elvedon“ – der unendliche Fluss der Zeit
Sommerszene Übersicht


Welttag des Buches 2021

Welttag des Buches

In der Dorfzeitung werden regelmäßig Bücher vorgestellt. Dabei spannt sich der Bogen vom internationalen Thriller, dem Heimatkrimi bis hin zum Kochbuch.

Alle Buchrezenionen der Dorfzeitung finden sie in der Dorfbücherei >

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Dorfgockel

Supergau im Flachgau

Supergau

Das kommende Salzburger Festival für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum wirft seine Schatten voraus. Vom 14. – 23. Mai 2021 werden etwa 1000 Quadratkilometer mit 18 Projekten bespielt.

Wahrscheinlich soll der Supergau irritieren, den eigenen Horizont erweitern und den Blick für das Wesentliche schärfen, vielleicht sogar zum Nachdenken anregen. Ähnliches hat es in der Stadt Salzburg mit dem Kontracom-Festival im Jahre 2006 gegeben.

Prinzipiell mag ich solche Aktionen ganz gern und halte sie auch für wichtig und gut.

Der Name für das Festival ist aber schon etwas irritierend. So bezeichnet ein GAU den größten, anzunehmenden Unfall in einem Kernkraftwerk. Wird die Reaktorkatastrophe unbeherrschbar, spricht man von einem Super-GAU. Ich erinnere an Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima. Was kann uns da erwarten?

Die geschichtsträchtigen Reichsgaue kommen mir als Salzburger, der schon immer in einem Gau (Flachgau) gelebt hat, eher nicht sofort in den Sinn.

Als grenzenloser Optimist gehe ich davon aus, dass bei der Namensgebung Siegmund Freud seine Hände nicht im Spiel hatte. Ich freue mich auf das kommende Supergau-Festival und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg,
meint ein kunst- und kulturinteressierter Spaziergänger

Dorfgockel

APROPOS: Das Aha vom Erlebnis

Apropos

Neue Imagekampagne für Straßenzeitung

Das kann sich sehen lassen! Die nächsten vier Monate bespielt die Straßenzeitung APROPOS Salzburg jeden Monat mit einer neuen Botschaft – nicht nur in der Zeitung, sondern auch auf Plakaten im öffentlichen Raum, in Kultureinrichtungen und in den Secondhandläden unserer Trägerorganisation Soziale Arbeit gGmbH.

APROPOS macht Salzburg bunt – mit einer Imagekampagne

Jeden Monat aufs Neue will ein neues Plakat neugierig auf die Salzburger Straßenzeitung machen – auch jene Menschen, die APROPOS bislang noch nicht gekauft haben: Mit auffälligen Botschaften wie „Das Aha vom Erlebnis“ oder „Das Kunter vom Bunt“. Die Kampagne wird über zwei Jahre laufen, jedes Jahr vier Monate lang. Gestartet wird von April bis Juni 2021 sowie vier Monate im nächsten Jahr, in dem das 25-Jahr-Jubiläum gefeiert wird. Eine große Finissage im Herbst 2022 wird den Abschluss bilden.

Tolle Kooperationspartner: „Die fliegenden Fische“ und „Progress Außenwerbung“

„APROPOS gibt armutsgefährdeten Menschen eine wertvolle Möglichkeit zur Selbsthilfe. Das finden wir immens wichtig und wollen unseren Beitrag dazu leisten. Die zweijährige Kampagne schafft Aufmerksamkeit für ein gesellschaftlich wichtiges Anliegen“, sagt Brigitta Niel von der Werbeagentur „Die fliegenden Fische“. Gemeinsam mit ihrem Agenturpartner Jörg Eberhard hat sie die Apropos-Kampagne kostenlos entwickelt und gestaltet.

Dass die Botschaften in Summe acht Monate im Salzburger Stadtbild sichtbar sein können, ermöglicht die Progress-Werbung: „Die Pandemie hat die Kluft zwischen Arm und Reich, Informierten, Gebildeten und Ausgegrenzten noch größer gemacht. Mit dieser Aktion wollen wir dazu beitragen diese Kluft ein wenig zu schließen“, erläutert Dominik Sobota, Prokurist der Progress-Werbung.

Michaela Gründler, Chefredakteurin

Kaufen – Lesen – Gutes tun: Auch in Second-Hand-Läden in Stadt und Land

Solidarität und Kooperation sind ein zentrales Element der Kampagne: Die fünf Secondhand-Läden von TAO&ModeCircel in Salzburg und Hallein sowie die beiden „fesch’n & steil“- Läden in Zell am See und in Saalfelden sind Teil der Aktion. Sie dekorieren jeden Monat ihre Geschäftslokale entsprechend der Kampagnen-Mottos. In den Läden können auch exklusiv Apropos-Produkte wie Tassen, T-Shirts und Einkaufstaschen erworben werden, um das
Projekt zu unterstützen.

APROPOS gehört zum Stadtbild

Wie APROPOS sind die Läden Teil der Sozialen Arbeit gGmbH, einer der größten gemeinnützigen Trägerorganisationen des Landes Salzburg. Geschäftsführer Christian Moik freut sich über die Kampagne: „Nach fast 25 Jahren gehören APROPOS und die Verkäuferinnen und Verkäufer unzweifelhaft zum Salzburger Stadtbild. Ich hoffe, wir erreichen mit dieser Aktion noch mehr Wahrnehmung innerhalb der Salzburger Bevölkerung, um Menschen zu motivieren, die Zeitung zu kaufen und zu lesen.“

APROPOS macht jene sichtbar, die am Rand stehen

„Die Zeitung will Hoffnung machen“, sagt Chefredakteurin Michaela Gründler. „Das spiegelt sich in der Kampagne wider: Eine Straßenzeitung bereichert eine Stadt, weil sie jene, die am Rand der Gesellschaft stehen, sichtbar macht und dadurch ein Stück weit in die Mitte zurückholt.“

APROPOS-Verkäufer Georg Aigner erhofft sich durch die Kampagne eine größere Sichtbarkeit: „Die Plakate springen ins Auge. Leute, die die Zeitung nicht kennen, werden darauf hingewiesen, dass es APROPOS gibt. Somit werden wir Verkäufer die Zeitung noch besser verkaufen.“

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat APROPOS Hunderten von Menschen in Not geholfen, sich selbst zu helfen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer kaufen die Straßenzeitung um 1,50 Euro ein und verkaufen sie um drei Euro. Sie kommen zudem in der Rubrik „Schreibwerkstatt“ selbst zu Wort.

Presseaussendung APROPOS

APROPOS in der Dorfzeitung >


Neues Kunst-Objekt in Henndorf

Bild der Schöpfung

Das Bild der Schöpfung, geschaffen in der Zeit von 2019 bis 2021 in Acryl auf Leinwand in einer Größe von 240 cm Höhe und 306 cm Breite, wurde mit viel Hingabe gemalt. Harald Pohl ein Künstler vom Henndorfer Kulturkreis, hat sich mit diesem Bild sein persönliches „Meisterwerk“ erschaffen.

Das Bild zeigt vom Ursprung des Schöpfungsmythos ausgehend das Absolute mit dem „Nichts“ den Phasen der Schöpfungsgeschichte bis hin in unsere Zeit der „Wirklichkeit“.

Die Quelle das „Nichts“ wird nur symbolisch dargestellt, um der allumfassenden Energie, dem „Realen“ mehr Raum zu geben, sowie der feinstoffliche Welt mit der „Schwelle“ und unserer „Wirklichkeit“ mit dem Sonnensystem und den vier Elementen bis in unsere Welt der Materie und dem Mikro- und Makrokosmos bzw. dem Leben mit der Welt der Mikroben, der Pflanzenwelt, der Tierwelt und der Menschheit.

Das Bild schmückt die Hauswand am Roland Ruß Weg 7 in 5302 Henndorf und kann jederzeit dort besichtigt werden.

Text Presseaussendung


Der Suezkanalstöpsel

Suezkanal

Es waren Tage des Schocks, als vor zwei Wochen plötzlich der Suezkanal nicht mehr durchgängig befahren werden konnte. Das Mega-Containerschiff “Ever Given” hatte sich nach einem Sandsturm quer in der Fahrrinne verkeilt, es gab kein vor und zurück mehr.

Zwischenzeitlich ist die “Ever-Given” wieder unterwegs. Interessant zu beobachten ist, wie ein einziges Schiff die Wirtschaft in Europa in Bedrängnis bringen konnte. Die wirtschaftliche Gigantomanie hat ihren Preis, irgendwer bezahlt immer. Schwierig wird es speziell immer dann, wenn man an die Grenzen des physikalisch Möglichen geht.

Genug ist nicht genug, meint auch ein nachdenklicher Spaziergänger

Dorfzeitung.com

Schnee im Gastgarten

Arnsdorf im Schnee

Der Wettergott meint es gut mit den Menschen im Dorf!

Angesichts der Tatsache, dass die dritte Coronawelle mehr oder weniger daherrollt und daher die gewünschen Öffnungen in der Gastronomie schwierig werden, hat er quasi übernacht das Dorf mit einer Schneedecke zugedeckt und damit die Lust auf das gemütliche Sitzen im Gastgarten deutlich reduziert.

Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis mehr als ein Coffee to go möglich sein wird,
meint ein ob der aktuellen Wetterlage etwas geschockter Spaziergänger