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Astrid Rössler

Nach relativ kurzer Politikabstinenz steigt die ehemalige grüne Salzburger Spitzenpolitikerin Astrid Rössler wieder in den Wahlkampfring.

Rückwirkend muss ich sagen, mir hat ihre Arbeit in der Salzburger Landesregierung gefallen. Dass sie das sensationelle Wahlergebnis nach dem Finanzskandal nicht wiederholen konnte, war klar und nicht ihre Schuld.

Es ist auch wichtig, dass im kommenden Parlament wieder GRÜN vertreten ist.

Wir im Dorf freuen uns, dass sie wieder da ist und wünschen ihr alles Gute! (kat)


Auslaufmodelle

So nach und nach verschwinden die Telefonzellen aus dem Alltag. Sie sind im Handyzeitalter unwichtig geworden.

Im Laufe der Zeit werden auch Wörter wie Vierteltelefon, Wählscheibe und Tastentelefon aus den öffentlichen Gedächtnis verschwinden. Nehmen sie sich die Zeit und schauen die noch vorhandenen Telefonzellen genauer an, sie werden wohl nie mehr durch neue Modelle ersetzt werden!

Die abgebildeten Telefonzellen mit Büchertankstelle habe ich vor einigen Wochen in der Schrannengasse im Andräviertel in der Stadt Salzburg fotografiert.


Käserei Asten in Lamprehtshausen

Seit einem guten Monat gibt es eine Fachbookgruppe unter diesem Namen, die Bilder vorwiegend aus den Gemeinden Anthering, Nußdorf, Dorfbeueren, Göming,Lamprechtshausen, Bürmoos und St. Georgen sammelt.

Maierjörg in Michaelbeuern (Bild: Ingried Paradeiser Kriegseisen)

In der kurzen Zeit des Bestehens hat die Gruppe bereits über 100 Mitglieder. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein Bezug zur Gegend. In der weiteren Folge sind Gruppentreffen geplant.

Talstation der Materialseilbahn von der Achartinger Käserei über Mitterstätt nach Buchstätt am Haunsberg. Käser von links nach rechts: Franz Matzenberger, Hans Kühleitner, Hermann Stadler, Franz Strohbichler (Bild: Raggei Bräu)

Grundidee der Gruppe ist es, die Bilder zu sammeln und einer größeren Öffentlichkeit zukommen zu lassen, bevor niemand mehr weiß, wer oder was am Foto abgebildet ist.

Nachtcafe absurd in Oberndorf, zuvor Gasthaus Forelle, heute Ärztehaus (Bild KTraintinger)

Die Facebookgruppe “Alte Ansichten aus dem nördlichen Flachgau” ist öffentlich zugängig, zum Posten und Kommentieren muss man allerdings der geschlossenen Gruppe beitreten.

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Die neue Regierung unter Sebastian Kurz ist angelobt. Man darf gespannt sein, ob sie den kommenden Montag politisch überleben wird, wurde doch der erste Misstrauensantrag bereits JETZT eingebracht.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

In der jetzigen Situation können die Verantwortlichen in den Parteien zeigen, wie staatsmännisch sie wirkich aufgestellt sind. “Austria First” sollte frei nach US-Trump das Thema sein. Geht der Misstrauensantrag durch, kann uns sogar ein vom Bundespräsidenten bestellter Expertenkanzler mit einer neuen Führungsriege blühen. Es geht letztendlich nur um die Verwaltung des Staates bis zu den geplanten Neuwahlen im September. Es bleibt spannend.

Die aktuelle Regierung Kurz II:

Sebastian Kurz Bundeskanzler | Hartwig Löger Vizekanzler, Bundesminister für Finanzen | Mag. Gernot Blümel MBA, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien | Dr. Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Bundesministerin für öffentlichen Dienst und Sport | Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung | Dr. Valerie Hackl, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie | Dr. Karin Kneissl, Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres | Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus | Mag. Johann Luif, Bundesminister für Landesverteidigung | Dr. Josef Moser, Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz | Dr. Walter Pöltner, Bundesminister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz | Dr. Eckart Ratz, Bundesminister für Inneres | Dr. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort


Auf der Suche nach Ministern

Abgesehen von der parteilosen Außenministerin Karin Kneissl treten alle von der FPÖ gestellten Minister des aktuellen Kabinetts zurück und werden durch “Experten” ersetzt. Deren Angelobung soll bereits in den nächsten Tagen erfolgen.

Es geht allen Verantwortlichen angeblich nur um Sicherheit und Stabilität im Land. Trotzdem soll ein Misstrauensantrag dafür sorgen, dass dieses im Entstehen befindliche Expertenkabinett und der Kanzler abgewählt werden. Für mich schaut Stabilität anders aus.

Ich glaube auch, dass die Neuwahlen unumgänglich sind, finde es aber trotzdem extrem ärgerlich, dass es sie gibt. Das Fehlverhalten von Strache und Gudenus als Rauschgeschichte abzutun ist nur peinlich.

Es ist mir unverständlich, wieso die Wahlen erst im September möglich sind und nicht schon viel früher. Das kostet doch alles nur Geld, das der Steuerzahler aufbringen muss! Die Zeche zahlen wie so oft die Verkehrten!

In Wirklichkeit steigen aktuell die Politikverdrossenheit und das Misstrauen in die Volksvertreter. Das ist schlecht. Gute Politik für das Volk schaut anders aus.


Höglwörther See

Es gibt so viele Bücher über Wege, wie man „glücklich“ oder „richtig“ zu leben lernen könnte. Doch jedes einzelne Leben ist individuell. Wenn ich mir die Lebensläufe verschiedener Menschen heutiger Zeit ansehe, sehe ich nur, was sie alles haben an Auszeichnungen oder sonstiger Dinge.

Maria Schweiger

Von Maria M. Schweiger

Aber ist das der Sinn des Lebens? Macht es Sinn Auszeichnungen wie bunte Steine zu sammeln, anstatt einen Beruf zu erlernen, ihn mit Freude zu erfüllen und darüber nachzudenken, worin die für jeden Menschen eigene Aufgabe liegt, warum er also überhaupt existiert. Was habe ich von X Auszeichnungen, wenn ich nicht einmal weiss, warum gerade ich lebe und was meine Aufgabe an mich ist, die ganz alleine ich erfüllen kann? Wozu anderen, direkt banal wirkenden Dingen nachlaufen, wenn man – jeder für sich – diese existenzielle Aufgabe nicht gelöst oder zumindest vorübergehend beantworten kann. Ohne so eine Antwort und die sich daraus ergebende Beantwortung (Handlung, also Ausführung) ist das Leben sinnlos, also leer – da helfen auch kein von anderen Menschen bewerteter „exzellenter Lebenslauf“, weil er keiner ist – es existiert hierbei nur Leere.

Das geführte Leben muss Sinn haben, sinn-voll sein; und das
für die Person selbstund für die Aussenwelt – sie also nicht zerstören.

In persönlichen Krisen wird des eigene Leben oft als „sinnlos“ erlebt. Es geht also alleine schon für die eigene psychische Gesundheit nicht um die Quantität des Lebens – wobei man nichts richtig zu Ende führen kann, weil einfach zu viele Sachen gleichzeitig gemacht werden -, sondern um die Qualität. Wie soll mein Leben aussehen, was braucht mein Leben wirklich und worauf kann ich verzichten? Solche und ähnliche Fragen sollte man sich stellen, um einen ersten „roten Faden“ zu finden.

Es wird immer Menschen geben, die besser als man selbst sind – doch sollte man sein Leben wirklich nach diesem Kriterium bestimmen/lassen? Alleine schon, weil man die Hintergründe dieser Menschen nicht kennt – und es geht um das eigene Leben. Und davon hat jeder Mensch nur ein einziges. Und darin liegt eine wunderbare Chance! Nicht der Vergleich mit anderen Menschen ist es, den man suchen sollte, sondern was man aus der geschenkten Lebenszeit und den persönlichen Möglichkeiten machen kann. Dabei gibt es die eigene – ehrliche – Zufriedenheit mit dem gerade geführten Leben. Bin ich mit dem momentanen Jetzt zufrieden?

Wenn nicht – was möchte ich verändern, wie soll es sich wohin verändern und wie kann ich das konkret durchführen? Es braucht also persönliche Ist – Situation, eine Zielvorstellung und deren Durchführung. Was möchten Sie, denn es ist Ihr Leben! Wichtig sind Ihre persönlichen Bewertungen, denn es ist Ihr Leben – egal, was andere Menschen dazu meinen. Es zählt alleine Ihre Meinung, weil es Ihr Leben ist. Es gibt unendliche Möglichkeiten – für jedes Leben.

Doch egal, was Sie persönlich für erstrebenswert befinden, vergessen Sie bitte das auch dann nicht, wenn Sie das von Ihnen anvisierte Ziel nicht (gleich) erreichen. Fragen Sie sich besser, ob es am Ziel oder deren Durchführung liegt. Manchmal helfen Zwischenziele, manchmal war die Durchführung nicht lückenlos oder die Umstände haben sich (unbemerkt) verändert. Geben Sie nicht auf; beim nächsten Versuch ist man um eine Erfahrung reicher.


Tom_Porter_Musikkapelle_LWS-Bruck

unsere
Begegnung und Reise durch Salzburg und dem Pinzgau mit Tom Porter
(Sakokwenionkwas), Stammesältester des Mohawak-Clans

Mythische Tänze, politische Repression, Handwerk, Klimawandel, irokesische Schöpfungslehre und die Herausforderung, Tradition zu bewahren – die drei Tage mit Sakokwenionkwas (Tom Porter), Stammesältester des Mohawak-Clans, und seinem Sohn Aroniennens waren voll mit inspirierenden Gesprächen. Seit Tom Porter 1944 in einem Reservat an der Grenze zwischen den USA und Kanada geboren wurde, hat er die Unterdrückung seiner Stammeskultur durch die amerikanische Regierung wiederholt erlebt. Drei Mal in seinem Leben spitze sich die Lage dabei so zu, dass es aus der Perspektive der Mohawak einem Bürgerkrieg ähnelte. Während dieser harten Zeiten haben er und die indigenen Stämme in Nordamerika vielfältige Unterstützung von Journalisten, Politikern und anderen engagierten Menschen aus Europa erhalten. Vielen dieser Menschen hat Tom Porter versprochen, sie vor seinem Ableben noch mal zu besuchen und Ihnen zu danken. Die nächsten 6 Wochen bereisen er und sein Sohn Europa und bedanken sich und erzählen jedem, der daran interessiert ist, von ihrer Kultur und ihrer Geschichte.

Ein Bericht von Monon e.U. (Inge Patsch), die Tom Porter und uns Salzburger als Dolmetscherin begleitete.

Die Mohawak, genauso wie die 4 anderen indigenen Völker, leben seit über 2000 Jahren in einer matrilinearen Gesellschaft. Frauen haben hier die Macht spirituelle und politische Führer zu bestimmen und wieder abzusetzen. Dadurch werden weibliche Werte und Kooperation gefördert und automatisch ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern geschaffen. Auch Sakowenionkwas führt seine Rolle als spiritueller Führer mit dem Wohnwollen der Mohawak Frauen. Sein Handeln ist stark von den Lehren seiner Großmutter geprägt, welche er dem englischen Buch mit dem Titel “and Grandmother says … ” zusammengefasst hat. Das Buch beginnt wie alle wichtigen Dinge der Mohawak mit “dem, was wir vor allem wichtigen sagen”: einer 15-seiten langen Danksagung an den Schöpfer, die Bäume, die Fische und alle anderen Geschöpfe der Natur.

„Schon beim Ankommen am Hauptbahnhof war uns bewusst, dass hier ein ganz außergewöhnlicher Mensch unser Bundesland besucht“, erzählen Susanna Vötter-Dankl, Christian Vötter und Inge Patsch.  Um einen kleinen Einblick in die Landeshauptstadt Salzburg zu geben wurde unter der Begleitung der Sprecherin der Salzburger Fremdenführer Inez Reichl-de-Hoogh ein Stadtrundgang unternommen. Schloß Mirabell, der Garten, das Landestheater, die Salzach und die vielen Kaffeehäuser und besonders die Bäume (Tom Porter liebt Bäume) in der Stadt beeindruckten die Gäste aus Kanada.

Die politischen Dynamiken und die spirituelle Verbindung zur Natur waren das zentrale Thema des Vortrages in St. Virgil in Salzburg, der von der Leopold-Kohr Akademie/TAURISKA, in Kooperation mit dem Netzwerk Sabine durchgeführt wurde. Die Moderation des Abends übernahm Georg Steinitz, übersetzt wurde von Peter Linhuber und Direktor Jakob Reichenberger als Hausherr begrüßte die Gäste.

Am Freitag, dem 10. Mai wurde die Landwirtschaftliche
Fachschule in Bruck an der Glocknerstraße besucht. Ein Schuhplattler, eine
Schnazlergruppe und die eigene Musikkapelle der Fachschule, der Direktor
Christian Dullnigg und das Lehrer-Team begrüßten die Gäste aus Amerika.

Tom Porter sagte zu den jungen Schülerinnen und
Schüler: “Ihr seid unsere Zukunft und ich bin begeistert von dieser
Schule, an der Landwirt- und Hauswirtschaft, Handwerk und Kultur gelebt wird –
DANKE für diesen Moment.”

In der Tischlerei fühlte sich der Stammesälteste besonders wohl. Bis zu seiner Pensionierung war er über 30 Jahre als Tischler und Handwerkslehrer tätig. Ähnlich gehen die meisen Angehörigen indigener Völker in Nordamerika heute typischen westlichen Berufen nach. Und auch die Jugend ist wie unsere Jugend digital vernetzt. Was sie jedoch wesentlich von anderen Jugendlichen am amerikanischen Kontinent unterscheidet, sind die Werte und der Glauben, der ihr handeln prägt. So etwa das Konzept der 7 Generationen, nach dem jedes Handeln so gestaltet werden soll, dass es 7 Generationen zugutekommt. Unter solchen Rahmenbedingungen hat die wirtschaftliche Ausbeutung von Böden und natürlichen Ressourcen keinen Platz. Sakokwenionkwas und viele andere Mitstreiter haben sich deshalb wiederholt gegen Vorhaben der amerikanischen Behörden aufgelehnt, welche Rohöl oder andre Rohstoffe extrahieren wollten. Aus Sicht der Mohawak ist die Erde unser aller Mutter. Sie zu ehren und zu beschützen wird regelmäßig bei den Stammestreffen bestärkt und vereint die indigenen Nationen in ihren Bemühungen für den Naturschutz.

Die unterschiedlichen Ansätze zum Naturschutz und deren
Stärken und Schwächen haben auch die Gespräche im Nationalparkzentrum mit dem
Nationalparkdirektor Wolfgang Urban und dem Nationalparkranger Werner Schuh
geprägt. Am Abend im Kulturzentrum TAURISKA-Kammerlanderstall erfuhr Tom
Porter, wie TAURISKA mit der Leopold Kohr-Akademie seit über 30 Jahren sich für
den Erhalt, Wiederbelebung und Weiterentwicklung von Handwerk und Tradition
einsetzt, aber auch die modernen, zeitgenössischen Kulturaspekte in den Alltag
der Region einfließen lässt.

Als Überraschungsgast kam der Steinsucher Lois Steiner
zur Runde und übergab dem Gast einen Pyrit aus dem Habachtal in Bramberg. Am
Samstag wurde das Pomarium (Obstlehrgarten) beim Reitlbauern in Bramberg
besucht. Äußerst beeindruckt war der Mohawakälteste von der Vielfalt der
Sorten, die in liebevoller Arbeit selbst auf 900 Höhenmetern eine solche
Bandbreite an süßen Früchten erzeugen und auch davon, wie alles in Form einer
Kreislauflandwirtschaft funktioniert.

Die vielen wunderbaren Begegnungen haben auf beiden
Seiten viel Inspiration und Bestärkung hinterlassen. Ein kurzer, aber
beeindruckender Besuch eines Stammesältesten vom Bären-Clan der Mohawk in
Salzburg.

Danke an alle Unterstützer und Mitwirkenden – Tom
Porter und sein Sohn reisen weiter und geben Einblick in ihre Geschichte und
Wissen der indigenen Völker – es geht um Mutter Erde, um uns und um die Zukunft
für unsere Kinder …

Presseaussendung
Verein Tauriska, Leopold Kohr-Akademie
Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter
Kammerlanderstall, Künstlergasse 15a
5741 Neukirchen am Grossvenediger

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fuessel man spricht deutsch

Bekanntlich beabsichtigt unsere Regierung, die Verwendung von Fremdsprachen am Schulhof zu verbieten.

Dietmar Füsseö

Von Dietmar Füssel

Sprachverbote wie dieses haben eine lange Tradition, vor allem natürlich bei totalitären Regimen. (Als Österreicher denkt man dabei unwillkürlich an das von den italienischen Faschisten unter Mussolini verhängte Deutschverbot an Südtiroler Schulen.)

Absolute Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Durchsetzung dieser Maßnahme ist freilich, dass die davon Betroffenen diese neue Vorschrift auch wirklich verstehen.

Daher habe ich mir in einem Akt vorauseilenden Gehorsams erlaubt, ein Schild zu entwerfen, das von 99,99 Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund problemlos verstanden werden kann.
Und wenn ich Glück habe, wird mir dafür vielleicht sogar der eine oder andere entartete Text verziehen.

Dietmar Füssel in der Dorfzeitung
Berufsheer/ Neutralität >
Die Rieder Hymmne >

Dieser Text stammt aus dem Newsletter von Dietmar Füssel. Den Link finden Sie neben dem Bild des Autors.


Maunzteufel in Anthering

1532 wurde im Maunzgraben bei Würzenberg am Haunsberg angeblich ein menschenähnliches Untier gesehen.

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Diese Geschichte ist eine seit altersher überlieferte Sage> geworden, um die sich noch immer Geheimnisse ranken. Dargestellt ist der Maunzteufel in einer Steinplastik, die sich in der Friedhofsmauer der Pfarrkirche in Anthering befindet.

VS Anthering: Schulprojekte zum Maunzteufel >


Zeitgeist 3 1985

Der Name ist Wall und Bauch

Wovon unterscheidet sich unser Zeitgeist in kulturellen Belangen vom Geist der Zeit vergangener Zeiten? Frühen fragte sich das Publikum im Hinblick auf den Künstler: “Haben Sie überhaupt schon einmal von dem gehört?” Heute fragt es: “Haben Sie schon einmal von den gesehen?”

Hatte früher einmal wer etwas von jemandem nur von ferne gehört, dann handelt es sich um keinen prominenten Musensohn; hat man heutzutage einen ferngesehen, dann ist der betreffende Künstler und sein Anbeter “in”. Danach richten sich die Cleveren mit den guten Verbindungen in der Branche aus. So haben manche schon mit Hilfe der Medien dem Publikum manches gezeigt.

Um in das Bewußtsein, sprich Kopf der breiten Masse einzudringen, bedarf es bloß des bloßen Hinterteils des Künstlers. Als Prominenter muß man sich nicht unbedingt noch etwas leisten, sondern kann sich manches leisten.

Ausschnitt aus dem Editorial von Friedrich Heller

Aus dem Inhalt der Ausgabe 3/ 1985

Portrait des Schriftstellers Friedrich Heller von Gerhard Hasitzka, Hexen-Puppen-Bilder – Gedanken zu den”magischen Graphiken” von Erich J. Deutsch. Die Puppe “Ura” von Rudolf Weiß. Der Kunstkreis Hohenau – von Gerhard Hasitzka und Ing. Gunter Schultes. Portrait des Hohenaur Malers Franz Gürtl – von Mag. Hans-Michael Hajek. “ZEIT-(T)RÄUME IN SCHLOSSHOF” von Wolfgang Hochmeister. Mühlen im Weinviertel – von Erwin Konecny. Peter Asimus – Fotografien. Matthias Mander: Wüstungen – Eine Buchvorstellung von Walter Hansy. Portrait von Gottfried Umschaid – von Rudolf Weiß. Unsinn lebt – man muß ihn nur erfinden – von Rudolf Weiß.

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Der Zeitgeist 3/ 1995 als Download >
PDF Datei – 5,2 MB


Winterlandschaft

Im abgelaufenen Jahr haben wir unser 20-jähriges Bestehen als Internet-Zeitung gefeiert. Wir zählen damit wahrscheinlich zu den ältesten Online-Medien in Salzburg.

Seit April 2018 gibt es mit dem Dorfradio > auch ein Radioformat der Dorfzeitung. Jeden ersten Montag im Monat von 17-18 Uhr wird das Dorfradio > auf der Radiofabrik > ausgestrahlt. Die Radiofabrik > ist ein Freier Radiosenden in Salzburg. In den Sendungen geht es um aktuelle Geschichten aus dem Dorf, Künstlerportraits, Literatur, den Flachgauer Dialekt, etc. und das alles eingepackt in einen bunten, etwas jazzlastigen Musikmix. Alle Sendungen können noch immer jederzeit weltweit gestreamt werden!

Anlässlich unseres Geburtstages und den Feierlichkeiten zu 200-Jahre Stille Nacht produzierten wir: “Open Space – eine jazzig literarische Annäherung an die Stille Nacht.” Die Veranstaltung in der Salzachhalle in Laufen war sehr gut besucht. Es war ein schöner Kontrapunkt zu den vielen Veranstaltungen im Rahmen der Stille Nacht Landesausstellung.

Die Zahlen

26.312 Besucher von unterschiedlichen IP´s haben im vergangenen Jahr 61.035 Seiten auf der Dorfzeitung aufgerufen (Jetpack Statistik)

Das heißt etwa 72 Leser haben täglich ungefähr 167 Seiten aufgerufen oder etwa 2160 Leser monatlich zirka 5000 Artikel.

Geographische Verteilung

  1. Österreich 35.948 Aufrufe
  2. Deutschland 11.339 Aufrufe
  3. USA 4.869
  4. Schweiz 3.694
  5. Frankreich 1.080
  6. Italien 330
  7. Vereinigtes Königreich 319
  8. Kanada 218
  9. Hongkong 192
  10. Irland 192
  11. Niederlande 171
  12. Südkorea 142
  13. Ungarn 130
  14. Australien 116
  15. Spanien 103
  16. Ägypten 100
  17. Der Rest von knapp 3000 Aufrufen verteilt sich über den gesamten Erdball.

Nicht gezählt werden Webcrawler (Spider und Bot´s) und die eigenen Zugriffe.

Die 25 am häufigsten aufgerufenen Artikel

  1. “more than naked” – Einführung in die Fetttanztechnik
  2. Open Space – eine jazzig-literarische Annäherung an die Stille Nacht
  3. Nutztierhaltung im kulturellen Wandel zwischen Tradition und Moderne
  4. Der kleine Prinz in Laufen
  5. Die nackte Frau Percht
  6. Von Pilz und den Frauen
  7. Salzburger Landtagswahl 2018 – Die Wahlprogramme
  8. Dorfradio Vol 08 | November 2018
  9. KHG, die Luft wird dünner
  10. Zwetschken-Nudeln aus dem Salzburger Flachgau
  11. Schmerzlich vermisst: Höflichkeit, Respekt und ein ehrliches Lächeln
  12. Don´t smoke. Ein politischer Eiertanz.
  13. Die teutschen Lieder der Burschenschafter
  14. Musikum: Zeit für Stille Nacht
  15. “Virginia Hill” – die Gangsterbraut von der Zistelalm
  16. Konstantin Wecker | Salzachfestspiele 2018
  17. “König der Herzen” – Very British!
  18. “Nächte im Moulin Rouge” – eine szenische Collage
  19. Salzburger Erotikmuseum im Mirabellgarten
  20. Dorfradio Vol 04 | Juli 2018
  21. Dorfradio Vol 05 | August 2018
  22. Dorfradio Vol 06 | September 2018
  23. Die Geschichte wiederholt sich
  24. Landtagswahl 2018 in Salzburg im Endspurt
  25. Gläsern bis zum Zerspringen oder ganz einfach pudelnackert

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Infos dazu finden Sie HIER >


Gruberdenkmal in Berndorf

Bereits Anfang Oktober dieses Jahres wurde in der Flachgauer Gemeinde Berndorf ein “Stille Nacht” Denkmal enthüllt.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

In den Jahren von 1829 bis 1835 war Franz Xaver Gruber, der Komponist des weltberühmten Weihnachtsliedes “Stille Nacht, Heilige Nacht”  in der Flachgauer Gemeinde Berndorf bei Salzburg als Lehrer, Mesner und Organist tätig.

Die neue Metallplastik stammt vom Kuchler Bildhauer Peter Schwaighofer und kann in ihrer Schlichtheit überzeugen. Gruber sitzt dabei auf der Friedhofsmauer und spielt Gitarre.

In die ganzen Festivitäten rund um die Landesausstellung “Stille Nacht 1818-2018” ist Berndorf am Hausberg eher bescheiden eingebunden.  Allein die Plastik ist aber einen Besuch wert!