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Rosemaria Ott – Seltene Arten
Textilkunst

Seltenen Arten widmet sich eine aktuelle Kunstaustellung im Bürmooser Torf Glas Ziegel Museum.

Das nahegelegene Moor und seine kostbaren Naturschätze geben dabei das Thema vor: Ähnlich wie das Moor Organismen konserviert und Jahrhunderte später preisgibt, so werden auch in der Kunst Rosemaria Otts Fundstücke aus der Natur gleichsam fossilisiert und finden eingebettet in Gewebe und Farben zu neuem Ausdruck.

Samen, Gräser und Blüten unterzieht die Salzburger Künstlerin in Begegnung mit anderen Materialien einer organischen Verwandlung. Für ihre abstrakten Bilder, Tableaus und Installationen trennt Ott kostbare Stoffe auf, spaltet Fäden, presst Naturmaterial und schafft daraus etwas Neues. Natur, Körper, Spiritualität, Mikro- und Makrokosmos sind wesentliche Themen ihres umfangreichen Werks, das nun erstmals in Bürmoos im Rahmen der jährlichen Sonderausstellung des TGZ Museums zu sehen sein wird.

Sonderausstellung im Torf Glas Ziegel Museum Bürmoos

KUNST IM MUSEUM

„Seltene Arten“ Textilkunst Rosemaria Ott 
von 27.02.2020 – 22.03.2020

Vernissage am 27.02.2020 um 19 Uhr.
Die Laudatio spricht Angelika Hautaler

(öffnet in neuem Tab)”>Rosemaria Ott in der Dorfzeitung>


Nane Trio

Knackig, groovig, kompakt – die Band um die charismatische Salzburger Sängerin Nane Frühstückl präsentiert eine musikalische Dichte im Spiel gepaart mit Leichtigkeit und Spielfreude …

…. mit dabei der aussergewöhnliche innviertler Pianist Hermann Linecker, der landein-landaus bekannt ist für seine unbestechliche Time und eine Linke-Hand-Technik, die vermuten lässt, dass er einen Bassisten in seinem linken Ärmel versteckt hält.

Dazu gesellt sich der seit Kurzem wieder in Österreich lebende Wahl-New-Yorker Gernot Bernroider, der nach seinen 17 Jahren im Big Apple definitiv seinen eigenen Schlagzeugstil mitbringt.

Swing, Latin und Funk vom Feinsten, anschnallen nicht vergessen… Eintritt € 15,00.

Telefonische Kartenreservierung bei Lotto Dietrich in Laufen unter 08682/1258.

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Ost-BlackPatti

Das geniale Münchner Blues-Duo Black Patti ist am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr im KultOs in Ostermiething zu Gast. Veranstalter ist der Verein „FAIRnetzung“.

Seit 2011 bilden
der mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Gitarrist
und Mundharmonikaspieler Peter Crow C. und sein Partner Ferdinand ‚Jelly Roll’
Kraemer das nach dem obskuren Plattenlabel benannte Duo Black Patti. Jelly Roll
glänzt auch an der Mandoline.

Akustischer Pre-War-Blues, zu weiten Teilen auf beeindruckenden
Eigenkompositionen fußend, brachte die Musiker auf Festivals wie Heimatsound
Oberammergau, Jazzfrühling Kempten, das Snow Jazz Festival (Frankreich) oder
das Birmingham Jazzfestival (GB) und zu Auftritten im Rahmen von Kunst und
Literatur (Harry Rowohlt, Fritz Rau u.a.) sowie in unzähligen Club- und
Barshows.

Mit ihrem äußerst abwechslungsreichen Repertoire präsentieren die Münchner
filigran-kunstvolle und unglaublich berührende Roots-Musik zwischen
tiefschwarzem Delta Blues, federndem Ragtime und beseelten Spirituals. Bei
ihren Live-Auftritten mit zweistimmigem Gesang,
beeindruckender Instrumentenbeherrschung und vor allem ansteckender
Spielfreunde erobern sie ihr Publikum im Sturm.

Samstag, 1. Februar, 2020, 20 Uhr
KultOs in Ostermiething
AK 18 Euro, VVK 15 Euro
Reservierung unter MartinaFischer1@gmx.at oder Tel. (+43) 06278/20178


Der neue künstlerische Leiter des Winterfests, David Dimitri, präsentierte in einer Pressekonferenz am 17. Oktober 2019, via Live-Schaltung aus den USA, charmant und humorvoll das abwechslungsreiche, noch von seiner Vorgängerin Caroline Stolpe zusammengestellte Programm für das heurige Winterfest. Man darf gespannt sein auf das Winterfest im nächsten Jahr, denn dann wird der „Meister der Verzauberung“ selbst am Werk sein.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

2016 gastierte der Cirque Alfonse aus
Quebec mit „Timber!“, einer kraftvollen und witzigen Performance, im
Volksgarten. Die kanadische Zirkusfamilie 
eröffnet heuer mit ihrem neuen Stück „Tabarnak“ am 28. November im
Theaterzelt das „Winterfest 19“, das renommierte und beliebte „Festival für
zeitgenössische Circuskunst“, und garantiert einen rasanten Auftakt. In
selbstgestrickten Messgewändern präsentieren die bärtigen Typen aus den Bergen,
umgeben von religiösen Symbolen, waghalsige Akrobatik, zu einer Mischung aus
sakraler und poppig-rockiger Live-Musik. Eine extrem spannende Mischung, die
mit ansteckender Fröhlichkeit serviert wird.

Im Circuszelt findet am 4. Dezember die
Österreichpremiere von „Dans ton coeur“ statt. Das 11-köpfige Ensemble von Cie
Akoreacro gastiert bereits zum dritten Mal beim Winterfest. Die „verrückte
Bande“ aus Frankreich, der die Familienwerte sehr wichtig sind, wirft in ihrem
neuen Stück einen „schelmischen Blick auf den scheinbar banalen Alltag eines
Paares“. Die Mischung aus Musik, Akrobatik und Theater, von Regisseur Pierre
Guillois in Szene gesetzt, erzählt auf magisch-poetische und humorvolle Weise
eine Geschichte ohne Worte.

Mit der australischen Compagnie Circa, die
mit „Circa’s Peepshow“ ab 27. Dezember im Theaterzelt gastiert, wird es
sinnlich-poetisch, denn die Akrobaten stellen virtuos die Schönheit und Stärke
ihrer Körper zur Schau. Dazu Yaron Lifschitz, der künstlerische Leiter von
Circa: „In Circa’s Peepshow geht es
darum, wie wir Theater erleben und wie unser Blick auf Dinge sie gleichzeitig enthüllt,
aber auch verhüllt – und vieles im Kopfkino weitergespielt wird. Das Stück
besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil ist verspielt, gewitzt und verdreht. Im
zweiten Teil befinden wir uns innerhalb der Gedankenwelt der Charaktere. Hinter
dem Spiegel, in ihren Herzen und Köpfen. Da ist es wild, roh und überraschend
kraftvoll. Wir lieben diesen Wandel innerhalb des Stücks und den Effekt, den er
auf das Publikum hat.“

Der schräge Humor der Finnen ist bekannt
und Thom Monckton dürfte ein Meister darin sein, denn in seinem Mini-Theater
„Only Bones v1.0“ nimmt er seinen Körper auseinander. Er benötigt für sein Solo
nur eine Glühbirne und einen Stuhl, denn sein Körper und sein expressives
Gesicht reichen völlig für diese Physical-Comedy.

Das Winterfest kooperiert heuer erstmals mit
der ARGEkultur. Drei Artistinnen des Berliner Kollektivs „still hungry“ setzen
sich am 17., 18. und 19. Dezember in ihrer Performance „RAVEN“ mit dem Begriff
der „Rabenmutter“ auseinander. Eine kraftvolle und provokante Produktion zu
einem Thema, das nicht nur Mütter bewegen sollte.

Im Toihaus findet am 6. und 7. Dezember
wieder das Kaleidoskop statt, in dem unter dem Motto  „Circusexperimente“  Künstler aus Österreich, Deutschland und der
Schweiz bewusst Genregrenzen erforschen. Wer selbst aktiv werden möchte, dem
bietet sich die Möglichkeit Workshops im „CircusTrainingsCentrum“ zu besuchen.

Im Circusfoyer sorgen Literatur-Matineen,
Film-Nachmittage und Konzert-Abende für gemütliche Stunden. Unter
www.winterfest.at findet man das
detaillierte Programm sowie Videoclips der drei großen Produktionen, die heuer
aus Kanada, Australien und Frankreich kommen.


Chefkoch und Teutelstrommler Michael Honzak ist auf der Suche nach Tintlingen im Großraum der Wallerseestadt Seekirchen! Finder sollten bitte direkt mit ihm Kontakt aufnehmen!


DietmarFuesslJakobPreiss

Liebe Freunde, Kollegen und Wegbegleiter, soeben ist im Mitgift Verlag mein neuer Lyrikband ‚Mondgezeiten‘ erschienen, auf den ich auch mächtig stolz bin.

Dietmar Füssel: Mondgezeiten

Je älter ich werde, desto weiser werde ich. Und je weiser ich werde, desto besser werden meine Gedichte. Möglicherweise ist es sogar so, dass die Weisheit eines Mannes sich indirekt proportional zu seiner Testosteronproduktion verhält.

Das wäre zumindest eine sehr plausible Erklärung dafür, warum die meisten pubertären Liebesgedichte so unerträglich schlecht sind wie meine eigenen.

So gesehen hat das Alter also durchaus auch seine Vorteile – bis einem die gnadenlose Dämonin der Demenz Sprache, Bewusstsein und Gegenwart raubt. Umso wichtiger ist es, den Tag zu nutzen. Umso wichtiger ist es, das Leben zu lieben.

Erhältlich ist mein Lyrikband ‚Mondgezeiten‘ zum Preis von 12,90 € überall im Buchhandel, aber natürlich auch bei mir in meinem Shop, auf Wunsch gerne auch signiert oder mit Widmung.
Eine kleine Textprobe gibt es unter https://www.dietmarfuessel.com/buecher/ auf meiner Homepage.

Liebe Grüße Dietmar Füssel


Jugendtheater_Abtenau

Internationales Festival – Kindertheatertag – Freilichttheater – Jugendtheater – Ausstellung

Ein aktives und vielfältiges Theaterjahr
geht zu Ende. 35 Theatervorstellungen mit insgesamt 165 Mitwirkenden aus 8 Ländern
haben über 3500 Besucher/innen nach Abtenau gelockt. Gespielt wurde auf 4
Bühnen. Sechs Künstler/innen haben im öffentlichen Raum ihre Werke ausgestellt.

Das
Festival „Abtenau ist Bühne“
, die Ko-Veranstaltung
mit dem Salzburger Amateurtheaterverband im Juni hat internationale
Theaterkunst nach Abtenau gebracht.

Am integrierten Kindertheatertag haben 300
Abtenauer Kinder die Gelegenheit genutzt und außergewöhnliches Kindertheater
besucht.

Schon die Festival-Eröffnung mit dem
Zusammenspiel der Abtenauer Jagdhornbläser mit der Leket Percussion aus Gambia
kündigte unmissverständlich an, wofür dieses Festival steht: Kulturelle
Verständigung über alle Grenzen hinweg.

Tief berührt haben das Jugendtheater HOP
HOP aus Tschechien mit der Geschichte über die Flucht eines jüdischen Jungen
aus dem Warschauer Ghetto, aber auch das Saye Theater aus dem Iran mit einem
stillen Drama aus einem Flüchtlingslager. Mit exotischem Flair begeisterte das TUONG-Theater
aus Vietnam,  eine künstlerisch
überragende Tanzperformance zeigte das Thespis Theater aus Rumänien.

Die Theatergruppe Abtenau hat sich nach dem
Festival, für das die Theatermitglieder über 200 ehrenamtliche Stunden
leisten,  keineswegs ausgeruht. Die
Schlussproben für das Sommertheater standen an.

Bereits am 5. Juli wurde die Premiere „S’Nullerl“ von Karl Morre  als Freilichttheater beim Arlerhof mit über 30 Mitwirkenden gefeiert. Kein Aufwand wurde gescheut, 2 Bühnen und ein begehbarer Berg als Kulisse errichtet und beleuchtet. Mit dem Volksdrama über soziale Ungerechtigkeit, als „Naturtheater“ vor dem Arlerhof authentisch gespielt, ließ sich das Publikum berühren und mehrmals zu „standing ovations“ hinreißen.

Trotz durchwachsenem Sommerwetter konnten
14 Vorstellungen gespielt werden.

Zur Überraschung des Jahres geriet unser Kinder- und Jugendtheater. Aus
geplanten begleitenden Workshops zu Themen des Sommertheaters wurde eine
Eigenproduktion mit 4 ausverkauften Vorstellungen im Theater Abtenau. 15 Kinder und Jugendliche haben sich  dabei mit Ungerechtigkeit, Armut, Macht und
Ohnmacht, Eitelkeit und Versöhnung auseinandergesetzt. Aus der Improvisation
entstand in schließlich  eine Kombination
aus „La Belle et la Bête“ und einer
Tanzperformance, die Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeisterte.

Jetzt
gehen wir in eine kurze kreative Pause, um 2020 wieder den Vorhang im Theater
Abtenau zu öffnen.

Die internationalen Kontakte werden
fortgeführt. Ich werde die Einladung als „Ehrengast“ zum internationalen
„MEHR“-Theaterfestival  in Kashan / Iran
Mitte Dezember annehmen.

Mit den besten Grüßen
Veronika Pernthaner-Maeke
Regisseurin und Leiterin des Theaters Abtenau


ris Laufenberg_60 (c) Lupi Spuma

Das
Schauspielhaus Graz streikt für das Klima und schließt sich damit am
kommenden Freitag, dem 27. September, den weltweit stattfindenden
Demonstrationen für eine nachhaltige und zukunftsweisende Klimapolitik
an.

Auch das Schauspielhaus Graz
mit seinen Mitarbeiter*innen setzt sich für die Zukunft unseres Planeten
und eine klimapolitische Trendwende ein und schließt sich der von der
„Fridays for Future“-Bewegung initiierten Demonstration an.

„›Give Peace a Chance‹ war und ist eine Forderung, in der Hoffnung, dass wir Menschen, in Frieden zusammen auf der Erde leben können. Gegenwärtig verlangt die Zukunft noch ersehnt Utopischeres von uns: Wir können nur in Frieden auf der Erde leben, wenn wir mit der Erde Frieden schließen. Wir müssen und wollen es versuchen – gemeinsam.“

Presseaussendung
Grazer Schauspielhaus


Dorfzeitung.com


Walter Ostermaier mit der Dorfzeitung

Wir haben mittels Google Analytics die geografische Herkunft unserer Leser in den vergangenen 3 Jahren ermittelt.

Es wurden dabei die eindeutigen IP-Adressen der zugreifenden Rechner den jeweiligen Herkunftsländern zugeordnet.

Anbei das Ranking:

Länder Sitzungen
Austria 56,309
Germany 20,595
United States 12,346
Switzerland 1,835
France 840
Russia 789
Italy 672
Norway 609
Australia 580
United Kingdom 536
Hungary 458
Peru 413
Netherlands 349
India 338
Canada 319
Czechia 290
Philippines 272
Spain 235
Brazil 22

Dorfzeitung


Kimbie Humer-Vogl , Astrid Rössler, Alexander Rabitsch, Waltraud Auer,Sebastian Bohrn-Mena

GRÜNE luden zu Dis­ku­ssionsveranstaltung mit ExpertInnen ins Salzburger OFF-Theater.

Mit einer Diskussionsveranstaltung wollten die Grünen im Salzburger Landtag letzten Freitag auf Mängel beim Tierschutz sowie auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam machen.

Was ist uns das Wohl unserer Tiere wert? Was macht der Fleischkonsum mit unserem Klima? Und wie geht es den Bäuerinnen und Bauern. Diese Fragen bewegen immer mehr Menschen

LAbg. Kimbie Humer-Vogl
GRÜNE Klubobfrau und Tierschutzsprecherin

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Alexander Rabitsch (Tierarzt, Tierschutzexperte und Ex-Tierschutzkontrolleur), Sebastian Bohrn-Mena (Initiator des Tierschutz-Volksbegehrens), Astrid Rössler (ehem. Tierschutzlandesrätin, LhStV) und Waltraud Auer (Biobäuerin, Nebenerwerbslandwirtin) berichteten über ihre Arbeit im Tierschutzbereich und stellten sich nach kurzen Impulsrefraten den Fragen des interessierten Publikums.

Die Veranstaltung war ganz gut besucht und es wurden viele Probleme sowohl im Nutztier-, als auch im Heimtierbereich angesprochen. An sinnvollen Lösungen muss in der nächsten Zeit gemeinsam mit allen Beteiligten gearbeitet werden. Kontrollen sind notwendig und wichtig, lösen aber nicht die Probleme.

Speziell in der Landwirtschaft darf nicht vergessen werden, dass auch der Großteil der konventionell wirtschaftenden Betriebe gute Arbeit leistet. Bio ist nicht immer gleich gut und konventionell ist nicht immer gleich schlecht.

Weiterführende Infos:
Rindviecher wohin man schaut >
Nutztierhaltung im kulturellen Wandel zwischen Tradition und Moderne >
Lebensmittel und Tierschutz >
Grillen ist einfach schön >
Herrlich: Weißwürste und ein Kümmelbraten >
Wegschauen ist sehr bequem >
Bildarchiv: Tiere im Dorf >


Dorfzeitung


Outdoor Galerie Henndorf

Noch bis Ende Oktober 2019 sind die Künstler-Wohnzimmer (aus Holz-Paletten) am Dorfplatz der Wallerseegemeinde zu sehen.

Zur Gestaltung und zur Bemalung der Kunstobjekte war die Henndorfer Bevölkerung zusammen mit Gästen, mit Kindern und  Pensionisten eingeladen. Der Ort dient zum Rasten und warten auf die persönliche künstlerische Eingebung.

Die Schreib:Werkstatt des Henndorfer Literaturhauses gestaltete begleitende Texttafeln, die ebenfalls präsentiert werden.

In meinen vier Wänden will ich Farbkasten ausbuddeln
Ich will mit krokodilgrün, ananasgelb, eisbärweiß, schokoladebraun, poolblau, und auch mit erdbeerrot liebäugeln.
Ich will das Regenbogen-Bunte in meine Welt bringen.
Grias di. Kumm eina!

Schreib:Werkstatt

In meinem Wohnzimmer
wohne ich, esse ich, schlafe ich,
weil ich habe nur dieses eine Zimmer.
Es ist meine eigene Welt.
Hier ist mir alles vertraut.
Alles Böse bleibt draußen.
Kommst Du zu mir auf Besuch,
bring einen Korb voll Lachen mit!

Schreib:Werkstatt

Die Outdoorgalerie ist ein Sommerprojekt des Henndorfer Kulturkreises.


Dieser Artikel ist der Dorfzeitung wichtig und er kommt daher nicht hinter die Paywall!

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Foto: Otto Müller Verlag Salzburg

Iris Wolff erhält für ihr Gesamtwerk den mit € 10.000 dotierten Marieluise-Fleißer-Preis 2019. Der Preis wird am 24.11. in Ingolstadt verliehen.

Iris Wolff wird für ihr Gesamtwerk mit dem Marieluise-Fleißer-Preis 2019 ausgezeichnet. In der Jury-Begründung heißt es: „Wolffs Romane sind eng mit Siebenbürgen verbunden und skizzieren gleichzeitig ein großes europäisches Panorama. Vor allem ihr Roman ‚So tun, als ob es regnet‘ (…) erzählt von Sehnsüchten und Verletzungen auf eine poetisch verdichtete Weise, wie man sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sehr selten findet.“ Am Sonntag, 24. November, findet um 11:00 Uhr die Preisverleihung im Foyer des Stadttheaters in Ingolstadt statt.

Der mit € 10.000 dotierte Preis wird in diesem Jahr zum 16. Mal verliehen. Seit 1981 vergibt die Stadt Ingolstadt in Erinnerung an die Schriftstellerin Marieluise Fleißer den Literaturpreis in zweijährigem Rhythmus an deutschsprachige AutorInnen, in deren Werk, wie bei Fleißer, der „Konflikt zwischen unerfüllten Glücksansprüchen und alltäglichen Lebenswelten“ zentrales Thema ist.

Im Otto Müller Verlag > sind die drei Romane „Halber Stein“ (2012, 3. Aufl.), „Leuchtende Schatten“ (2015, 2. Aufl.) und „So tun, als ob es regnet“ (2017, 5. Aufl.) erschienen.

Iris Wolff wurde 1977 geboren und ist im siebenbürgischen Hermannstadt aufgewachsen. Sie emigrierte 1985 mit ihrer Familie nach Deutschland und studierte Germanistik, Religionswissenschaft sowie Grafik und Malerei in Marburg an der Lahn. Von 2003 bis 2013 war sie Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach sowie Dozentin für Kunstvermittlung. Bis März 2018 arbeitete sie als Koordinatorin des Netzwerks Kulturelle Bildung im Kulturamt Freiburg. Sie ist Mitglied im Internationalen Exil-PEN und lebt nun als freie Autorin in Freiburg i. Br. Für ihr Werk wurde die Autorin bisher mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Literaturpreis ALPHA 2018 und dem Otto-Stoessl-Preis 2018.

Ihr Roman „So tun, als ob es regnet“ befindet sich auf der Shortlist für den Thaddäus-Troll-Preis 2019; der Preisträger wird im Oktober 2019 von der Jury des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg gewählt.

Presseaussendung Otto Müller Verlag Salzburg
Nadine Fejzuli, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Veranstaltungen


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