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Von Seli+Kat | Thomas Selinger (Cartoon) und Karl Traintinger (Text)

ZEITGEIST 2/ 85

Der ZEITGEIST beginnt zu wachsen. War es anfangs die Initiative einiger weniger Enthusiasten, die Kulturzeitschrift ZEITGEIST herauszugeben, so hat sich mittlerweile ein wahres “Zeritgeistfieber” entwickelt. (Ausschnitt aus dem Editorial von Walter Hansy)

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die Titelgeschichte unserer zweiten Ausgabe im Jahre 1984 war ein Portrait des Zistersdorfer Künstlers Franz Rauscher.^Die Literatin Brigitte Dorfinger veröffentlichte mehrere Gedichte. Von mir stammt eine Fotoserie aus der Bezirksstadt Gänserndorf.

Über eine Ausstellung anlässlich der Internationalen Puppentage in Mistelbach wird ebenso berichtet wie über kultuerelle Veranstaltungen im Weinviertel.

Die Gesamtausgabe als PDF downloaden:  ZEITGEIST 2/ 84   (7,8 MB)

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Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest. Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert - seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind. Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52? Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?

Helena Este Adler: HERTZ 52

Am Montag, dem 6. August fand in Oberndorf eine gut besuchte Lesung von Stephanie Stadler (Prähauser – Traintinger), einer gebürtigen Antheringerin, statt.  Etwa 40 Zuhörer waren trotz der fast tropischen Aussentemperatur von 32°C um 18 Uhr in den Freiraum in der Gaisbergstraße gekommen.

Stephanie Stadler stellte ihr unlängst im Arovell-Verlag erschienes Buch: “Helena Este Adler: HERTZ 52” vor. Sie hat sich vor geraumer Zeit als Mitbegründerin der Literatur Lobby Land, einer Gruppierung von Literaten aus der Gegend,  einen Namen in Salzburgs bunter Kulturlandschaft gemacht.

Helena Este Adler: HERTZ 52

Autor: Helena Este Adler
Titel: HERTZ 52
Verlag: 2018 Arovell Verlag Wien Gosau
ISBN: 9-783903-189140

Klappentext:

Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest.

Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert – seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind.

Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52?

Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?

 


Stille Nacht 2018

Stille Nacht 2018 – ein Bild für Oberndorf

Der Zeichen- und Malworkshop der Rottmayr-Akademie widmete sich heuer anlässlich des 200-jährigen Jubiläums dem Thema Stille Nacht.

Mag. Thomas Stadler leitet die Rottmayr-Akademie seit 2010. Den Mal-Workshop gibt es seit der Gründung der Akademie jeweils in der ersten Augustwoche. Veranstaltungsort ist der Freiraum in Oberndorf.

Gruppenbild (Foto: Thomas Stadler/ Dorfzeitung)

16 Jugendliche aus Oberndorf, Laufen, Salzburg, Anthering  Großgmain, Bergheim und Lamprechtshausen fertigten heuer unter der fachkundigen Leitung der Künstlerin Hanna Herceg 3 großformatige Acrylbilder zu Stille Nacht an.

Eines der entstandenen Werke wird am 24. August an Bürgermeister Peter Schröder übergeben. Es soll an prominenter öffentlicher Stelle in der Stadtgemeinde Oberndorf aufgehängt werden.  Welches Bild es wird, ist noch nicht entschieden. Aus diesem Grund zeigen wir vorerst nur Collagen. Nachdem die Auswahl getroffen wurde, werden wir alle 3 Bilder publizieren.

Collagen der Bilder

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Veranstaltungshinweis:
28. Oktober 2018 – Salzachhalle Laufen
OPEN SPACE – Eine jazzig-literarische Annäherung an die Stille Nacht >


Dorfradio Vol 05 | August 18

Dorfradio Vol 05 | August 2018

Am Montag, dem 6. August 2018 um 17 Uhr ist es wieder soweit, von der Salzburger Radiofabrik wird das Dorfradio Vol 08 | August 2018 ausgestrahlt.

Das Dorfradio Vol 05 zum Nachhören: https://cba.fro.at/381071

Programmübersicht:

Literatur
Rebecca Schönleitner stellt das Buch: „Die Liebe in diesen Zeiten“ von Chris Cleave vor

OPEN SPACE
Christine Smaczny und Karl Traintinger sprechen über das Modul Plastik

Bildende Kunst
Thomas Selinger und seine Etiketten für Weinflaschen

Dorfschreiber
Das Adelsgeschlecht der Haunsberger, das Namensgeber für den gleichnamigen Berg im Salzburger Flachgau war

Zwoa, Zwe, Zwo,
ein kleiner Streifzug durch den Flachgauer Dialekt. Bei dieser Sendung geht es um D´Heigerei | die Heuernte.
(kleine Fehlerkorrektur: Die Stånkern sind nicht der Große Ampfer (=Kia), sondern der Bärenklau – Berntåtzn.)

Musikauswahl
Holzwerk by Kerberbrothers Alpenfusion ©
Bei mir bist Du schen by Gunhild Carling And Her Swing Band ©
The Streets Of London by Val Doonican ©
I Didn´t Raise My Boy To Be A Soldier by The Peerless Quartet ©
Hit The Road Jack by Ray Charles ©
Careless Love Blues by Lucio Dalla & Doctor Dixie Jazz Band ©
Fascinating Rhythm by Yehudi Menuhin & Stephane Grapelli & Others ©
Stand By Me by Playing For Change ©
Post Mortem by The Blues Swingers ©
Im Weissen Rössl am Wolfgangsee by Max Hansen ©
Red House by Jimi Hendrix ©
Built For Comfort by Hans Theessink & Blue Groove ©
Basin Street Blues by Dave Brubeck ©

Lester Swings by Lester Young & John Lewis & Gene Ramey & Jo Jones ©
 
Link zum Nachhören auf der CBA >

 


ZEITGEIST 1 84

ZEITGEIST 1/ 84

Nach vielen Vorgesprächen war es mir 1984 endlich gelungen, das FORUM-Z (Kulturkreis Zistersdorf NÖ) davon zu überzeugen, dass im Weinviertel ein Kulturmagazin notwendig wäre. Wir haben damals mit dem ZEITGEIST, einer viermal jährlich erscheinenden, großformatigen Zeitung gestartet.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die Idee war, in regelmäßigen Abständen Künstler und Literaten aus dem Weinviertel einem größeren Publikum vorzustellen. Kulturelle Veranstaltungstipps und Berichte darüber ergänzten unsere Kulturzeitung.

Themen in der Erstausgabe waren unter anderem ein Portrait des Zistersdorfer Künstlers Franz Haas und mehrere Texte von Ewald Spanner.

Hermann Nitsch habe ich in einem Gespräch am 2. 8. 1984 auf Schloss Prinzendorf gefragt, was er unter Kunst versteht. Nitsch, der über die dramatische Lyrik in den 60-iger Jahren zum Aktionismus kam, definierte Kunst als einen Versuch, die Welt zu verdichten: “Irgendetwas zu organisieren, das beim Beschauer Ergriffenheit, einen Glückszustand auslöst.”

Für den Inhalt verantwortlich war der Obmann des FORUM-Z Gerhard Hasitzka. Für das Layout und die Redaktion waren Walter Hansy, Gerhard Hasitzka und ich zuständig. Um Kosten zu sparen, haben wir einen sogenannten Klebesatz angefertigt und die Satz-Blätter  zur Weiterverarbeitung in die Druckerei gebracht.

In nächster Zeit werden einzelne ZEITGEIST-Ausgaben hier in der Dorfzeitung vorgestellt.

Download der ZEITGEIST-Erstausgabe als PDF (1,79MB) >

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Gasthaus in Graz

Multikulti auf steirisch

Dem Miteinander eine Chance geben! Dieser Spruch ist mit eingefallen, als ich vor einigen Tagen in Graz unterwegs war und dieses Lokal gesehen habe.

Ich weiß nicht, ob und wie gut es funktioniert, beim nächsten Grazbesuch werde ich aber  dieses Gasthaus aufsuchen. Neues muss probiert werden, das ist einmal so! 🙂

Info >


Dorfradio Vol 04 Juli 2018

Dorfradio 04 | Juli 18

Das Dorfradio Vol 04 zum Nachhören: https://cba.fro.at/378628

Themen der Sendung vom 2. Juli 2018

Die Sendung wird von der Radiofabrik ausgestrahlt.

Infos zum Empfang finden sie HIER>

 Sendezeit: 17 – 18 Uhr

Wiederholungen:
Dienstag, 3. Juli 9 – 10 Uhr
Sonntag, 15. Juli 20 – 21 Uhr

 


Programm:

Literatur
Rebecca Schönleitner, die die Literaturecke in der Dorfzeitung.com betreut, stellt den schottischen Krimiautor Martin Walker vor.

Bildende Kunst
Der Salzburger Künstler und Karikaturist der Dorfzeitung Thomas Selinger erzählt von seinem Goldy-Bird und den Apollonen.

Menschen
In der Dorfzeitung gibt es die Rubrik Menschen. Unterschiedlichste Autoren haben hier die Möglichkeit, ihre freie Meinung zu einem Thema, das ihnen wichtig ist, zu publizieren. Rainhard Lackinger betreibt seit über 40 Jahren in Brasilien ein steirisches Gasthaus. Es schreibt fallweise Kommentare für die Dorfzeitung. Sie hören ein Beispiel.

Open Space, das „Stille Nacht“ Projekt der Dorfzeitung
findet am 28. Oktober 2018 in der Salzachhalle in Laufen/ Oberbayern statt. Christine Smaczny und Karl Traintinger sprechen über das Modul „Stille und Lichtverschmutzung.“

Zwoa, zwe, zwo –
ein kleiner Streifzug durch den Flachgauer Dialekt beendet das heutige Programm.


Musikliste der Ausgabe Dorfradio Vol 04

Holzwerk by Kerberbrothers ©
J´aime Mon Midi by Darcelys ©
Sous Le Ciel De Paris by juliette greco ©
Regarde Les Riches by Patricia Kaas ©
Non, Je Ne Regrette Rien by Edith Piaf ©
Blue Monk by Aki Takase & David Murray ©
Space Oddity by David Bowie ©
Te Quiero Si, Te Quiero No by Chocolate ©
Reconvexo by Maria Bethania ©
Paulusglocke by Benediktiner Stift St. Paul – the voices of god, Edgar Unterkirchner ©
The Bluest Blues by Alvin Lee ©


Kunst verbindet

Kunst verbindet … “drent und herent!”

Unter diesem Motto stellten am 29. Juni mehrere Hobby-Künstler aus Oberndorf/ Laufen im Atelier Forstner in der Uferstraße ihre Arbeiten einem breiteren Publikum vor.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Hausherr Horst L. Forstner berüsste die zahlreich anwesenden Gäste. Cordula Hofmann-Molis sprach einleitend über die Bedeutung der Hobbykunst im Allgemeinen. Folgende Künstler waren mit ihren Werken vertreten: Caroline Forstner (Acrylarbeiten), Katharina Hofmann (Acrylarbeiten), Erwin Lackinger (Ölarbeiten), Ulf Natschläger (Acrylarbeiten), Walter Ostermaier (Acrylarbeiten, Holzschnitte), Leo H. Forstner (Acrylarbeiten).

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Alex Willinger an der Gitarre und von Bernhard Ostermaier am Bass.

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Foto: Karl Traintinger, Dorfbild

Tod im Innviertel

Lesung der Autorin Doris Fürk-Hochradl

22.Juni 2018, 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Mattighofen

Rebecca SchönleitnerVon Rebecca Schönleitner

Wir kommen auf Grund der verschiedenen Beginnzeitenangaben viel zu früh und stöbern noch ein wenig durch diese helle, freundliche Bücherei. In der Volksschule Mattighofen beginnt ein Sommerkonzert, wir fürchten, dass die Lesung eher wenig besucht sein wird.

So kann man sich täuschen, knapp 50 Personen trudeln nach und nach ein, alle gut gelaunt und neugierig auf die Autorin mit ihrem 3. Werk „Tod im Innviertel“. Pünktlich um 19:30 Uhr beginnts. Die Autorin schnappt sich ihre Gitarre und startet mit einem Liedchen, passend zum Werk. Frisch beginnt sie zu lesen und ich bin fasziniert. Was für eine wunderbare, authentische, sympathische Frau! Die 4fache Mutter ist von Beruf Grundschullehrerin, ihr Mann übernimmt am Abend das Baby, dann bleiben 1 ½ Stunden Zeit fürs Schreiben, denn im Gegensatz zu früher, fällt sie um 22.00 Uhr ins Bett.

Foto: Karl Traintinger, Dorfbild

Doris Fürk-Hochradls Lesung ist absolut gelungen und macht neugierig. Der Funke springt gleich über, sie fesselt das Publikum und reißt es mit einer, ihr angeborenen Freude, mit in ihr neuestes Werk. Sie lacht selber über die Pointen, ich kann gar nicht anders als mich zu freuen und werde dieses Buch sicher in Kürze lesen.

Der durch und durch gelungene Abend endet mit Kräuterbroten und Kräutersaft.


Dombuchhandlung | Fotos: KTraintinger, Dorfbild.com

Die Dombuchhandlung am Salzburger Kapitelplatz schließt ihre Pforten

Die Schreckensnachricht überfiel mich beim Frühstück und macht mich fassungslos. Wo kaufe ich jetzt meine Bücher? Thalia, Weltbild und vor allem Amazon zerstören den Buchhandelsmarkt. Obwohl die Preise für Bücher auf Grund der Buchpreisbindung überall gleich sind, greift der Kunde offensichtlich – wenn er schon mal ein Buch kauft – lieber zur Maus und bestellt per Klick.

Rebecca SchönleitnerVon Rebecca Schönleitner

Das mache ich zwar auch, aber auf anderem Weg: Ich bestellte per Email in der Dombuchhandlung und spazierte dann gemütlich durch das wunderbare Salzburg, um mir meine fertig hergerichteten Bücher abzuholen. Eine kleine Plauderei und Fachsimpelei inbegriffen.

Als Vielleserin mit 2 Kindern, für die Lesen zum absolutem Muss gehört genieße ich es einzigartig und persönlich bedient zu werden.

Der Standort, direkt hinter der Kapitelschwemme ist wunderbar gelegen und alleine das Ambiente lädt zum Verweilen ein. Die Salzburger Dombuchhandlung gibt es seit 1948. Inhaber der Dombuchhandlung ist die Buchzentrale GmbH. Gesellschafter sind der Salzburger Pressverein (41 Prozent), die Erzdiözese Salzburg (39 Prozent) und das Österreichische Bibliothekswerk (20 Prozent).

Dombuchhandlung | Fotos: KTraintinger, Dorfbild.com

Dombuchhandlung | Fotos: KTraintinger, Dorfbild.com

Bis 1948 befand sich hier die Anton Strasser Kunst Walzmühle und Dampfbäckerei. Nach dem Verkauf wurde die Thonet Werkstätte in Kooperation mit einem Innenarchitekten mit der Ausstattung der Dombuchhandlung betraut. Dieser helle, freundliche Buchladen mit einem „Leseschiff“ für die Kleinen, kommenden Leser wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben.

Buchhandlungen sind nicht mehr wirtschaftlich. Welcher Zeit schreiten wir entgegen? Ist „Lesen“ wirklich out? Sehr viele Kinder und auch Erwachsene können nicht mehr sinnverstehend lesen, die Sprache reduziert sich immer mehr.

Diese Entwicklung macht traurig und fassungslos.


Speakers Corner

Speakers Corner | Stille Nacht und Frieden

Am 3. Juni fand am Stille Nacht Platz in Oberndorf der 2. Speakers Corner statt. SalzArt Festivalgründer und -leiter Reinhold Wieser hat anläßlich des 200-jährigen Jubiläums des Liedes “Stille Nacht, heilige Nacht“ den Speakers Corner, die “Oberndorfer Ecke der Redner”, ins Leben gerufen.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

“Wie viel Friede” steckt im Stille-Nacht-Lied?  Trägt das Lied zum friedlichen Miteinander bei? Was hat es zu bedeuten, dass das Stille-Nacht-Lied bis heute in allen Ecken und Enden der Welt gehört wird? Kommt der wahre Friede “von innen” oder wird Friede von der Politik gemacht?

Quasi als Diskussionsgrundlage für das Publikum sprach der Armutsforscher Dr. Helmut Gaisbauer zum Thema Armut und Frieden. Zwei Aussagen sind mir im Gedächtnis geblieben: “Die Armut der Menschen ist ein strukturelles Problem und hat nichts mit einer Individualschuld zu tun” und “wenn die Hütten wachsen, kann es keinen Frieden geben”. (Friede den Hütten! Krieg den Palästen! Georg Büchner).

Dr. Christine Repolust versuchte das kleine Grüppchen der Zuhörer zum Mitdiskutieren zu animieren. Franz Zauchner trug Mantras vor, begleitet von einer Shrutibox, die er selbst bediente. Das Bläserensemble Paris Lodron umrahmte die Veranstaltung unter anderem mit Musikstücken von Johann Sebastian Bach und von Leonard Bernstein (Westsidestory).

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Die Veranstaltung an sich hat mir sehr gut gefallen, Frieden ist immer und jederzeit ein wichtiges Thema. Den Friedensliedcharakter von Stille Nacht kann ich aber in der Dimension, wie manche es gerne sehen, nicht nachvollziehen. Natürlich ist Stille Nacht ein wunderschönes Lied, das zurecht weltberühmt geworden ist.

Info:
28. 10. 2018 OPEN SPACE | Salzachhalle Laufen
Eine jazzig-literarische Annäherung an die Stille Nacht.


Salzburger Landtagswahl 2018

Salzburger Landtagswahl 2018 – Die Wahlprogramme

Am 22. April 2018 findet im Bundesland Salzburg die nächste Landtagswahl statt und es ist ein spannendes Ergebnis zu erwarten. 390.091 Wähler, 203.047 davon (=52,1%) sind von Frauen, werden die 36 MandatareInnen in das Salzburger Landesparlament wählen.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Sieben politische Parteien kanditieren diesmal im gesamten Bundesland, am Titelfoto sind zwei davon zu sehen, die das Thema Heimat auf ihren Plakaten haben und die doch ideologisch durch Welten voneinander getrennt sind. Gibt es nach der Wahl eine neue Farbkombination oder bleibt TÜRKIS – GRÜN?  Wie weit die aktuelle politische Großwetterlage auf das lokale Salzburg Klima Auswirkungen hat, wird spannend werden.

Wir von der Dorfzeitung haben vor einer kanppen Woche die sieben landesweit wahlwerbenden Gruppierungen mit der Bitte angeschrieben (die Emailadressen haben wir auf den Homepages gefunden), uns ihre Plakate und Parteiprogramme zu schicken, damit wir unserern Lesern einen Überblick präsentieren können.

Unser Mail vom letzten Montag:

Guten Morgen, wir sind eine Salzburger Internet-Kulturzeitung, die seit 20 Jahren online ist und wahrscheinlich zu den ältesten Onlinemedien in unserem schönen Land gehört. Neben vielen anderen Themen beschäftigen wir uns auch mit Politik und speziell auch mit der Kommunalpolitik. (https://dorfzeitung.com/archive/category/cartoon)

Fast alle Beiträge der letzten 20 Jahre sind noch online und das soll auch in Zukunft so bleiben. Bitte schicken Sie uns Ihre Wahlplakate, wir würden sie gerne unseren Lesern (2/3 kommen nicht aus Salzburg) zeigen. Wenn möglich (pdf), können wir auch die Wahlprogramme dazugeben.

Mit freundlichen Grüßen
KTraintinger

Fünf Parteien haben dankenswerterweise geantwortet, anbei finden Sie die von diesen Parteien übermittelten Infos in der Reihenfolge der eingegangenen Antworten.

GRÜNE

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Das grüne Wahlprogramm >

MAYR SBG

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Wahlprogramm Liste Hans Mayr SBG >

ÖVP

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Wahlprogramm ÖVP >

FPÖ

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Wahlprogramm FPÖ >

SPÖ

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Wahlprogramm der SPÖ >

Plakate in der Landschaft

Beim rundumblickenden Fahren durch die Landschaft kommt man noch für minderstens eine ganze Woche an zaahlrichen bunten Plakatwänden vorbei. Da und dort ergeben sich witzige Kombinationen mit anderen Werbetafeln.

Auf den Fotos der Bilderstaffel sind auch je 2 Plakate von der Liste Dr. Karl Schnell und den NEOS zu sehen. Leider  haben uns diese beiden Parteien vornehm ignoriert und kein Bildmaterialoder gar Wahlprogramme geschickt. Schade, es wäre interessant gewesen. Das ist halt das Problem, das ab und zu die Kleinen trifft. 🙂

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